Agenda

Datum/Ort – Titel
Kurzbeschrieb
Mittwoch, 11. Dezember 2019
Welle 7 Workspace, Bern

Fachtagung Verbund «Support for Torture Victims»

Fachtagung Verbund «Support for Torture Victims» Asylsuchende Menschen mit Traumatisierung: Früherkennung und Unterstützungsangebote

Geflüchtete Menschen leiden oft unter Traumafolgeerkrankungen. Eine frühe Erkennung ist wichtig, doch die Praxis zeigt, dass solche Traumatisierungen oft erst nach Jahren identifiziert werden. Zu diesem Zeitpunkt sind Behandlungsfortschritte nur noch mit grossem Aufwand und hohen Kosten möglich. 

Eine rasche Erkennung von Traumafolgeerkrankungen (möglichst früh nach der Einreise geflüchteter Menschen in die Schweiz) ist sowohl für die Betroffenen als auch für die Gesellschaft bedeutsam: einerseits, um zu gewährleisten, dass mögliche Traumatisierungen in den Asylentscheiden – wo relevant – berücksichtigt werden können. Anderseits auch, um Betroffene möglichst früh in entsprechende Unterstützungsangebote zu verweisen und damit Chronifizierung und hohe gesellschaftliche Folgekosten zu vermeiden. Folgenden Leitfragen widmet sich die Fachtagung:

- Weshalb ist Früherkennung von Traumafolgeerkrankungen (aus fachlicher Sicht) so wichtig?
- In welcher Form könnte diese Früherkennung in den Bundesasylzentren und kantonalen Unterkünften systematisch sichergestellt werden und gleichzeitig dem Aspekt «Stigmatisierung» Rechnung tragen
- Welche Versorgungsmodelle könnten traumatisierten Asylsuchenden in Anbetracht begrenzter Behandlungsplätze angeboten werden?

Zielpublikum
Die Tagung richtet sich an Fachpersonen aus den Bereichen: Asyl, Integration, Psychiatrie und Psychotherapie, Sozialarbeit. Weiter sind involvierte Stellen des Bundes und der Kantone sowie die interessierte Öffentlichkeit angesprochen.

Marktstände
Sie haben die Möglichkeit sich an vier von acht Marktständen über die angegebenen Projekte zu informieren und Fragen zu stellen. Zu Beginn (der insgesamt 15 Minuten je Marktstand) wird in einer Kurzpräsentation das Projekt vorgestellt. Anschliessend erhalten Sie die Möglichkeit sich mit den Marktstand-Leitenden auszutauschen. Die Auswahl der Marktstände treffen Sie bei der Anmeldung.

Programm
Donnerstag, 12. Dezember 2019
Haus der Universität, Schlösslistrasse 5, 3012 Bern

Symposium Gesundheitskompetenz

Mit einem Praxisleitfaden widmet sich dieses Symposium am 12. Dezember 2019 der Frage, wie Organisationen Gesundheitskompetenz fördern können.

Flyer (PDF)
Donnerstag, 30. Januar 2020
Kursaal, Bern

21. Nationale Gesundheitsförderungs-Konferenz

Technologiewandel in der Gesundheitsförderung – Kompetenzen im Alltag stärken

Die 21. Nationalen Gesundheitsförderungs-Konferenz findet am 30. Januar 2020 im Kursaal Bern statt. Das Leitthema lautet «Technologiewandel in der Gesundheitsförderung». Organisiert wird die Konferenz von Gesundheitsförderung Schweiz zusammen mit der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren.

Diesjährige Tagungspartnerin ist «eHealth Suisse», die Kompetenz- und Koordinationsstelle von Bund und Kantonen für die Digitalisierung im Gesundheitswesen

Der Technologieumbruch ist im Alltag längst angekommen. Die Frage, mit welchen digitalen Mitteln die Gesundheitskompetenz in der Bevölkerung gestärkt werden kann, ist zentral. Ein weiterer Fokus liegt auf der chancengerechten Verteilung von solchen Instrumenten und der Formulierung von Qualitätskriterien, um drohendem Missbrauch vorzubeugen.

Zielpublikum

- Fachpersonen für Gesundheitsförderung und Prävention auf nationaler, kantonaler sowie lokaler Ebene
- Vertreter_innen von öffentlichen Institutionen oder Vertreter_innen des Bundes, der Kantone und Gemeinden
- Entscheidungsträger_innen aus Politik und Wirtschaft
- Verantwortliche auf Verbandsebene
- Wissenschaftliche Fachpersonen

Die Konferenz bietet

- Eine Plattform für den Austausch zwischen Forschung und Praxis zu aktuellen Themen sowie Trends
- Eine Networkingplattform für Fachleute aus dem Bereich Gesundheitsförderung und Prävention
- Die Austauschmöglichkeit von Ideen und innovativen Projekten
- Wertvolle Lösungsansätze, welche von den Teilnehmenden in die Praxis übernommen werden können

Weitere Informationen
Donnerstag, 18. Juni 2020
Eventfabrik, Fabrikstrasse 12, Bern

4. Nationale Tagung Gesundheit & Armut

Das Thema dieser nationalen Tagung am 18. Juni 2020 lautet: «Verzicht und Entbehrung: Wenn Armutsbetroffene Gesundheitsleistungen nicht in Anspruch nehmen».

Die 4. Nationale Tagung Gesundheit & Armut geht folgenden Fragen nach:
    •    Die Fakten: Welche wissenschaftlich fundierten Fakten belegen, dass armutsbetroffene Personen überdurchschnittlich häufig auf erforderliche Gesundheitsleistungen verzichten?
    •    Die ökonomische Sicht: Welche Bedeutung haben die Themen «Eigenverantwortung» und «Anreize» aus gesundheitsökonomischer Sicht für unser Gesundheitssystem?
    •    Die sozialethische Sicht: Was sind die Voraussetzungen von Eigenverantwortung im Gesundheitswesen und ist eine Kostensenkung durch Eigenverantwortung möglich?
    •    Die Sicht der Betroffenen: Wie erleben Betroffene den Verzicht auf oder die Entbehrung von Gesundheitsleistungen?
    •    Die Sicht der Politik: Was kann die Politik auf allen bundesstaatlichen Ebenen dazu beitragen, dass ökonomisch unterprivilegierte Personen nicht auf erforderliche Gesundheitsleistungen verzichten?
Für die Tagung werden Forschungs- oder Praxisprojekte gesucht (mehr Informationen im unten verlinkten PDF).

Eingabefrist
    •    Workshop-Beiträge und Fachreferate: 6. Dezember 2019
    •    Marktplatz-Beiträge: 27. März 2020

Rückmeldung zu Ihrer Eingabe erhalten Sie bei Workshop-Beiträgen bis Ende 2019 und bei Marktplatz-Beiträgen bis zum 24. April 2020.

4. Nationale Tagung Gesundheit & Armut