September 2018 spectra 121 - mHealth

Artikel in dieser Ausgabe

06.09.2018

mHealth – über die Möglichkeiten mobiler Anwendungen im Gesundheitswesen

Digitale Gesundheitsdaten. Der digitale Wandel verändert unseren Alltag tiefgreifend. Das Smartphone hat diese Entwicklung nochmals beschleunigt. Es ist immer und überall dabei und wird mehr und mehr auch im Bereich der Prävention und der Gesundheitsförderung (Messung von Fitness- und Gesundheitsdaten) und auch im medizinischen Alltag (Messung von Vitaldaten, Koordination und Krankheitsmanagement) eingesetzt. Der medizinische Anwendungsbereich besitzt gegenüber anderen Wirtschaftssparten allerdings Aufholbedarf, nicht zuletzt aufgrund höherer Anforderungen an die Sicherheit und den Schutz gesundheitsspezifischer Daten. mehr

06.09.2018

Editorial – Roy Salveter

Aus erster Hand. Wer hat auf seinem Smartphone nicht schon den Schrittzähler benutzt? Der Megatrend Digitalisierung hat es möglich gemacht und auch alle anderen Gesundheits- und Fitness-Apps, die über das allzeit verfügbare Smartphone bedient werden können, sind Teil davon. Die Apps sind in der Lage, unseren Körper genauestens zu vermessen – sei es, um unser Bewegungsverhalten zu tracken, unsere sportlichen Leistungen und unsere Effizienz zu steigern, die Schlafphasen zu erfassen oder Ernährungsempfehlungen abzugeben. mehr

06.09.2018

mHealth - mind your health?

Forum (FMH). Sind Sie optimistisch oder pessimistisch? Bezogen auf die Wahrnehmung von mHealth gibt es jene, die das pure Chaos wittern. Ein Durcheinander in Bezug auf Sicherheit, Privatsphäre, fehlende Regulierung und fragliche Wirksamkeit. Zum Schluss seien wir alle nur noch gläserne Patienten. Am anderen Ende der Bandbreite finden sich jene, die in den Anwendungen ein riesiges Potenzial sehen, u.a. für Prävention und Gesundheitsförderung. mHealth vereinfache die Kommunikation, die Prozesse und ermögliche auch bisher unerreichten Gruppen den Zugang zum Gesundheitssystem. Zudem spare es Kosten und verbessere die Patientensicherheit. Die Realität liegt wohl irgendwo dazwischen. mehr

06.09.2018

Mit Anna und Lukas zu mehr Bewegung finden

Interview mit Tobias Kowatsch. Die «digitale Pille» PathMate ist eines der Projekte am Digital Center for Health Interventions (CDHI) der Universität St. Gallen und der ETH Zürich, mit dem die physische mit der digitalen Welt zusammengebracht werden soll. PathMate will Kinder und Jugendliche, die an Adipositas leiden, Hilfe zu einer Verhaltensänderung bieten. Finanziert wird das Projekt vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF). Das CDHI arbeitet dabei mit Partnern des Universitätsspitals in Genf und dem Ostschweizer Kinderspital St. Gallen zusammen. Wir haben uns mit Tobias Kowatsch, dem Scientific Director des CDHI, über das Projekt unterhalten. mehr

06.09.2018

Apps und Self-Tracker als Mittel gegen NCDs?

Studie Quantified Self. Das Aufzeichnen des eigenen Bewegungs- oder Ernährungsverhaltens mit Apps und mobilen Messgeräten (Wearables) ist im Trend. Helfen solche Instrumente, gesünder zu leben und damit Krankheiten vorzubeugen? Eine neue Studie kommt zum Schluss: Das Potenzial bestehe, es sei aber nicht leicht, aus der Masse der Apps die wirksamen und sicheren zu erkennen. mehr

06.09.2018

Auf spielerische Weise die Schweizer Lebensmittelpyramide erobern

Ausgewogene Ernährung. Die neue App MySwissFoodPyramid ist eine App für alle, die wissen wollen, wie sie sich am besten ausgewogen, gesund und mit Genuss ernähren können. Sie eignet sich für Einzelpersonen, für Institutionen oder kann auch von Fachpersonal aus dem Gesundheitswesen eingesetzt beziehungsweise empfohlen werden. Die Universität St. Gallen hat die App im Auftrag des Bundesamtes für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) entwickelt. mehr

06.09.2018

«Die Beteiligten sind sich der bestehenden datenschutzrechtlichen Vorgaben zu wenig bewusst»

Interview mit Barbara Widmer. Unsere Gesundheitsdaten sind besonders schützenswert. Und doch wird heute alles und jeder getrackt. Können wir unsere Daten noch schützen, die mHealth-Applikationen von uns speichern? In unserem Gespräch sagte uns die Juristin und Expertin für Datenschutzfragen, wo bei mHealth-Apps aus datenschutzrechtlicher Sicht die grössten Gefahren liegen und was wir noch immer tun können, damit unsere Daten sicherer sind. mehr

06.09.2018

Wie Jugendliche einen sensiblen Umgang mit Alkohol lernen können

MobileCoach Alkohol. Das mobiltelefonbasierte Programm MobileCoach Alkohol motiviert Jugendliche für einen Zeitraum von drei Monaten mittels individualisierter SMS-Nachrichten zu einem sensiblen Umgang mit Alkohol. Es erwies sich als wirksam zur Reduktion des Rauschtrinkens und wird derzeit in mehreren Kantonen eingesetzt. mehr

06.09.2018

Zu zweit durch den Rauchstopp mit der SmokeFree Buddy App

Erfahrungsbericht. Seit über zwei Monaten sind Mara und Roger rauchfrei und geniessen die neu erlangte Unabhängigkeit. Doch der Nikotinentzug und das Durchbrechen der täglichen Routine war und ist teilweise noch immer ein schwieriges Unterfangen. Mit der SmokeFree Buddy App haben sie sich gegenseitig bei der Entwöhnung unterstützt. Bei einem Treffen haben die beiden verraten, mit welchen Herausforderungen sie beim Rauchstopp konfrontiert wurden und wie ihnen die Smoke- Free Buddy App geholfen hat, diese zu meistern. mehr

06.09.2018

Auf SafeZone.ch stellen Suchtgefährdete ihre Fragen per E-Mail

Studienergebnisse. Das Internet eröffnet neue Wege, auch in der Suchtberatung. Auf SafeZone.ch beantworten Fachpersonen Fragen zu Suchtproblemen per E-Mail, Einzelsprechstunde oder Gruppenchat – anonym, kostenlos und professionell. mehr

06.09.2018

Vorbeugen bei Unfällen mit Chemikalien bei Kindern

Neuerscheinung. Kinder sind die primären Opfer von Unfällen mit Chemikalien im Haushalt. Um die Zahl dieser Fälle zu senken, hat das BAG mehrere Projekte umgesetzt. Ziele sind die Sensibilisierung und die Prävention von Unfällen und Vergiftungen mit Chemikalien bei Kindern. mehr

06.09.2018

Mehr Chancengleichheit dank mHealth?

Digitale Benachteiligung. Die starke Verbreitung von Smartphones quer durch alle Bevölkerungsgruppen lässt das Potenzial erahnen, das für Prävention und Gesundheitsförderung genutzt werden könnte. Ein Smartphone zu besitzen, heisst jedoch nicht in jedem Fall, mHealth- Angebote adäquat in Anspruch nehmen zu können. mehr

06.09.2018

MIDATA: Ein bürgerzentriertes mHealth-Ökosystem

Datenplattform MIDATA. Die fortschreitende Digitalisierung im Gesundheitswesen ermöglicht neue Zugänge für die Forschung und neue Instrumente für die Praxis. So erlauben Smartphone-Apps die Gewinnung von Daten ausserhalb der Klinik (Patientreported Outcome) oder sie können Hilfestellung für das Selbstmanagement von chronischer Krankheit Betroffener bieten. mehr

06.09.2018

Apps gegen psychische Probleme und Störungen

Psychische Gesundheit. Philipp sitzt im Zug auf dem Weg zur Uni und schaut auf sein Smartphone. Der 25-jährige Student liest noch einmal, was er am Vorabend auf seinem Laptop in ein Selbsthilfeprogramm zur Behandlung sozialer Ängste eingetragen hat. «Ich werde mich morgen im Seminar mindestens zwei Mal melden», hat er sich vorgenommen. Und: «Sätze nicht vorher im Kopf ausformulieren, einfach mal drauflosreden und den Blickkontakt mit den anderen Studenten und der Dozentin halten.» mehr

06.09.2018

mHealth als Ergänzung zur fachlichen Beratung

7 Fragen an Ursula Koch, Leiterin Vorsorge, Betreuung und Nachsorge und Mitglied der Geschäftsleitung der Krebsliga. Die Krebsliga rechnet digitalen Applikationen ein hohes Potenzial zu. Nicht nur für das Selbstmanagement, die Betreuung und die Rehabilitation von Betroffenen. Gerade bei einer ganzheitlichen Erkrankung wie Krebs können Applikationen der besseren Vernetzung der verschiedenen Akteure dienen und dadurch die Koordination und den Informationsfluss erleichtern. mehr

06.09.2018

Wann ist eine App ein Medizinprodukt?

Qualifizierung und Zertifizierung. Für viele Hersteller ist nicht immer klar, wann eine App als Medizinprodukt qualifiziert und wann eine App zertifiziert werden muss. Bei digitalen Medizinprodukten gelten zu allererst dieselben Bedingungen wie für alle anderen Medizinprodukte. mehr