Forschung, Evaluation, Monitoring

Um ihre Wirksamkeit optimal zu entfalten, müssen sich die Massnahmen von Gesundheitsförderung und Prävention auf wissenschaftliche Grundlagen stützen. Evaluation dient zur Strategieentwicklung, der Wirkungsoptimierung, dem Lernen der Organisation und der Rechenschaft gegenüber der Öffentlichkeit.

10.04.2019

Hepatitis C bei Drogenkonsumierenden: neue Richtlinien

Öffentliche Gesundheit. Wer Drogenkonsumierende behandelt oder betreut, kann ab sofort auf Richtlinien zu Hepatitis C zurückgreifen. Für verschiedene Settings stellt das Bundesamt für Gesundheit (BAG) ausserdem Factsheets bereit. mehr

28.03.2019

Dampfen reizt Schülerinnen und Schüler

Umfrage. Alle vier Jahre befragt Sucht Schweiz 11-15-jährige Schülerinnen und Schüler, ob und wie sie Alkohol, Tabak und andere psychoaktive Substanzen konsumieren. Die Zahlen von 2018 zeigen: Der Konsum hat sich in den letzten vier Jahren kaum verändert. Erstmals haben die Befragten auch angegeben, ob sie neue Produkte wie E-Zigaretten nutzen. mehr

21.03.2019

Ein Umfeld bauen, das Bewegung fördert

Interview. Wie können öffentliche Räume gestaltet werden, damit Menschen sich mehr bewegen? Diese Frage hat das BAG in einer Studie untersuchen lassen. Sozialforscher Hanspeter Stamm, einer der Autoren der Studie, erzählt von den Ergebnissen. mehr

21.02.2019

Kampf gegen Antibiotikaresistenzen

Resistent. Die Wirksamkeit von Antibiotika ist bedroht. Die Bekämpfung von Antibiotikaresistenzen – eines der drängendsten Probleme der Medizin – kann nur disziplinenübergreifend angegangen werden. Deshalb umfasst der Ansatz der nationalen Strategie Antibiotikaresistenzen (StAR) die Bereiche Humanmedizin, Tiermedizin, Landwirtschaft und Umwelt. Die StAR-Strategie ist ein gutes Beispiel einer umfassenden Gesundheitspolitik. mehr

21.02.2019

Mit baulichen Massnahmen die Bewegung im Alltag fördern

Nachhaltige Raumentwicklung. Wachsende Bevölkerung, wachsende Mobilität, wachsende Ansprüche an die Freizeitgestaltung – all dies hat Auswirkungen auf die Raumentwicklung. Mit den «Modellvorhaben Nachhaltige Raumentwicklung» soll die Lebensqualität verbessert und auch die Gesundheit der Menschen gefördert werden. mehr

21.02.2019

Die gesundheitlichen Folgen des Klimawandels für die Bevölkerung reduzieren

Klima und Gesundheit. Der Klimawandel ist eine Realität und auf Basis von Klima­szenarien muss von einem weiteren Temperaturanstieg ausgegangen werden. Bereits heute sind in der Schweiz die Auswirkungen auf Mensch und Umwelt erkennbar. mehr

14.12.2018

Stiftung unterstützt Projekte im Bereich Alkoholforschung

Förderung. Die Schweizerische Stiftung für Alkoholforschung (SSA) fördert die Forschung rund um das Thema Alkohol und unterstützt wissenschaftliche Projekte mit entsprechenden Förderbeiträgen. mehr

20.11.2018

Deutlicher Rückgang der HIV-Infektionen im Jahr 2017: Abnahme der Fallzahlen um 16%

Erfolg. HIV-Infektionen nehmen ab: 2017 wurden dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) 445 neue Fälle gemeldet, was gegenüber 2016 einer Abnahme von 16% entspricht. Die dank gezielter Kampagnen vermehrt durchgeführten Tests bei Personen mit erhöhtem Risiko und eine frühzeitige Behandlung der HIV-positiven Personen haben zu diesem historischen Tief beigetragen. Die anderen sexuell übertragbaren Infektionen (STI), also Syphilis, Gonorrhoe und Chlamydiose, bleiben stabil oder nehmen leicht zu. mehr

23.10.2018

Die Fülle an Informationen aus dem Internet kann zum Problem werden

Überforderung. Eine Studie des Schweizerischen Roten Kreuzes zeigt, dass Fachleute, die aufmerksam zuhören und Vertrauen aufbauen, die Gesundheitskompetenz ihrer Patientinnen und Patienten steigern können. Zudem hat die Studie ergeben, dass Gesundheitsinformationen aus dem Internet Personen mit niedrigem Bildungs- niveau oft überfordern. mehr

23.10.2018

Über das Lebensende nachdenken und sprechen

Vorausplanung. Die repräsentative Studie des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) «Bevölkerungsbefragung Palliative Care 2017» zeigt, dass sich viele Menschen konkrete Gedanken zur Art von Behandlung und Betreuung am Lebensende machen. Palliative Care – die lindernde Medizin – spielt dabei eine wichtige Rolle. Allerdings nur wenige Menschen sprechen ausdrücklich mit Fachleuten über ihre Wünsche am Lebensende. Die Bevölkerungsbefragung ist Teil des Monitorings der nationalen Plattform Palliative Care. mehr