Mai 2014 spectra 104 - Allianzen – Chancen und Grenzen

Artikel in dieser Ausgabe

01.05.2014

Werbeverbote bei Tabak und Alkohol schützen die Gesundheit

Leitartikel. Kinder und Jugendliche gewinnen durch Werbung eine positive Einstellung zu Alkohol und Tabak. Ob sie die beabsichtigten Adressaten der Werbebotschaften sind oder nicht, spielt dabei kaum eine Rolle. Umfassende Werbeverbote sind zwar politisch umstritten, würden jedoch – zusammen mit anderen Massnahmen – einen besseren Schutz vor den subtilen Beeinflussungen und findigen Werbestrategien der Tabak- und Alkoholproduzenten bieten. In der Schweiz haben diese mehr Freiheiten als in anderen europäischen Ländern. mehr

01.05.2014

«Jeder junge Mensch, der nicht zu rauchen beginnt, ist den Einsatz für Werbeverbote wert»

5 Fragen an Pascal Strupler. Dieses Frühjahr kommt das neue Tabakproduktgesetz in die Vernehmlassung, das unter anderem starke Werbeeinschränkungen vorsieht. Pascal Strupler, Direktor des Bundesamts für Gesundheit, über Selbstverantwortung, die Macht der Suggestion und die Grenze zwischen Wirtschaftsfreiheit und Jugendschutz. mehr

01.05.2014

Aus erster Hand

Editorial Alberto Marcacci. Wie wir alle wissen, ist es nicht immer einfach, gesund zu leben – und es kostet Energie. Gesundheitsförderung ist ein komplexes Unterfangen. Wie aber gelingt es, die Menschen zu einem gesunden Lebenswandel zu motivieren und gleichzeitig ihre persönliche Freiheit zu wahren? Antworten darauf finden wir in der 1920 von Winslow formulierten und 1988 von Acheson angepassten Definition der öffentlichen Gesundheit, die trotz ihres Alters aktuell bleibt: «Das öffentliche Gesundheitswesen ist die Wissenschaft und die Kunst, Krankheiten vorzubeugen, das Leben zu verlängern und die physische Gesundheit und Leistungsfähigkeit zu fördern, und zwar durch organisierte gesellschaftliche Bemühungen.» mehr

01.05.2014

Wieder mehr Tabakwerbung

Werbeausgaben. en für Tabakprodukte in der Schweiz wieder leicht an. Mehr Besorgnis erregt aber das Werbegebaren der Tabakindustrie im Internet. mehr

01.05.2014

Einschränkung ja, Verbot nein

Einstellung zur Tabakwerbung. Die Anzahl Befürworter eines kompletten Werbeverbots hat gegenüber 2010 leicht abgenommen. Dies zeigen die aktuellsten Ergebnisse des Suchtmonitorings Schweiz. mehr

01.05.2014

Allianzen in der Drogenpolitik

Erfolgreiches Vier-Säulen-Modell. Spricht man in der Gesundheitspolitik von Allianzen, kommt man nicht umhin, einen Blick auf die schweizerische Drogenpolitik und die Durchsetzung der Viersäulenpolitik in den 1990er-Jahren zu werfen. Galten die offenen Drogenszenen in den 1980er-Jahren teilweise noch als guter Umgang mit dem «Drogenproblem», sah man am Ende jener Dekade ein, dass ohne umfassende Hilfestellungen für die Drogenkonsumierenden die Zahl der Drogentoten weiter ansteigen und HIV sich weiter ausbreiten würde. Schnell wurde klar, dass das Drogenelend gleichermassen ein gesundheits-, ein sozial- und ein ordnungspolitisches Problem ist. Die damals geschmiedeten Allianzen zwischen Fachleuten, Behördenvertretern und der Politik sorgten für eine breite Akzeptanz der schweizerischen Drogenpolitik. Und sie haben bis heute Bestand. mehr

01.05.2014

Die SuchtAkademie 2013 erarbeitet Denkanstösse für eine zeitgemässe Suchtpolitik

SuchtAkademie 2013. Bereits zum vierten Mal trafen sich im August 2013 auf dem legendären Monte Verità oberhalb Ascona Fachleute aus Gesundheits- und Sozialwesen, Forschung und Politik zu einem intensiven Austausch – diesmal zum Thema Konsumkompetenz zwischen individueller und kollektiver Verantwortung. mehr

01.05.2014

Jennifer Zimmermann vom WWF Schweiz: «Mit Partnerschaften kann man viel bewegen.»

Interview mit Jennifer Zimmermann und Michel Graf. Welche Allianzen sind möglich – und mit welchen Partnern? Wir sprachen mit Jennifer Zimmermann, Projektleiterin Konsum beim WWF Schweiz, und Michel Graf, Direktor von Sucht Schweiz, über Strategien, Erfolge und Sackgassen in der Kooperation. mehr

01.05.2014

Das erste Jahrzehnt einer wichtigen Drehscheibe der Tabakprävention

Zehn Jahre Tabakpräventionsfonds. Der Tabakpräventionsfonds, der am 1. April seinen 10. Geburtstag feierte, hat in den letzten zehn Jahren rund 250 Projekte mit insgesamt 146 Mio. Franken unterstützt und begleitet. mehr

01.05.2014

Mobile Health ist ein Megatrend

Gesundheitskommunikation. Prof. Dr. Andréa Belliger ist Prorektorin der PH Luzern und Co-Leiterin des Instituts für Kommunikation & Führung. Sie leitet u.a. den Studiengang CAS eHealth – Gesundheit digital. Als Spezialistin für neue Trends im Bereich eHealth und Digital Health gibt sie uns hier einen Einblick in ihre Einsicht zum Thema mHealth. mehr

01.05.2014

Politische Allianzen: Wie weit ist zu weit?

Forum Jean-Félix Savary. Wie kann man Allianzen für eine kohärente Suchtpolitik bilden? Das ist die zentrale Frage in der politischen Arbeit der Fachverbände. mehr

01.05.2014

Hilfe für Menschen, die sich um Kopf und Kragen spielen

Spielsuchtprävention. Spielsucht ist ein wachsendes gesellschaftliches Problem. Etwa 3% der Schweizer Bevölkerung, also rund 250 000 Personen, sind direkt betroffen, zählt man die Angehörigen dazu, wird rund ein Fünftel der Menschen in unserem Land durch übermässiges Geldspiel in Mitleidenschaft gezogen. Der neue Verfassungsartikel 106 gibt dem Bund die Möglichkeit, das Geldspiel umfassend gesetzlich zu regeln. Eigentlich eine wichtige präventionspolitische Weichenstellung. Doch wird die Chance genutzt? mehr

01.05.2014

«Ne regrette rien!»

«LOVE LIFE»-Kampagne 2014. Als hätte Edith Piaf Patin gestanden: Die neue «LOVE LIFE»-Kampagne kommt genauso daher wie die grosse Hymne der französischen Chansonnière: leidenschaftlich, authentisch und lebensbejahend. Mit dem Slogan «Bereue nichts» ruft auch die neue «LOVE LIFE»-Kampagne zu einem lustvollen Leben auf. Eines mit Leidenschaft und mit Abenteuer, aber ohne Reue – dank Kondom. mehr