Forschung, Evaluation, Monitoring

Um ihre Wirksamkeit optimal zu entfalten, müssen sich die Massnahmen von Gesundheitsförderung und Prävention auf wissenschaftliche Grundlagen stützen. Evaluation dient zur Strategieentwicklung, der Wirkungsoptimierung, dem Lernen der Organisation und der Rechenschaft gegenüber der Öffentlichkeit.

04.05.2016

Geschwister fördern das Bewegungsverhalten von Kindern

Studie «SOPHYA» ─ Sport- und Bewegungsaktivität von 6- bis 16-jährigen Schweizer Kindern. Kinder aus grösseren Familien bewegen sich mehr, ebenso solche mit sportlichen Eltern: Das sind zwei Erkenntnisse aus einer neuen Studie. Erstmals für die Schweiz wurden die Resultate zum Bewegungsverhalten der 6- bis 16-Jährigen nicht nur mit Interviews ermittelt, sondern mit objektiven Messungen ergänzt. mehr

17.03.2016

Unerwartet viele Augenverletzungen mit Chemikalien

Augenverätzungen. In der Schweiz ereignen sich jedes Jahr rund 3000 Augenverletzungen durch chemische Produkte und Substanzen. Das sind mehr, als bislang vermutet. Glücklicherweise verlaufen nur die wenigsten Unfälle schwer. Am häufigsten sind Reinigungsmittel die Ursache für Augenverätzungen. mehr

15.03.2016

Substanzkonsum Schweizer Jugendlicher im Ländervergleich: Gute Noten, aber nicht nur

Studie HBSC. Der internationale Vergleich zeigt: 15-Jährige in der Schweiz befinden sich beim Rauchen im unteren Mittelfeld, beim Alkoholkonsum im unteren Drittel, während sie beim Cannabiskonsum einen der vordersten Plätze einnehmen. Der heute publizierte Bericht zur internationalen Schülerbefragung HBSC unter der Schirmherrschaft der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Europa gibt Einblick ins aktuelle Gesundheits- und Konsumverhalten von Jugendlichen in 42 Ländern. Auch weitere Aspekte zum Wohlergehen sind aufschlussreich. mehr

21.09.2015

«Rauchen ist der Hauptrisikofaktor für bösartige Lungentumore.»

Kurzinterview mit PD Dr. med. Macé Schuurmans, Oberarzt Klinik für Pneumologie, Universitätsspital Zürich und Mitglied der Eidgenössischen Kommission für Tabakprävention (EKTP). Rund 85% der Lungenkrebs-Erkrankungen sind auf das Rauchen zurückzuführen – und nur 15% der Menschen mit bösartigem Lungenkrebs können geheilt werden. Wie betrachtet ein Arzt, der täglich mit Betroffenen konfrontiert ist, das Thema Rauchen? Beim Rauchen, sagt Dr. Macé Schuurmans, handelt es sich um eine Suchterkrankung, die ohne professionelle Hilfe sehr schwierig zu überwinden ist. Aufhörwillige, welche ohne fremde Hilfe aufhören, haben eine Wahrscheinlichkeit von ca. 5%, längerfristig rauchfrei zu bleiben, mit Beratung und Medikamenten liegt die Erfolgsrate bei 15 bis 33%. E-Zigaretten sind für den Lungenspezialisten Schuurmans eine trügerische Lösung und ihre gesundheitsschädigenden Auswirkungen sind noch kaum erforscht. Auch Cannabisrauchen belastet die Atemwege massiv: Ein Joint ist für die Lunge ungefähr so schädlich wie 8 Zigaretten. mehr

08.09.2015

Mutter-Kind-Gesundheit in der Migrationsbevölkerung stärken

Prekäre Gesundheit von Müttern und Kindern mit Migrationshintergrund. Mehr Kinder mit einem geringen Geburtsgewicht, erhöhte Säuglings- und Müttersterblichkeit, mehr Schwangerschaftsabbrüche: Mütter und Säuglinge mit Migrationshintergrund haben mehr gesundheitliche Probleme als Schweizer Mütter und Neugeborene. Dies bestätigt der Bundesratsbericht, den das Bundesamt für Gesundheit zur Erfüllung des Postulats der Ständerätin Liliane Maury Pasquier erstellt hat. mehr

04.06.2015

Regelmässig Aufstehen ist gesund

Sitzender Lebenssitil. Personen zwischen 15 und 74 Jahren sitzen im Durchschnitt 4 bis 5 Stunden pro Tag. Jede sechste Person erreicht gemäss einer vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) publizierten Studie sogar eine durchschnittliche Sitzdauer von über 8,5 Stunden pro Tag. Langes Sitzen hat negative Auswirkungen auf den gesamten Körper. Mit einfachen Massnahmen im Alltag, wie regelmässigem Aufstehen und teilweise stehendem Arbeiten im Büro, lassen sich die Risiken jedoch deutlich verringern. mehr

23.02.2015

Suchtmittelkonsum in der Schweiz ist weitgehend stabil

Suchtmonitoring Schweiz Die Daten der Suchtmonitoring-Erhebung 2013 zeigen: Der Tabak-, Alkohol- und Cannabiskonsum in der Schweiz ist in den letzten Jahren generell stabil geblieben. Bei näherer Betrachtung sind aber auch Entwicklungen erkennbar – erfreuliche, wie etwa der Rückgang der Anzahl täglich Rauchender, aber auch Trends, die es zu beobachten gilt, wie der leichte Anstieg des risikoreichen Alkoholkonsums bei den 65- bis 74-jährigen Frauen. mehr

16.02.2015

Eine Nationale Strategie zur Eindämmung der Antibiotikaresistenzen

Gemeinsames Vorgehen. Die Zunahme von Antibiotikaresistenzen stellt die öffentliche Gesundheit vor grosse Herausforderungen. Der Bund geht das Problem mit einer breit abgestützten, nationalen Strategie an. Zu deren Entwurf können sich nun alle interessierten Kreise bis Mitte März 2015 äussern. Oberstes Ziel ist es, die Wirksamkeit von Antibiotika für Mensch und Tier langfristig zu erhalten. mehr

16.02.2015

«Die Wirksamkeit von Antibiotika langfristig sichern»

Fünf Fragen an Karin Wäfler. Die Entdeckung von Antibiotika war ein Meilenstein in der Medizingeschichte. Heute werden immer mehr Bakterien resistent und die Medikamente wirkungslos. Wie geht die Schweiz dagegen vor? Wir fragten Karin Wäfler, die Projektleiterin der Nationalen Strategie gegen Antibiotikaresistenzen (StAR) im Bundesamt für Gesundheit. mehr

16.02.2015

Erfolgsfaktoren kantonaler Alkoholpolitik

Neue Publikation. Mit dem Instrument «Erfolgsfaktoren kantonaler Alkoholpolitik» gibt der Bund den Kantonen ein Arbeitsmittel für die Optimierung ihrer Alkoholpräven­tion in die Hand. mehr