21.04.2016 Den Konsequenzen des Rauchens ins Gesicht schauen

SmokeFree vor Ort. Seit April sind drei SmokeFree-Fotoautomaten auf Tournee durch die Schweiz. Wer sich darin fotografieren lässt, kann sich ein Bild davon machen, welche Spuren der langfristige Tabakkonsum in seinem Gesicht hinterlässt oder hinterlassen würde. «SmokeFree vor Ort» ist ein Teilprojekt der Partnerkampagne Nationales Programm Tabak, die noch bis 2017 läuft. Es wird von der Lungenliga Schweiz organisiert und mit lokalen Akteuren der Tabakprävention in der ganzen Schweiz umgesetzt.

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Martina Kocher heute.

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Martina Kocher heute.

Martina Kocher - als Nichtraucherin - in 20 Jahren.

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Martina Kocher - als Nichtraucherin - in 20 Jahren.

Martina Kocher - als Raucherin - in 20 Jahren.

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Martina Kocher - als Raucherin - in 20 Jahren.

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«SmokeFree vor Ort» wurde am 21. April 2016 anlässlich einer Medienkonferenz in der Bieler Berufsschule BFB offiziell lanciert. Im Mittelpunkt des Projekts stehen drei mit einer Alterungssoftware ausgestattete Fotoautomaten, die an verschiedenen Orten in der Deutschschweiz, der Romandie und der italienischsprachigen Schweiz aufgestellt werden. Besucherinnen und Besucher können sich darin ablichten lassen und erhalten anschliessend drei Porträts: Ein aktuelles, eines als nichtrauchende Person in 20 Jahren, und eines, das das Aussehen in 20 Jahren bei regelmässigem Tabakkonsum simuliert.. Mit dieser Aktion sollen Nichtrauchende in ihrer Tabakabstinenz bestärkt und Rauchende an die möglichen gesundheitlichen Folgen ihres Tabakkonsums erinnert werden.  

Rauchen beschleunigt Hautalterung

Mit den SmokeFree-Fotoautomaten wird den Rauchenden und Nichtrauchenden eine der äusserlich sichtbaren negativen Konsequenzen des Rauchens vor Augen geführt: die frühzeitige Hautalterung. Der Alterungsprozess geht zwar bei jedem Menschen unterschiedlich schnell von statten, doch wer raucht, läuft grössere Gefahr, sein junges Aussehen frühzeitig einzubüssen. Durch das Rauchen verengen sich die Blutgefässe, sodass die Haut mit weniger Sauerstoff versorgt wird. Auch bauen die Giftstoffe des Tabakrauchs das Bindegewebe-Eiweiss Kollagen ab und bremsen dessen Neubildung. Die Haut verliert dadurch schneller an Festigkeit und Elastizität. Bei Rauchenden entstehen so meist deutlich früher Falten als bei Nichtrauchenden gleichen Alters.  

Türöffner für Gespräche

Zielgruppe für die SmokeFree-Aktionen ist sowohl die rauchende als nichtrauchende Bevölkerung, insbesondere aber Jugendliche, junge Erwachsene sowie Migrantinnen und Migranten. Die Fotoautomaten und Fotos sollen sie nicht nur motivieren und zum Nachdenken anregen, sie sollen auch als Türöffner für Gespräche dienen. Während die Besucherinnen und Besucher auf die Aufnahmen in der Kabine oder auf den Ausdruck ihres Fotostreifens warten, können sie sich von Präventionsfachleuten beraten lassen. Auch auf dem Fotostreifen finden die Benutzerinnen und Benutzer nützliche Informationen zu Rauchstopp-Angeboten und Hinweise auf die Vorteile des Nichtrauchens. Die Fotoautomaten werden flankiert von einer Stellwand mit Fragen und Antworten rund um die Themen Tabakprävention und Rauchstopp. Zusätzlich liegen Flyer und Broschüren in verschiedenen Sprachen aus.  

Name ist Programm

Bei «SmokeFree vor Ort» ist der Name Programm: Die Botschaften der Kampagne sollen direkt zu den Menschen gebracht und vor Ort erlebbar gemacht werden. «SmokeFree vor Ort» ermöglicht den direkten Kontakt zwischen Präventions- und Rauchstoppfachpersonen und der Bevölkerung und trägt die Kampagnenbotschaften in den Alltag. Dazu sollen die Fotoautomaten an möglichst stark frequentierten Standorten wie an Bahnhöfen, auf öffentlichen Plätzen oder in Einkaufszentren aufgestellt werden. Aber auch Sportanlässe, Messen, Spitäler oder Schulen kommen als Standort in Frage. Durchgeführt werden die einzelnen Standaktionen von interessierten lokalen Präventionspartnern. Für die drei Sprachregionen wurde je eine Koordinationsstelle eingerichtet, für die nationale Gesamtkoordination ist Claudia Künzli von der Lungenliga Schweiz verantwortlich (siehe Interview).  

Teilprojekt der SmokeFree-Partnerkampagne

«SmokeFree vor Ort» ist neben der Rauchstopp-Partner-App «SmokeFree Buddy App» das zweiteTeilprojekt innerhalb von SmokeFree, der Partnerkampagne Nationales Programm Tabak (NPT) 2014-2017. Die SmokeFree-Partnerkampagne wurde vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) zusammen mit Vertreterinnen und Vertretern der Kantone und NGOs entwickelt und wird durch den Tabakpräventionsfonds (TPF) finanziert. Sie besteht aus drei Phasen, in denen sie ihren Radius von der individuellen Ansprache über das soziale Lernen bis hin zur normativen Bekräftigung ausdehnt. Die Kampagne soll über die Sensibilisierung der breiten Öffentlichkeit das Nichtrauchen als Selbstverständlichkeit stärken und Rauchende auf ihrem Weg in ein rauchfreies Leben unterstützen. 2016 liegt der Fokus auf den Rauchenden und ihrem Umfeld, 2017 wird die Bestätigung des Nichtrauchens im Zentrum der Dachkampagne stehen.  

Kontakt

Lukas Schmid, Projektleiter Kampagnen, lukas.schmid@bag.admin.ch

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