Dezember 2015 spectra 111 - Internationales

Artikel in dieser Ausgabe

04.12.2015

Die Schweizerische Gesundheitsaussenpolitik: Welche Ziele verfolgt sie – was hat sie erreicht?

Schweizerische Gesundheitsaussenpolitik. Der Globalisierungsprozess und die Internationalisierung im Gesundheitsbereich erzeugen einen grossen Koordinationsbedarf zwischen gesundheits-, aussen- und entwicklungspolitischen Aspekten, damit die Schweiz als überzeugende Partnerin mit einer kohärenten Position auftreten und ihre Interessen optimal vertreten kann. Die 2012 verabschiedete Schweizerische Gesundheitsaus-senpolitik (GAP) dient als Instrument, um diese Koordination zu gewährleisten. Themen wie Verkehr, Umwelt, Energie, Sicherheit und globale Gesundheit rücken immer stärker in den Fokus der internationalen Beziehungen. Es handelt sich um Fragen, die wesentlich zur nachhaltigen Entwicklung unserer Gesellschaften beitragen – sie können weder isoliert betrachtet werden, noch machen sie halt an Landesgrenzen. Die Schweiz ist dank ihrer GAP gut dafür gerüstet, eine koordinierte und kohärente Gesundheitspolitik sowohl auf nationaler wie auch auf internationaler Ebene zu entwickeln und umzusetzen. Gesundheit ist auch ein nützliches Werkzeug, um unsere internationalen Beziehungen mit den wichtigen Partnern zu vertiefen und weiterzuentwickeln. mehr

04.12.2015

Aus erster Hand

Editorial Tania Dussey-Cavassini. Faktoren, die den Gesundheitszustand einer Bevölkerungsgruppe beeinflussen, sind oft nicht auf ihren unmittelbaren Siedlungsraum beschränkt. Bei ihrer Ausbreitung benötigen Viren keine Reisepässe und überwinden jeden Grenzzaun. mehr

04.12.2015

«Die Menschen entscheiden sich für ein bestimmtes Verhalten. Aber es liegt in der Verantwortung des Staates, gesundheitsförderliche Rahmenbedingungen zu schaffen.»

Interview mit Gauden Galea. Bund, Kantone und Gesundheitsförderung Schweiz haben am 22. Juni 2015 anlässlich des NCD-Stakeholder-Treffens den Entwurf für eine Nationale Strategie zur Prävention nichtübertragbarer Krankheiten (NCD) vorgestellt und diskutiert. Dr. Gauden Galea, Leiter der Abteilung Nichtübertragbare Krankheiten und Lebensverlauf, WHO Regionalbüro für Europa, ist eigens von Kopenhagen angereist, um die Schweizer Strategie aus internationaler Sicht zu würdigen. Galea lobte insbesondere den integrierenden Ansatz des Schweizer Strategieentwurfs, seine Evidenzbasiertheit, die Betonung der Prävention und den Blick auf wirtschaftlich schwächere und verletzliche Bevölkerungsgruppen sowie den konsultativen, partizipativen Prozess. mehr

04.12.2015

«Die Erstellung eines Notfallplans ist für Flughäfen gesetzlich vorgeschrieben.»

Fünf Fragen an Frédéric Eynard. Die Menschen sind mobiler denn je. Wie begegnet die Schweiz den möglichen Gesundheitsrisiken, die durch Migration und den regen Urlaubs- und Geschäftsreiseverkehr entstehen können? Wir fragten Frédéric Eynard, den Leiter des Notfallplans am Flughafen Genf. mehr

04.12.2015

Chancengleichheit im Spital

Swiss Hospitals for Equity. Seit 2004 unterstützt das Bundesamt für Gesundheit Spitäler, die ihre Kompetenzen zur Versorgung von Migrantinnen und Migranten optimieren wollen. Das Netzwerk «Migrant Friendly Hospitals», das sich ursprünglich am gleichnamigen Projekt der Europäischen Union orientierte, heisst neu «Swiss Hospitals for Equity». mehr

04.12.2015

Tabakkonsum in der EU mit Nord-Süd-Gefälle

Eurobarometer. In der EU rauchen 26% der Bevölkerung – nur unwesentlich mehr als in der Schweiz, wo der Raucheranteil bei 25% liegt. In der Einzelbetrachtung zeigen sich grosse Unterschiede zwischen den EU-Ländern: Staaten mit tiefen Raucherprävalenzen und hohen Aufhörraten sind vor allem im Norden Europas zu finden. Das sind tendenziell auch jene Länder mit starken Werbeeinschränkungen und hohen Tabakpreisen. Auf gesetzlicher Ebene geht die Schweiz nicht so weit wie sie. mehr

19.11.2015

WHO-Bewegungsstrategie lanciert

WHO Europa. Im September hat die WHO der Region Europa die Europäische Strategie Bewegung für Gesundheit verabschiedet – die erste Bewegungsstrategie der WHO überhaupt. Ziel ist, die Inaktivität unter der europäischen Bevölkerung bis 2025 um 10% zu reduzieren. Die Schweiz hat einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der WHO-Strategie beigetragen und ist in den fünf von der WHO definierten vorrangigen Handlungsfeldern schon seit Jahren aktiv. Was sind die Ziele der WHO und was hat sich in der Schweiz diesbezüglich schon getan? Ein Abgleich. mehr

19.11.2015

HEPA – Bewegungsförderung in der Schweiz und in Europa

Bewegungsförderung. hepa.ch ist ein Netzwerk, welches schweizweit Unternehmen, Institutionen und Organisationen für eine wirkungsvolle Gesundheitsförderung durch Bewegung und Sport verbindet. Der Name hepa.ch ist abgeleitet aus dem englischen Fachbegriff Health-Enhancing Physical Activity. mehr