Mai 2011 spectra 86 - Früherkennung und Frühintervention

Artikel in dieser Ausgabe

01.05.2011

Allen Kindern und Jugendlichen die gleiche Chance geben

Früherkennung und Frühintervention (F + F) in Schulen und Gemeinden. Die meisten Kinder und Jugendlichen der Schweiz sind gesund und meistern ihre Herausforderungen gut. Rund 10 bis 20% aller Jugendlichen sind jedoch gefährdet, gesundheitliche und soziale Probleme zu entwickeln (z.B. Sucht, Gewalt, soziale Ausgrenzung oder psychische Belastungen). Gemeinden und Schulen tun gut daran, sich frühzeitig mit solchen Situationen auseinanderzusetzen, um im Bedarfsfall über die notwendigen Strukturen und Vorgehensweisen zu verfügen, bevor die Probleme für die SchülerInnen oder die Schulen zu gross werden. mehr

01.05.2011

Früherkennung und Frühintervention

Forum Marcelo Aragón. Ein Blick in die Schullandschaft des Kantons Freiburg macht deutlich: Früherkennung und ein gutes Timing für eine adäquate Intervention tut not. Wo das Projekt «Früherkennung und Frühintervention im Schul- und Ausbildungsbereich» (FF) eingeführt wurde, zeigt es gute Wirkung, jedoch ist die Beteiligung gering und jede Schule schaut überwiegend für sich. mehr

01.05.2011

Ursula Koch neue Co-Leiterin für Nationale Präventionsprogramme

Nationale Präventionsprogramme. Die Abteilung Nationale Präven­tionsprogramme des Bundesamts für Gesundheit (BAG) steht neu unter der Co-Leitung von Ursula Koch und Roy Salveter. mehr

01.05.2011

Aus erster Hand

Editorial Ursula Koch und Roy Salveter. Kindheit und Jugend sind diejenigen Lebensphasen, während derer die Grundlagen für die Gesundheit des erwachsenen Menschen gelegt werden. Die in dieser Zeit angeeigneten Lebensgewohnheiten und die dabei gemachten Erfahrungen beeinflussen die körperliche und psychosoziale Entwicklung der Individuen, aber auch ihre zukünftige Gesundheit. mehr

01.05.2011

Cannabis konsumierende Jugendliche: Strafe oder Unterstützung?

Früherkennung und Frühintervention in der Jugendstrafjustiz. Bei 20% aller Fälle der Jugendanwaltschaft geht es um den Konsum oder Besitz von Cannabis (in kleinen Mengen). Sind die betreffenden Jugendlichen in ihrer Entwicklung gefährdet? Wenn ja, wie wird dieser Gefährdung von Seiten der Jugendanwaltschaften und Suchthilfeinstitutionen begegnet? Fallanalysen zur Interven­tionspraxis bei wegen Cannabis-Konsum polizeilich verzeigten Jugendlichen geben Antworten auf diese Fragen. mehr

01.05.2011

Körperliche Bewegung als fixer Bestandteil des ärztlichen Beratungsgesprächs

Vier Fragen an Raphaël Bize. Ein Kurzinterview mit dem Leiter des Projektes PAPRICA (Physical Activity Promotion in Primary Care), das sich in den Kantonen Waadt und Neuenburg für die Förderung der körperlichen Bewegung in der Arztpraxis einsetzt - zur Vorbeugung von Übergewicht und Fettleibigkeit. Raphaël Bize ist Facharzt für Innere Medizin FMH und absolvierte eine Weiterbildung zum Public-Health-Spezialisten am Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Lausanne und an einem auf die Förderung körperlicher Aktivität spezialisierten Labor im kanadischen Alberta. mehr

01.05.2011

Früherkennung und Frühintervention bei Jugendlichen fängt in der Gesellschaft an

Publikationen. Eine neue Broschüre von GREA aus der Westschweiz stellt ein Vorgehensmodell für Früherkennung und Frühintervention bei gefährdeten Jugendlichen vor und gibt Empfehlungen sowie Praxisbeispiele aus verschiedenen Settings. mehr

01.05.2011

«Fehlentwicklungen lassen sich zu einem sehr frühen Zeitpunkt erkennen.»

Interview. Früherkennung und Frühintervention (F + F) ist ein relativ junger Ansatz in der Suchtprävention. Wie funktioniert F + F? Was darf man von F + F erwarten und wie soll F + F umgesetzt werden? Spectra sprach mit Rebekka Röllin Bolzern von der Luzerner Fachstelle für Suchtprävention DFI über die Chancen und Gefahren dieses neuen Instruments und über das Luzerner F + F-Modell «sensor». mehr

01.05.2011

Neues Gesetz für einheitliche und lückenlose Krebsdaten

Krebsregister. In der Schweiz erkranken jährlich mehr als 35 000 Menschen an Krebs, über 15 000 sterben daran. Fragen zu Ursachen und Verteilung von Krebserkrankungen, Überlebensraten, Wirksamkeit präventiver Massnahmen und zur Evaluierung von Früherkennungsprogrammen liessen sich mit einem nationalen Register fundiert beantworten. Im Frühjahr 2012 wird ein Vorentwurf für eine entsprechende neue gesetzliche Regelung vorliegen. mehr

01.05.2011

Nationaler Telefondolmetschdienst hat Betrieb aufgenommen

Migration und Gesundheit. Während im Gesundheitsbereich bei heiklen Kommunikationssituationen eine persönlich anwesende Übersetzerin nötig ist, hat sich Telefondolmetschen in vielen Fällen als geeignete und effiziente Ergänzung erwiesen. Seit dem 1. April 2011 ist der nationale Telefondolmetschdienst (TDD) in Betrieb. mehr

01.05.2011

Dialogwoche Alkohol: neue spruchreife Aktivitäten

Alkoholkampagne. Vom 21. bis 29. Mai 2011 findet eine nationale Dialogwoche zum Thema Alkohol statt. In dieser Zeit werden 200 bis 300 Aktivitäten in den Regionen und Städten, in Dörfern und Quartieren stattfinden. mehr

01.05.2011

Die Schule leistet einen wichtigen Beitrag zu Public Sexual Health

Sexualpädagogik. Aus der Wirkungsforschung ist bekannt, dass HIV-Prävention vor allem dann wirkt, wenn sie in eine umfassende Sexualerziehung eingebunden ist. Die Bereitschaft und Fähigkeit, sich und andere vor sexuell übertragbaren Krankheiten zu schützen, sind eng an das Wissen und die Einstellungen zur Sexualität gekoppelt. Die Schule nimmt dabei eine wichtige Stellung ein. mehr

01.05.2011

Das rauchfreie Leben testen

Rauchstopp-Wettbewerb 2011. Die Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention ruft alle Raucherinnen und Raucher dazu auf, einen Monat lang das Nichtrauchen zu testen. Als Motivation für den Rauchstopp winken attraktive Preise. mehr

01.05.2011

Bei der Spendefrage ist nur Schweigen falsch

Transplantationskampagne 2011. Die Bevölkerungsinformation zu Transplantation und Spende von Organen, Geweben und Zellen des Bundesamts für Gesundheit geht in eine neue Phase. Ziel der Kampagne 2011 ist, dass sich die Menschen mit diesem Thema auseinandersetzen, sich für oder gegen eine Spende entscheiden und diesen Willen mündlich und schriftlich äussern – auch wenn sie dagegen sind. mehr

01.05.2011

Masernimpfung – das beste Geschenk zum 1. Geburtstag

Europäische Impfwoche (23. bis 30. April 2011). Zum dritten Mal in Folge beteiligt sich die Schweiz an der Europäischen Impfwoche, die vom Regionalbüro der der Weltgesundheitsorganisation WHO für Europa organisiert wird. Sie will die Mitgliedstaaten dabei unterstützen, den Erfolg der nationalen Impfprogramme zu erhöhen. Zudem soll die Botschaft verbreitet werden, dass die Impfung jedes Kindes wichtig ist, um Krankheiten vorzubeugen und Leben zu schützen. mehr

01.05.2011

Wenn’s juckt oder brennt, dann bitte zum Arzt

LOVE-LIFE-Kampagne. Seit März 2011 präsentiert sich die LOVE-LIFE-Kampagne in einer neuen Form. Im Mittelpunkt stehen die sexuell übertragbaren Infektionen (STI), die in die HIV-Prävention integriert wurden. «Wenn’s juckt oder brennt, dann bitte zum Arzt». Dies ist die Hauptbotschaft, die über ebenso humorvolle wie unmissverständliche TV-Spots, Plakate und Internetseiten vermittelt wird. mehr

01.03.2011

Neue Herausforderungen an die stationäre Drogentherapie

Suchthilfe. Ambulante und stationäre Suchthilfeeinrichtungen sollen vermehrt zusammenspannen, anstatt sich – angesichts der Budgetkürzungen der öffentlichen Hand und der erhöhten Anforderungen an moderne, effektive Drogentherapien – als gegenseitige Konkurrenz zu verstehen. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Universität Lausanne im Auftrag der Westschweizer Suchtkoordination CRIAD. mehr