Alle spectra-Artikel der letzten zwölf Jahre in chronologischer Reihenfolge

23.10.2018

Über das Lebensende nachdenken und sprechen

Vorausplanung. Die repräsentative Studie des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) «Bevölkerungsbefragung Palliative Care 2017» zeigt, dass sich viele Menschen konkrete Gedanken zur Art von Behandlung und Betreuung am Lebensende machen. Palliative Care – die lindernde Medizin – spielt dabei eine wichtige Rolle. Allerdings nur wenige Menschen sprechen ausdrücklich mit Fachleuten über ihre Wünsche am Lebensende. Die Bevölkerungsbefragung ist Teil des Monitorings der nationalen Plattform Palliative Care. mehr

23.10.2018

Mit Gesprächen die Bereitschaft zur Organspende erhöhen

Spendermangel. Die Kampagne «Rede über Organspende» des Bundesamtes für Gesundheit sensibilisiert die Schweizer Bevölkerung für das Thema Organspende. Sie soll anregen, über das Thema nachzudenken und darüber zu sprechen. mehr

23.10.2018

Interkulturelles Dolmetschen in der Geburtshilfe

Verbesserung. Sprachbarrieren können in der Gesundheitsversorgung zu Missverständnissen und in der Folge zu gesundheitlichen Komplikationen und Mehrkosten führen. Das gilt auch in der Geburtshilfe. Durch interkulturelles Dolmetschen werden Frauen in ihrer Muttersprache angesprochen und auf diese Weise Schwangerschaft und Geburt optimiert. mehr

23.10.2018

Sprechen Sie medizinisch?

Forum. «Sprechen Sie medizinisch?», so sollte die zentrale Frage zwischen einer Patientin und ihrer Ärztin bei der ersten Begegnung in etwa lauten. mehr

23.10.2018

«Das Wort ist ein starkes Instrument»

5 Fragen an. Stefan Neuner-Jehle ist Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und Leiter des Programms «Gesundheitscoaching-KHM» am Kollegium für Hausarztmedizin (KHM) in Freiburg. Bei diesem Programm geht es darum, die Gesundheitsfachleute auszubilden, damit sie Patientinnen und Patienten in ihrer Gesundheits- kompetenz coachen können. Das Wort und die eigene Rolle sind hier die Medizin. mehr

23.10.2018

Gesundheitliche Vorausplanung ist ein kommunikativer Prozess

Selbstbestimmung. Der Bundesrat hat in seiner Agen- da «Gesundheit2020» festgehalten, dass das Gesundheitssystem um die Menschen und ihre Bedürfnisse herum weiterentwickelt werden soll. Dazu gehört auch die gesundheitliche Vorausplanung, welche die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten ins Zentrum stellt. Es geht darum, bei einer schweren Erkrankung oder in einer Notfallsituation den Willen von Patientinnen und Patienten zu kennen, um sich daran orientieren zu können. Einen wichtigen Aspekt bildet dabei die Qualität der Kommunikation. mehr

24.09.2018

«Prävention sollte den Einfluss der Gene verringern, indem sie richtig darauf reagiert»

Umdenken gefordert. Prof. Dr. David Lätsch hielt an der 2. Stakeholderkonferenz Sucht des BAG einen Vortrag zum Thema Sucht und Chancengleichheit. Er fordert die Präventionsfachleute dazu auf, sich von allgemeinen Empfehlungen zu verabschieden. Stattdessen sollen Massnahmen vermehrt die individuelle Ausgangslage berücksichtigen. Der Forschungsgegenstand von Prof. Lätsch sind Kinder und Jugendliche. mehr

06.09.2018

mHealth – über die Möglichkeiten mobiler Anwendungen im Gesundheitswesen

Digitale Gesundheitsdaten. Der digitale Wandel verändert unseren Alltag tiefgreifend. Das Smartphone hat diese Entwicklung nochmals beschleunigt. Es ist immer und überall dabei und wird mehr und mehr auch im Bereich der Prävention und der Gesundheitsförderung (Messung von Fitness- und Gesundheitsdaten) und auch im medizinischen Alltag (Messung von Vitaldaten, Koordination und Krankheitsmanagement) eingesetzt. Der medizinische Anwendungsbereich besitzt gegenüber anderen Wirtschaftssparten allerdings Aufholbedarf, nicht zuletzt aufgrund höherer Anforderungen an die Sicherheit und den Schutz gesundheitsspezifischer Daten. mehr

06.09.2018

Editorial – Roy Salveter

Aus erster Hand. Wer hat auf seinem Smartphone nicht schon den Schrittzähler benutzt? Der Megatrend Digitalisierung hat es möglich gemacht und auch alle anderen Gesundheits- und Fitness-Apps, die über das allzeit verfügbare Smartphone bedient werden können, sind Teil davon. Die Apps sind in der Lage, unseren Körper genauestens zu vermessen – sei es, um unser Bewegungsverhalten zu tracken, unsere sportlichen Leistungen und unsere Effizienz zu steigern, die Schlafphasen zu erfassen oder Ernährungsempfehlungen abzugeben. mehr

06.09.2018

mHealth - mind your health?

Forum (FMH). Sind Sie optimistisch oder pessimistisch? Bezogen auf die Wahrnehmung von mHealth gibt es jene, die das pure Chaos wittern. Ein Durcheinander in Bezug auf Sicherheit, Privatsphäre, fehlende Regulierung und fragliche Wirksamkeit. Zum Schluss seien wir alle nur noch gläserne Patienten. Am anderen Ende der Bandbreite finden sich jene, die in den Anwendungen ein riesiges Potenzial sehen, u.a. für Prävention und Gesundheitsförderung. mHealth vereinfache die Kommunikation, die Prozesse und ermögliche auch bisher unerreichten Gruppen den Zugang zum Gesundheitssystem. Zudem spare es Kosten und verbessere die Patientensicherheit. Die Realität liegt wohl irgendwo dazwischen. mehr