März 2013 spectra 97 - Nichtübertragbare Krankheiten

Artikel in dieser Ausgabe

01.03.2013

Nichtübertragbare Krankheiten – ein «slow motion disaster»

Nichtübertragbare Krankheiten. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs oder Diabetes mellitus: Nichtübertragbare Krankheiten sind heute weltweit die Todesursache Nummer eins. Margaret Chan, die Generaldirektorin der WHO, bezeichnete die Verbreitung dieser Krankheiten als «slow motion disaster», schleichendes Desaster, und als eine der grössten gesundheitlichen Herausforderungen der Zukunft. mehr

01.03.2013

Aus erster Hand

Editorial Andrea Arz de Falco. Heute leben wir doppelt so lange wie die Menschen vor hundert Jahren. Diese massiv höhere Lebenserwartung verdanken wir den medizinischen Fortschritten, den Fortschritten von Wirtschaft und Gesellschaft, der Verbesserung von Hygiene und Bildung, dem Ausbau der Sozialversicherungen usw. Die Verbesserung unserer Lebensqualität brachte auch eine Veränderung unseres Lebensstils und unserer Arbeitsbedingungen mit sich. mehr

01.03.2013

«Nicht nur die hochspezialisierte Medizin wird immer komplexer, sondern auch die Grundversorgung.»

Fünf Fragen an Prof. Dr. Thomas Rosemann. Der Direktor des Instituts für Hausarztmedizin der Universität Zürich spricht über die Rolle der Hausärztinnen und Hausärzte bei der Vorbeugung und der Behandlung nichtübertragbarer Krankheiten, die Möglichkeiten neuer Versorgungsmodelle und die Lücken und Chancen bei der einschlägigen Forschung. mehr

01.03.2013

Wie zufrieden sind die Klientinnen und Klienten der Suchthilfe?

QuaTheSI. Im März 2012 wurde letztmals die KlientInnenzufriedenheit bei Institutionen der Suchthilfe erhoben – mit sehr guten Ergebnissen. Derzeit läuft die Erhebung für 2013. Wie läuft diese ab und wozu dient sie? mehr

01.03.2013

Krebserkrankungen sollen einheitlich erfasst werden

Nationales Krebsregister. Der Bundesrat will die Datenlage über Krebserkrankungen in der Schweiz verbessern. Dazu sollen die Daten künftig schweizweit einheitlich erfasst und registriert werden. Eine entsprechende Gesetzesvorlage ist noch bis zum 22. März 2013 in der Vernehmlassung mehr

01.03.2013

«Ich bin überzeugt, dass der Bund eine stärkere Führungsrolle übernehmen muss»

Interview mit Silvia Schenker. Wir fragten die Präsidentin der GELIKO Schweizerische Gesundheitsligen-Konferenz nach den Aufgaben und der Finanzierung der Schweizer Gesundheitsligen. Die Nationalrätin (SP, Basel-Stadt) äusserte sich auch zum Scheitern des Präventionsgesetzes, zur Rollenteilung zwischen Bund, Kantonen und NGOs und zu den politischen Widerständen gegen die staatliche Förderung der Chancengleichheit und Gesundheitsförderung. mehr

01.03.2013

Wenig Bewegung in der Schweizer Ernährungssituation

6. Schweizerischer Ernährungsbericht. Herr und Frau Schweizer essen nach wie vor zu viel Süsses und Salziges und zu wenig Früchte und Gemüse – dies, obwohl sie die wichtigsten Ernährungsempfehlungen kennen. Ein zu hohes Körpergewicht ist noch immer eines der grössten Gesundheitsprobleme der Schweiz. Die Datenlage zur Schweizer Ernährungssituation ist weiterhin unzureichend. Dies sind einige der Ergebnisse des 6. Schweizerischen Ernährungsberichts, den Bundesrat Alain Berset, Vorsteher des Eidgenössischen Departements des Innern, zusammen mit der Schweizer Ernährungsstrategie 2013–2016 am 22. Januar 2013 der Öffentlichkeit vorgestellt hat. mehr

01.03.2013

Glaubwürdigkeit und Vertrauen als Erfolgsfaktoren

actionsanté. Die Konsumenteninformation stand bei der 4. Jahreskonferenz von actionsanté am 13. November 2012 in Bern im Zentrum. «Viele Konsumentinnen und Konsumenten wünschen sich Entscheidungshilfen bei der gesunden Wahl von Lebensmitteln», betonte Andrea Arz de Falco, Vizedirektorin des Bundesamts für Gesundheit. Fachleute aus dem In- und Ausland diskutierten in Bern Erfahrungen und Lösungs­vorschläge. mehr

01.03.2013

«Psychische Störungen sind oft stigmatisierend»

Fünf Fragen an Elvira Keller-Guglielmetti. Obwohl es sich bei psychischen Leiden klar um nichtübertragbare Krankheiten handelt, tun sich viele Fachleute schwer, diese in diesem Zusammenhang zu betrachten, beklagt Elvira Keller, zuständig für das Dossier «Psychische Gesundheit» beim Bundesamt für Gesundheit. Handlungsbedarf ortet Elvira Keller namentlich bei der besseren Behandlung von Depressionen – gerade bei jungen und bei alten Menschen – und bei der Suizidprävention. Bund und Kantone engagieren sich für das Thema Mental Health, etwa mit der Unterstützung des Netzwerks Psychische Gesundheit Schweiz. mehr

01.03.2013

éducation21 – Bildung für die Zukunft

Stiftungsgründung. Seit dem 1. Januar 2013 gibt es in der Schweiz eine neue Dachorganisation im Bereich der Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE): éducation21. mehr

01.03.2013

Gesundheitskompetenz stärken heisst Hilfe zur Selbsthilfe

«Patienten-Empowerment», «Health Literacy» und «Gesundheitskompetenz». Über die Begriffsverwendung in diesem Bereich herrscht zwar im Detail keine Einigkeit. Bei allen Begriffen geht es aber im Kern um die Befähigung der Menschen zu einem gesundheitsfördernden Lebensstil, um die Wahrnehmung der Selbstverantwortung, Selbstaktivierung, Selbstbestimmung, und letztlich geht es auch darum, Ärztinnen, Ärzten und weiteren Akteuren des Gesundheitswesens auf Augenhöhe zu begegnen. mehr

01.03.2013

Keine Zweckbindung für beschlagnahmte Drogengelder

Finanzierung stationäre Suchthilfe. Der Bundesrat erachtet eine bundesrechtliche Zweckbindung von Drogengeldern für die Suchthilfe als nicht angebracht. Er hat einen entsprechenden Bericht verabschiedet. mehr