Juli 2010 spectra 81 - Soziale Determinanten der Gesundheit

Artikel in dieser Ausgabe

01.07.2010

Wer (Wohlstand) hat, dem wird (Gesundheit) gegeben

Soziale Determinanten der Gesundheit. «Wer hat, dem wird gegeben.» Der Volksmund beschreibt das Prinzip der sozialen Determinanten der Gesundheit treffend. Wer in den zentralen Aspekten der Lebens- und Arbeitsbedingungen bevorzugt ist, kann damit rechnen, länger und gesünder zu leben als andere. mehr

01.07.2010

Gesundheitliche Chancengleichheit gewinnt weltweit an Wichtigkeit

Internationales. Was wird ausserhalb der Schweiz gegen die ungleiche Verteilung des «Guts» Gesundheit unternommen? Ein kurzer Einblick in die Agenden internationaler Gremien und des europäischen Auslands. mehr

01.07.2010

Aus erster Hand

Editorial Pascal Strupler. In den letzten Jahrzehnten haben sich in der Schweiz vielfältige Angebote zu Gesundheitsförderung, Prävention und Früh­erkennung etabliert. Sie richten sich an eine breite Öffentlichkeit, an Jugendliche, Schulen usw. Es ist wissenschaftlich belegt, dass Prävention unter bestimmten Bedingungen wirksam und wirtschaftlich ist. mehr

01.07.2010

In Erwartung einer nationalen Strategie zur Minderung der sozialen Ungleichheit

Gesundheitliche Ungleichheit Eine Studie im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit (BAG) analysiert die konkreten Massnahmen zur Verminderung der sozialen Ungleichheiten bezüglich Gesundheit in verschiedenen Schweizer Kantonen. mehr

01.07.2010

MediatorInnenarbeit: ein langer Weg zum Erfolg

Forum Noël Tshibangu. MediatorInnenarbeit in der HIV/Aids-Prävention ist eine Interventionsmethode gemäss dem Modell der «Peer-Education». Das heisst, dass eine soziale Intervention durch die Mitglieder der Zielgruppe dieser Intervention durchgeführt wird. MediatorInnenarbeit ist somit per Definition zielgruppenorientiert. Seit den 90er-Jahren werden in der Schweiz in verschiedenen Gesundheitsbereichen MediatorInnen eingesetzt, vor allem in MigrantInnengruppen. Dieser Ansatz hat sich im Lauf der Jahre stark gewandelt und verfeinert. In der HIV-Prävention ist die MediatorInnenarbeit längst bewährt und heute als fester Bestandteil des bestehenden Interventionsdispositivs etabliert. mehr

01.07.2010

Gesundheitsdeterminanten Bildung und Migration

Chancengleichheit. Studien zeigen: Junge Immigrantinnen und Immigranten haben im Schweizer Schulsystem nicht dieselben Möglich­keiten wie ihre Schweizer Alters­genossen. Der schlechtere Zugang zu Bildung kann sich letztlich auch negativ auf die Gesundheit auswirken. mehr

01.07.2010

Neue Gesundheitslehrmittel für Migrantinnen und Migranten

Im Rahmen des Nationalen Programms Migration und Gesundheit sind zwei neue Deutsch-Lehrmittel für unterschiedliche Sprachniveaus erschienen. Eines wird demnächst auch auf Französisch vorliegen. Die Lehrmittel sollen dazu beitragen, die in der Schweiz lebenden Migrantinnen und Migranten für Gesundheitsthemen zu interessieren, ihre Eigenverantwortung zu stärken und ihre Verständigung mit dem Gesundheitspersonal zu verbessern. mehr

01.07.2010

«Armut ist in der Schweiz kein Kampf ums nackte Überleben. Sie beginnt mit Perspektivlosigkeit und dem Gefühl, ausgeschlossen zu sein.»

Interview mit Ludwig Gärtner. Welche Rolle spielt die Armut in unserem Land, wie entsteht sie und welche Strategien verfolgt der Bund, um die Armut zu bekämpfen? Der Vizedirektor des Bundesamts für Sozialversicherung über das Thema Armut als soziale Determinante, die auch die Gesundheit beeinflusst. mehr

01.07.2010

«Männer nehmen Übergewicht weniger als Problem wahr als Frauen»

7 Fragen an Monika Eichholzer. Die Medizinerin Monika Eichholzer leitet seit 1998 den Arbeitsbereich «Ernährungsepidemiologie» am Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Zürich. Sie forscht insbesondere in den Bereichen Adipositas und Brustkrebs und hatte die Leitung der Redak­tionskommission des 5. Schweizerischen Ernährungs­berichts inne. mehr

01.07.2010

Gender als wesentliche soziale Determinante von Gesundheit

Gender und Gesundheit. Gender ist in Interaktion mit anderen sozialen Determinanten wie Bildung, Einkommen, Erwerbsstruktur, Herkunft usw. von zentraler Bedeutung für die Gesundheit. Für Männer haben die sozialen Determinanten oft eine andere Bedeutung als für Frauen. Es ist diese unterschiedliche Bedeutung, die sich auf die Gesundheit der Geschlechter entsprechend auswirken kann. mehr

01.07.2010

Ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung kinderleicht gemacht

Suisse Balance. Das Programm Suisse Balance leistet fachliche und finanzielle Unterstützung für innovative Projekte, die Kindern und Jugendlichen Spass an täglicher Bewegung und ausgewogener Ernährung vermitteln. Seit der Lancierung von Suisse Balance im Jahr 2002 konnte eine Vielzahl von erfolgreichen Projekten initiiert, umgesetzt und evaluiert werden. Aktuell werden unter anderem die Projekte Procap bewegt, BodyTalk PEP, Papperla PEP und BabyGuide – Ernährung und Bewegung unterstützt und in ihrer Umsetzung begleitet. mehr

01.07.2010

Der 8. Bericht zur Schweizer HIV-Prävention ist erschienen

Verhaltensmonitoring HIV/Aids. In der Schweiz ist die Situation im Bereich HIV/Aids relativ stabil. Aus dem Verhalten und den HIV-Zahlen der einzelnen Risikogruppen lässt sich schliessen, dass die Präven­tionsarbeit in der Schweiz dem Problem angemessen ist. Ausnahmen sind die Gruppen Männer, die Sex mit Männern haben (MSM), und Migrantinnen und Migranten aus der Subsahara-Region. mehr

01.07.2010

Früherkennung und Frühintervention in Schulen: Lessons learned

Neue Publikation. RADIX hat aus mehreren Evaluationen zu Projekten der Früherkennung und der Frühintervention (F&F) in Schulen zentrale Erkenntnisse abgeleitet und sie in einer Publikation zusammengefasst. F&F ist eine Investition in die Zukunft der Jugendlichen, aber auch der Schulen selbst und trägt zur Chancengleichheit für die 10 bis 20% der gefährdeten Kinder und Jugendlichen in der Schweiz bei. mehr