Juli 2011 spectra 87 - Männergesundheit

Artikel in dieser Ausgabe

01.07.2011

Checkpoints sollen zu schwulen Gesundheitszentren werden

Queer Health. Schwule sind nicht nur überdurchschnittlich stark von HIV und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten (STI) betroffen, auch ihr allgemeiner Gesundheitszustand ist deutlich schlechter als derjenige der Allgemeinbevölkerung. Um diese Entwicklung aufzuhalten, sollen in der Schweiz fünf Gesundheitszentren mit einem schwulenspezifischen Angebot geschaffen werden. mehr

01.07.2011

Wir müssen den sozialen Druck abbauen

Forum Michel Graf. Ein «richtiger» Mann geht nicht zum Arzt wegen «nichts». Über dieses simple Klischee hinaus kann man tatsächlich beobachten, dass Männer seltener ärztlichen Rat suchen, und wenn, dann ist ihr Gesundheitsproblem schon ziemlich fortgeschritten. Würden sie wegen eines Alkoholproblems Rat suchen? Dafür müssten sie sich zuerst eingestehen, dass ihr Konsum problematisch ist. mehr

01.07.2011

Sportliche Männer und kochende Frauen

Gesundheit und Geschlechterdifferenzen. Männer machen mehr Sport und fühlen sich psychisch gesünder als Frauen. Jedoch zeigen sie Schwächen im Ernährungsverhalten und leiden häufiger an ernährungsbedingten Krankheiten. Das zeigen aktuelle Daten aus dem Monitoringsystem Ernährung und Bewegung (MOSEB). mehr

01.07.2011

Aus erster Hand

Editorial Martin Werner. 2001 schuf das Parlament eine Fachstelle Gender Health im Bundesamt für Gesundheit (BAG). 2008 erschien der «Fokusbericht Gender und Gesundheit» mit präzisen Kernaussagen und Empfehlungen und dem Ziel, die Chancengleichheit zwischen den Geschlechtern bezüglich Gesundheit und die Qualität der Angebote zu fördern: Frauen wie Männer sollten über Angebote der Gesundheitsversorgung und Gesundheitsförderung verfügen, die ihrem biologischen und sozialen Geschlecht entsprechen. Dass hierzu unterschiedliche Bedürfnisse und auch Erfordernisse bestehen, wird zwar nach zwanzig Jahren Genderdiskussion kaum mehr bestritten. mehr

01.07.2011

«Es scheint sich der männliche Lebensstil durchgesetzt zu haben, und der orientiert sich an der bezahlten Arbeit.»

Interview Marie-Louise Ernst und René Setz Welche Sorgen drücken Männer, wie steht es um ihre Gesundheit, wo unterscheiden sie sich am meisten von den Frauen? Darüber reden die Expertin für Gender-Fragen im Suchtbereich und der Vorkämpfer für Männer­gesundheit. mehr

01.07.2011

Der lange Weg zu einem zeitgemässen Betäubungsmittelgesetz

Drogenpolitik. Am 1. Juli 2011 treten das revidierte Betäubungsmittelgesetz (BetmG) und die dazugehörigen Verordnungen in Kraft. Damit erhält das seit zwanzig Jahren praktizierte und bewährte Vier-Säulen-Modell der Schweizer Drogenpolitik endlich eine gesetzliche Grundlage. mehr

01.07.2011

Suchtmedizin: Online-Hilfsmittel für Grundversorger

IG Netzwerk Praxis Suchtmedizin Schweiz. Das Collège romand de médecine de l’addiction (CoRoMA) und das Forum Suchtmedizin Ostschweiz (FOSUMOS) setzen sich seit Jahren dafür ein, die Grundversorger in Sachen Sucht­medizin zu unterstützen. Dieses regionale Engagement trägt heute nationale Früchte: Nach der Gründung zweier weiterer regionaler Netzwerke ist nun ein nationales Internetportal mit einem Online-Handbuch geplant. mehr

01.07.2011

«Der fürsorgliche Umgang mit dem eigenen Körper widerspricht den traditionellen Vorstellungen von Männlichkeit»

Fünf Fragen an Verena Hanselmann, Leiterin des Bereichs Gender Health im Bundesamt für Gesundheit. Als geschlechtergerechtes Prinzip im Gesundheitswesen umfasst Gender Health jede Form von politischer, wissenschaftlicher, gesundheitsfördernder oder kurativer Praxis. mehr

01.07.2011

Neue Plattform zur Förderung der Diversität in der Suchtarbeit

Infodrog, die Schweizerische Koordinations- und Fachstelle Sucht, bietet eine neue nationale Austauschplattform für Suchtfachleute zum Thema «Diversität in der Suchtarbeit» an. Dabei handelt es sich um einen Ansatz, der bei der Konzeption von Suchthilfeangeboten nicht nur Migration und Gender, sondern alle Dimensionen der Suchtproblematik berücksichtigt. mehr

01.07.2011

SmokeFree geht in die zweite Runde

Tabakpräventionskampagne 2011–2012. Die aktuelle SmokeFree-Kampagne zelebriert das Nichtrauchen, statt das Rauchen zu verteufeln. Auch in der zweiten Welle von Anfang Juni bis Anfang Juli stehen die vielen Vorteile des rauchfreien Lebens und die Marke für freiheitsliebende Nichtrauchende, «SmokeFree», im Zentrum der Kampagne. mehr