September 2013 spectra 100 - Lebensstil und Gesundheit

Artikel in dieser Ausgabe

01.09.2013

Der Lebensstil beeinflusst die Gesundheit – was beeinflusst den Lebensstil?

Determinanten von Gesundheit. Durch einen gesunden Lebensstil könnte ein Grossteil der chronischen Krankheiten vermieden werden. Doch zeigt sich beim Lebensstil – wie bei der Gesundheit insgesamt – eine ungleiche Verteilung in unserer Gesellschaft. Die Grenzen zwischen gesund und krank laufen oft entlang der sozialen Unterschiede. Eine der Hauptaufgaben der Gesundheitsförderung und Prävention ist es, gesundheitliche Chancengleichheit zu schaffen. Dazu bedarf es vor allem struktureller Massnahmen. Denn diese beeinflussen auch den Lebensstil. mehr

01.09.2013

«spectra» ist wie ein kulinarisches Menü – es hat für jeden Geschmack etwas.

Acht Fragen an Prof. Dr. Thomas Zeltner. Von 1991 bis 2009 war Thomas Zeltner Direktor des Bundesamts für Gesundheit (BAG) und hat in dieser Funktion für lange Jahre das schweizerische Gesundheitswesen und die internationale Gesundheitspolitik mitgestaltet. Heute wirkt Zeltner als Präsident der Stiftung Science et Cité, die sich für den Dialog zwischen der Wissenschaft und der Bevölkerung in der Schweiz engagiert. Er ist Professor an den Universitäten von Bern und Harvard und Berater zahlreicher Organisationen und Regierungen. mehr

01.09.2013

Aus erster Hand

Editorial Pascal Strupler. Im letzten Jahrhundert sind viele Italienerinnen und Italiener in die Schweiz eingewandert. Die meisten von ihnen verdienten ihren Lebensunterhalt in körperlich harten Berufen – auf dem Bau, in Hotels oder in grossen Fabriken. Ihre Kinder gingen hier zur Schule und konnten so andere Berufsziele verfolgen. Sie lernten nicht mehr mauern und servieren, sondern wurden Bankangestellte, Geschäftsleute oder Juristinnen und Juristen. Viele von ihnen liessen sich einbürgern, studierten an unseren Universitäten und übernahmen politische Ämter. Sie haben sich integriert und sind heute nicht mehr wegzudenken aus unserer Gesellschaft. mehr

01.09.2013

Die gesunde Wahl leicht gemacht

Konsumenteninformation. Apfel oder Apfeltorte? Frische Forelle oder Fischstäbchen? Gipfeli oder Grahambrot? Beim Einkaufen und beim Auswärtsessen fallen täglich Dutzende von Entscheidungen, die die Gesundheit beeinflussen. Im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit (BAG) hat die Schweizerische Gesellschaft für Ernährung SGE Ideen zusammengetragen, wie man den Menschen die gesunde Lebensmittelwahl erleichtern kann. Daraus sind zwei Berichte entstanden. mehr

01.09.2013

«Mitarbeiterfitness» ist auch ein Wirtschaftsfaktor

Bewegung am Arbeitsplatz. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verbringen durchschnittlich 60% ihrer Tageszeit am Arbeitsplatz, viele davon in sitzenden Tätig­keiten. Das Resultat: Über 50% der arbeitenden Bevölkerung haben zu wenig Bewegung – die Leistungsfähigkeit sinkt, die Krankheitsanfälligkeit steigt. Mit Bewegungsprogrammen können Unternehmen diesem Trend gegensteuern. mehr

01.09.2013

Der 6. Schweizerische Ernährungsbericht ist gut angekommen

Evaluation. Die Prozess- und Produktevaluation des 6. Schweizerischen Ernährungsberichts (6. SEB) zeigt: Regelmässige Ernährungs­berichterstattung wird gewünscht und das für den 6. SEB überarbei­tete Konzept kann mit kleinen Anpassungen auch für den 7. SEB verwendet werden. mehr

01.09.2013

Spitex: für viele Eingewanderte keine Option

Neue Studie. Was halten Migrantinnen und Migranten von der Spitex? Wie organisieren sich ihre Familien bei einem Pflegefall? Warum nehmen sie die Spitex in Anspruch – und warum nicht? Eine neue Studie gibt Antworten zu diesen Fragen. mehr

01.09.2013

Vom Freiheitssymbol zum profanen Suchtmittel

Rauchen und Gesellschaft. Noch vor wenigen Jahrzehnten war das Rauchen völlig normal. Es wurde nicht nur akzeptiert, sondern als «Fackel der Freiheit» geradezu zelebriert. Heute weht der Wind der Freiheit aus der anderen Richtung: Wer sich frei fühlen und das Leben geniessen will, raucht nicht. mehr

01.09.2013

«Alkohol ist und bleibt die Partydroge Nummer eins»

Fünf Fragen an Alexander Bücheli. Alexander Bücheli ist stellvertretender Betriebsleiter der Jugendberatung Streetwork. Im Namen des nationalen Kompetenznetzwerks «Safer Nightlife Schweiz» gibt er Auskunft über die Sucht­prävention in der Schweizer Club- und Partyszene. mehr

01.09.2013

Dialogwoche 2013: Haben Sie auch über Alkohol gesprochen?

Dialogwoche Alkohol. Vom 18. bis 26. Mai fand bereits die zweite Dialogwoche Alkohol mit vielfältigen Aktivitäten in allen Schweizer Regionen statt. mehr

01.09.2013

Häusliche Gewalt und Alkohol treten oft gemeinsam auf

Neue Studie. Ein Ziel des Nationalen Programms Alkohol ist es, problematischen Alkoholkonsum und dessen negative Auswirkungen zu reduzieren. Auch das Umfeld kann von problematischem Alkoholkonsum betroffen sein, beispielsweise in Form von Gewaltausübung. Obwohl der Zusammenhang zwischen häuslicher Gewalt und Alkohol nicht vollständig klar ist, treten beide Problematiken oft gemeinsam auf. Doch wie stark ist dieses sogenannte Dualproblem eigentlich verbreitet? Nun liegt erstmals eine Studie vor, die sein Ausmass beziffert. mehr

01.09.2013

Bunt gebündelte Kernaussagen: 26 Stimmen aus den Interviews in 100 «spectra»-Ausgaben.

spectra Nr. 100. Was haben eine Stillberaterin und eine Ständerätin, eine sich prostituierende Heroinabhängige und ein Bundesrat, ein Kabarettist und ein Kripo-Chef gemeinsam? Sie alle wurden in den vergangenen 18 Jahren für die Zeitschrift «spectra» interviewt. Sie alle haben reflektiert über Gesundheit und Sucht, über Prävention und Gesundheitsförderung, über Wünschbares, Machbares und seine Grenzen. Denn «spectra» hat von seiner ersten Ausgabe an Fachleute und Betroffene zu Wort kommen lassen. Als bunter Strauss hier ein paar Zitate aus diesen Gesprächen, die die Zeit überdauern oder den Zeitgeist wieder aufleben lassen. mehr

01.09.2013

Yverdon ist die erste «Gesunde Stadt»

Preis «Gesunde Gemeinde» bzw. «Gesunde Stadt» 2013. Die Stadt Yverdon-les-Bains erhielt den ersten Gesundheitsförderungspreis, die beiden Gemeinden Horgen und Wangen-Brüttisellen wurden mit dem zweiten Preis ausgezeichnet. mehr