März 2014 spectra 103 - Genuss und Risiko

Artikel in dieser Ausgabe

01.03.2014

Genuss und Risiko oder warum Genuss eine präventive Wirkung hat

Genussfähigkeit als Suchtpräven­tion. Die Genussfähigkeit ist Voraussetzung für ein erfülltes Leben. Zu erkennen, wo der Genuss gefährliche Dimensionen annimmt, schützt das Individuum und die Gesellschaft vor den negativen Folgen. Dafür brauchen die einzelnen Menschen Genusskompetenz und die Gemeinschaft Regeln, welche der individuellen Freiheit dort Grenzen setzen, wo das Wohl der Gemeinschaft leidet. mehr

01.03.2014

Das Gespräch übers Geniessen ist kein pädagogischer Trick

Forum Christine Wullschleger. Sie sitzen im Kreis, die Jungs, zurückgelehnt in ihren Stühlen, die Köpfe gesenkt, die Kappen tief in die Stirn gezogen. Gern sind sie nicht hier. Sie haben gekifft und wurden über die Jugendanwaltschaft zu einem Kurs verknurrt – bei mir in der Suchtpräventionsstelle. Und dieser beginnt jetzt. mehr

01.03.2014

Aus erster Hand

Editorial Pascal Strupler. Sucht und Genuss – beide Begriffe wecken in uns allen Emotionen und persönlich gefärbte Erinnerungen. Beim Versuch, etwas rationaler zu erfassen, was Genuss und was Sucht genau sind, tut man sich dagegen schwer. Dies geht auch den Experten so. Sie sind sich aber zumindest darüber einig, dass man den Übergang vom Genuss zur Sucht nicht präzise definieren kann. Das macht diesen Graubereich, diese diffuse Trennlinie zwischen freud- und massvollem, gefahrlosem Genuss und dem zwanghaft masslosen, gesundheitsgefährdenden Konsum zu einer interessanten, aber auch herausfordernden Frage für die staatliche Suchtprävention. mehr

01.03.2014

«Genuss oder Sucht» am Fumetto-Comix-Festival

Präventionspartnerschaft. Was verstehen wir eigentlich unter Genuss? Und wann wird Genuss zur Sucht – gerade bei jungen Leuten? Um dies herauszufinden und einen Dialog zu lancieren, führt das Bundesamt für Gesundheit zusammen mit dem Fumetto-Comix-Festival Luzern einen Wettbewerb zum Thema «Genuss oder Sucht» durch. mehr

01.03.2014

«Mehr als die Hälfte der nichtübertragbaren Erkrankungen könnten mit einem gesunden Lebensstil vermieden werden.»

Fünf Fragen an Eva Bruhin. Nichtübertragbare Krankheiten sind heute weltweit die Todesursache Nummer eins. Ihre Zunahme ist hauptsächlich auf Veränderungen im Lebensstil zurückzuführen. Eva Bruhin, die Leiterin der Geschäftsstelle «Nationale Strategie nichtübertragbare Erkrankungen» beim Bundesamt für Gesundheit, über die Ziele dieser Strategie. mehr

01.03.2014

«Dass vielen Menschen das gute, gesunde Essen immer weniger wert ist, stimmt mich traurig.»

Interview mit Chandra Kurt. Sie ist eine bekannte Expertin für Wein und schreibt darüber Bücher und Kolumnen in zahlreichen Zeitungen und Magazinen. Ausserdem raucht sie gerne Zigarren und plädiert für Entschleunigung und bewussten Genuss. Ein Gespräch mit Chandra Kurt über Luxus und Alltag, Rausch und Realität, Profitmaximierung und Promillegrenzen, Biolabels und Billigweine. mehr

01.03.2014

Guter Start für das Netzwerk Psychische Gesundheit

Evaluation. Das im Dezember 2011 gegründete Netzwerk psychische Gesundheit Schweiz wurde evaluiert. Die Evaluation zieht eine vorwiegend positive Bilanz. Für die kommenden zwei Jahre wurden folglich leichte Kurskorrekturen vorgenommen und die Ressourcen aufgestockt. mehr

01.03.2014

Lehrplan 21: Gesundheitsthemen sind gut verankert

Stellungnahme zum Lehrplan 21 Aus der Sicht der Gesundheitsförderung ist der Lehrplan 21 ein gelungenes und zeitgemässes Werk, das die Gesundheitskompetenzen stärkt. mehr

01.03.2014

Freier Wille und Verantwortung, Automatismus und Impulsivität

Hirnforschung. An der Suchtakademie von Ende August 2013 auf dem Monte Verità im Kanton Tessin stellte der Fachpsychologe FSP Jean-François Briefer vom Genfer Universitätsspital Studienresultate zum Konsum aus neurobiologischer und psychologischer Sicht vor. Die Neurowissenschaften erleuchten immer mehr die Mechanismen der Impulsivität und des Kontrollverlusts, und sie zeigen ausserdem, dass neue achtsamkeitsbasierte Therapien dabei helfen, süchtig machende Automatismen zu unterdrücken. mehr

01.03.2014

Viel erreicht für die Hausarztmedizin und die medizinische Grundversorgung

Ergebnisse Masterplan. Am 27. Sep­tember 2013 wurde die Volksinitiative «Ja zur Hausarztmedizin» zugunsten des Masterplans «Hausarztmedizin und medizinische Grundversorgung» zurückgezogen. Die erzielten und absehbaren Ergebnisse des Masterplans hatten das Initiativkomitee zu diesem Schritt bewogen. Was ist im Rahmen des Masterplans für die medizinische Grundversorgung und die Hausarztmedizin bisher erreicht worden? mehr

01.03.2014

Übergewichts-Monitoring an der Aushebung

BMI-Studie mit Stellungspflichtigen. In der Schweiz haben Übergewicht und Adipositas seit Beginn der 1990er-Jahre stark zugenommen. Gemessene Daten fehlten aber bisher weitgehend. Anhand des Body-Mass-Indexes (BMI) der Stellungspflichtigen der Jahre 2004 bis 2012 wurde 2013 erstmals eine für junge Männer schweizweit repräsentative Studie durchgeführt. mehr

01.03.2014

Swiss Quality Award 2014: Jetzt Projekt einreichen!

Innovation. Der Swiss Quality Award zeichnet jedes Jahr Qualitätsprojekte aus. Pionierinnen und Pioniere, die im Gesundheitswesen kreativ und engagiert neue Wege in der Qualitätsarbeit gehen, stehen im Zentrum. mehr