Agenda

Datum/Ort – Titel
Kurzbeschrieb
26. - 26. September 2017
Lausanne

Sucht: Konsumformen und damit verbundene Risiken

Kurs (auf Französisch)

Aktuelle Konsumformen (oral, Sniffen, Inhalieren, Injektion) und deren Risiken.

Link zur Anmeldeseite
25. - 25. Oktober 2017
Zürich

Erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Prävention und Behandlung

Das Verständnis von Früherkennung und Frühintervention (F+F) hat sich in der Suchtprävention und Suchtberatung in den letzten Jahren verändert: Zum einen haben sich Zielgruppen und Settings erweitert. Präventions- und Suchtfachleute haben den ursprünglichen Fokus der F+F auf Kinder und Jugendliche im schulischen Setting ausgeweitet auf andere Altersgruppen, Lebensphasen und Settings. Zum anderen sind heute nicht mehr nur Suchtfachpersonen in die F+F involviert. Vielmehr arbeiten diese mit Vertreterinnen und Vertretern zahlreicher anderer Berufsgruppen und Arbeitsfelder zusammen. Damit F+F gelingt, sind die Bearbeitung von Schnittstellen und die interdisziplinäre Zusammenarbeit deshalb von entscheidender Bedeutung.

In diesem Zusammenhang organisiert der Fachverband Sucht am Mittwoch, 25. Oktober 2017, in Zürich eine Fachveranstaltung zur Früherkennung und Frühintervention. Die Teilnehmenden sind eingeladen, die Schnittstellen in der Gesundheitsversorgung, die für die F+F relevant sind, zu reflektieren. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Herausforderungen und Chancen der Zusammenarbeit von Prävention und Behandlung.

Flyer / Tagungsprogramm
07. - 07. November 2017
Campus Liebefeld, BAG und BLV, Schwarzenburgstrasse 153, 3097 Liebefeld

9. Jahreskonferenz actionsanté 2017

Zuckersteuer und Nudging in der Gestaltung eines gesundheitsförderlichen Umfeldes

Am Vormittag der 9. Jahreskonferenz actionsanté werden folgende Themen in den Fokus gestellt:

- Behavioural Economics / Nudging – Möglichkeiten des Privatsektor

- Besteuerung gewisser Lebensmittelgruppen

Am Nachmittag werden in einer Podiumsdiskussion mit Teilnehmenden aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft unterschiedliche Positionen gegenübergestellt und die Schweizer Situation beleuchtet.

Zum Programm.

Zur Anmeldung.
14. - 14. November 2017
Bern, Hotel Bern

Antibiotikaresistenzen – Wo stehen wir?

Symposium (Public Health Schweiz)

Die Erfindung und Entwicklung von Antibiotika ist eine Erfolgsgeschichte der modernen Medizin. Bakterien können jedoch Resistenzen gegen Antibiotika entwickeln, was dazu führen kann, dass sich krankmachende Bakterienstämme nicht mehr durch zuvor bewährte Antibiotika bekämpfen lassen. Antibiotikaresistenzen nehmen weltweit zu – auch in der Schweiz. Um dieses Problem anzugehen, hat der Bundesrat 2015 die «Nationale Strategie Antibiotikaresistenzen StAR» verabschiedet.

In der Woche vom 13. – 19. November 2017 findet die «Internationale Antibiotika-Awareness-Woche» statt und bietet auch in der Schweiz die Gelegenheit, das Thema vielseitig zu diskutieren. Public Health Schweiz nimmt die Woche zum Anlass, zwei Jahre nach Verabschiedung der Strategie über den aktuellen Stand der Umsetzung zu informieren.

Das Symposium bietet einen Überblick über die aktuellen Forschungsergebnisse. Die Herausforderungen in der Praxis kommen zur Sprache und mögliche Lösungsansätze werden aufgezeigt. Im Zentrum des Symposiums steht im Sinne der Strategie der ganzheitliche, disziplinenübergreifende «One-Health- Ansatz», der die systemischen Zusammenhänge von Mensch, Tier und Umwelt und Gesundheit berücksichtigt. Der Fokus wird auf die öffentliche Gesundheit gelegt.

Das Symposium richtet sich an Fachpersonen, Politikerinnen und Politiker und Medienschaffende und bietet eine Plattform für Austausch und Networking zum Thema Antibiotikaresistenz.

Detailprogramm als PDF

Anmeldung unter
16. - 16. November 2017
Biel, Kongresshaus, Zentralstrasse 60

Kinder in familiären Belastungssituationen, 6. Netzwerktagung Psychische Gesundheit Schweiz

Wie können Kinder bei häuslicher Gewalt, Sucht oder psychischer Erkrankung eines Elternteils unterstützt werden?

Nach der erfolgreichen Fachtagung im Jahr 2015 «Kinder psychisch belasteter Eltern. Wer kümmert sich um sie?», widmet sich die aktuelle Tagung einer erweiterten Thematik: psychische Erkrankungen, Sucht und häusliche Gewalt. Diese drei familiären Belastungs­situationen sind häufig miteinander verknüpft. So ist beispielsweise in 40% der Fälle von häuslicher Gewalt auch übermässiger Alkoholkonsum im Spiel. 

Welches sind die Konsequenzen von psychischen Problemen, Sucht oder häuslicher Gewalt für die Erziehungsfähigkeit der betroffenen Eltern? Welches sind die Konsequenzen für das ganze Familiensystem? Und wie wirken sich diese Belastungsfaktoren auf die Entwicklung der Kinder aus? Können wir einem Kind helfen, ohne dessen Eltern zu unterstützen? Ist es umgekehrt sinnvoll, belastete Eltern zu unterstützen, ohne ihre Kinder mit zu berücksichtigen?

Die Tagung (Sucht Schweiz, Kinderschutz Schweiz, Netzwerk psyschiche Gesundheit Schweiz) gibt Antworten auf diese Fragen. Der Fokus wird dabei auf die Situation der betroffenen Familien, deren Bedürfnisse und Unterstützungsmöglichkeiten gelegt.

Die Tagung richtet sich an Fachpersonen aus dem sozialen, medizinischen und psychologischen Bereich sowie weiterer Berufsfelder, die sich mit Eltern oder Kindern beschäftigen.

Detailprogramm als PDF

Anmeldung unter
22. - 23. November 2017
Basel, Congress Center, Messeplatz 21

Swiss Public Health Conference 2017

Personalisierte Gesundheit aus Public-Health-Perspektive

Niemals zuvor standen uns umfassendere Daten aus zahlreicheren Quellen zur Verfügung, wodurch sich für die Gesundheitswissenschaften ganz neue Möglichkeiten ergeben. Die Auswertung von genetischen und biochemischen Daten sowie Informationen zu Aktivität und Lebensstil erlauben es, für Subgruppen von Personen Diagnostik und Therapie zielgerichteter zu entwickeln, um personalisierte Behandlungen anzubieten. Auch die Gesundheitsüberwachung kann verbessert werden: Bei Einzelnen gewonnene Informationen können mit Daten von Tausenden von Menschen verglichen werden, und es kann überprüft werden, ob und in welchem Umfang die Bevölkerung gegenüber unterschiedlichsten Emissionen belastet ist. So konnten Forschende in der Schweiz nachweisen, dass die Luftbelastung am Wohnort einen Einfluss auf Diabetes-Erkrankungen hat.

Voraussetzung für solche Forschungsprojekte sind ein harmonisierter Zugang zu Daten, sowie ein gemeinsames Verständnis von Gesundheit der Bevölkerung. An der Swiss Public Health Conference 2017 werden wir diese Themen aufnehmen. Wir werden den Fragen nachgehen, inwiefern personalisierte Medizin und Public Health miteinander vereinbar sind und welche neuen Möglichkeiten sich für die öffentliche Gesundheit ergeben können.

Informationen / Anmeldung
08. - 08. März 2018
Biel

Sucht: Nationale Tagung zum Thema "Hochgefährdete Jugendliche"

Vorankündigung

Organisiert von Fachverband Sucht mit der Unterstützung von Infodrog, GREA, BAG und Fachleuten.