März 2011 spectra 85 - Partnerschaft mit der Wirtschaft

Artikel in dieser Ausgabe

01.03.2011

Public Private Partnership: künftig auch vermehrt im Gesundheitswesen?

Leitartikel. Staaten greifen immer mehr auf Unternehmen zurück, um die Erfüllung ihrer Aufgaben sicherzustellen und die Budgets zu entlasten. «Public Private Partnership» (PPP) nennt sich diese Form von Zusammenarbeit der öffentlichen Hand mit Privaten. Welche Chancen und Gefahren bergen solche Partnerschaften? Und welche Bedeutung hat PPP im Schweizer Gesundheitswesen? mehr

01.03.2011

PPP – die Wunderformel?

Forum Thomas Mattig. PPP: Public Private Partnership. Drei Buchstaben, drei Wörter – eine Zauberformel? Die Meinungen über PPP gehen auseinander: Die einen glauben, PPP sei die ideale Lösung für das Zusammenwirken von Staat und Wirtschaft, die andern sehen darin nur faulen Zauber, der den Zweck hat, die Öffentlichkeit hinters Licht zu führen. mehr

01.03.2011

Aus erster Hand

Editorial Liliane Bruggmann. Traditionell ist in der Schweiz die Zusammenarbeit zwischen Staat und Privatwirtschaft gut verankert. Knapper werdende Staatsbudgets, steigende Ansprüche an den Staat und die zunehmende Komplexität der Innovationsprozesse zwingen die Verwaltung, vermehrt auf die Zusammenarbeit mit der Privatwirtschaft zurückzugreifen. Auch bei Prävention und Gesundheitsförderung wird in den Aufbau von wirksamen Partnerschaften investiert. mehr

01.03.2011

Präventionscharta für Gaybetriebe

HIV-Prävention in der Gayszene. Der 2003 gegründete Verein Gaybetriebe Schweiz (VEGAS) verpflichtet seine Mitglieder zur Unterzeichnung und Einhaltung einer HIV-Präventionscharta. Dazu gehören unter anderem das Bereitstellen von Gratiskondomen und die Platzierung von Präventions­informationen. mehr

01.03.2011

«Nicht nur ans Geschäft denken, sondern auch an das Wohl der Gesellschaft»

5 Fragen an Martina Bosshard. actionsanté ist eine Initiative des Bundesamts für Gesundheit (BAG). Verschiedene Unternehmen und Organisationen engagieren sich über Aktionsversprechen dafür, dass es leicht fällt, sich für die gesunde Variante zu entscheiden. Der Grossverteiler Migros ist Partner von actionsanté der ersten Stunde und engagiert sich seither mit freiwilligen Versprechen für eine ausgewogene Ernährung und mehr Bewegung im Alltag. Martina Bosshard, Mediensprecherin beim Migros-Genossenschaftsbund, steht Red und Antwort. mehr

01.03.2011

«Partnerschaften funktionieren nur, wenn sie auf Transparenz beruhen.»

Interview. Welche Bedeutung hat die Partnerschaft zwischen öffentlicher Hand und Privatwirtschaft – das sogenannte Public Private Partnership, kurz PPP – im Bereich Prävention und Gesundheitsförderung heute und in Zukunft? spectra unterhielt sich mit dem Medizinprofessor Roger Darioli und dem Konsumentenschützer Mathieu Fleury über die Chancen und Grenzen von öffentlich-privater Zusammenarbeit. mehr

01.03.2011

Einst jung und gesund, heute alt und krank?

Migration, Alter und Gesundheit. An einer Tagung wurden die gesundheitliche und die soziale Situation der heute älteren Migra­tionsbevölkerung sowie Massnahmen für die Verbesserung ihrer Lebensbedingungen diskutiert. mehr

01.03.2011

Alkohol und Gewalt treten oft zusammen auf

KAP-Tagung. Der Konsum von Alkohol erhöht nachweislich das Risiko, als Opfer oder Täter mit Gewalt in Berührung zu kommen – im häuslichen wie im öffentlichen Raum. Die Tagung der KAP (Kantonale Aktionspläne Alkohol) zum Thema «Alkohol und Gewalt – élixir de violence?» hat sich dieses problematischen Zusammenhangs angenommen. mehr

01.03.2011

Der Tabakpräventionsfonds unterstützt wirksame Prävention

Wirkungsmanagement. Seit 2004 können aus dem Tabakpräventions­fonds (TPF) auf Gesuchsbasis Massnahmen der Tabakprävention finanziert werden. Eine dem Bundesamt für Gesundheit angegliederte Fachstelle führt diesen Fonds, der durch eine Sonderabgabe von 2,6 Rappen pro verkaufte Zigarettenpackung gespeist wird. Das sind derzeit rund 16 Millionen Franken pro Jahr. Mit einem Wirkungsmanagement-System will der Fonds die Wirksamkeit der finanzierten Projekte aktiver fördern. mehr

01.03.2011

Swisscom: erfolgreiches «Unternehmen rauchfrei»

Tabakprävention. Im Rahmen des Programms «Unternehmen rauchfrei» berät die Lungenliga die Swisscom hinsichtlich neuer Rauchregelungen und bietet den Mitarbeitenden in der ganzen Schweiz Rauchstopp-Trainings an. mehr

01.03.2011

Medizinische Ausbildung blendet Gender noch weitgehend aus

Gender Mainstreaming. Wie gendersensibel sind die medizinischen Ausbildungen in der Schweiz? Und was können wir von Holland lernen, das den Genderaspekt konsequent in die Lehrpläne der medizinischen Hochschulen eingeführt hat? Eine Studie der Universität Lausanne ist diesen Fragen nachgegangen. mehr