Agenda

Datum/Ort – Titel
Kurzbeschrieb
08. - 08. März 2018
Biel

Sucht: Nationale Tagung zum Thema "Hochgefährdete Jugendliche"

Interprofessionelle Fachtagung

Jugendliche sind mit vielfältigen Entwicklungsaufgaben konfrontiert, und die meisten von ihnen bewältigen diese Lebensphase gut. Andere brauchen Unterstützung, da sie aufgrund bestimmter Merkmale, Risikoprozesse oder Erkrankungen besonders verletzlich sind. Das Risiko, dass sie ein problematisches Verhalten, einen riskanten Substanzkonsum oder eine Abhängigkeit entwickeln, ist besonders gross. Ihre Vulnerabilität und ggf. behandlungsbedürftige Störungen frühzeitig zu erkennen, erspart ihnen und ihren Familien viel Leid.

Die gelingende Früherkennung und Behandlung vulnerabler Jugendlicher verlangt nicht nur die Stärkung verschiedener Professionen, die in ihrem Alltag mit den Betroffenen in Kontakt sind. Sie bedingt auch eine gut funktionierende interprofessionelle Zusammenarbeit. Hier setzt die nationale Fachtagung «Wenn es für Jugendliche schwierig wird» vom 8. März 2018 an.

Die Fachtagung vermittelt bestehende Ansätze und Modelle sowie erprobte Vorgehensweisen zur Früherkennung und Behandlung vulnerabler Jugendlicher. Sie vernetzt Fachpersonen über Professions-, Institutions- und Kantonsgrenzen hinweg und leitet sie dazu an, gemeinsam zu diskutieren, wie die Früherkennung und Behandlung der Betroffenen besser gelingt. Und sie bietet eine Plattform zur gemeinsamen Reflexion, wie die interprofessionelle Zusammenarbeit im Umgang mit der Zielgruppe und deren Umfeld verbessert werden kann.

Die interprofessionelle Fachtagung wird organsiert vom Fachverband Sucht mit der Unterstützung von Infodrog, GREA, BAG und Fachleuten.

Informationen und Anmeldung
08. - 08. März 2018
Auditorium Ettore Rossi, Inselspital, Bern

Tag der seltenen Krankheiten 2018

«Diagnose, was nun?»

Es liegt in der Natur der seltenen Krankheiten, dass sich die Suche nach der richtigen Diagnose nicht einfach gestaltet. Denn auch die Spezialisten, welche eine Diagnose stellen können, sind rar. Ein Leben ohne Diagnose ist mit zahlreichen Schwierigkeiten und Unsicherheiten verbunden. Betroffene stossen häufig auf Unverständnis oder werden als Simulanten abgestempelt. Ist eine Diagnose im Glücksfall gestellt, beginnt die Suche nach einer geeigneten Therapie. Auch diese sind spärlich vorhanden und können bestenfalls Linderung verschaffen oder die Krankheit verzögern. Eine Heilung gibt es nicht. Dazu kommen häufig Probleme bei der Kostenübernahme durch die Krankenkasse.

Am Vormittag des diesjährigen Tags der seltenen Krankheiten wird das Thema Diagnose aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Unter anderem werden spezialisierte Sprechstunden vorgestellt, die eine zentrale Rolle bei der Diagnosestellung spielen. In der zweiten Tageshälfte steht das Thema der internationalen Vernetzung im Vordergrund. Aufgrund der Seltenheit der Krankheiten hilft der Austausch mit Experten aus dem Ausland, rascher eine Diagnose zu stellen. Er ist aber auch für die Forschung und Versorgung von Betroffenen zwingend notwendig. 

Das Bundesamt für Gesundheit wird durch Direktor Pascal Strupler vertreten sein und über die Fortschritte bei der Umsetzung des Nationalen Konzepts Seltene Krankheiten berichten. Zudem wird die Koordination Seltenen Krankheiten kosek über ihre Aktivitäten und Verantwortlichkeiten informieren. Neuigkeiten im Bereich Seltenen Krankheiten schliessen die Veranstaltung ab.

Mehr Informationen, Programm und Anmeldung
15. - 15. Juni 2018
BERNEXPO, Bern

Perinatale Versorgung von Frauen und ihren Kindern nach Flucht und Migration

4. Fachtagung Geburtshilfe

Mehr Informationen zu Referierenden, Programm und Anmeldung über untenstehenden Link.

Programm und Anmeldung
22. - 22. Juni 2018
Bern, UniS, Schanzeneckstrasse 1

3. Nationale Tagung Gesundheit & Armut 2018

Call for Papers

Gesundheit ist in unserer Gesellschaft ungleich verteilt. Sozial benachteiligte Menschen haben geringere Chancen, ein gesundes Leben zu führen – auch in der Schweiz. Auf der Suche nach Ursachen und Lösungsansätzen werden an der 3. Tagung Gesundheit & Armut vom Freitag, 22. Juni 2018 Themen rund um die Förderung der gesundheitlichen Chancengleichheit diskutiert.

Die BFH und ihrer Partnerinstitutionen bietet Fachleuten und Interessierten eine Plattform, um sich über ungleiche Gesundheitschancen in der Schweiz auszutauschen und sich zu vernetzen.

Call for Papers:
Der «Call for Papers» richtet sich an alle, die sich mit Zusammenhängen von Gesundheit und Armut befassen. Wir laden Fachpersonen aus der Politik, Verwaltung und Praxis ein, ihre Projekte, Programme oder Dienstleistungen an der Tagung vorzustellen und ihre Erfahrungen bei der Implementierung, Anwendung und Umsetzung mit anderen Teilnehmenden zu diskutieren. Und wir laden Forscherinnen und Forscher ein, über aktuelle wissenschaftliche Studien, sozialepidemiologische Kennzahlen und Interventionsansätze zu berichten. Die Tagung nimmt gesundheitliche Belange von Menschen in vulnerablen Lebenslagen in der Schweiz in den Fokus und sucht nach Möglichkeiten, gesundheitsbezogene Ressourcen zu stärken. Den Teilnehmenden soll ermöglicht werden hiesige Praxisbeispiele kennen zu lernen und den Austausch über eigene Erfahrungen sowie über Wissenschaft und Politik zu pflegen.

Die Tagung will sozial bedingte gesundheitliche Ungleichheit in den öffentlichen Diskurs einbringen und entsprechende Reaktionen anstossen.

Nähre Informationen sowie ein Formular zur Einreichung Ihres Beitrages finden Sie unter: soziale-arbeit.bfh.ch/gesundheit

Eingabefrist:

  • Workshop-Beiträge und Fachreferate: 15. Dezember 2017
  • Posterbeiträge: 31. März 2018