Alle spectra-Artikel der letzten zwölf Jahre in chronologischer Reihenfolge

08.02.2017

AMAG, Nestlé und die Stadt Lausanne mit Grands Prix Suisse „Gesundheit im Unternehmen 2017“ ausgezeichnet

Medienmitteilung. Bereits zum 25. Mal verlieh Citizen@Work-Swiss, die Schweizer Sektion des Europäischen Netzwerk für die Förderung der Gesundheit und ökonomische Entwicklung, die Grands Prix Suisse „Gesundheit im Unternehmen“. Die mit Unterstützung von Gesundheitsförderung Schweiz, Suva und dem Bundesamt für Gesundheit vergebenen Preise gingen an AMAG, Nestlé und die Stadt Lausanne. Alle drei wurden für ihre vorbildliche Umsetzung von Gesundheitsförderungs- und Präventionsprogrammen ausgezeichnet. mehr

19.01.2017

Wie weiter in der Alkoholpolitik von Bund, Kantonen und Städten?

14. Tagung der Kantonalen Alkohol-Aktionspläne (KAP). Über 100 Personen aus allen drei Sprachregionen der Schweiz stellten sich an der 14. Tagung der Kantonalen Alkohol-Aktionspläne, kurz KAP, die Frage: «Alkoholpolitik von Bund, Kantonen und Städten: Wie weiter?» Dabei standen an diesem 8. November die Diskussion der aktuellen alkoholpolitischen Handlungsspielräume und ein Rückblick auf das Nationale Programm Alkohol im Vordergrund. Allen Teilnehmenden gemeinsam war der Berührungspunkt zu alkoholpolitischen Fragestellungen. Die Hintergründe jedoch waren vielseitig: Personen aus den Bereichen Sucht, Gesundheit, Prävention, Behandlung, Soziales, Handel, Gewerbe, Lebensmittelinspektorate, Polizei und Justiz sowie der Politik zählten zu den Teilnehmenden. Hauptzielgruppe waren die Vertreterinnen und die Vertreter der Kantonsverwaltungen. mehr

18.01.2017

Die Prävention als selbstverständlichen Bestandteil der Gesundheitsversorgung verankern

Prävention in der Gesundheitsversorgung. In seiner Strategie Gesundheit2020 hat der Bundesrat die Erarbeitung und Umsetzung einer Strategie nichtübertragbarer Krankheiten (NCD) als eine seiner gesundheitspolitischen Prioritäten definiert. Die strategischen Ziele und die dazu gehörigen Massnahmen wurden zusammen mit der Strategie Sucht und dem Programm für psychische Gesundheit erarbeitet und Ende 2016 vom Bundesrat und vom Dialog Nationale Gesundheitspolitik gutgeheissen. Dank ihnen kann die Vorbeugung und Bekämpfung von nichtübertragbaren Krankheiten weiter verstärkt werden. Eines der Hauptanliegen der NCD-Strategie ist es, die Prävention besser in der Gesundheitsversorgung zu verankern, um chronische Krankheiten einzudämmen und weiteren Kostensteigerungen Einhalt zu gebieten. Doch wie soll das geschehen? Was wurde bis heute dafür getan? Und lässt sich der Nutzen schon abschätzen? mehr

18.01.2017

Aus erster Hand

Editorial Eva Bruhin. Die WHO schätzt, dass die chronischen Krankheiten zu mehr als der Hälfte durch präventive Massnahmen verhindert oder zumindest verzögert werden könnten. In der Schweiz sind es rund 2 Mio. Menschen, die von chronischen Krankheiten betroffen sind. mehr

18.01.2017

"Der ökonomische Druck und der administrative Aufwand haben in den letzten Jahren den Raum für Interprofessionalität eher eingeschränkt."

Interview mit Carlos Beat Quinto. Im «spectra»-Gespräch erfahren wir, wie sich die FMH den Herausforderungen des sich abzeichnenden Paradigmenwandels im Gesundheitssystem stellt, d.h. der Integration der Prävention in die Gesundheitsversorgung, der zunehmenden Vernetzung zwischen den Gesundheitsberufen und was das für den Arztberuf heute und künftig bedeutet, sprich: Welche neuen Anforderungen kommen allenfalls dazu und wie wird sich die Ausbildung in 5, 10 Jahren verändern? Welche finanziellen Herausforderungen gibt es? Und nicht zuletzt möchten wir von ihm erfahren, welche Schwerpunkte er in seiner Amtszeit legt und welche Schwierigkeiten und Chancen sich abzeichnen. mehr

18.01.2017

«Interprofessionelle Zusammenarbeit bedingt, dass Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten geklärt sind.»

Interprofessionalität. Der Interprofessionalität wird in Prävention und Gesundheitsversorgung künftig eine wichtige Rolle zugesprochen. Claudia Galli, Präsidentin des Schweizerischen Verbandes der Berufsorganisation im Gesundheitswesen SVBG, hat uns zur Sicht der Gesundheitsberufe darauf Rede und Antwort gestanden. mehr

18.01.2017

Gesundheitscoaching im Tessin – das Pilotprojekt «Girasole»

Girasole. Seit Oktober 2016 rekrutiert der Kanton Tessin die ersten Patientinnen und Patienten im Rahmen des Pilotprojekts «Girasole». Dieses Pilotprojekt, das vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) zwei Jahre lang unterstützt wird, soll die Risikofaktoren für nichtübertragbare Krankheiten bei erwachsenen Patientinnen und Patienten reduzieren, die ihren Hausarzt oder ihre Hausärztin aufsuchen. Bewegung gilt dabei als Schlüsselfaktor. Im Mittelpunkt dieser Intervention steht die motivierende Gesprächsführung. Das Pilotprojekt ist Teil der neuen Nationalen Strategie zur Prävention nichtübertragbarer Krankheiten (NCD- Strategie), die vom Bundesrat im April 2016 verabschiedet wurde. mehr

18.01.2017

Pilotprojekt «Girasole»

Infografik. «Girasole» ist ein Pilotprojekt, das der Kanton Tessin und das BAG gemeinsam entwickelt haben. Hauptziel des Pilotprojekts ist es, bei denjenigen Patienten eine Verhaltensänderung zu erwirken, die ein erhöhtes Risiko für nichtübertragbare Krankheiten aufweisen (durch eine unausgewogene Ernährung, Tabak- oder exzessiven Alkoholkonsum oder Bewegungsmangel). Ein besonderer Akzent wird auf die Förderung der körperlichen Aktivität gelegt. Die Hausärzte wenden die beiden Interventionstechniken der motivierenden Ge sprächsführung und der gemeinsamen Entscheidungsfindung an, was einen qualitativ verbesserten Austausch mit Patienten ermöglicht. Einerseits motiviert, begleitet und bestärkt der Arzt mit diesen Techniken seine Patienten hin zu einem gesünderen Lebens stil. Dies unter der Voraus setzung, sie wünschen eine entsprechende Verhaltensänderung. Andererseits steigert es deren Kenntnisse und Kompetenzen im Umgang mit ihrer Gesundheit. mehr

18.01.2017

Ein intelligenter Mittelweg zwischen kompletter Inaktivität und intensivem Sport

Activdispens. Activdispens. Vom Schulsport dispensiert und doch sportlich aktiv sein? Mit «activdispens» wurde ein innovatives Angebot für Schülerinnen und Schüler geschaffen, die aus ärztlicher Sicht und aus Sicht von Sportlehrpersonen vorübergehend nicht am regulären Sportunterricht teilnehmen können. Sie erhalten damit ein Alternativprogramm geboten, welches ihren Genesungsverlauf positiv beeinflusst. Das Projekt wurde 2013 von der Schweizerischen Arbeitsgruppe für Rehabilitationstraining (SART) und dem Schweizerischen Verband für Sport in der Schule (SVSS) ins Leben gerufen. Es wird vom Universitäts-Kinderspital beider Basel und dem Bundesamt für Gesundheit unterstützt. mehr

18.01.2017

Lust statt Frust beim Reden über Alkohol

Früherkennung. frustrieÜbermässiger Alkoholkonsum verursacht viel Leid und hohe Kosten. Je früher Alkoholprobleme erkannt werden, umso einfacher kann süchtig machendes Verhalten verändert werden. Ärztinnen und Ärzte leisten einen wichtigen Beitrag zur Früherkennung, wenn sie ihre Patientinnen und Patienten auf den Alkoholkonsum ansprechen. Doch das will gelernt sein! mehr