Juli 2012 spectra 93 - Nationale Präventionsprogramme

Artikel in dieser Ausgabe

01.07.2012

Der Bundesrat setzt weiterhin auf Gesundheitsförderung und Prävention

Nationale Präventionsprogramme. Der Bundesrat hat die Nationalen Präventionsprogramme Tabak, Alko-­ hol sowie Ernährung und Bewegung um vier Jahre verlängert. mehr

01.07.2012

Nationale Präventionsprogramme: Viele Evaluationsempfehlungen bereits umgesetzt

Stellungnahme des Bundesamts für Gesundheit. Im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit wurden die nationalen Präventionsprogramme Alkohol, Tabak, Ernährung und Bewegung 2008–2012 sowie das Massnahmenpaket des Bundes zur Verminderung der Drogenprobleme 2006–2011 (MaPaDro lll) evaluiert. Die Evaluatoren sprechen sich klar für eine Verlängerung der Programme aus und schlagen Optimierungen vor. Die Empfehlungen sind in die Programme aufgenommen und teilweise bereits umgesetzt worden. mehr

01.07.2012

«Präventionsmassnahmen erfordern immer ein sorgfältiges Abwägen zwischen Gesundheitsschutz und Wirtschaftsfreiheit.»

5 Fragen an Ursula Koch. Der Bundesrat hat die Nationalen Präventionsprogramme zu Ernährung und Bewegung sowie Alkohol und Tabak bis 2016 verlängert. Was sagt Ursula Koch, die Co-Leiterin der Abteilung Nationale Präventionsprogramme im Bundesamt für Gesundheit zu diesem Entscheid – und zur Rolle der Prävention in unserer Gesellschaft? mehr

01.07.2012

Aus erster Hand

Editorial Pascal Strupler. Der Weg des Präventionsgesetzes bleibt bis zur Zielgeraden ein steiniger. Seit dem 30. September 2009 brütet das Parlament über der bundesrätlichen Botschaft zum Präventionsgesetz. Zuerst der Nationalrat, dann der Ständerat. Am vergangenen 1. Juni ermöglichte der Stichentscheid des Ständeratspräsidenten endlich das Eintreten – und mit 20 zu 16 Stimmen erteilte die Kleine Kammer nach einer wortreichen Detailberatung dem Gesetz seinen Segen. Die Sache ist aber noch nicht gelaufen. Doch dazu später. mehr

01.07.2012

Nationale Präventionsprogramme geprüft und für gut befunden

Evaluation Nationale Präventionsprogramme. In den Jahren 2010/2011 wurden die Nationalen Programme Alkohol, Tabak sowie Ernährung und Bewegung 2008–2012 von externen Stellen evaluiert. Die Evaluationen attestieren den Präventionsstrategien auf Bundesebene grosse gesundheitspolitische und volkswirtschaftliche Relevanz und eine wichtige Symbol- und Legitimitätsfunktion für die Akteure. Bei allen drei Programmen werden eine Verlängerung um vier Jahre und einige Optimierungen empfohlen. Der Bundesrat hat der Verlängerung der drei Programme im Mai 2012 zugestimmt. Hier eine Übersicht über die Empfehlungen der Evaluationsteams und darüber, wie sie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) umsetzt. mehr

01.07.2012

«Break the Chain 2012»: ein Monat für die Schubumkehr

Sexuelle Gesundheit. Im Rahmen des Urgent Action Plan MSM (Männer die Sex mit Männern haben) des Bundesamts für Gesundheit wurde vom 1. bis 30. April das Projekt «Break the Chain 2012» durchgeführt. mehr

01.07.2012

Ein globaler Blick auf die HIV/Aids-Epidemie

UNGASS-Bericht. Ende Juni 2001 trafen sich in New York die Staats- und Regierungsvertreter für die Sondersitzung der Generalversammlung der Vereinten Nationen (UNGASS) zu HIV/Aids, und sie bekräftigten öffentlich ihr Engagement für die Überwindung dieser Infektionskrankheit und der Menschenrechtskrise, die sie begleitet. mehr

01.07.2012

Gesunder Lebensabend auch für Zugewanderte

Ratgeber für Migrantinnen und Migranten und ihre Angehörigen. Die Publikation «Älter werden in der Schweiz» soll helfen, die Zugangsbarrieren für ältere Zugewanderte zum Schweizer Gesundheits- und Sozialwesen abzubauen. mehr

01.07.2012

Behandlungskonzept für psychisch kranke Migrantinnen und Migranten

Psychische Gesundheit und Migration. Seit zehn Jahren bieten die Universitären Psychiatrischen Dienste Bern (UPD) die «Sprechstunde für MigrantInnen» an. Dieses multimodale, interdisziplinäre Behandlungskonzept für psychisch kranke Migrantinnen und Migranten soll nun Nachahmer finden. In einem kürzlich erschienenen Handbuch sind das Konzept und seine wissenschaftlichen Grundlagen zusammengefasst. mehr

01.07.2012

Dokumentieren, motivieren, Wissen generieren: die dreifache Wirkung von Monitorings

Nachhaltigkeit von Bundesprogrammen. Monitorings nach Abschluss eines Bundesprogramms dienen nicht nur der Dokumentation und der Information, sondern auch der Motivation, die initiierten Projekte weiterzuführen. Das ist die Erkenntnis des Syntheseberichts zum Monitoring der langfristigen Auswirkungen des Aktionsprogramms Umwelt und Gesundheit (APUG). mehr

01.07.2012

Suchtmonitoring Schweiz – ein gross angelegtes Projekt

Daten zu Sucht. Mit Suchtmonitoring Schweiz hat das Bundesamt für Gesundheit (BAG) ein neues Informationssystem in Auftrag gegeben. Ziel ist das Sammeln von Daten aus der Bevölkerung zum Thema Sucht, zum Konsum von psychotropen Substanzen (Alkohol, Tabak, Drogen, Medikamente) und zu den daraus entstehenden Folgen für die Gesellschaft. mehr

01.07.2012

Wenn ältere Menschen zu oft zum Alkohol greifen

Neue Studien. Viele ältere Menschen geniessen ihren Lebensabend – und für etliche unter ihnen gehört ein Glas Wein oder Bier zum Essen dazu. Einige jedoch trinken mehr und öfter Alkohol und können damit ihre Gesundheit gefährden – insbesondere in Kombination mit Medikamenten. Das stellt Angehörige und Betreuungspersonen vor die unterschiedlichsten Herausforderungen und zeigt den Bedarf nach entsprechenden Unterstützungsangeboten auf. Dies sind die Resultate zweier Studien zu diesem Thema. mehr

01.07.2012

Die Schweiz kämpft gegen die Masern

Maserneliminationsstrategie. Die WHO-Region Europa will die Masern bis 2015 eliminieren. Auch die Schweiz hat sich verpflichtet, dieses Ziel zu erreichen, der Bundesrat hat im Dezember 2011 die Maserneliminationsstrategie verabschiedet. An Masern sterben jedes Jahr Zehntausende Menschen, insbesondere Kinder in der Dritten Welt. mehr

01.07.2012

Essstörungen relativ weit verbreitet

Prävalenzstudie. Aus früheren internationalen Studien ist bekannt, dass die Prävalenz von Essstörungen in den letzten Jahrzehnten zugenommen hat. Konkrete Zahlen für die Schweiz gab es bisher jedoch nicht. Dank einer neuen Studie der Universität Zürich kann die Verbreitung dieser Krankheiten hierzulande nun beziffert werden. mehr

01.07.2012

Weniger Salz im Schweizer Essen

Salzstrategie 2008–2012. Die Schweizerinnen und Schweizer nehmen fast doppelt so viel Salz zu sich wie von der WHO empfohlen, mit den entsprechenden gesundheitlichen Folgen: Ein zu hoher Salzkonsum erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Zwei Hochschulstudien zeigen zudem, dass Nahrungsmittelhersteller und die Gemeinschaftsgastronomie den Salzgehalt ihrer Produkte ohne Weiteres reduzieren können. mehr

01.07.2012

Alkoholkampagne: Der Dialog geht weiter

Alkoholprävention. Mit der «Dialogwoche Alkohol» hat das Bundesamt für Gesundheit 2011 die Alkoholkampagne «Ich spreche über Alkohol» lanciert – eine Diskussionsplattform für den gesellschaftlichen Dialog zum Thema Alkohol. 2013 findet die zweite «Dialogwoche» statt. mehr

01.07.2012

«3 for 50», what else?

Forum Léonie Chinet. In Sachen Prävention weist uns der Slogan der «Oxford-Allianz für Gesundheit» den Weg: ausgewogene Ernährung, regelmässige Bewegung und Tabakabstinenz ermöglichen es, die vier wichtigsten Erkrankungen zu vermeiden, die für über 50% der gesamten Todesfälle verantwortlich sind. Über diese 3 Verhaltensweisen hinaus sind die Risikofaktoren für unsere Gesundheit weitgehend dokumentiert und bekannt. Warum also sollen wir uns mit Programmen überhäufen, handeln wir endlich! mehr