September 2016 spectra 114 - Lebensphasen

Artikel in dieser Ausgabe

06.09.2016

Aus erster Hand

Editorial Andrea Arz de Falco. Immer mehr Menschen leiden an nicht-übertragbaren Krankheiten (NCD) wie Krebs oder Diabetes. Dies belastet nicht nur die Betroffenen und ihre Angehörigen, sondern auch unser Gesundheitswesen stark. mehr

06.09.2016

Die Menschen sollen in jeder Lebensphase ihre Gesundheit optimal entfalten können

Lebensphasenansatz. Der Lebensphasenansatz gewinnt unter Gesundheitsfachleuten immer mehr an Bedeutung. Umfassende Gesamtschauen wie die UNO-Strategie für nachhaltige Entwicklung «Agenda 2030», das Rahmenkonzept der WHO Europa «Gesundheit 2020» oder die gleichnamige gesundheitspolitische Strategie des Bundesrats orientieren sich an diesem Ansatz. Vergangenen Herbst führte die WHO Region Europa zudem eine Ministerkonferenz zum Thema Lebensverlaufsansatz durch. Was steckt hinter diesem Ansatz und was macht ihn für Präventionsexperten so interessant? mehr

06.09.2016

Organe spenden? «Sag, was dir wichtig ist!»

Organspende-Kampagne 2016–2020. In der neuen Organspende-Kampagne steht das Reden, Mitteilen und Teilen im Fokus: Sie sensibilisiert die Bevölkerung, mit Angehörigen und Freunden über das Thema Organspende zu sprechen, eine Entscheidung für oder gegen eine Spende zu treffen und diese mitzuteilen. Nur wer seinen Willen äussert, kann sicherstellen, dass im Todesfall tatsächlich in ihrem oder seinem Sinne entschieden wird. Das BAG lanciert die Kampagne gemeinsam mit der Stiftung Swisstransplant. mehr

06.09.2016

«Im mittleren Lebensabschnitt passiert bei vielen Menschen sehr viel, aber dem wird kaum Beachtung geschenkt, weil Probleme wie Burnout oder gescheiterte Beziehungen stark tabuisiert sind.»

Interview mit Pasqualina Perrig-Chiello. Die Professorin für Entwicklungspsychologie forscht an der Universität Bern, namentlich zu den Themen des mittleren und höheren Lebensalters und zu Generationenbeziehungen. Im «spectra»-Gespräch umreisst Pasqualina Perrig-Chiello die Entstehung von Persönlichkeit und Lebensstil, die Rolle von biografischen Brüchen und Krisen und deren Einfluss auf die Gesundheit. mehr

06.09.2016

Toolbox für den Umgang mit alternden Migrantinnen und Migranten

Migration und Gesundheit. Es gibt nicht die ältere Schweizerin oder den älteren Schweizer, und es gibt auch nicht die ältere Migrantin und den älteren Migranten. Was letztere jedoch gemeinsam haben, ist eine von der Migration geprägte Lebensgeschichte: Sie kann gesundheitliche Herausforderungen mit sich bringen, die sich im Alter verschärfen. Mit der Publikation «Migration – Alter – Gesundheit» haben Fach- und Lehrpersonen nun eine Toolbox für die migrationssensitive Altenpflege zur Hand. mehr

06.09.2016

Ein optimaler Start für alle Kinder

TAK-Integrationsdialog. Ob gesundheitliche Probleme oder ein fehlendes förderliches Umfeld: Wenn die Entwicklung eines Kindes in den ersten Lebensjahren beeinträchtigt wird, kann dies Auswirkungen auf sein ganzes weiteres Leben haben. Im Integrationsdialog der Tripartiven Agglomerationskonferenz (TAK) engagieren sich Bund, Kantone und Gemeinden, jedem Kind in der Schweiz einen optimalen Start ins Leben zu ermöglichen – unabhängig von seiner Herkunft. mehr

06.09.2016

Wie viel Alkohol ist zu viel?

Alkoholpräventionskampagne. Alle wissen: Zu viel Alkohol ist schädlich. Aber wann genau kippt die Lockerheit in den Leichtsinn, der Schwips in den Rausch, die Annäherung in eine Belästigung? Kurz: Wie viel ist zu viel? Die aktuelle Kampagne des Bundesamts für Gesundheit und seiner Partner will die Schweizer Bevölkerung dazu anregen, diese Fragen für sich zu beantworten. Im September 2016 läuft die zweite Welle. mehr

06.09.2016

Die «neue» IV: Brückenbauerin und Begleiterin

Forum Stefan Ritler. Von der Geburt bis zur Altersrente ist die Invalidenversicherung ein verlässlicher Versicherer gegen bestimmte gesundheitliche Risiken und gesundheitlich bedingte Erwerbseinbussen. Mit den letzten Revisionen hat die IV ihren Werkzeugkasten erweitert, um die Eingliederungsfähigkeit für Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu verbessern. Aktuelle Evaluationsergebnisse zeigen nun, dass sie auf einem guten Weg ist, dieses Ziel zu erreichen. Der Länderbericht «Mental health and work» (2014) der OECD zeigte auch deutlich auf, dass die Schweiz in den Bereichen Gesundheitsversorgung, Ausbildungswesen, Flexibilität des Arbeitsmarktes und Sozialversicherungen hervorragend aufgestellt ist. Optimierungspotenzial hat die OECD hingegen bei der Koordination zwischen den erwähnten Bereichen und bei den Hilfeleistungen für junge Menschen und Menschen mit psychischen Problemen festgestellt. mehr

06.09.2016

Jugendschutz und Gesundheitskompetenz

Adoleszenz. Jugendliche haben die wichtige und nicht einfache Aufgabe, erwachsen zu werden. Dabei benötigen sie Schutz und Förderung aus ihrem Umfeld, aber auch von den staatlichen Institutionen und gesellschaftlichen Strukturen, mit denen sie zunehmend in Kontakt kommen. Die Gesellschaft braucht Menschen mit möglichst gut ausgebildeten sozialen und gesundheitlichen Kompetenzen. Kompetenzorientierter Jugendschutz und Jugendförderung sind deshalb nachhaltige Investitionen in die Zukunft der Gesellschaft. mehr

06.09.2016

«Prävention und Gesundheitsförderung spielen eine Schlüsselrolle, um die massiven Auswirkungen des ‹Grauen Tsunami› auf unser Gesundheitssystem abzufedern.»

Fünf Fragen an Prof. Christophe Büla. Der Leiter der Abteilung Geriatrie und geriatrische Rehabilitation am Waadtländer Universitätsspital (CHUV) in Lausanne ist massgeblich an der Entwicklung der Geriatrie beteiligt. Auf nationaler Ebene wirkt er als Mitglied der Ausbildungskommission der Schweizerischen Fachgesellschaft für Geriatrie und auf internationaler Ebene sitzt er im Vorstand der Sektion Geriatrie der Europäischen Union der Fachärzte (UEMS), in der er die Schweiz vertritt. Er engagiert sich zudem für die geriatrische Lehre bei Medizinstudierenden, bei der Ärzteschaft und beim Pflegepersonal. Professor Büla erläutert im Kurzinterview die Herausforderungen, welche die Alterung der Bevölkerung mit sich bringt. mehr

01.09.2016

«Exponenten von bürgerlichen Parteien vertreten die Positionen der Tabakindustrie in der Medienöffentlichkeit.»

Wahrnehmung der Tabakprävention in den Massenmedien. Mario Schranz und Daniel Vogler vom Forschungsinstitut Öffentlichkeit und Gesellschaft der Universität Zürich haben von 2008 bis 2015 die Berichterstattung über Tabakprävention in zentralen Schweizer Medientiteln untersucht. Wie können ihre Erkenntnisse für die Optimierung der Kommunikation genutzt werden? mehr

01.09.2016

Freiräume für die Bewegungs- und Gesundheits-förderung

Modellvorhaben Nachhaltige Raumentwicklung 2014–2018. Mit dem multisektoralen Programm «Modellvorhaben Nachhaltige Raumentwicklung» motiviert der Bund lokale, regionale und kantonale Akteure dazu, innovative Projekte für eine nachhaltige Raumplanung zu entwickeln und zu erproben. «spectra» stellt das Programm und zwei aktuelle Projekte mit dem Schwerpunkt «Freiraumentwicklung in Agglomerationen» vor, bei denen die Gesundheits- und Bewegungsförderung im Zentrum stehen. mehr

01.09.2016

Projekt «Raum für Sport, Bewegung, Freizeit und Gesundheit» (Region Sursee-Mitteland)

Starke Sportregion: Die Region Sursee-Mittelland verzeichnet seit ein paar Jahren starke wirtschaftliche und räumliche Entwicklungen. Im Zuge dieser Veränderungen will sich die Region als Sportregion etablieren, seine jetzt schon hohe Lebensqualität nochmals nachhaltig steigern und die Identifikation der Bevölkerung mit ihrer Region stärken. Dazu wurde 2014 das Modellvorhaben «Raum für Sport, Bewegung, Freizeit und Gesundheit» lanciert, das die informellen Freizeit- und Bewegungsräume in den Blick nimmt. Bis Ende 2017 sollen dort Massnahmen zur Förderung der Gesundheit und Bewegungsfreude für die breite Bevölkerung initiiert und der attraktive Lebensraum durch weitere Bewegungsräume gestärkt werden. mehr

01.09.2016

Projekt «Baugesetzliche Instrumente und Partizipation für Freiräume» (Winterthur/Dübendorf)

Freiraumqualität = Begegnungsqualität. Freiräume müssen angesichts der zunehmenden Verdichtung immer mehr Funktionen und Vorgaben erfüllen – seien sie baurechtlicher, verkehrstechnischer, ästhetischer oder sozialer Art. Bei deren Planung kommen soziale Aspekte nach wie vor zu kurz. Die Qualität eines Freiraums misst sich jedoch nicht an gestalterischen Kriterien, sondern an der Qualität und Häufigkeit der Begegnungen zwischen unterschiedlichen Gruppen, die in ihm stattfinden. mehr

27.06.2016

Tabakprävention: Rückblick und Visionen

Nationales Programm Tabak 2008 – 2016 Das Nationale Programm Tabak (NPT) läuft Ende Jahr aus. Am 13. Juni 2016 fand zum letzten Mal die Partnerplattform Tabakprävention statt. Mehr als 100 Umsetzungspartner blickten gemeinsam zurück und tauschten sich über Ideen für die Zukunft aus. mehr