Agenda

Datum/Ort – Titel
Kurzbeschrieb
28. - 29. August 2019
Winterthur, ZHAW

Swiss Public Health Conference 2019

Child and Adolescent Public Health

Frühförderung und Prävention zahlen sich aus. Gesundheitsfördernde Rahmenbedingungen und Verhalten im Kindesalter haben einen grossen Einfluss auf spätere Gesundheit und Zufriedenheit im Leben. So ist unbestritten, dass ungleicher Zugang zu Gesundheitsvorsorge und Bildung während der frühen Kindheit zu Ungleichheit in Fähigkeiten, Leistungen, Gesundheit und allgemeinem Erfolg im Erwachsenenleben führen.

Die Swiss Public Health Conference 2019 geht diesen Zusammenhängen nach. Anhand der Lebenslaufperspektive werden Expertinnen und Experten den aktuellen Stand der Entwicklung in der Schweiz erörtern und Konsequenzen vorschlagen. Um gezielt intervenieren zu können, fehlen allerdings häufig Daten. Es werden daher auch die Lücken in der Schweiz untersucht und laufende Studien in anderen europäischen Ländern präsentiert.

Die digitale Transformation stellt eine weitere Herausforderung für den Gesundheitsbereich dar und wird ebenfalls ein Tagungsthema sein. Die Digitalisierung kann für positive Interventionen in der öffentlichen Gesundheit genutzt werden. Jedoch sind Medienkompetenzen notwendig, um sich in der digitalen Gesellschaft zurecht zu finden. Vor diesem Hintergrund werden wir die Gesundheitsstrategien für die neue Generation anpassen und neue Lösungsansätze verfolgen müssen.

Zu dieser breiten Themenauswahl werden Forschungsergebnisse und Erfahrungen aus der Praxis vorgestellt. Die Swiss Public Health Conference 2019 möchte Lücken und Optimierungspotentiale aufzeigen und Politik sowie Behörden auffordern zu handeln. Zum Abschluss der Konferenz soll ein gemeinsames Manifest zu Kinder- und Jugendgesundheit verabschiedet werden. Denn die nächste Generation soll die bestmöglichen Rahmenbedingungen für einen guten Start ins Leben vorfinden.

Swiss Public Health Conference 2019


Kontakt:
Ursula Zybach, Präsidentin Public Health Schweiz

Nino Künzli, Direktor Swiss School of Public Health (SSPH+) und Stv. Direktor Schweizerisches Tropen- und Public Health-Institut (Swiss TPH)

Andreas Gerber-Grote, Direktor des Departements Gesundheit, ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften, wissenschaftlicher Leiter der Konferenz

Dienstag, 15. Oktober 2019
Welle7, Bern

Tagung zur Chancengleichheit in der Gesundheitsversorgung

Das Bundesamt für Gesundheit BAG setzt sich für die Chancengleichheit in der Gesundheitsversorgung für alle in der Schweiz lebenden Menschen ein. Die Gewährleistung des Zugangs zu qualitativ hochwertigen und erschwinglichen Präventions- und Pflegeleistungen für alle, einschliesslich der am stärksten benachteiligten Bevölkerungsgruppen, gehört zu den politischen Prioritäten. Obwohl bereits einige Massnahmen zur Erhöhung der Chancengleichheit getroffen wurden, bleibt noch viel zu tun.

Damit wir diese Herausforderung gemeinsam angehen können, organisiert das BAG mit der Unterstützung und Beteiligung des Nationalen Forschungsprogramms ‘Gesundheitsversorgung’ (NFP 74) und der Swiss School of Public Health (SSPH+) eine Tagung zur Chancengleichheit in der Gesundheitsversorgung. Die Tagung ist der Forschung auf diesem Gebiet gewidmet und konzentriert sich auf die Frage, wie die Forschung dazu beitragen kann, die Chancengleichheit in der Gesundheitsversorgung in der Schweiz zu erhöhen.


Die Ziele der Tagung sind:
- Wissensaustausch zu Methoden und aktueller Forschung im Bereich Chancengleichheit in der Gesundheitsversorgung
- Anregung der Teilnehmenden zur Lancierung neuer Forschungsprojekte aufgrund der präsentierten nationalen und internationalen Erfahrungen
- Vernetzung der Akteure aus der Forschung, Praxis und Politik und Erleichterung der künftigen Zusammenarbeit


Die Tagung konzentriert sich auf drei Kernfragen, die von Referenten/innen und Teilnehmenden im Laufe des Tages diskutiert werden:
- Welche methodischen Fragen stellen sich beim Messen und Dokumentieren von Chancengleichheit in der Gesundheitsversorgung?
- Was können wir aus nationalen und internationalen Erfahrungen lernen?
- Wie kann die Forschung helfen, Veränderungen in der Funktionsweise der Gesundheitsversorgung herbeizuführen?


Die Tagung richtet sich an Einzelpersonen und Institutionen aus der Forschung, Praxis und Politik, die an diesem Thema interessiert sind.

Kosten
CHF 180 (Normalpreis)
CHF 140 (NFP74/ SSPH+/ SH4E Mitglieder)
CHF 100 (Studierende)

Anmeldung
Anmeldeschluss ist der 30. September 2019
Melden Sie sich jetzt zur Tagung an, um Ihren Platz zu sichern! Anmeldung Tagung Chancengleichheit in der Gesundheitsversorgung
Sie erhalten erst eine definitive Anmeldebestätigung, wenn Ihre Zahlung eingegangen ist.

Organisation und Information:

Rebecca Jaks
Sektion Gesundheitliche Chancengleichheit
Bundesamt für Gesundheit
Schwarzenburgstrasse 157
3003 Bern
Tel. +41 58 48 08990

Mehr Informationen
Montag, 04. November 2019
BAG-Konferenzräume, Campus Liebefeld

One Health-Tagung 2019

Sichere Lebens- und Futtermittel, sauberes Trinkwasser und eine naturnahe Umwelt sind Voraussetzungen für die Gesundheit von Mensch und Tier. Sowohl natürliche Umwelteinflüsse wie auch vom Menschen verursachte Belastungen wie Schadstoffe und Krankheitserreger im Boden, im Wasser oder in Nahrungsmitteln können unsere Gesundheit sowie diejenige von Tieren und Pflanzen gefährden. Ein gemeinsames, interdisziplinäres Vorgehen im Sinne des One Health-Ansatzes ist unabdingbar, um die Gesundheit von Mensch und Tier zu erhalten und die Umwelt zu schützen.

Seit 2017 fördern das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV und das Bundesamt für Gesundheit BAG gemeinsam mit weiteren Bundes- und Kantonsstellen die Umsetzung des One Health-Ansatzes. In diesem Zusammenhang werden regelmässig Veranstaltungen durchgeführt, um bereichsübergreifende Themen mit allen betroffenen Sektoren zu bearbeiten. Die letztjährige One Health-Tagung war aus Sicht der Organisation und der Teilnehmenden ein grosser Erfolg.

An der diesjährigen Tagung wird den Teilnehmerinnen und Teilnehmern anhand konkreter Beispiele aus der Schweiz die Umsetzung des One Health-Ansatzes in der Praxis aufgezeigt und es werden die damit verbundenen Chancen und Herausforderungen vermittelt. Die Förderung des Erfahrungsaustausches sowie die Vernetzung auf allen Ebenen stehen dabei im Fokus. Die Tagung richtet sich insbesondere an Mitarbeitende der Kantone und der Bundesämter, die One Health-Themen in ihrem Aufgabengebiet bearbeiten oder die sich über den One Health-Ansatz aus erster Hand informieren möchten. 

Mehr Informationen
Dienstag, 12. November 2019
BAG-Konferenzräume Campus Liebefeld, Bern

3. Nationale Fachtagung Frühe Kindheit

Save the Date

Am 12. November 2019 organisiert das Netzwerk Kinderbetreuung mit Unterstützung des Bundesamts für Gesundheit, des Staatssekretariats für Migration, des Bundesamts für Sozialversicherungen und der Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz die interdisziplinäre Fachtagung zum Thema "Aufwachsen mit gerechten Chancen: Wege zur frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung für alle".

Frühkindliche Bildung, Betreuung und Erziehung (FBBE) schafft ein anregendes und verlässliches Umfeld für das Kind in seinen ersten Lebensjahren und trägt positiv zu seiner Entwicklung bei. Dies geschieht sowohl in der Familie als auch in familienergänzenden Angeboten. Kinder aus Familien mit besonderen Herausforderungen – wie gesundheitlichen Belastungen, ökonomischer und sozialer Benachteiligung – profitieren nachweislich am meisten von qualitativ guten FBBE-Angeboten. Jedoch zeigt sich, dass gerade diese Familien noch immer zu selten Zugang finden zu den vielfältigen Massnahmen und Diensten im Frühbereich. Dies mindert die Chancengerechtigkeit betroffener Kinder.

Welche Strategien, Ansätze und Projekte haben sich in der Praxis erfolgreich bewährt, um belastete Familien mit FBBE-Angeboten zu erreichen und so die Startchancen für Kinder aus allen Familien zu verbessern? Welchen Hürden begegnen die Familien und wie müssen die Rahmenbedingungen und Strategien auf kommunaler, kantonaler und Bundesebene ausgestaltet sein, um diese Hürden abzubauen?

Diese Fragen stehen im Zentrum der diesjährigen nationalen Fachtagung Frühe Kindheit «Aufwachsen mit gerechten Chancen: Wege zur frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung für alle», die am Dienstag, 12. November 2019 von 12.30 – 17.30 Uhr in Bern stattfindet. Mit Unterstützung des Bundesamts für Gesundheit, des Staatssekretariats für Migration, des Bundesamts für Sozialversicherungen und der Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz lädt das Netzwerk Kinderbetreuung Schweiz bereits zum dritten Mal zu diesem interdisziplinären Dialoganlass ein.

Die Fachtagung wird erneut ein spannendes Programm mit Fachreferaten, einer Podiumsdiskussion und einer interaktiven Poster-Ausstellung zu Angeboten und Projekten im Frühbereich bieten.

Reservieren Sie sich bereits heute den 12. November 2019 von 12.30-17.30 im BAG Campus Liebefeld in Bern – weitere Informationen und das Programm zur Veranstaltung folgen nach der Sommerpause.

Melden Sie sich jetzt an
Montag, 18. November 2019
Welle 7 Workspace, Bern

Symposium migesplus

Zielgruppengerechte Kommunikation: Botschaften, die ankommen

migesplus, das Kompetenzzentrum für gesundheitliche Chancengleichheit des Schweizerischen Roten Kreuzes, lädt zu einem Symposium für Fachpersonen der Gesundheitsförderung und Prävention ein.

Erreichen Sie mit Ihren Gesundheitsinformationen benachteiligte Menschen? Eine zielgruppengerechte und verständliche Kommunikation ist für die Stärkung der Gesundheitskompetenz unverzichtbar. Das Symposium migesplus vermittelt praktische Tipps, die direkt umgesetzt werden können und zeigt Beispiele guter Praxis. 

migesplus freut sich auf Ihre Teilnahme an der Tagung – damit auch Ihre Botschaften ankommen.

Reservieren Sie sich jetzt den Termin:
Montag, 18. November 2019 von 9 bis 14 Uhr, Welle 7 Workspace, Bern

Weitere Informationen hier ab Ende August 2019