September 2011 spectra 88 - Gesundheit und Kultur

Artikel in dieser Ausgabe

01.09.2011

Aus erster Hand

Editorial Andrea Arz de Falco. Zum Begriffspaar «Gesundheit und Kultur» liefert Google zunächst viele Hinweise auf Wellnessangebote und Städtereisen – sicher passend zur Sommerzeit. Im Weiteren finden sich zahlreiche Beiträge zum Thema Migration und Gesundheit. Diskutiert werden hier die Herausforderungen, die sich im Kontakt zwischen Pflegenden, Medizinalpersonen und Patienten und Patientinnen durch die Wertepluralität in Folge unterschiedlicher kultureller, religiöser und weltanschaulicher Überzeugungen oder durch die Sprachenvielfalt ergeben. Kulturoffenheit und Basiskenntnisse fremder Kulturen gehören heute zum Rüstzeug von Medizin- und Pflegefachpersonen ebenso wie medizinisches Fachwissen im engeren Sinn oder Kenntnisse im Bereich von Medizinethik, -ökonomie und -recht. mehr

01.09.2011

«Gesundheitswegweiser Schweiz»: Neuauflage einer Erfolgsgeschichte

Migration und Gesundheit. Die Publikation «Gesundheitswegweiser Schweiz» hilft Migrantinnen und Migranten, sich im schweizerischen Gesundheitswesen zurechtzufinden. Soeben ist die dritte, überarbeitete Auflage der beliebten Infobroschüre erschienen. Ebenfalls überarbeitet wurde die Internetplattform migesplus.ch, des Kompetenzzentrums für migrationsspezifische Informationsmaterialien. mehr

01.09.2011

Kultur und Gesundheit – eine untrennbare Verbindung

Forum Brigitte Ruckstuhl. Gesundheit und Kultur sind aufs engste ineinander verwoben. Der Begriff Gesundheit, wie er sich in den 1980er-Jahren mit dem Konzept der Gesundheitsförderung herausgebildet hat, stellt die sozialen Aspekte und nicht die physischen ins Zentrum. Gesundheit in diesem Sinne wird als Prozess verstanden. Sie entsteht in der Interaktion zwischen dem Individuum und seiner sozialen, kulturellen und materiellen Umwelt, im Alltag, da, wo die Menschen leben. mehr

01.09.2011

Präventionsarbeit muss noch gezielter werden

HIV/STI und Migration. Wie kann die Prävention für Migrantinnen und Migranten bezüglich HIV und anderer sexuell übertragbarer Krankheiten (STI) verbessert werden? Wo bestehen Wissenslücken, wo Handlungsbedarf? Eine Studie des Bundesamts für Gesundheit (BAG) ist diesen Fragen nachgegangen. mehr

01.09.2011

«Gewicht im Gleichgewicht»

Kampagne pharmaSuisse Die Kampagne «Gewicht im Gleichgewicht» gab Schweizerinnen und Schweizern von Mitte Mai bis Mitte Juni 2011 die Gelegenheit, in 527 Apotheken ihr Ernährungs- und Bewegungsverhalten überprüfen zu lassen und Tipps zu erhalten, wie man sich mit viel Genuss gesund ernähren und mehr Bewegung in den Alltag integrieren kann. mehr

01.09.2011

Mangel­ernährung trotz Überfluss?!

Neuer Ratgeber. Der Ratgeber «Mangelernährung trotz Überfluss?!« gibt Tipps zur Vorbeugung, frühzeitigen Erkennung und Behandlung von Versorgungsdefiziten – insbesondere bei älteren Menschen. mehr

01.09.2011

«Interessen und gute Hobbys sind die beste Prävention»

Interview Emil Steinberger/Niccel Steinberger. Hält Humor gesund? Welche Bedeutung haben Kunst und Lachen für die Gesundheit? «spectra» hat zwei Menschen gefragt, die es wissen müssen: Emil und Niccel Steinberger. Beide bringen Menschen hauptberuflich zum Lachen: der grosse Komiker Emil mit seinen unvergessenen Bühnennummern und Büchern und Niccel als Buchautorin und Leiterin von Lachseminaren. mehr

01.09.2011

Kreativer Austausch auf dem Monte Verità: Interdisziplinäre Plattform in lockerem Rahmen

SuchtAkademie 2011. Wie können individuelle Freiheit und öffentliche Sicherheit gleichzeitig garantiert werden? Was soll von der Öffentlichkeit mitgetragen und toleriert werden, wo liegen die Grenzen? Wie lässt sich die Zusammenarbeit zwischen Repression, sozialen Institutionen und der Zivilgesellschaft sinnvoll gestalten? Die SuchtAkademie 2011 widmete sich problematischem Substanzkonsum und Risikoverhalten im öffentlichen Raum unter den Aspekten Sicherheit und soziale Integration. mehr

01.09.2011

Viele Probleme – aber auch Lösungen

SuchtAkademie 2011/Alkohol. Mit einem Workshop zum Thema Alkohol und öffentlicher Raum leistete die SuchtAkademie 2011 einen eigenen Diskussionsbeitrag zur nationalen Dialogwoche Alkohol, die gleich im Anschluss (21. bis 29. Mai 2011) stattfand. mehr

01.09.2011

«Nur in einem gemeinsamen Prozess findet man Lösungen.»

6 Fragen an Jakob Huber. Jakob Huber ist Geschäftsleiter des Contact Netz Bern und Präsident der Expertengruppe Weiterbildung Sucht (EWS). Er ist gewissermas­sen der «Vater» der SuchtAkademie, welche das Ziel hat, Prozesse des sozietalen Lernens im Zusammenhang mit Suchtfragen zu begleiten und Impulse zu geben. mehr

01.09.2011

Charta zum Thema Früherkennung und Frühintervention

An der Tagung «Früherkennung und Frühintervention bei gefährdeten Kindern und Jugendlichen» haben über 200 Fachleute aus der Deutschschweiz eine Charta entwickelt. Sie legt in neun Punkten die Haltung fest, auf deren Basis aus Sicht der Fachleute die Umsetzung von Früherkennung und Frühintervention erfolgen soll. mehr

01.09.2011

Ganz der Vater – ganz die Mutter?

Dritte nationale Fachtagung Sucht und Gender. Das Risiko für Kinder aus suchtbelasteten Familien, selbst an einer Suchtstörung zu erkranken, ist bis zu sechsmal höher als für Kinder aus gesunden Familien. Einen gendergerechten Umgang mit suchtmittelabhängigen Vätern, Müttern und ihren Söhnen und Töchtern kann einen Beitrag zur Durchbrechen dieser transgenerationaler Muster leisten. mehr

01.09.2011

Ein gesunder Lebensstart für Kleinkinder mit Migrationshintergrund

Gesundheit und Migration. Miges Balù ist ein auf Ernährung und Bewegung ausgerichtetes, handlungsorientiertes Beratungsangebot von Elternberatungsstellen. Es richtet sich an Familien mit Migrationshintergrund. Ziel von Miges Balù ist es, Migrantenfamilien mit Kleinkindern für die Zusammenhänge zwischen Ernährung, Bewegung und Körpergewicht zu sensibilisieren. mehr

01.09.2011

Ein ereignisreiches Jahr für die Tabakprävention

Jahresbericht 2010 zum Nationalen Programm Tabak 2008–2012 (NPT 2008–2012). Das Jahr 2010 hat der Tabakprävention in der Schweiz viel Neues gebracht. Wichtigster Meilenstein war das Bundesgesetz zum Schutz vor Passivrauchen, das am 1. Mai in Kraft trat. Daneben wurden viele weitere Massnahmen auf verschiedenen Ebenen umgesetzt. Die wichtigsten Neuerungen im Überblick. mehr

01.09.2011

Gute Noten in den Details – Vorbehalt im Grundsatz

Umsetzung UNO-Pakt l. Mit der Ratifizierung des Internationalen Pakts für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte (UNO-Pakt I) hat sich die Schweiz dazu verpflichtet, diese Rechte schrittweise umzusetzen. Dies tut sie hauptsächlich mittels der Festlegung von Sozialzielen in der Bundesverfassung und gezielter legislativer und anderer Massnahmen. Eine Haltung, die der UNO zu unverbindlich ist. mehr