März 2012 spectra 91 - Gesundheit im Gefängnis

Artikel in dieser Ausgabe

01.03.2012

Gefängnisgesundheit gewinnt an Beachtung

BIG – Bekämpfung von Infektionskrankheiten im Gefängnis. Das im Jahr 2008 lancierte Projekt BIG hat zum Ziel, die Gesundheitsversorgung im Freiheitsentzug jener der Aussenwelt anzugleichen. Nach positiven Erfahrungen soll BIG nun nachhaltig verankert werden. mehr

01.03.2012

Gesundheit im Gefängnis: Muss man sich entrüsten?

Forum Dr. med., lic. iur. Jean-Pierre Restellini. Wie heute alle wissen, beschränkt sich Gesundheit nicht einfach auf das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen. Es handelt sich um einen Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens 1. Ein wesentlich ehrgeizigeres Konzept also, das aber trotzdem für alle garantiert werden müsste. Kann diese Zielsetzung im Strafvollzug tatsächlich erreicht werden? Oder muss man sich bescheidener mit dem Äquivalenzprinzip zufrieden geben, das verlangt, dass «im Strafvollzug eine medizinische Versorgung und die Pflege gewährleistet wird, die mit derjenigen vergleichbar ist, die der Bevölkerung auf freiem Fuss zur Verfügung steht»? mehr

01.03.2012

Aus erster Hand

Editorial Karen Klaue. Im Gefängnis ist die Gefahr, sich mit einer Infektionskrankheit wie HIV/Aids, Hepatitis oder Tuberkulose anzustecken, grösser als in Freiheit. Inhaftierte haben zwar keine freie Arztwahl und keinen autonomen Zugang zur präventiven und kurativen Gesundheitsversorgung, doch sie müssen dieselbe Chance auf die bestmögliche Gesundheit und dieselbe gesundheitliche Beratung, Pflege und Betreuung bekommen wie Menschen in Freiheit. mehr

01.03.2012

Gesundheitsforschung im Dienst der Gesellschaft

Publikation. eit 2013–2016» gibt einen Überblick über die künftigen Prioritäten und Aktivitäten in der Gesundheitsforschung des Bundes. mehr

01.03.2012

«Netzwerk Psychische Gesundheit» ist gestartet

Neue Koordinationsstelle. Am 1. Dezember 2011 hat der Koordinator des neu geschaffenen Netzwerks Psychische Gesundheit seine Arbeit aufgenommen. mehr

01.03.2012

«Die Gefängnisse sind der blinde Fleck der Gesellschaft.»

Fünf Fragen an Catherine Ritter. Zehn Jahre als Gefängnisärztin in der Genfer Strafanstalt Champ- Dollon und verschiedene humanitäre und Public-Health-Engagements sowie Forschungsprojekte im Strafvollzug in der Schweiz und in Deutschland erlauben Catherine Ritter eine Sicht des Themas Gesundheit im Gefängnis aus verschiedenen Blickwinkeln. mehr

01.03.2012

«BIG ist ein interessantes Projekt, das in die richtige Richtung geht»

Interview mit Hans-Jürg Käser. Wo drückt der Schuh am meisten, wenn es um Gesundheit im Gefängnis geht? Wie lassen sich die Ansprüche von Sicherheits- und Gesundheitsbehörden unter einen Hut bringen? Der Berner Regierungsrat Hans-Jürg Käser kennt sich aus mit der Situation von Menschen hinter Gittern. mehr

01.03.2012

Prävention von MigrantInnen für MigrantInnen

Gesundheits- und Präventionsprojekt FIMM. Das Forum für die Integration der Migrantinnen und Migranten (FIMM Schweiz) trägt mit seinem Projekt «Von MigrantInnen für MigrantInnen» dazu bei, die Gesundheitskompetenz, die Eigenverantwortung und das Wissen über Präventionsangebote bei der Migrationsbevölkerung zu stärken. mehr

01.03.2012

Kantone analysieren ihre Präventionsangebote

Kantonale Bedarfsanalysen. Im Rahmen des Nationalen Programms Migration und Gesundheit finanziert das Bundesamt für Gesundheit (BAG) Analysen, die abklären sollen, ob die kantonalen Angebote im Bereich Gesundheitsförderung und Prävention auch die Migrationsbevölkerung mit einbeziehen. Die ersten Analysen liegen nun vor. mehr

01.03.2012

Erfolge im Umgang mit dem Drogenproblem

MaPaDro lll. Das dritte Massnahmenpaket des Bundes zur Verringerung der Drogenprobleme (MaPaDro III 2006–2011) hat Wirkung gezeigt. Das bestätigt eine Evaluation des Projekts. Hier eine Übersicht über die wichtigsten Fortschritte im Umgang mit dem Drogenkonsum und dessen Folgen. mehr

01.03.2012

Grippeprävention: Ziele (noch) nicht erreicht

Evaluation. Die Kommunikations­ziele zur saisonalen Grippe 2008–2012 sind noch nicht erreicht. Dies liegt weniger an der Massnahmenwahl und -umsetzung als an den – gemessen an den sehr hoch gesteckten Zielen – zu knappen Ressourcen. mehr