Alle spectra-Artikel der letzten zwölf Jahre in chronologischer Reihenfolge

19.12.2017

Von der «Medicinalpolicey» zu Public Health

Buchempfehlung. Die Rückbesinnung auf die historische Perspektive von Public Health geht allzuoft im Tagesgeschehen unter. Was seit über 250 Jahren für die öffentliche Gesundheit und damit die Menschen in der Schweiz hart erkämpft werden musste, lohnt aber einen Blick zurück. Die Historikerinnen Brigitte Ruckstuhl und Elisabeth Ryter tun dies mit ihrem Buch «Von der Seuchenpolizei zu Public Health». mehr

19.12.2017

« Addictions et société : Voyage au pays des ombres. » (Sucht und Gesellschaft: eine Reise in dunkle Gefilde.)

Buchempfehlung. Wie lässt sich Suchtverhalten mithilfe der Sozialwissenschaften verstehen? Wie lässt sich eine Annäherung zwischen der akademischen Welt und der Berufswelt herbeiführen? Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Westschweizer Fachverbands GREA und des 10-jährigen Jubiläums der Genfer Vereinigung «Première Ligne» fand vom 11. bis zum 13. November 2014 ein wissenschaftliches Kolloquium unter dem Titel «Addictions et société» statt. Um das Wesentliche dieses dreitägigen Austausches festzuhalten, publizierte der GREA in Zusammenarbeit mit der Universität Genf eine Sonderausgabe der Zeitschrift Sociograph. ¶ mehr

18.12.2017

«Reden über Demenz»

Buchempfehlung. Eine Demenzdiagnose löst bei den Betroffenen vielfach Ängste aus. Ein offenes Gespräch nach der Diagnose lässt die Betroffenen nicht alleine und hilft diese Ängsten zu verarbeiten. Und spirituelle Unterstützung kann den Betroffenen Lebenssinn und Lebensqualität vermitteln. Das Buch «Reden über Demenz» stellt die an Demenz erkrankten Menschen und ihre Bezugspersonen ins Zentrum. Welche Bedürfnisse nach kommunikativer Begleitung haben die Betroffenen? Wie kann Kommunikation Lebensqualität fördern? mehr

14.12.2017

Aufstehen – Es ist Weihnachten!

Bewegungsförderung. Aufstehen ist leicht gemacht, hat eine grosse Wirkung und kann problemlos in den Tagesablauf integriert werden. mehr

14.12.2017

Finanzierung von innovativen Projekten

Prävention in der Gesundheitsversorgung. Gesundheitsförderung Schweiz fördert ab 2018 in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Gesundheit die Prävention in der Gesundheitsversorgung: Bis 2024 finanziert die Stiftung Projekte in den Bereichen nicht übertragbare Krankheiten, Sucht und psychische Gesundheit mit 5 Millionen Franken pro Jahr. Die Projekte sollen neue, verbesserte Ansätze und Praktiken aufzeigen, um präventive Angebote in die Gesundheitsversorgung einzubauen. Die Angebote richten sich an Personen, die bereits erkrankt sind oder ein erhöhtes Erkrankungsrisiko aufweisen: Sie fördern die Gesundheitskompetenz und erhöhen die Lebensqualität der Patienten. Ab dem 8. Januar 2018 nimmt Gesundheitsförderung Schweiz Projektanträge entgegen. mehr

13.12.2017

Nudging oder Zuckersteuer für die Gestaltung eines gesundheitsförderlichen Umfeldes?

Jahreskonferenz actionsanté 2017. Anstupsen oder sanktionieren? An der 9. Jahreskonferenz von actionsanté debattierten Fachpersonen aus Wirtschaft, Forschung, Politik und Verwaltung über Massnahmen zur Förderung einer ausgewogenen Ernährung und regelmässiger Bewegung. Im Zentrum der Diskussion standen das Nudging und die Zuckersteuer. Während Ersteres auf eine breite Akzeptanz stiess, wurde die Einführung einer Steuer auf zuckerhaltigen Produkten kontrovers diskutiert. Was das Podium jedoch deutlich machte: Es braucht weiterhin eine Kombination verschiedener Ansätze. mehr