Agenda-Archiv

Datum/Ort – Titel
Kurzbeschrieb
05. - 06. März 2015
Bern

Swiss eHealth Forum: Integrierte Versorgungsmodelle – Rahmen, Erfolgsfaktoren und Umsetzung

Medizin und Pflege haben sich in den letzten Jahren stark differenziertund digitalisiert. Deshalb muss sichergestellt werden,dass keine kostspieligen und ineffizienten Insellösungenentstehen. Dies bedingt ein besseres Zusammenspiel allerLeistungserbringer – von den zuweisenden Ärzten über dieSpitäler und Apotheken bis zu den stationären und ambulantenPflegeorganisationen. Mehr Kommunikation, Koordinationund Kooperation verbessert nicht nur die Behandlungsqualitätund Patientensicherheit. Sie bringt auch mehr Effizienz sowieein besseres Kosten-Nutzen-Verhältnis im Behandlungsablauf.

Welches sind die strategischen Erfolgsfaktoren? Welches sind fortschrittliche Modelle und welchen Beitrag kann eHealth leisten? Welche Leitplanken bietet das Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier? Wie lässt sich der Workflow vom Eintritt bis zum Austritt organisieren? Wo liegen die Potenziale im Überweisungs- und Zuweisungsmanagement? Welche Rolle spielen der Master Patient Index, ein durchgängiges Stammdatenmanagement und Standards? Wie baut man Gemeinschaften?

  Antworten auf diese Fragen geben die Plenumsreferate. Sie zeigen was heute und morgen möglich ist, geben einen Erfahrungsbericht anhand von Praxisbeispielen und erlauben einen Ausblick auf die Perspektiven für die Zukunft. Am Nachmittag bieten Solution-Präsentationen eine vertiefte Behandlung der Thematik. Leistungserbringer legen Erfahrungsberichte vor, sprechen über Erwartungen, Hemmnisse und realisierten Nutzen. Der zweite Tag bietet einen speziellen IHE-Thementrack.
 
 

Website Swiss eHealth Forum
21. - 22. Dezember 2014
Fachhochschule Nordwestschweiz – Campus Olten

Swiss Public Health Conference 2014

3. Netzwerktagung Psychische Gesundheit Schweiz

Die Swiss Public Health Conference findet in den neuen Räumen der Fachhochschule Nordwestschweiz in Olten statt. Die Konferenz wird gemeinsam mit dem Netzwerk Psychische Gesundheit Schweiz durchgeführt und bildet gleichzeitig die «3. Netzwerktagung Psychische Gesundheit Schweiz». Führende Fachleute aus dem In- und Ausland berichten an der Konferenz über die aktuelle Forschung und halten praxisrelevante Referate. Ein Manifest, das anlässlich der Konferenz präsentiert und diskutiert wird, bündelt wichtige Forderungen zu psychischer Gesundheit in der Schweiz. Geboten wird die Möglichkeit, Wissen in Workshops zu vertiefen und Fachdiskussionen zu führen und eine breite Diskussion über Public Mental Health in der Schweiz und ganz im Sinne der bundesrätlichen Strategie Gesundheit2020 zu führen, mit dem Ziel, diese Fachrichtung als Gesundheitsziel in der Schweiz zu etablieren.

www.public-health.ch
Samstag, 03. Januar 2015
Universität Freiburg (Schweiz)

Nationale Tagung für betriebliche Gesundheitsförderung 2014

Die Gesundheit der Erwerbstätigen jeden Alters ist eine Grundvoraussetzung für die hohe Produktivität der Schweizer Volkswirtschaft. Wer qualifizierte Mitarbeitende rekrutiert und bindet, sichert Know-how, Qualität und Gewinn. An der Tagung werden die gesundheitsrelevanten Aspekte aller Altersgruppen in Unternehmen beleuchtet. Praxisbeispiele aus privaten und öffentlichen Unternehmen im Umgang mit Gesundheit und verschiedenen Altersgruppen werden präsentiert und diskutiert.

www.gesundheitsfoerderung.ch/
Donnerstag, 19. März 2015
Bern, Hotel Kreuz

5. Symposium QuaTheDA

Zum fünften Mal organisiert QuaTheDA ein Symposium zu aktuellen Themen in Zusammenhang mit Qualität. Folgende Themen werden im Plenum vorgestellt: Risiko/Fehlermanagement; Ergebnisqualität: Stand des projektes QuaTheDA-E; Ergebnisse aus  den Klientenzufriedenheitsbefragungen, auch im ambulanten Bereich; Kindeswohl/Kindesschutz. Diese Themen können noch in Workshops vertieft werden.

Information und Anmeldung
Freitag, 24. April 2015
Hochschule für Soziale Arbeit, Olten

«Pflegefall im Alter: Migrationsfamilien und spitalexterne Dienste»

Ausgehend von der Studie «Pflegearrangements und Einstellung zur Spitex bei Migrantinnen und Migranten in der Schweiz» werden an dieser Arbeitstagung aktuelle Forschungsergebnisse diskutiert. Zudem sollen bestehende Projekte zur besseren Gesundheitsversorgung älterer Migrantinnen und Migranten vorgestellt und neue Projekte zur Entwicklung spitalexterner Pflegemodelle auf der Ebene der Kantone und des Bundes entworfen werden.

Johanna Kohn

Tel.: 061 337 27 11

Donnerstag, 11. Juni 2015
Bern, Pavillon Brünnengut, Brünnenstrasse 8

Jubiläumsveranstaltung von INTERPRET

Schweizerische Interessengemeinschaft für interkulturelles Dolmetschen und Vermitteln

2015 ist ein Jubiläumsjahr für das interkulturelle Dolmetschen und Vermitteln in der Schweiz: seit 10 Jahren ist das Qualifizierungssystem in Kraft und es konnte das 1000. INTERPRET-Zertifikat und der 100. eidgenössische Fachausweis an hierzulande tätige Dolmetschende überreicht werden.

INTERPRET, die Interessengemeinschaft der interkulturell Dolmetschenden, der Vermittlungsstellen und Ausbildungsinstitutionen, feiert dies mit einem Fest. Als Redner werden Bundesrat Alain Berset, Adrian Gerber (Staatssekretariat für Migration) und Kurt Zubler (Konferenz der kantonalen Integrationsdelegierten) erwartet.

Den zweiten Teil bestreiten die Künstler/innen Barbara Colpi, Hannes Hug, Suzanne Zahnd und Maia Gusberti mit ihrer Performance im öffentlichen Raum «Décalage», welche die Verständigung im Trialog veranschaulichen wird.

Anmeldung bis 31. Mai via www.inter-pret.ch

Mittwoch, 19. August 2015
Hotel Bern, Bern

Nationale Strategie zur Prävention nichtübertragbarer Krankheiten (NCD-Strategie)

Workshop zum Strategieentwurf

Nichtübertragbare Krankheiten verursachen heute weltweit die meisten Todesfälle. In der Schweiz waren 2012 gemäss Bundesamt für Statistik 69,8% der Todesfälle bei den Männern und 65,4% bei den Frauen auf vier nichtübertragbare Krankheiten zurückzuführen: Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Krankheiten der Atmungsorgane und Diabetes.

Im Rahmen der gesundheitspolitischen Gesamtschau «Gesundheit2020» hat der Bundesrat entschieden, die Gesundheitsförderung und Krankheitsvorbeugung zu intensivieren. Im November 2013 hat der «Nationale Dialog Gesundheitspolitik» - die ständige Plattform von Bund und Kantonen – den Start für die Erarbeitung einer Nationalen Strategie zur Prävention von nichtübertragbaren Krankheiten bis Ende 2016 beschlossen. Die NCD-Strategie soll die Gesundheitskompetenz der Bevölkerung verbessern sowie Rahmenbedingungen schaffen, die ein gesünderes Verhalten vereinfachen.

Zum Strategieentwurf können sich nun alle interessierten Kreise im Rahmen einer Konsultation vom 3. August bis 28. September 2015 äussern. Die Allianz «Gesunde Schweiz» hat sich für den Einbezug der NGOs und Verbände in die Erarbeitung der Strategie stark gemacht und war im erweiterten Leitungsgremium zur Erarbeitung der Strategie vertreten. Am Workshop vom 19. August 2015 wird der Strategieentwurf vom BAG und der GDK vorgestellt. Anschliessend werden verschiedene Organisationen ihre Haltung zum Strategieentwurf kommentieren. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion werden kritische Punkte der Strategie sowie Erfolgs- bzw. Misserfolgsfaktoren aufgegriffen.

Allianz Gesunde Schweiz

Allianz «Gesunde Schweiz, c/o Public Health Schweiz, Effingerstrasse 54, Postfach, 3001 Bern, Tel. +41 31 389 92 86, info@allianzgesundeschweiz.ch, www.allianzgesundeschweiz.ch

Mittwoch, 26. August 2015
Zürich, Universität, Rämistrasse 71

Nationale Tagung für betriebliches Gesundheitsmanagement 2015 / 4. Netzwerktagung Psychische Gesundheit Schweiz

Arbeit und psychische Gesundheit – Herausforderungen und Lösungsansätze

Die psychische Gesundheit am Arbeitsplatz wird heute immer relevanter. Veränderungen in der Arbeitswelt führen zu einer Verschiebung von körperlichen hin zu psychischen Belastungen. Diese verursachen heute die längsten Ausfallzeiten. Personen mit psychischen Beeinträchtigungen machen inzwischen beinahe 40 Prozent aller Neurenten aus.

An der Tagung werden Herausforderungen und Lösungsansätze zum Thema Belastungen und Ressourcen in der Arbeitswelt diskutiert. Eine Basiseinführung zu psychischer Gesundheit und Beschäftigung vermittelt grundlegende Begriffe und Zusammenhänge. Die Tagung vermittelt so praxisnahes Wissen zur Gestaltung psychischer Gesundheit am Arbeitsplatz sowie im Umgang mit psychisch kranken Mitarbeitenden.

Information und Anmeldung

Chantale Merz Wagenaar
Projektleiterin Partnerschaften
Tel: +41 31 350 04 20

chantale.merz@promotionsante.ch

17. - 18. September 2015
Institut de Santé Globale, Universität Genf, Campus Biotech, Genf

Swiss Public Health Conference 2015

Public Health Benefits of Climate Change Policies 10 Years of SSPH+

Das Thema der diesjährigen Swiss Public Health Conference ist von grosser Bedeutung für die öffentliche Gesundheit: «Public Health Benefits of Climate Change Policies». Die enge Verbindung von Klimawandel und Gesundheit mag auf den ersten Blick nicht offensichtlich erscheinen, doch die Folgen des Klimawandels können zu erheblichen gesundheitlichen Belastungen führen.

Nach einer Einführung zum Klimawandel und der Diskussion über dessen Auswirkungen sowohl auf die Gesundheit in der Schweiz als auch in Entwicklungs- und Schwellenländern wird spezifischen Fragen nachgegangen, so unter anderem nach den gesundheitlichen Folgen von extremen (Wetter-)Ereignissen, dem Auftreten von neuen Infektionskrankheiten und den möglichen Folgen des Klimawandels auf die psychische Gesundheit. Ein weiterer Teil der Konferenz widmet sich dem gegenseitigen Nutzen von Massnahmen für die Gesundheit der Bevölkerung und dem Kampf gegen den Klimawandel, so zum Beispiel dem Thema einer aktiven urbanen Mobilitätspolitik oder eines ausgewogenen Nahrungsproduktionssystems, das sich auf die Produktion und den Konsum von weniger tierischen und mehr pflanzlichen Proteinen konzentriert.

Die Swiss School of Public Health (SSPH+) feiert dieses Jahr ihr 10-jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass wird eine Debatte zur bundesrätlichen Strategie «Gesundheit2020» geführt. Die Stärken und Schwächen der Strategie sowie die Auswirkungen auf die Gesundheit der Bevölkerung und die Konsequenzen für die Forschung im Bereich öffentliche Gesundheit stehen dabei im Zentrum.

Infos und Anmeldung
Montag, 02. November 2015
Bern, Hotel Kreuz

7. Jahreskonferenz actionsanté 2015

An der 7. Jahreskonferenz von actionsanté erwarten Sie spannende Referate aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft zur Förderung eines gesunden Lebensstils. Als Gäste dürfen wir unter anderem von der WHO João Breda, Regionalbeauftragter Ernährung, körperliche Aktivität und Adipositas, sowie die Direktoren der beiden Bundesämter, welche actionsanté repräsentieren, Pascal Strupler (Bundesamt für Gesundheit BAG) und Hans Wyss (Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV), begrüssen. Zusätzlich werden Sie wieder in Vertiefungssessionen die Gelegenheit haben, sich mit den Referentinnen und Referenten sowie dem Publikum auszutauschen, um wertvolle Anregungen für Ihre eigene Arbeit zu gewinnen.

Infos und Anmeldung

www.actionsante.ch

Mittwoch, 04. November 2015
Campus Liebefeld, Bern Schwarzenburgstrasse 153, Bern-Liebefeld

KAP-Tagung

«Rechtzeitig erkennen und unterstützen. Früherkennung und Frühintervention bei problematischem Alkoholkonsum»

Die Eidgenössische Kommission für Alkoholfragen (EKAL), das Bundesamt für Gesundheit (BAG), die Eidgenössische Alkoholverwaltung (EAV) und die Schweizerische Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK) freuen sich, Sie zur diesjährigen KAP-Tagung vom 4. November 2015 in Bern einzuladen.  

Seit den 1990er-Jahren findet der Ansatz der Früherkennung und Frühintervention als Präventions- und Interventionsform im Suchtbereich eine immer stärkere Verbreitung. Ursprünglich als Methode für die Suchtpräventionsarbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen entwickelt, findet er inzwischen auch in anderen Altersgruppen und über die Suchtprävention hinaus Anwendung. Zu Recht: Die Wirksamkeit dieses Ansatzes wurde in den letzten zehn Jahren mehrfach evaluiert und belegt. Inzwischen wird die Früherkennung und Frühintervention von Expertinnen und Experten sogar als langfristig ökonomischster Ansatz der Gesundheitsförderung und Prävention bezeichnet. Ein guter Grund, das Thema der Früherkennung und Frühintervention an einer KAP-Tagung aufzugreifen, spezifisch für den Kontext der Alkoholprävention zu betrachten, bewährte Projekte zu erörtern und Handlungsmöglichkeiten für die Kantone in diesem Bereich zu diskutieren.  

In Plenumsreferaten werden zunächst die Konzepte, die Herkunftsgeschichte sowie der individuelle, gesellschaftliche und ökonomische Nutzen der Früherkennung und Frühintervention vorgestellt. Zudem werden die rechtlichen Grundlagen thematisiert. Anschliessend haben die Teilnehmenden die Gelegenheit, in Workshops verschiedene Praxisbeispiele der Früherkennung und Frühintervention kennenzulernen.

Eine spannende Tagung mit einem informativen und abwechslungsreichen Programm wartet auf Sie. Wir danken für Ihre Anmeldung bis zum 19. Oktober 2015 unter www.kap-pac.ch.

Dienstag, 01. Dezember 2015
Bern, Zunft zum Mohren, Zunftsaal, Kramgasse 12

Symposium 2015. Gesundheitskompetenz – von der Theorie zur Praxis

In diesem Jahr finden in der Schweiz wichtige Aktivitäten zu Gesundheitskompetenz statt und es sind wegweisende Publikationen erschienen. Dies nehmen die Allianz Gesundheitskompetenz sowie die Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) zum Anlass, ein halbtägiges Symposium durchzuführen. Nach zwei Eröffnungsreferaten werden die neu erschienenen Publikationen vorgestellt. In einer Schlussrunde äussern sich Fachpersonen dazu, wie sie in Zukunft das Thema «Gesundheitskompetenz» in ihre tägliche Arbeit einfliessen lassen werden.

 

Infos und Anmeldung
Donnerstag, 28. Januar 2016
Olten, Hotel Arte

17. Nationale Gesundheitsförderungs-Konferenz

Das lebenslange Lernen (englisch lifelong learning) ist ein Konzept, das je nach Sprache und kulturellem Kontext unter-schiedlich definiert wird. Gleichwohl ist allen Definitionen die Überlegung gemein, dass der Mensch niemals aufhört zu lernen und dieser Lernprozess nicht auf die formale Bildung beschränkt ist (d.h. die schulische und berufliche Bildung). Der Prozess schliesst auch das informelle Lernen ein, das über Lebenserfah-rung und den Austausch mit anderen Menschen im familiären, gemeinschaftlichen oder beruflichen Kontext erfolgt.

Bereits in der 1986 verabschiedeten Ottawa-Charta wurde die Bedeutung des individuellen und sozialen Lernens hervor-gehoben, um «den Menschen zu helfen, mehr Einfluss auf ihre eigene Gesundheit und ihre Lebenswelt auszuüben, und ihnen zugleich zu ermöglichen, Veränderungen in ihrem Lebensalltag zu treffen, die ihrer Gesundheit zugutekommen». Hierzu sind die unterschiedlichsten Fähigkeiten zu erwerben und zu pflegen, wie Kompetenzen in Bezug auf Konsum, Kommunikation oder Finanzen.

Der Fokus der Konferenz wird auf dem Erwerb von Kompetenzen in verschiedenen Lebensabschnitten (Kindheit, Jugend, Erwach-senenalter und höheres Alter) sowie unter verschiedenen Lebensbedingungen liegen. Experten werden ihre Forschungs-ergebnisse in Subplenarsitzungen darlegen oder Projekte, welche sie umsetzen, in Workshops vorstellen.

Zudem werden wir das Thema berufliche Kompetenzen im Zusammenhang mit Gesundheitsförderung und Prävention beleuchten. Wer sind die Menschen, die in diesem Bereich aktiv sind, wie werden sie ausgebildet, welchen Herausforderungen werden sie künftig gegenüberstehen und wie werden sie diese meistern können? Diese Fragen werden im zweiten Plenum der Konferenz namentlich im Rahmen eines Rundtischgesprächs angegangen, an dem Vertreterinnen und Vertreter von verschie-denen Institutionen, die sich in der Ausbildung im Gesundheits-wesen engagieren, teilnehmen werden. Ebenso werden im Laufe des Tages diverse Workshops zum Erwerb beruflicher Kompe-tenzen stattfinden.

Detailprogramm und Anmeldung
Freitag, 24. Juni 2016
09.00 - 17.00. Uni-S, Schanzeneckstrasse 1, 3012 Bern

Nationale Tagung Gesundheit & Armut 2016

In Zusammenarbeit mit renommierten Partnern organisiert die Berner Fachhochschule BFH die 2. Nationale Tagung Gesundheit & Armut in der Schweiz. Die Präsentation von Praxisbeispielen und von Beiträgen aus Wissenschaft und Politik ermöglicht den Teilnehmenden, einen Tag lang gemeinsam über Handlungsbedarf, Best Practice und Lösungsansätze zu diskutieren.  

Anmeldeschluss ist der 15. Mai 2016

Anmeldung, Programm und weitere Informationen.
17. - 19. August 2016
Concress Center Basel

Psychische Gesundheit aus der Generationenperspektive

Jahreskongress der SGPP & SGKJPP mit iks, NPG und Pro Mente Sana. 5. Internationale Konferenz zu Familien und Kindern mit psychisch belasteten Eltern.

Der Jahreskongress 2016 rückt generationenübergreifend die gesamte Familie ins Zentrum.
Dies findet auch Ausdruck in der gemeinsamen Organisation und Gestaltung durch nationale und internationale Fachorganisationen sowie die Betroffenen. Unser Augenmerk gilt dabei den Herausforderungen für den betroffenen Menschen und sein Umfeld in den jeweiligen Lebenswirklichkeiten und gegenseitigen Abhängigkeiten – egal ob Kind oder Erwachsener.
Der Kongress 2016 vermittelt die Grundlagen und Implikationen transgenerationaler Aspekte psychischer Krankheiten und Gesundheit und bietet neben fachlichen Themen die Möglichkeit, sich mit den Nachbardisziplinen und bewährten Konzepten auseinanderzusetzen. Des Weiteren haben Sie Gelegenheit zur Vernetzung und zum Austausch mit erfahrenen Fachpersonen, Wissenschaftlern und Praktikern aus dem Gesundheitswesen in der Schweiz und anderen europäischen Ländern, den USA, Kanada und Australien zu Themen der psychischen Gesundheit von Familien. All dies mit dem Ziel, für jüngere und ältere Patientinnen und Patienten die notwendige Verantwortung in der Gesundheitsversorgung wahrnehmen zu können.

Weitere Informationen und Anmeldung
Mittwoch, 24. August 2016
Universität Irchel, Winterthurerstrasse 190, 8057 Zürich

Nationale Tagung für betriebliches Gesundheitsmanagement 2016

Unternehmenskultur und Gesundheitsmanagement – wie sich Unternehmen langfristig erfolgreich positionieren

Im Wettbewerb um Fachkräfte und Leistungsträger spielen Unternehmenskultur und Gesundheitsmanagement eine wichtige Rolle. Die aktive Weiterentwicklung der Unternehmenskultur hat einen Einfluss auf die Gesundheitskultur. Ob in einem Unter­ nehmen Wertschätzung und Partizipation gelebt werden, ist folglich eine Frage der Unternehmenskultur und zugleich ein wichtiges Thema des Gesundheitsmanagements. Wie schaffen Unternehmen ein motivierendes Umfeld, worin Mitarbeitende bereit sind, Überdurchschnittliches zu leisten?

Beeinflussen inno­vative Ansätze wie die «demokratische Unternehmensführung» nicht nur die Unternehmenskultur, sondern auch das Gesundheitsmanagement? Wie gelingt die Integration des Gesundheitsmanagements in die Unternehmenskultur? Die Tagung geht die­sen Fragen nach und beleuchtet das Thema aus Sicht der Theorie und Praxis.

Zielpublikum

• Führungskräfte und Personalfachleute

• Gesundheitsbeauftragte in Unternehmen

• Spezialistinnen und Spezialisten Arbeitssicherheit und  Gesundheitsschutz

• Anbieterinnen und Anbieter von Gesundheitsförderungs­instrumenten und ­beratungen

• Vertreterinnen und Vertreter von öffentlichen Institutionen

• Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger in Politik, Wirtschaft und Verwaltung

Die Tagung bietet

• innovative Ansätze zur Schnittstelle zwischen Unternehmens­kultur und Gesundheitsmanagement

• einen vertieften Einblick in die Unternehmenskultur verschiedener Schweizer Unternehmen

• wertvolle Anregungen für die eigene Arbeit

Online-Anmeldung
Donnerstag, 01. September 2016
Hochschulzentrum vonRoll, Bern

SGE-Fachtagung 2016

Personalisierte Ernährung – steht mein Menü in den Genen?

Die individuelle genetische Voraussetzung spielt eine wichtige Rolle für die Gesundheit. Inwieweit kann oder soll die Ernährung darauf Rücksicht nehmen? Was heisst überhaupt «personalisierte Ernährung»? Existieren brauchbare Methoden, um einen personalisierten Ernährungsplan zu definieren, und wie könnten diese die Berufspraxis der Fachpersonen verändern? Welchen Einfluss hat «personalisierte Ernährung» auf die Lebensqualität?

Mit der nationalen Fachtagung 2016 «Personalisierte Ernährung – steht mein Menü in den Genen?» am 1. September im Hochschulzentrum vonRoll in Bern bietet die Schweizerische Gesellschaft für Ernährung SGE eine Plattform zur Diskussion und Beantwortung dieser Fragen.

Die Tagungsgebühr beträgt für SGE-Mitglieder CHF 235.–, für Nichtmitglieder CHF 285.– und für Schüler/Studenten bis 25 Jahren CHF 100.–. Gruppenrabatt für Schüler/Studenten von 20 % (ab 10 Schüler/Studenten). Die Tagungsgebühr beinhaltet Eintritt, Tagungsunterlagen mit den Kurzfassungen der Referate und Verpflegung

Information und Anmeldung

Kontakt: Schweizerische Gesellschaft für Ernährung SGE, info@sge-ssn.ch, Tel. +41 76 316 13 57.

Donnerstag, 15. September 2016
Stade de Suisse, Bern

14. Nationale Fachtagung des SRK

Gesundheit – kein Gut für Privilegierte!

Die Gesundheitsversorgung von Menschen in verletzlichen Lebenslagen war bei der Gründung des Roten Kreuzes treibende Kraft und bleibt dies bis heute. Für das SRK als humanitäre Gesundheitsorganisation bietet dies Anlass, die nationale Fachtagung im Jubiläumsjahr seines 150-jährigen Bestehens dem Thema «Gesundheit – kein Gut für Privilegierte! Erfahrungen aus dem In- und Ausland» zu widmen.             

Die Gesundheitsversorgung von Menschen in verletzlichen Lebenslagen war bei der Gründung des Roten Kreuzes treibende Kraft und bleibt dies bis heute. Für das SRK als humanitäre Gesundheitsorganisation bietet dies Anlass, die nationale Fachtagung im Jubiläumsjahr seines 150-jährigen Bestehens diesem Thema zu widmen. Das SRK leistet im In- und Ausland wichtige Beiträge zur Basisgesundheit der Bevölkerung, im speziellen für Menschen in verletzlichen Situationen und setzt sich für eine „Gesundheit für alle“ ein als gemeinsame Aufgabe staatlicher und nichtstaatlicher Akteure.
 
Die Tagung bietet:
• Austausch zu Erfahrungen aus der Praxis und zu methodischen Ansätzen in der Arbeit im Gesundheitsbereich mit verletzlichen Menschen im In- und Ausland
• Diskussionen mit Fachpersonen aus Politik, Verwaltung und Praxis
• Einblicke in die In- und Auslandarbeit des SRK im Bereich Gesundheit mit Fotos und Videos zum Jubiläum 150 Jahre SRK
 
Die Tagung richtet sich an:
• Fachpersonen aus der Praxis des Gesundheits- und Sozialbereichs, aus der Entwicklungszusammenarbeit und der Humanitären Hilfe, aus NGO, Politik, Verwaltung und Forschung
• Mitarbeitende aus den Organisationen und Institutionen des SRK im In- und Ausland und Delegierte der Internationalen Zusammenarbeit

Information und Anmeldung
Freitag, 16. September 2016
Kultur Casino Bern

4. Dialogveranstaltung des Nationalen Forschungsprogramms "Lebensende"

Sterben in der Schweiz: Medizinische Versorgung und Betreuung am Lebensende

So individuell wie wir leben, so individuell sterben wir. Doch unter welchen Bedingungen sterben wir? Welche Entscheidungen werden am Lebensende getroffen? Gibt es regionale Unterschiede und welche Kosten sind mit dem Sterben verbunden?
 
Die 4. Dialogveranstaltung des Nationalen Forschungsprogramms "Lebensende" zeigt Resultate aus Projekten des Forschungsprogramms, die sich mit der Versorgung und Betreuung am Lebensende befassen. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Dachorganisationen des Gesundheitswesens kommentieren die Erkenntnisse im Hinblick auf den Handlungsbedarf für die Praxis und treten in einen Dialog mit den Forschenden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung sind herzlich eingeladen, sich an diesem Dialog aktiv zu beteiligen.
 

Information und Anmeldung
Dienstag, 25. Oktober 2016
Bundesamt für Gesundheit BAG, Schwarzenburgstrasse 153, 3097 Liebefeld

Instrumente zur Erhebung von Ergebnisqualität in der Suchthilfe (BSCL, EuropASI & Co.)

Welche Ergebnisse werden in der Suchthilfe erzielt? An der Veranstaltung werden fundierte Informationen zu vier der auf www.infodrog.ch beschriebenen Instrumente vermittelt. Ziel ist, dass die Teilnehmenden über die nötigen Grundlagen für den Entscheid über das für ihre Institution passende Instrument und für das weitere Vorgehen verügen.

Inhalte
Expertinnen und Experten aus der Praxis stellen vier Instrumente zur Erhebung von Ergebnisqualität vor. Sie berichten über ihre Erfahrungen, geben Hinweise zur Implementierung und beantworten Fragen.

Zielpublikum
▪ Qualitätsverantwortliche der QuaTheDA-zertifizierten Institutionen

▪ Mitglieder der KKBS sowie weitere für Qualität verantwortliche Personen in den Kantonen, VertreterInnen von SODK und GDK

▪ Qualitätsverantwortliche nicht QuaTheDA-zertifizierter Institutionen der Bereiche Suchthilfe, Prävention und Gesundheitsförderung

▪ Zertifizierungsstellen

▪ Weitere an Qualitätsfragen in der Suchthilfe interessierte Fachpersonen

Information und Anmeldung

Infodrog, Tel. 031 376 04 01, office@infodrog.ch

Mittwoch, 26. Oktober 2016
Magglingen

Netzwerktagung Hepa.ch

Fachtagung des Netzwerk Gesundheit und Bewegung Schweiz

hepa.ch veranstaltet einmal jährlich eine Fachtagung. Die Fachtagung richtet sich an die Netzwerkmitglieder und ausgewählte Fachpersonen aus dem Sport- und Bewegungsbereich.

Weitere Informationen folgen demnächst

Information und Anmeldung
Mittwoch, 26. Oktober 2016
Spitex Stadt Luzern, Brünigstrasse 60, 6005 Luzern

Alkohol und Medikamente

Beispiele und Erfahrungen im Umgang mit Suchtproblemen in der Spitex

Ziel:
Fragen rund um Sucht sind auch in der Spitex ein Thema. Ziel der Veranstaltung ist es, gute Beispiele im Umgang mit Sucht vorzustellen, die konkreten Erfahrungen im Spitex-Alltag auszutauschen und Anregungen für die Weiterentwicklung solcher Angebote zu geben.

Inhalte:
Präsentiert werden konkrete (Fall-)Beispiele zum Umgang mit dem Thema Sucht in Spitex-Organisationen, unter anderem die Umsetzung des Leitfadens «Suchtgefährdung im Alter – erkennen und handeln» der Spitex Stadt Luzern. Weitere Themen sind die Erarbeitung einer Haltung im Umgang mit Suchtproblemen, deren Früherkennung sowie die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit zwischen Spitex und Suchthilfe. In den Workshops werden die Beispiele vertieft und Erfahrungen ausgetauscht.

Zielpublikum:
Spitex-Fachpersonen, welche intern Prozesse zum Thema «Umgang mit Sucht» begleiten oder anstossen möchten, sowie Suchtfachpersonen, welche bereits Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Spitex-Organisationen haben.

Information und Anmeldung

Infodrog, Schweizerische Koordinations- und Fachstelle Sucht, Regula Hälg, Bern, +41(0)31 376 04 01 | www.infodrog.ch | ofice@infodrog.ch

Dienstag, 15. November 2016
Weltpostverein, Bern

Swiss Public Health Conference 2016

«Menschen auf der Flucht – eine Herausforderung für das Schweizer Gesundheitssystem»

Noch nie seit dem Zweiten Weltkrieg befand sich eine grössere Zahl von Menschen auf der Flucht – zahlreich sind die Konflikte und Krisenherde vor den Toren Europas. Hohe Asylgesuchszahlen in Europa und der Schweiz beschäftigen Behörden, Politik und Bevölkerung.

Die Flüchtlingsthematik betrifft uns alle und wird nach Einschätzung von Expertinnen und Experten an Aktualität und Brisanz noch zunehmen. Fast 40'000 Menschen haben im letzten Jahr ein Asylgesuch in der Schweiz eingereicht. Wie Schätzungen des Bundes zeigen, dürften es dieses Jahr mindestens ebenso viele werden.

Die diesjährige Swiss Public Health Conference befasst sich daher mit dem aktuellen Thema „Menschen auf der Flucht – eine Herausforderung für das Schweizer Gesundheitssystem". Die Konferenz wird gemeinsam von Public Health Schweiz und der Swiss School of Public Health (SSPH+) organisiert.

Unser Gesundheitssystem muss die Gesundheit aller Bevölkerungsgruppen berücksichtigen. Aus Public-Health-Sicht stellen sich die Fragen, welche gesundheitlichen Probleme die Flüchtlinge aus ihrem Heimatland und aufgrund der Gefährdungen während der Flucht mitbringen, wie sich die entsprechenden Versorgungsstrukturen in der Schweiz vorbereiten können und welche Erfahrungen und Best-Practice-Beispiele bereits vorliegen.

Bundesrat Alain Berset und der Berner Regierungsrat Hans-Jürg Käser werden die Konferenz eröffnen, und der Staatssekretär für Migration, Mario Gattiker, wird in einem Einstiegsreferat die aktuellen Entwicklungen im Bereich des Asyls und der irregulären Migration aufzeigen und darlegen, welche Lösungsansätze die Schweiz auf der globalen, europäischen und nationalen Ebene verfolgt. Diese hochrangige politische Besetzung zeigt die hohe Priorität, welche die an der Konferenz behandelten Fragen auf nationaler sowie auf kantonaler Ebene einnehmen.

Während im Einstiegsblock die Fakten und die rechtlichen Rahmenbedingungen aufgezeigt werden, widmet sich der zweite Themenblock den Bedürfnissen von Kindern und Jugendlichen. Ein Blick über die Grenze zeigt die Lage von Geflüchteten in Deutschland, und Forschende berichten von ihren Erfahrungen mit unbegleiteten Minderjährigen sowie von den Implikationen, die sich in Bezug auf Infektionen und Impfungen in der Schweiz ergeben.

In einem letzten Themenblock wird schliesslich die Frage erörtert, ob die Schweiz als Ankunftsland auf die Flüchtlinge mit ihren gesundheitlichen Bedürfnissen vorbereitet ist. Insbesondere die Anforderungen an die transkulturellen Kompetenzen der Fachkräfte sind hoch: Über 30% der Patientinnen und Patienten in der Schweiz haben einen Migrationshintergrund. Diese Patientengruppe ist häufig von Unter- und Fehlversorgung betroffen, was unter anderem auf fehlende Kenntnisse einer Landessprache zurückzuführen ist.

Eine der grössten Gruppen aussereuropäischer Flüchtlinge in der Schweiz bilden Menschen aus Eritrea, und ihnen wird auch das Abschlussreferat gewidmet. Trotz zum Teil lebensbedrohlichen Umständen und negativen Erfahrungen auf der Flucht verfügen eritreische Flüchtlinge oftmals über gute Resilienzfaktoren. Mit zusätzlichen Herausforderungen im Ankunftsland Schweiz konfrontiert, können sie im neuen Lebensumfeld aber nicht immer auf ihre Ressourcen zurückgreifen, und eine Integration ist oft mit grossen Schwierigkeiten verbunden. Die seit vielen Jahren in der Schweiz lebende eritreische Ärztin Fana Asefaw wird anhand eines Fallbeispiels die Situation der Flüchtlinge aus Eritrea exemplarisch darstellen. Gemäss der Expertin sind eritreische Familien in der Schweiz enormen Belastungsfaktoren ausgesetzt. Perspektivelosigkeit, der unklare Aufenthaltsstatus und fehlende schulische und berufliche Massnahmen sind insbesondere für junge Leute sehr belastend und verhindern letztendlich auch eine gelungene Integration. In ihrem Abschlussreferat wird Fana Asefaw mögliche Lösungsansätze aufzeigen.

Weitere Ansätze und Lösungsmöglichkeiten werden auch in den Workshops diskutiert. In sieben parallelen Veranstaltungen werden die Unterstützung von traumatisierten Flüchtlingen oder von gewaltbetroffenen Frauen sowie laufende Programme in Migration und Gesundheit vorgestellt und mit den Teilnehmenden diskutiert. Für Doktorierende und Postdocs wird ein Karriere-Workshop angeboten.

Information und Anmeldung
Mittwoch, 16. November 2016
Hochschule für Soziale Arbeit FHNW, Olten

Tagung des Nationalen Forums Alter und Migration

Tagung des Nationalen Forums Alter und Migration

Migrantinnen und Migranten, die einst in ihren jungen und mittleren Jahren in die Schweiz einwanderten, altern vermehrt in der Schweiz. Ihre soziale und gesundheitliche Lage ist mehrheitlich schlechter als jene gleichaltriger Schweizerinnen und Schweizer. Das Nationale Forum Alter und Migration lädt zusammen mit dem Schweizerischen Roten Kreuz und der Hochschule für Soziale Arbeit FHNW zur fachlichen Information und nationalen Vernetzung ein.

Zielpublikum:

Fachpersonen aus Organisationen und Institutionen des Gesundheits‑ und Sozialwesens, insbesondere aus der Alterspflege und ‑arbeit sowie der Integrationsarbeit; Politikerinnen und Politiker (nationale und kantonale Ebene); Migrationsorganisationen, Vertretungen kantonaler und kommunaler Behörden

Organisation:

Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW, Hochschule für Soziale Arbeit, Institut Integration und Partizipation, und Schweizerisches Rotes Kreuz (SRK) in Zusammenarbeit mit dem Nationalen Forum Alter und Migration

Informazion und Anmeldung

Kontakt:

Esther Pfister
Hochschule für Soziale Arbeit FHNW
Institut Integration und Partizipation
Riggenbachstrasse 16
4600 Olten
Tel. 062 957 21 16
esther.pfister@fhnw.ch

16. - 17. November 2016
Kongresshaus Biel

„Palliative Care - Das Ende leben, das Mögliche planen“

Das komplexe Zusammenspiel verschiedener Akteure, welche sich in überfachlicher Kooperation für die bestmögliche Betreuung der PatientInnen an deren Lebensende einsetzen, zeichnet die Palliative Care aus. Unser Kongress setzt genau hier an: Er bietet eine Plattform für die Vernetzung, den Austausch und die Fortbildung all jener Fachpersonen, die sich in der Palliative Care engagieren. Bestmögliche Betreuung - dies bedeutet Betreuung, welche über die Behandlung von Schmerzen hinausgeht. Es gilt auch an emotionale Aspekte zu denken, an spirituelle Bedürfnisse, an den kulturellen Hintergrund, die Wertvorstellungen, Sorgen und Wünsche der PatientInnen, wie auch an die Vorausplanung – an all jene Aspekte also, die die Lebensqualität verbessern. Daher auch das diesjährige

Motto: «Das Ende leben, das Mögliche planen».

Ganz in diesem Sinne liegt der Fokus der beiden Kongresstage auf den Themen «Betreuung von Sterbenden» und «Advance Care Planning». Diese beiden Aspekte werden in den Hauptvorträgen und Parallelseminaren von nationalen und internationalen Referenten von verschiedenen Seiten her beleuchtet – mit dem Ziel, Impulse für Ihre Tätigkeit zu geben. Auch die vielfältigen Inputs aus der Praxis fehlen nicht, dank den Abstracts, welche in Form von freien Mitteilungen oder Poster verschiedene erfolgreiche Projekte und neueste Entwicklungen vorstellen. Ausserdem wird der Round Table die Gelegenheit bieten, die Umsetzung des Advanced Care Planning zu diskutieren und so zukunftsweisend mögliche Hürden zu identifizieren und zu vermeiden.

Programm/Anmeldung
23. - 24. November 2016
Bern

Tagung der Swiss Hospitals for Equity 2016

Die Spitäler des Netzwerks «Swiss Hospitals for Equity» haben Konzepte entwickelt, um die Versorgungsqualität für Migrantinnen und Migranten zu verbessern. Jetzt laden das Bundesamt für Gesundheit und die Spitäler zum Erfahrungsaustausch ein: anlässlich der nationalen Tagung «Gleiche Gesundheitsversorgung für alle: Wie erreichen wir das?» Im Mittelpunkt der Tagung, die am 23. und 24. November 2016 in Bern stattfindet, steht das Thema Chancengleichheit in der Schweizer Gesundheitsversorgung – eine Herausforderung angesichts der soziokulturellen Unterschiede der Patientinnen und Patienten und der komplexen Organisation des Schweizer Gesundheitssystems.

Am ersten Tag diskutieren Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Forschung und Praxis über Chancengleichheit und Qualität in der Gesundheitsversorgung. Am zweiten Tag liegt der Schwerpunkt vor allem auf dem klinischen Alltag. Vorträge von Fachpersonen (im Plenum sowie in Workshops) sollen die Diskussionen zu diesem Thema anregen. Bei den Plenumsveranstaltungen sind Simultanübersetzungen auf Englisch, Französisch und Deutsch gewährleistet.

Programm und Anmeldung
Dienstag, 29. November 2016
Campus Liebefeld des BAG und BLV, Schwarzenburgstrasse 153, 3097 Liebefeld

8. Jahreskonferenz 2016 actionsanté

Wie können freiwillige Unternehmensengagements einen wichtigen Beitrag zur öffentlichen Gesundheit leisten?

Diese Frage beantworten an der 8. Jahreskonferenz von actionsanté am 29. November 2016 in Bern ausgewiesene Fachexperten aus unterschiedlichen Blickwinkeln:

• Ilona Kickbusch vom Graduate Institute of International and Development Studies aus der Public Health-Perspektive

• Fridolin Marty von economiesuisse aus der Wirtschaftsperspektive

• Laurent Sciboz von der HES-SO Valais aus der Wissenschaftsperspektive zum Thema Silver Economy

• Ronald Visschers von TNO Innovation for life, aus der Perspektive der Lebensmitteltechnologie

Zusätzlich haben Sie in Vertiefungssessionen erneut die Gelegenheit sich mit den Referentinnen und Referenten sowie dem Publikum auszutauschen.

Wir würden uns freuen, Sie an der 8. Jahreskonferenz von actionsanté begrüssen zu dürfen.  

Büro actionsanté

Information und Anmeldung
Donnerstag, 08. Dezember 2016
13.45 bis 16.45 Uhr, Hotel Bern, Zeughausgasse 9, Bern

Dialogveranstaltung "Das gute Sterben: Gesellschaftliche Vorstellungen und Ideale"

Die 5. und letzte Dialogveranstaltung des Nationalen Forschungsprogramms "Lebensende" ist ein Kooperationsprojekt mit der Nationalen Ethikkommission im Bereich der Humanmedizin. Sie zeigt Resultate aus Projekten des Forschungsprogramms, die sich mit religiösen Zugängen, der Bedeutung von Vertrauen, Spiritualität, kulturellen Hintergründen und gesellschaftlichen Idealen am Lebensende befassen. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Dachorganisationen des Gesundheitswesens kommentieren die Erkenntnisse im Hinblick auf den Handlungsbedarf für die Praxis und treten in einen Dialog mit den Forschenden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung sind herzlich eingeladen, sich an diesem Dialog aktiv zu beteiligen.

Die Dialogveranstaltung richtet sich vor allem an Fachleute aus der Praxis, aus Verbänden und Organisationen sowie aus der öffentlichen Verwaltung.

Anmeldung über die Webseite des NFP67