Januar 2012 spectra 90 - Sexuelle und reproduktive Gesundheit

Artikel in dieser Ausgabe

01.01.2012

Engagement für die Unversehrtheit des weiblichen Körpers

Weibliche Genitalbeschneidung. Die weibliche Genitalbeschneidung (Female Genital Mutilation FGM) betrifft auch Frauen und Mädchen in der Schweiz. Die Gesetzgebung bezüglich FGM ist kürzlich präzisiert worden. Das Bundesamt für Gesundheit setzt sich schon seit Jahren mit verschiedenen Partnern für Prävention und Sensibilisierung in diesem Bereich ein. mehr

01.01.2012

Gesucht: filmreife Genussgeschichten

Videowettbewerb «Genuss und Gesundheit». Mit einem Videowettbewerb sollen Schülerinnen und Schüler auf eine spielerische Art und Weise für eine ausgewogene Ernährung sensibilisiert werden. Die Gewinner des vom Bundesamt für Gesundheit und von der Genuss­­woche lancierten Wettbewerbs werden im Juni 2012 erkoren. mehr

01.01.2012

Sexuelle Gesundheit braucht sexuelle Rechte

PLANeS. Sexuelle und reproduktive Gesundheit kann und muss im Sinne eines Menschenrechts geschützt und gefördert werden. Dafür setzt sich in der Schweiz die Stiftung PLANeS ein, die ab Ende Jahr SEXUELLE GESUNDHEIT Schweiz heisst. mehr

01.01.2012

Aus erster Hand

Editorial Martin Werner. Folgender Satz zur sexuellen Gesundheit hat in den letzten Monaten Teile der Schweiz besonders bewegt und erregt: «In Zusammenarbeit mit den Kantonen wird darauf hingewirkt, dass im Rahmen der Gesundheitsförderung eine stufengerechte Sexualerziehung in die Lehrpläne der obligatorischen und nachobligatorischen Schule integriert wird.» So steht es im Nationalen Programm HIV und andere sexuell übertragbare Krankheiten (NPHS) 2011–2017, welches der Bundesrat vor einem Jahr der Öffentlichkeit vorgestellt hat. Seither attackieren gewisse Medien mit Schlagzeilen wie «Porno für Kindergärtler» das Bundesamt für Gesundheit (BAG). mehr

01.01.2012

actionsanté – für mehr Bewegung im Alltag

3. Jahreskonferenz actionsanté. actionsanté ist eine Initiative des Bundesamts für Gesundheit (BAG) im Rahmen des nationalen Programms Ernährung und Bewegung (NPEB) 2008–2012 für die Zusammenarbeit mit der Privatwirtschaft im Rahmen freiwilliger Verpflichtungen. Das anvisierte Ziel ist die Verbesserung der Lebensqualität der Menschen, indem man ihnen eine Umgebung anbietet, die eine ausgewogene Ernährung und einen aktiven Lebensstil begünstigt. Die Jahreskonferenz vom 10. November in Bern versammelte verschiedene Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft, um Möglichkeiten zu erörtern, wie körperliche Bewegung im Alltag integriert und damit ein aktiver Lebensstil gefördert werden kann. mehr

01.01.2012

Gesund durch Schwangerschaft und Stillzeit

Ernährungsratgeber. Die Ernährung in Schwangerschaft und Stillzeit stellt wichtige Weichen für die Entwicklung des Kindes. In einer Publikation des Bundesamts für Gesundheit erhalten werdende und stillende Mütter umfassende Informationen über die optimale Ernährung für sich und ihr Kind. mehr

01.01.2012

Die neue Schweizer Lebensmittelpyramide

Forum Valérie Bourdin. Nach einer inhaltlichen und grafischen Überarbeitung veröffentlichten die Schweizerische Gesellschaft für Ernährung (SGE) und das Bundes­amt für Gesundheit (BAG) die neue Schweizer Lebensmittelpyramide. mehr

01.01.2012

«In den letzten 20 Jahren galt die volle Aufmerksamkeit der Bekämpfung von HIV/Aids. Bezüglich der traditionellen sexuell übertragbaren Krankheiten besteht ein riesiger Nachholbedarf.»

Interview Elisabeth Zemp Stutz und Claudia Kessler. Was sagen Expertinnen der sexuellen und reproduktiven Gesundheit zu den aktuellen Fragen in diesem Bereich? Wir sprachen mit den beiden Ärztinnen und Public-Health-Spezialistinnen Elisabeth Zemp Stutz, Professorin und Leiterin der Unit Gender and Health am schweizerischen Tropen- und Public-Health-Institut, sowie Claudia Kessler, stv. Abteilungsleiterin des Swiss Center for International Health am schweizerischen Tropen- und Public-Health-Institut in Basel. mehr

01.01.2012

Europäische Pilotstudie DEMOCOPHES zur Schadstoffbelastung in der Bevölkerung

Human Biomonitoring. Derzeit läuft die erste gesamteuropäische Human-Biomonitoring-Pilotstudie mit dem Namen DEMOCOPHES. Dabei werden 4000 Mütter und Kinder in 17 Ländern auf Schadstoffbelastungen im Körper untersucht. Die Schweiz nimmt auch mit 120 Probandenpaaren an dieser EU-Studie teil. mehr

01.01.2012

Das NPA vereint die Kräfte in der Alkoholprävention

Nationales Programm Alkohol 2008–2012. Die Vision des Nationalen Programms Alkohol 2008–2012 lautet: «Wer alkoholische Getränke trinkt, tut dies, ohne sich selber und anderen Schaden zuzufügen.» Das für die Schweizer Alkoholpolitik wegweisende Programm läuft nun seit drei Jahren. Eine Bilanz. mehr

01.01.2012

Ungleiche Chancen auf ungetrübtes Familienglück

Reproduktive Gesundheit von Migrantinnen in der Schweiz. Mütter und Neugeborene mit Migrationshintergrund sind deutlich weniger gesund als Schweizer Mütter und ihre Babys. Was die genauen Gründe dafür sind, bleibt zu klären. mehr

01.01.2012

Sex unter Männern – für eine bessere sexuelle Gesundheit

Neue Publikation. Das Bundesamt für Gesundheit veröffentlichte am 1. Dezember eine Broschüre mit der Bezeichnung «Sex unter Männern: Für eine bessere sexuelle Gesundheit 2012». Diese Broschüre zieht die Bilanz der derzeitigen Kenntnisse über die HIV-Epidemie bei den Homosexuellen und anderen Männern, die Sex mit Männern haben (MSM). Sie steckt den Rahmen der dringlichen allgemeinen Strategie «Urgent Action Plan 2012» ab. mehr