Mai 2012 spectra 92 - Hausärztinnen und Hausärzte

Artikel in dieser Ausgabe

01.05.2012

Hausärzte sind wichtige Akteure für die öffentliche Gesundheit

Zusammenarbeit BAG/Grundversorger. Hausärztinnen und Hausärzte haben eine zentrale Rolle in der medizinischen Grundversorgung. Durch den täglichen Kontakt mit einer heterogenen Klientel sind sie quasi am Puls der Gesundheit der Schweizer Bevölkerung und können diese massgeblich beeinflussen. Die Abteilung Übertrag­bare Krankheiten des Bundesamts für Gesundheit (BAG) führt verschiedene gemeinsame Projekte mit den Hausärztinnen und Hausärzten durch. Das Sentinella-Meldesystem und der Grippeimpftag sind zwei Beispiele. mehr

01.05.2012

Der Hausarzt ist die erste Anlaufstelle – auch bei Sucht­problemen

Forum Jürg Bollhalder. Als ich angefragt wurde, dieses Forum zum Thema Hausarzt und Suchtmedizin zu schreiben, hat mich das einigermas­sen erstaunt. Schliesslich gibt es auf diesem Gebiet weitaus erfahrenere Kollegen als mich. Das Elend der offenen Drogenszenen der 1990er-Jahre kenne ich nur vom Hörensagen und aus Fernseh- und Zeitungsberichten. Während meines Medizinstudiums Ende der 1990er-Jahre an der Uni Basel war das Thema Suchtmedizin praktisch inexistent. Auch als Assistenzarzt hatte ich mit Suchtthemen nur am Rande zu tun. Dies wohl auch darum, weil suchtkranke Patienten meinen Chefs eher suspekt waren und man sie möglichst schnell entliess. Ganz nach dem Motto «Aus den Augen, aus dem Sinn». Immerhin konnte ich aber während eines Jahres in der Psychiatrie erste Erfahrungen im Umgang mit Suchtpatienten sammeln. mehr

01.05.2012

Aus erster Hand

Editorial Catherine Gasser. Die rund 7700 Hausärztinnen und Haus­ärzte spielen bei der Gesundheitsversorgung der Bürgerinnen und Bürger unseres Landes eine Schlüsselrolle. Eine der grossen Herausforderungen ihrer Arbeit besteht darin, auf der Basis unspezifischer Beschwerden das Risiko schwerer Erkrankungen richtig einzuschätzen und angemessene Massnahmen und Abklärungen einzuleiten. mehr

01.05.2012

Managed Care: das Wichtigste im Überblick

Reform des Krankenversicherungsgesetzes. Am 17. Juni 2012 entscheidet das Stimmvolk über die sogenannte Managed-Care-Vorlage, welche die integrierte medizinische Versorgung im Gesetz verankern will. Was ist Managed Care und was bringt die Vorlage? Ein Überblick. mehr

01.05.2012

Gender ist nicht alles, aber alles ist Gender

Gendergerechte Suchtarbeit. 1997 hat das Bundesamt für Gesundheit ein Mandat zur Förderung frauengerechter Suchtarbeit geschaffen. 2001 ist es auf die Förderung gendergerechter und damit auch auf männergerechte Suchtarbeit ausgeweitet worden. Ende März 2012 ist dieses Mandat ausgelaufen. Ein Resümee. mehr

01.05.2012

Informationen zur Volksinitiative Hausarztmedizin

Hausarztinitiative. In seinem Gegenentwurf zur Volksinitiative «Ja zur Hausarztmedizin» nimmt der Bundesrat die berechtigten Anliegen der Initianten auf. Er vermeidet es jedoch, einer einzelnen Berufsgruppe eine Sonder­stellung in der Verfassung einzuräumen. mehr

01.05.2012

Suchtmedizin: Netzwerke unterstützen Hausärzte

Netzwerke. Rauchstopp, Alkoholentzug oder Methadonverschreibung: Hausärztinnen und Hausärzte sind oft die erste und wichtigste Anlaufstelle für Suchtpatienten. Die Netzwerke Collège romand de médecine de l’addiction (COROMA), das Forum Suchtmedizin Ostschweiz (FOSUMOS) und das Forum Suchtmedizin Innerschweiz (FOSUMIS) unterstützen sie dabei, die Arbeit mit Suchtpatienten zu professionalisieren und zu erleichtern. mehr

01.05.2012

«Hausärztin oder Hausarzt ist ein faszinierender, unglaublich vielseitiger Beruf.»

Interview Ueli Grüninger. Hausärztinnen und Hausärzte sind die wichtigste Anlaufstelle für Menschen mit Gesundheitsproblemen. Mit zunehmenden Aufgaben und medizinischen Möglichkeiten wachsen die beruflichen Anforderungen laufend, während gleichzeitig das traditionell hohe Ansehen und die Attraktivität des Hausarztberufs sinken. Wo genau drückt der Schuh? Das wollte «spectra» vom Arzt Ueli Grüninger wissen, dem Geschäftsführer des Kollegiums für Hausarztmedizin. mehr

01.05.2012

Ein Päckchen voller Lebenslust

SmokeFree-Kampagne 2012. Die Neuauflage der aktuellen Tabakpräventionskampagne zelebriert wiederum das genussvolle Leben der Nichtrauchenden. Der positive Ansatz kommt bei Bevölkerung und Partnern gut an. mehr

01.05.2012

Mit neuen Bildern gegen die Macht der Gewohnheit

Tabakprävention. Seit dem 1. Januar 2012 ist die zweite Serie der kombinierten Warnhinweise auf Tabakprodukten im Einsatz. mehr

01.05.2012

Bühnenreife Präventionsarbeit

Theaterstück gegen Mädchenbeschneidung. Das Stück «Tough Decision» erzählt die Geschichte eines Vaters, der sich am Tag der Beschneidung seiner Tochter eines Besseren besinnt und ihr das unnötige Leid erspart. Mit diesem Stück verschafft sich die Präven­tion gegen die Mädchenbeschneidung einen vielversprechenden neuen Zugang zur Zielgruppe. Premiere ist am 26. Mai 2012 in Ostermundigen. mehr

01.05.2012

Rauchstopp – nationale Promotion und kantonale Aktionen

Rauchstopp-Wettbewerb 2012. Gemeinsam mit kantonalen Gesundheitsorganisationen ruft die Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention Schweiz Raucherinnen und Raucher auf, im Juni eine Rauchpause einzulegen. mehr

01.05.2012

«Die Motivierung der Familie ist entscheidend für den Erfolg der Behandlung.»

Übergewicht und Fettleibigkeit bei Kindern. Dr. Nathalie Farpour-Lambert, stellvertretende leitende Ärztin für Sportmedizin und Fettleibigkeit bei Kindern und Präsidentin des Programms gegen Übergewicht an der kinder- und jugendmedizinischen Abteilung des Genfer Universitätsspitals, im Gespräch. mehr

01.05.2012

HIV und STI sind ungleich verteilt – eine Priorisierung macht Sinn

Nationales Programm HIV und andere sexuell übertragbare Infektionen 2011–2017. Zum ersten Mal hat das Nationale Programm nicht nur die Prävention neuer HIV- Infektionen, sondern explizit auch die Prävention anderer Geschlechtskrankheiten (STI) zum Ziel. mehr