Alle spectra-Artikel der letzten zwölf Jahre in chronologischer Reihenfolge

06.09.2018

Apps gegen psychische Probleme und Störungen

Psychische Gesundheit. Philipp sitzt im Zug auf dem Weg zur Uni und schaut auf sein Smartphone. Der 25-jährige Student liest noch einmal, was er am Vorabend auf seinem Laptop in ein Selbsthilfeprogramm zur Behandlung sozialer Ängste eingetragen hat. «Ich werde mich morgen im Seminar mindestens zwei Mal melden», hat er sich vorgenommen. Und: «Sätze nicht vorher im Kopf ausformulieren, einfach mal drauflosreden und den Blickkontakt mit den anderen Studenten und der Dozentin halten.» mehr

06.09.2018

mHealth als Ergänzung zur fachlichen Beratung

7 Fragen an Ursula Koch, Leiterin Vorsorge, Betreuung und Nachsorge und Mitglied der Geschäftsleitung der Krebsliga. Die Krebsliga rechnet digitalen Applikationen ein hohes Potenzial zu. Nicht nur für das Selbstmanagement, die Betreuung und die Rehabilitation von Betroffenen. Gerade bei einer ganzheitlichen Erkrankung wie Krebs können Applikationen der besseren Vernetzung der verschiedenen Akteure dienen und dadurch die Koordination und den Informationsfluss erleichtern. mehr

06.09.2018

Wann ist eine App ein Medizinprodukt?

Qualifizierung und Zertifizierung. Für viele Hersteller ist nicht immer klar, wann eine App als Medizinprodukt qualifiziert und wann eine App zertifiziert werden muss. Bei digitalen Medizinprodukten gelten zu allererst dieselben Bedingungen wie für alle anderen Medizinprodukte. mehr

20.08.2018

Die EKAL passt ihre Empfehlung für einen unproblematischen Alkoholkonsum an

Neue Mengen. Aufgrund neuer Erkenntnisse korrigiert die Eidgenössische Kommission für Alkoholfragen (EKAL) die Orientierungshilfe für einen risikoarmen Alkoholkonsum nach unten. mehr

25.07.2018

Bewegung als Therapie nachhaltig in der Gesundheitsversorgung verankern

Pilotprojekt «Pas à pas». Wer sich regelmässig bewegt, mindert das Risiko, nichtübertragbare Erkrankungen, wie Krebs oder Diabetes, zu erleiden. Im Rahmen der Nationalen Strategie zur Prävention nichtübertragbarer Krankheiten (NCD-Strategie) soll Bewegung als Therapieform deshalb künftig in der Gesundheitsversorgung verankert werden. Mit dem Pilotprojekt «Pas à Pas» geht der Kanton Waadt seit 2015 neue Wege, indem Menschen mittels einer ärztlichen Überweisung zu mehr körperlicher Aktivität ermuntert werden. mehr

25.06.2018

LOVE LIFE verwandelt Kondome in Gewinnlose

HIV-Prävention. «Machs mit und gewinne» heisst das Motto der neuen Kampagne gegen HIV und andere sexuell übertragbaren Infektionen des Bundesamts für Gesundheit (BAG), der Aids-Hilfe Schweiz (AHS) und von SEXUELLE GESUNDHEIT Schweiz (SGCH). Die Kampagne zeigt: Wer sich beim Sex mit einem Kondom schützt, gewinnt. Während einer gewissen Zeit enthalten die Kondomverpackungen zudem einen Gewinncode und bieten damit die Chance auf einen von über 3'500 attraktiven Preisen. mehr

07.05.2018

Der Bund engagiert sich für Menschen mit seltenen Krankheiten

Seltene Krankheiten. In der Schweiz leiden rund 500 000 Menschen an einer seltenen Krankheit. Hierzu zählen zwischen 7 000 und 8 000 Erkrankungen. Die seltenen Krankheiten sind so zahlreich, dass sie einen Viertel der weltweit vorkommenden Erkrankungen ausmachen und damit so häufig sind wie eine grosse Volkskrankheit. Je weniger Menschen jedoch an einer einzelnen Erkrankung leiden, desto geringer ist auch das Wissen über Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten. mehr

07.05.2018

Aus erster Hand

Editorial von Thomas Christen. Wer den Begriff seltene Krankheiten hört, fühlt sich meist nicht direkt angesprochen: Was selten ist, betrifft lediglich die anderen. Selten sind aber nur die einzelnen Krankheiten. Als Gruppe sind seltene Krankheiten hingegen so häufig wie Diabetes. Auch mir wurde das erst klar, als wir mit der Erarbeitung des Nationalen Konzepts Seltene Krankheiten begannen. mehr

07.05.2018

Wann übernimmt die obligatorische Krankenpflegeversicherung (OKP) die Kosten, wann nicht?

Genetische Untersuchungen. Viele seltene Krankheiten sind genetisch bedingt, d.h. vererbbar. Veränderungen im Erbgut lassen sich heute im Blut nachweisen. Genetische Analysen müssen von einer genetischen Beratung begleitet werden. Die obligatorische Krankenpflegeversicherung (OKP) übernimmt allerdings nicht in jedem Fall die oft beträchtlichen Kosten dieser Untersuchungen. mehr

07.05.2018

Die internationale Referenz zur Information über seltene Krankheiten (Orphanet)

Orphanet. Seltene Krankheiten kennen keine Grenzen, denn selten sind nicht nur die Krankheiten, sondern auch die Fachleute dafür. Die Vernetzung des Fachwissens und des Know-hows ist daher äusserst wichtig. Orphanet wurde 1997 in Frankreich gegründet, um die Zusammenarbeit auf diesem Gebiet zu fördern und so die Diagnostik und Betreuung der betroffenen Patientinnen und Patienten zu verbessern. Innert 20 Jahren entwickelte sich Orphanet zu einem Konsortium von 40 Partnerstaaten. Dazu gehört auch die Schweiz, die sich 2001 angeschlossen hat. mehr