Januar 2011 spectra 84 - Nationale Präventionsprogramme

Artikel in dieser Ausgabe

01.01.2011

Gesamtstrategie für HIV und andere sexuell übertragbare Krankheiten

Nationales Programm HIV und STI 2011– 2017 (NPHS). Das neue NPHS schliesst an die bisherige Arbeit an und führt diese unter Berücksichtigung der neusten Erkenntnisse fort: Erstmals werden in einem nationalen Programm HIV und andere sexuell übertragbare Infektionen (STI) gemeinsam bekämpft. Der Schwerpunkt der Strategie liegt auf besonders gefährdeten Gruppen und auf bereits Infizierten und ihren Partnern und Partnerinnen. Hauptziel ist, die Anzahl Neuinfektionen mit HIV und anderen STI deutlich zu senken und gesundheitsschädigende Spätfolgen zu vermeiden. mehr

01.01.2011

«Das Programm verschafft allen Betroffenen gebührend Gehör»

Fünf Fragen an Prof. Dr. Bernard Hirschel. Bernard Hirschel leitet seit 1988 die Abteilung HIV/Aids des Universitätsspitals Genf. Er hat über 200 wissenschaftliche Artikel publiziert, hauptsächlich zu den Themen Immunschwäche und antiretrovirale Therapie. mehr

01.01.2011

Aus erster Hand

Editorial Didier Burkhalter. Migration und Gesundheit, Drogen, Alkohol, Tabak, HIV/Aids, Ernährung und Bewegung – so viele nationale Präventionsprogramme, um den verschiedenen Herausforderungen zu begegnen. Was sie alle, unabhängig von ihrer thematischen Ausrichtung, gemeinsam haben: das Ziel, vorausschauend zu handeln und zur Verbesserung der Gesundheit der Menschen in unserem Land beizutragen; ganz nach dem Motto: Vorbeugen ist besser als Heilen. Am letzten Ministertreffen der OECD zum Thema Gesundheit wurde einmal mehr klar und deutlich festgehalten, dass «Präventionsprogramme im Hinblick auf ihre Kosten sehr wirksam sind, um die Gesundheit und die Lebenserwartung zu verbessern». mehr

01.01.2011

Alkoholprävention ist gut unterwegs, aber noch lange nicht am Ziel

Nationales Programm Alkohol 2008–2012. «Wer alkoholische Getränke trinkt, tut dies, ohne sich selber und anderen Schaden zuzufügen.» So lautet die Vision des Nationalen Programms Alkohol 2008 –2012 (NPA), mit dessen Umsetzung der Bundesrat im Juni 2008 das Bundesamt für Gesundheit (BAG) und die Eidgenössische Alkoholverwaltung (EAV) beauftragt hat. Es ist ein ambitiöses Programm, das 33 Aktivitäten, 10 Handlungsfelder und eine Vielzahl von Akteuren koordiniert. Wo steht das NPA heute? Eine Zwischenbilanz. mehr

01.01.2011

Viel Feuer für weniger Rauch

Nationales Programm Tabak 2008–2012 (NPT 2008–2012). «Die tabakbedingten Todes- und Krankheitsfälle in der Schweiz sind reduziert.» Mit dieser Mission hat der Bundesrat im Jahr 2008 das NPT 2008–2012 verabschiedet und das Bundesamt für Gesundheit (BAG) mit dessen Umsetzung beauftragt. Wie haben sich Tabakkonsum und -prävention in der Schweiz seither entwickelt? Eine Zwischenbilanz. mehr

01.01.2011

Anfangen statt aufhören: Die neue Tabakkampagne gibt positive Impulse

Tabakkampagne 2011– 2012. Die Evaluationsergebnisse der Kampagne 2009 machten deutlich, dass Stil, Slogan und Symbol der bisherigen Kampagnen ausgereizt sind. Es ist Zeit für eine neue Kampagne, die mutige Wege geht. Mit Humor, Ironie und einer positiven Ausstrahlung fordert die neue Tabakkampagne dazu auf, mit dem Nichtrauchen anzufangen und damit eine neue Freiheit zu gewinnen. mehr

01.01.2011

Gute dritte Etappe für die Drogenpolitik des Bundes

Massnahmenpaket Drogen III. Das dritte Massnahmenpaket des Bundes zur Verminderung der Drogenprobleme (MaPaDro III) beschreibt die Ausgangslage und Ausgestaltung der Drogenpolitik des Bundes für die Jahre 2006 bis 2011. Ziel des MaPoDro lll ist es, die Drogenprobleme in der Schweiz zu vermindern. mehr

01.01.2011

Warum in den Brandschutz investieren? – Es brennt ja gerade nicht!

Forum Dr. med. Thomas Steffen. Ich sitze im Zug auf dem Weg zu einem Seminar mit Pharmaziestudierenden irgendwo an der Grenze zwischen der Deutsch- und der Westschweiz, vermutlich mitten im Röstigraben. Das Seminar wird schwierig. 200 Studierende mit den richtigen Fragen, aber haben wir die richtigen Antworten? mehr

01.01.2011

Wege zum gesunden Lebensstil ebnen

Nationales Programm Ernährung und Bewegung 2008–2012 (NPEB). Sitzende Tätigkeit, Bewegungsmangel und unausgewogene Ernährung prägen heute die Lebensweise unserer Gesellschaft. Diese Gewohnheiten tragen dazu bei, dass sogenannte Zivilisationskrankheiten wie Herz-Kreislauf- Erkrankungen, Diabetes oder Krebs zunehmen. Im Auftrag des Bundesrats setzt das Bundesamt für Gesundheit (BAG) in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Sport (BASPO), der Gesundheitsförderung Schweiz und den Kantonen das Nationale Programm Ernährung und Bewegung (NPEB) 2008–2012 um. mehr

01.01.2011

Diversity Mainstreaming verhindert Diskriminierungen

Chancengleichheit im Gesundheitswesen. Diversity Mainstreaming ist eine Strategie, die soziale Determinanten wie Geschlecht, Alter oder Herkunft berücksichtigt. Sie ist ein wirksames Instrument, um Diskriminierungen in der Ausgestaltung des Gesundheits­angebots zu verhindern und die Qualität des Gesundheitssystems zu verbessern. mehr

01.01.2011

Gender Mainstreaming in der Suchtarbeit

Engagement des Bundesamts für Gesundheit (BAG). Seit 1994 fördert das BAG die Entwicklung von Angeboten, die Frauen und Männern verschiedenen Alters gleichermassen zugute kommen. 1997 entstand zuerst ein Mandat für die Förderung frauengerechter Suchtarbeit, welches 2001 auf die Förderung gendergerechter Suchtarbeit erweitert wurde. mehr

01.01.2011

E-Learning-Tool für eine bessere Verständigung

Nationales Programm Migration und Gesundheit. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) lässt ein E-Learning-Instrument «Diversität und Qualität» für Gesundheitsberufe entwickeln, um die Behandlungsqualität für die Migrationsbevölkerung zu steigern. Das Tool wird in Deutsch, Französisch und Italienisch kostenlos erhältlich sein und Anfang 2012 zur Verfügung stehen. Realisiert wird das Projekt unter der Leitung von SDN AG (Solution Development Network). mehr

01.01.2011

Neue Wege in der Evaluation

«Joint Evaluation». Die Fachstelle Evaluation und Forschung (E+F) hat ein neues Evaluationsmodell mit dem Namen «Joint Evaluation» lanciert. Damit soll Evaluationswissen vermehrt innerhalb des Bundesamts für Gesundheit (BAG) generiert und dadurch besser genutzt werden. Durch eine Kombination von Selbstevaluation, interner und externer Evaluation soll das Lernen innerhalb des Amtes gefördert und gleichzeitig die unabhängige Prüfung von aussen gewährleistet werden. mehr