Sucht

Alkohol, illegale Drogen und Tabak verursachen viel Leid für die Betroffenen und hohe Kosten für die Gesellschaft. Zu den «klassischen» Abhängigkeiten kommen «neue» Suchtformen wie Medikamentenabhängigkeit, Geldspielsucht oder die exzessive Internetnutzung.

04.09.2017

«Safer Smoking»?

Chancen und Risiken der Schadensminderung. Die Verdienste der Schadensminderung bei der Bekämpfung von übertragbaren Krankheiten im Drogenbereich und der Reduktion von drogenbedingten Todesfällen sind unbestritten. Doch inwiefern lässt sich dieser Ansatz auf die legalen Suchtformen übertragen? spectra diskutiert mögliche Chancen und Risiken der Schadensminderung bei legalen Substanzen am Beispiel des Tabakkonsums. mehr

04.09.2017

Neues Verfahren zur Finanzierung von Kleinprojekten

Alkoholprävention. Der Bund unterstützt Alkoholpräventionsprojekte aufgrund von Artikel 43a des Alkoholgesetzes. Gesamtschweizerische und interkantonale Organisationen und Institutionen, die sich mit vorsorglichen Massnahmen zur Bekämpfung des Alkoholismus widmen, können beim BAG ein Finanzierungsgesuch einreichen. mehr

04.09.2017

Ordnungsbussen bei Cannabiskonsum: Klärung oder Verwirrung?

Regulierung und Vollzug. Am 1. Oktober 2013 ist eine vom Parlament eingeleitete Änderung des Bundesgesetzes über die Betäubungsmittel (BetmG) in Kraft getreten. Sie sieht vor, dass erwachsene Cannabiskonsumierende, die bis zu 10 Gramm dieser Substanz bei sich tragen und keine zusätzlichen Widerhandlungen begangen haben, von der Polizei mit einer innert 30 Tagen zahlbaren Ordnungsbusse von 100 Franken bestraft werden können. Dieses Verfahren soll die Verzeigungen ersetzen. Diese führten in der Regel zu einem Verweis oder einer Busse, die oft höher als 100 Franken war, sowie zu Gerichtskosten. Im Wiederholungsfall konnte die Geldstrafe heraufgesetzt werden. Diese Praxis ist mit den Ordnungsbussen verschwunden, denn die Vorgeschichte wird nicht mehr berücksichtigt. Sich hingegen auf einen einfachen Verweis zu beschränken, wie das die Justiz tun konnte, ist nicht mehr möglich. mehr

04.09.2017

Sucht braucht eine ganzheitliche Betrachtungsweise

Umgang mit Sucht. Menschen mit Risikoverhalten berichten häufiger von sozialen Problemen. Doch auch umgekehrt gilt: Wer soziale Probleme hat, konsumiert häufiger Drogen. Wer die Zahl der risikoreich Konsumierenden senken will, muss diese Wechselwirkung im Auge behalten und bei der Unterstützung der Betroffenen von verschiedenen Seiten ansetzen. mehr

04.09.2017

Den Gesundheitszustand und die Lebensqualität in jeder Lebensphase verbessern

Sucht im Alter. Im Rahmen der nationalen Strategien Sucht und Prävention nichtübertragbarer Krankheiten (NCD) sind ältere Menschen eine wichtige Zielgruppe. Ihre Relevanz wird durch die demografische Alterung noch verstärkt: Gemäss Bundesamt für Statistik wird sich die Anzahl der Menschen über 65 Jahre bis 2045 beinahe verdoppeln. Diese Aussichten verdeutlichen die Bedeutung gesundheitsfördernder Massnahmen, die zu längerer Autonomie beitragen und die Gesundheitssysteme entlasten. mehr

04.09.2017

«Der Glücksspieler, der 100 000 Franken verliert, wird als dissozial, charakterschwach und als verschwenderisch stigmatisiert.»

Verhaltenssüchte / 5 Fragen an ... Unser Gesprächspartner Renanto Poespodihardjo ist seit 2009 leitender Psychologe Ambulanz für Verhaltenssüchte an den Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) Basel. Zuvor hat er viele Jahre im Bereich der Heroinabhängigkeit und der anderen illegalen Drogen gearbeitet. Einst mit 50 Prozent dotiert, ist sein Tätigkeitsbereich heute auf eine ganze Abteilung angewachsen. Zusammen mit seinem Team bildet er ein Kompetenzzentrum für Verhaltenssüchte. Im Interview erklärt er uns, was Verhaltenssüchte sind, was sie anrichten können und wie etwa Schadensminderung im Bereich der Glücksspielsucht ausschauen könnte. mehr

04.09.2017

CBD – ein noch wenig bekannter Wirkstoff von Cannabis

Wissen. Seit rund einem Jahr erleben CBD-haltige Produkte, allen voran THC-armes Cannabis mit hohen CBDWerten, einen regelrechten Boom. Während die einen CBD als Wundermittel sehen, weckt es bei anderen Befürchtungen. Aber was ist CBD überhaupt und wie kommt es, dass Cannabis legal in Umlauf kam? Vor welchen Herausforderungen steht die Prävention? mehr

04.09.2017

Suchtprävention: quo vadis? Der Versuch einer Antwort

Forum Petra Baumberger. Suchtprävention: quo vadis? Mit dieser Frage setzen sich die Fachpersonen der Suchtprävention auseinander, seit es die Suchtprävention gibt. Und ich wage zu behaupten, dass sich die Suchtprävention seit ihrem Bestehen schon viele Male neu erfunden, sich einem veränderten Zeitgeist und neuen Forschungserkenntnissen angepasst hat. Dadurch hat sie immer wieder den Willen und die Bereitschaft, sich zu verändern, Ideenreichtum und professionelles Handeln bewiesen. Quo vadis? Die Frage ist für die Suchtprävention keineswegs neu. mehr

01.07.2017

Dialogwoche Alkohol vom 11. – 21. Mai 2017

Wie viel ist zu viel? Die diesjährige Dialogwoche Alkohol fand vom 11. -21 Mai statt. Unter dem Motto: „Wie viel ist zu viel?“ wurden schweizweit verschiedenste Veranstaltungen wie Filmvorführungen, Theaterstücke, Ausstellungen, Diskussionsrunden oder Shows durchgeführt. Im Zentrum all dieser Aktionen stand die Frage nach dem „Zu viel an Alkohol“ und regte jeden und jede an, über seinen Konsum und die eigene Grenze nachzudenken. Denn in der Schweiz trinkt jede fünfte Person chronisch oder punktuell zu viel. Die Dialogwoche wurde bereits zum vierten Mal vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) und seinen Partnern organisiert. Das BAG dankt allen Teilnehmenden herzlich für ihren Einsatz. mehr

30.06.2017

Rauchfreie Luft – gesunde Kinder

Passivrauchschutz. Eltern von Kleinkindern auf ihr problematisches Rauchverhalten anzusprechen, ist keine leichte Aufgabe. Dank Schulungen im Rahmen des Projekts «Rauchfreie Luft – gesunde Kinder» fühlen sich Gesundheitsfachpersonen dabei sicherer. Das Projekt wird 2017 fortgesetzt. mehr