14.06.2017 Das sind die Gewinner des SmokeFree-Filmwettbewerbs

SmokeFree. Kino Rex, Bern, 13. Juni: An der Preisverleihung des SmokeFree-Filmwettbwerbs hat sich Sean Wirz sowohl den Publikums- als auch den Jury-Preis geholt. spectra wollte von der Hauptdarstellerin Xenia Netos und dem Filmemacher wissen, wer sie sind, wer ihre Vorbilder sind und wie stark man sein muss, um einen Cinquecento ins Parkfeld zu hieven.

Die Gewinner des SmokeFree-Filmwettbewerbs | Bild/Copyright: BAG/Jolanda Heller

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Sean Wirz | Bild/Copyright: BAG/Jolanda Heller

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Sean Wirz | Bild/Copyright: BAG/Jolanda Heller

Xenia Netos | Bild/Copyright: BAG/Jolanda Heller

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Xenia Netos | Bild/Copyright: BAG/Jolanda Heller

Die Gewinner auf der Bühne im Kino Rex, Bern | Bild/Copyright: BAG/Jolanda Heller

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Die Gewinner auf der Bühne im Kino Rex, Bern | Bild/Copyright: BAG/Jolanda Heller

Woher kommen Sie, was machen Sie, wo wollen Sie hin?

Xenia: Ich komme eigentlich von der Bühne, habe aber kein Schauspielstudium, sondern mache hier und da an Produktionen mit, so wie bei dieser mit Sean.

Sean: Ich bin Vollblutberner. Hier geboren, aufgewachsen und zur Schule gegangen. Ich habe in Australien, New York und in Zürich gewohnt und gearbeitet, in Zürich war ich auch an der Kunstschule. Seit rund vier Jahren bin ich selbständig. Heute arbeite ich für NGOs, etwa für den Asylbereich, aber auch für Werbeagenturen. Für sie bereite ich gerade ein Dossier vor und dieser Film ist ein Referenzbespiel, das mir schon jetzt einige Türen geöffnet hat. Aber mein Ziel ist der Spielfilm-Bereich. 

Wer sind Ihre filmischen Vorbilder? 

Xenia: Wenn, dann Meryl Streep, eine tolle Schauspielerin.   

Sean: Immer wieder jemand anderes und immer solche Filmemacher, die ich neu kennenlerne und an deren Arbeit ich etwas für mich Neues entdecke.

Was war Ihre Motivation, an dem Filmwettbewerb mitzumachen?

Xenia: Das Script war cool und ich wollte mal weg von der Bühne. Auch habe ich noch nie mit Sean zusammengearbeitet, was ich unbedingt einmal tun wollte.  

Sean: Ich hatte für den Film eigentlich gar keine Zeit, war voll in andere Projekte eingebunden. Die Idee für den Spot hatte ich schon lange, d.h. bevor ich vom Filmwettbewerb wusste. Danach hat dann einfach alles sehr gut geklappt, alle Leute, mit denen ich arbeiten wollte, haben sofort zugesagt. Ich konnte den Film nicht mehr nicht machen.

Wie haben Sie, Xenia, es nur geschafft, den süssen, pinkfarbenen Cinquecento anzuheben?

Viel Krafttraining, Spinat und … Nein, Spass beiseite. Wir hatten einen Wagenheber, der hat das mit mir zusammen geschafft.

Glauben Sie, Spots wie diese tragen dazu bei, dass Menschen ihre Einstellung zum Rauchen verändern?

Xenia: Dass ein Spot gleich zur Entscheidung beiträgt, das glaube ich nicht. Doch denke ich, dass wenn man immer wieder auf das Thema trifft – mit solchen Spots etwa – man sich unbewusst weiter damit beschäftigt und es eines Tages dann auch Klick machen kann. Insofern kann das wiederum schon dazu beitragen, dass man eines Tages aufhört mit Rauchen.  

Sean: Ich erinnere mich an eine Kampagne vor vielen Jahren, der bekannte Menschen zeigte und in der es so ungefähr hiess, der ist cool, der raucht nicht. Das hat meine Freunde und mich damals mächtig beeindruckt. Ich denke, der Coolnessfaktor des Rauchens, der zieht heute definitiv nicht mehr.  

Was möchten Sie an dieser Stelle noch loswerden? 

Wir möchten dem Bundesamt für Gesundheit, der Jury und dem Publikum nochmals herzlich danken für diese Auszeichnung. Es ist riesig, dass wir gleich beide Preise gewinnen durften. Es ist uns aber auch nicht ganz recht. Es haben alle, die mitgemacht haben, sehr viel Zeit, viele Mittel und Herzblut investiert.

SmokeFree-Filmwettbewerb

Mit dem SmokeFree-Filmwettbewerb haben das BAG und seine Partner neue Kommunikationskanäle genutzt. Die Spots eignen sich zur Verbreitung in den sozialen Netzwerken und können ein jüngeres Publikum erreichen als klassische Kanäle wie Plakate oder Fernsehen – dies umso mehr, als die Regisseurinnen und Regisseure die Thematik unter einem neuen, originellen Blickwinkel beleuchten.  

Neben dem Publikumspreis hat die Jury einen Förderpreis verliehen. Zur Jury gehörten der Schauspieler Carlos Leal, der Regisseur Xavier Koller, die Nationalrätin und Ärztin Marina Carobbio, der Werber Frank Bodin sowie Rachel Stauffer Babel von Sucht Schweiz und Adrian Kammer vom BAG. Die Sieger der beiden Kategorien wurden am 13. Juni in Bern ausgezeichnet.

Der Filmwettbewerb ist Teil der SmokeFree-Kampagne, die in enger Zusammenarbeit zwischen NGOs, Kantonen und BAG erarbeitet wurde. Die Kampagne wird vom Tabakpräventionsfonds finanziert, der seinerseits aus der Steuer von 2,6 Rappen pro Zigarettenschachtel gespeist wird.

Alle Auszeichnungen und sämtliche Filme des SmokeFree-Filmwettbewerbs können auf folgender Site angeschaut werden: www.smokefree.ch/film 

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