Die neuesten Beiträge auf spectra online

12.07.2017

«Den Spitalaustritt planen und koordinieren.»

Die Gesundheitsversorgung orientiert sich am Patientenwohl. Betagte und mehrfach kranke Menschen sind in vielen Spitalabteilungen die grösste Patientengruppe. Die Gründe für einen Spitaleintritt sind vielfältig. mehr

07.07.2017

Förderung der Psychischen Gesundheit in der Schule

Bericht. Rund 10 Prozent der Kinder und Jugendlichen in der Schweiz leiden an einer psychischen Störung, rund 20 Prozent weisen Auffälligkeiten des Erlebens und Verhaltens auf. Was kann die Schule, was können Lehrerinnen und Lehrer zur Förderung der Psychischen Gesundheit der Kinder und Jugendlichen tun? Welche Unterstützung wünschen sie sich? Was wird bereits getan? Welche Angebote stehen den Schulen zur Verfügung? Diese und weitere Fragen hat eine Arbeitsgruppe von bildung+gesundheit Netzwerk Schweiz beantwortet und in einem Bericht 13 Empfehlungen festgehalten. mehr

01.07.2017

Dialogwoche Alkohol vom 11. – 21. Mai 2017

Wie viel ist zu viel? Die diesjährige Dialogwoche Alkohol fand vom 11. -21 Mai statt. Unter dem Motto: „Wie viel ist zu viel?“ wurden schweizweit verschiedenste Veranstaltungen wie Filmvorführungen, Theaterstücke, Ausstellungen, Diskussionsrunden oder Shows durchgeführt. Im Zentrum all dieser Aktionen stand die Frage nach dem „Zu viel an Alkohol“ und regte jeden und jede an, über seinen Konsum und die eigene Grenze nachzudenken. Denn in der Schweiz trinkt jede fünfte Person chronisch oder punktuell zu viel. Die Dialogwoche wurde bereits zum vierten Mal vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) und seinen Partnern organisiert. Das BAG dankt allen Teilnehmenden herzlich für ihren Einsatz. mehr

30.06.2017

Der Bund nimmt sich der pflegenden Angehörigen an

Pflegende Angehörige. Die Schweizer Bevölkerung wird zunehmend älter und der Mangel an Fachkräften im Arbeitsmarkt nimmt generell zu. Zugleich nimmt die Bereitschaft von Angehörigen, Betreuungs- und Pflegeaufgaben für ihre Nächsten zu übernehmen, tendenziell ab. Die Gründe sind vielfältig. Da sich das Bildungsniveau in der Schweiz in Zukunft erhöhen dürfte, sind immer weniger Erwerbstätige bereit, unbezahlte Betreuungs- und Pflegeaufgaben zu übernehmen. Hinzu kommen veränderte Familienstrukturen, mehr Einpersonenhaushalte und die grössere räumliche Distanz zwischen den Angehörigen, die solche Aufgaben aufwendiger gestalten. Mit dem Förderprogramm «Entlastungsangebote für pflegende Angehörige» sollen Grundlagen geschaffen werden,damit die Betreuung oder Pflege ohne hohe Erwerbseinbussen oder Vorsorgelücken besser möglich wird. Es lehnt sich an den «Aktionsplan zur Unterstützung und Entlastung betreuender und pflegender Angehöriger» an.¶ mehr

30.06.2017

Aus erster Hand

Editorial. Wenn Kinder, Lebenspartnerinnen und Lebenspartner oder ein Elternteil erkranken, sind die Angehörigen sehr oft die ersten, die Unterstützung bieten. Diese Betreuungs- und Pflegeaufgaben können herausfordernd und zeitaufwendig sein, gelten aber bis heute als selbstverständlich und beanspruchen auch noch weniger Leistungen des Gesundheitswesens. mehr

30.06.2017

Jetzt eine IG für pflegende Angehörige gründen!

Forum. Mindestens 140'000 Personen in der Schweiz pflegen und betreuen im Erwerbsalter regelmässig Angehörige. Auch viele betagte Menschen pflegen ihre Partnerinnen und Partner. Die Zahl der älteren Personen, die auf Pflege oder andere Unterstützung angewiesen sind, wird in den kommenden Jahren weiter zunehmen – Stichwort Demenz. Und damit steigt auch die Zahl der pflegenden Angehörigen, die selber Unterstützung, Beratung und nicht zuletzt Verschnaufpausen brauchen. mehr

30.06.2017

Die neue Plattform Palliative Care unterstützt Angehörige schwer kranker und sterbender Menschen

Palliative Care. Bei der Betreuung und Begleitung von schwer kranken und sterbenden Menschen spielen die Angehörigen eine wichtige Rolle. Es ist deshalb zentral, dass sie bei dieser anspruchsvollen Aufgabe unterstützt werden. Mit der neuen Plattform Palliative Care trägt das BAG dazu bei, Angebote zur Unterstützung von Angehörigen bekannt zu machen und zu fördern. mehr

30.06.2017

Demenzkranke Menschen betreuen heisst, rund um die Uhr da zu sein

Nationale Demenzstrategie. Eine Demenz verläuft in verschiedenen Stadien und immer sehr individuell. Der Verlauf dieser unheilbaren Krankheit ist nicht vorhersagbar und die zunehmend kognitiven Fehlleistungen, Persönlichkeitssowie Verhaltensänderungen der erkrankten Person können zu Unverständnis und Vorwürfen der Umwelt führen. Demenzerkrankungen verändern soziale Rollen und Beziehungen in der Familie und im sozialen Umfeld. Dieses nimmt Angehörige von Menschen mit einer Demenzerkrankung vermehrt nur noch in deren neuen Rolle als betreuende Angehörige wahr und kaum noch als eigenständige Menschen mit individuellen Wünschen und Bedürfnissen. (1) mehr

30.06.2017

Selbsthilfe der Eltern von suchtkranken Töchtern und Söhnen

Sucht. Am letzten Mittwochabend jeden Monats trifft sich die Selbsthilfegruppe der Elternvereinigung drogenabhängiger Jugendlicher im Selbsthilfezentrum Bern am Bollwerk. spectra sprach vor dem Treffen mit den Leiterinnen zweier Selbsthilfegruppen, Frau Hänni und Frau T.H., über ihre eigene Geschichte und ihre Motivation zum Leiten der Gruppen. Beim anschliessenden Treffen der Selbsthilfegruppe Sucht kam spectra mit elf betroffenen Eltern auf den gesellschaftlichen Umgang mit illegalen Drogen zu sprechen und den persönlichen Nutzen durch den regelmässigen Austausch. mehr

30.06.2017

«Es bestehen viele Fragen und kritische Zweifel, ob das die richtigen Lösungen sind.» - «Man kann von den Arbeitnehmenden nicht ewig verlangen, dies selbst zu finanzieren.»

Interview. Interview mit Daniella Lützelschwab vom Schweizerischen Arbeitgeberverband und Valérie Borioli Sandoz vom Arbeitnehmerverband Travail.Suisse. Unsere Gesprächspartnerinnen äussern sich zu den Massnahmen des Bundes, wie sie im «Aktionsplan zur Unterstützung und Entlastung pflegender Angehöriger» und im «Förderprogramm Entlastungsangebote für pflegende Angehörige 2017–2020» geplant sind. Was es heute schon gibt, ob neue Bestimmungen nötig sind oder nicht und wo Arbeitgeber wie Arbeitnehmer gefordert sind, um für alle tragfähige Lösungen zu finden, das sind unsere Gesprächsthemen. mehr