Sucht

Alkohol, illegale Drogen und Tabak verursachen viel Leid für die Betroffenen und hohe Kosten für die Gesellschaft. Zu den «klassischen» Abhängigkeiten kommen «neue» Suchtformen wie Medikamentenabhängigkeit, Geldspielsucht oder die exzessive Internetnutzung.

01.03.2013

Keine Zweckbindung für beschlagnahmte Drogengelder

Finanzierung stationäre Suchthilfe. Der Bundesrat erachtet eine bundesrechtliche Zweckbindung von Drogengeldern für die Suchthilfe als nicht angebracht. Er hat einen entsprechenden Bericht verabschiedet. mehr

01.01.2013

Wegen Alkoholvergiftung im Spital: Nicht nur Junge sind betroffen

Alkoholmissbrauch. 2010 wurden rund 27 000 Personen wegen Alkoholabhängigkeit oder wegen einer Alkoholvergiftung in einem Schweizer Spital behandelt. Darunter sind 1440 Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 10 und 23 Jahren. Am meisten betroffen sind aber vor allem Menschen zwischen 45 und 74 Jahren. mehr

01.01.2013

Tabakkontrolle ist ein Menschenrecht

Tabakprävention. WHO-General­direktorin Margaret Chan fordert dazu auf, sich im Kampf gegen die Tabakindustrie verstärkt auf die Menschenrechte zu berufen. mehr

01.01.2013

Internationales Treffen der Substitutionsfachleute in Genf

Konferenzen zu Opiatabhängigkeit. Am 18. und 19. Oktober fanden in Genf zeitgleich zwei Konferenzen zum Thema Behandlung von Opiat­abhängigkeit statt: die 3. Nationale Substitutions-Konferenz (NaSuKo) und das 3. Colloque international francophone sur le traitement de la dépendance aux opioïdes (TDO). Mehr als 450 Expertinnen und Experten aus der Schweiz und verschiedenen weiteren franko­phonen Ländern nahmen an den beiden Konferenzen teil. mehr

01.11.2012

Das neue Phänomen der exzessiven Nutzung von elektronischen Medien

Hyperkonnektivität und «Onlinesucht». Im Jahr 2010 haben der Fachverband Sucht und die Groupement romand d’études des addictions (GREA) im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit (BAG) eine Bestandsaufnahme über Einschätzungen der Prävention und Behandlung von übermässigem Konsum von Internet und anderen elektronischen Medien in der Schweiz erstellt. Ein Resultat dieser Arbeit sind Empfehlungen für den Umgang mit diesem neueren Phänomen nach dem Vier-Säulen-Prinzip. mehr

01.11.2012

Schleichwege für Tabakwerbung im Internet

Marketing im Internet. In vielen Ländern ist Tabakwerbung verboten oder eingeschränkt worden. Tabakfirmen finden aber im kaum kontrollierten und kontrollierbaren Web 2.0 immer neue Möglichkeiten, diese Verbote zu umgehen. mehr

01.11.2012

«Onlinesucht»: Wachsamkeit ist gefordert

Exzessive Internetnutzung. Der Bericht «Gefährdungspotenzial von Internet und Online-Games» des Bundesamts für Gesundheit schlägt in Sachen Onlinesucht noch keinen Alarm, er mahnt aber zur erhöhten Wachsamkeit. mehr

01.11.2012

Alkohol und Tabak: Konsum am Wochenende und Mischkonsum

Suchtmonitoring. Alkohol und Tabak gehören zu den am häufigsten konsumierten psychoaktiven Substanzen in der Schweiz. Sie werden auch von Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Ausgang als einzelne Substanz oder zusammen in besonderem Mass konsumiert. Die Ergebnisse aus dem Suchtmonitoring Schweiz des Bundesamt für Gesundheit zeigen auf, in welchen Bereichen der Präventionsarbeit noch Handlungsbedarf besteht. mehr

01.11.2012

Und die Gamer?

Forum Niels Weber. In der Gamerszene trage ich vier Hüte: Ich bin verantwortlich für Projekte im Präventionszentrum Spielsucht «rien ne va plus – nichts geht mehr», für welches ich namentlich im Bereich Videospiele und elektronische Medien tätig bin. Aus­serdem arbeite ich als Psychologe FSP bei der Stiftung «Phénix» in Genf, die sich auf die Behandlung von Suchterkrankungen spezialisiert hat. Dort empfange ich Patienten, die exzessiv Videogames konsumieren, zu Familien- oder individuellen Beratungen. Ich bin zudem Sprecher der Vereinigung «Swiss Gamers Network», in der sich die Liebhaber von Videospielen aus der Westschweiz zusammengeschlossen haben und die auch Informationsanlässe zum Thema Videogames für Eltern oder andere interessierte Personen organisiert. Und schliesslich bin ich selbst seit mehr als 20 Jahren ein leidenschaftlicher Spieler. mehr

01.11.2012

Aus erster Hand

Editorial Isabelle Widmer. Internet macht süchtig. Besonders bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen kann die extreme Anziehungskraft verschiedener Internetaktivitäten zu einem exzessiven und «suchtartigen» Gebrauch führen. Dieses Problem wird sich in den nächsten Jahren eher verschärfen, weil das Internet auf mobilen Geräten immer besser verfügbar wird. Mehr und mehr werden virtuelle und reale Welten verschmelzen. Dadurch erfährt die heranwachsende Generation eine völlig neuartige Sozialisation, deren gesellschaftliche Auswirkungen gegenwärtig kaum abschätzbar sind. mehr