Forschung, Evaluation, Monitoring

Um ihre Wirksamkeit optimal zu entfalten, müssen sich die Massnahmen von Gesundheitsförderung und Prävention auf wissenschaftliche Grundlagen stützen. Evaluation dient zur Strategieentwicklung, der Wirkungsoptimierung, dem Lernen der Organisation und der Rechenschaft gegenüber der Öffentlichkeit.

01.03.2014

Freier Wille und Verantwortung, Automatismus und Impulsivität

Hirnforschung. An der Suchtakademie von Ende August 2013 auf dem Monte Verità im Kanton Tessin stellte der Fachpsychologe FSP Jean-François Briefer vom Genfer Universitätsspital Studienresultate zum Konsum aus neurobiologischer und psychologischer Sicht vor. Die Neurowissenschaften erleuchten immer mehr die Mechanismen der Impulsivität und des Kontrollverlusts, und sie zeigen ausserdem, dass neue achtsamkeitsbasierte Therapien dabei helfen, süchtig machende Automatismen zu unterdrücken. mehr

01.03.2014

Übergewichts-Monitoring an der Aushebung

BMI-Studie mit Stellungspflichtigen. In der Schweiz haben Übergewicht und Adipositas seit Beginn der 1990er-Jahre stark zugenommen. Gemessene Daten fehlten aber bisher weitgehend. Anhand des Body-Mass-Indexes (BMI) der Stellungspflichtigen der Jahre 2004 bis 2012 wurde 2013 erstmals eine für junge Männer schweizweit repräsentative Studie durchgeführt. mehr

01.03.2014

Swiss Quality Award 2014: Jetzt Projekt einreichen!

Innovation. Der Swiss Quality Award zeichnet jedes Jahr Qualitätsprojekte aus. Pionierinnen und Pioniere, die im Gesundheitswesen kreativ und engagiert neue Wege in der Qualitätsarbeit gehen, stehen im Zentrum. mehr

01.01.2014

Wie wird in der Schweiz mit Impfungen vorgebeugt?

Leitartikel. Impfungen sind unbestritten eines der wirksamsten Mittel der Prävention im Gesundheitswesen. Die Geschichte der Impfungen reicht weit zurück – es gibt aber auch ganz neue Kapitel. mehr

01.01.2014

Die Impfexpertinnen und Impfexperten des Bundes

Eidgenössische Kommission für Impffragen (EKIF). Wer soll sich unter welchen Umständen gegen welche Krankheiten impfen lassen, und warum? Seit fünfzig Jahren gibt das Bundesamt für Gesundheit (BAG) regelmässig Impfempfehlungen an die Bevölkerung ab. Hinter diesen Empfehlungen stehen die Expertinnen und Experten der Eidgenössischen Kommission für Impffragen (EKIF). mehr

01.01.2014

Ergebnisse aus dem Suchtmonitoring 2012

Psychoaktive Substanzen. Das Bundesamt für Gesundheit hat 2012 die Schweizer Bevölkerung zum zweiten Mal telefonisch zu ihrem Umgang mit psychoaktiven Substanzen befragt. Verglichen mit der ersten Befragung im Jahr 2011, bewegt sich der Konsum von Alkohol, Tabak und illegalen Drogen im Rahmen der Vorjahreszahlen. Neu können erste Aussagen über den Einfluss soziodemografischer Faktoren wie der Bildung oder der Wohnregion auf den Konsum von legalen und illegalen Drogen gemacht werden. mehr

01.01.2014

Impfungen? Reden wir darüber!

Forum Dr. med. Nicole Pellaud. Als Kinderärztinnen und Kinderärzte, die Kinder beim Heranwachsen betreuen, beschäftigen wir uns in erster Linie mit den Empfehlungen und dem Verabreichen von Impfungen. Schon beim ersten Arztbesuch, wenn das Baby einen Monat alt ist, schneiden wir das Thema Impfungen an. Nach zwei Monaten, wenn es nicht mehr durch die mütterlichen Antikörper geschützt ist, erhält das Baby seine ersten Dosen, um insbesondere seine Immunität gegen Keuchhusten und Haemophilus aufzubauen, zwei Krankheiten, die bei Kleinkindern ernste Komplikationen verursachen können. mehr

01.11.2013

Jeder zwölfte Todesfall ist alkoholbedingt

Alkoholmissbrauch. Jeder zwölfte Todesfall in der Schweiz ist auf Alkoholkonsum zurückzuführen. 2011 waren dies rund 1600 Tote im Alter von 15 bis 74 Jahren. Drei von fünf dieser Todesfälle sind bedingt durch chronisch starken Alkoholkonsum. Alkoholmissbrauch ist zudem ein wesentlicher Risikofaktor bei der Entstehung von nichtübertragbaren Krankheiten. mehr

01.11.2013

Die Nadel ist immer noch weit verbreitet

Suchthilfestatistiken act-info. Das Spritzen von Drogen ist wegen diverser gesundheitlicher Gefahren die risikoreichste Konsumform. Zwar wird heute etwas weniger häufig injiziert als noch 2005, bei Opiaten wie Heroin wird aber immer noch sehr oft zur Nadel gegriffen. Das zeigt eine neue Studie. mehr

01.11.2013

Neuer Standort für die Aids Dokumentation

Geschichte einer Krankheit. Die Aids Dokumentation ist die umfangreichste Dokumentation zur Geschichte von Aids in der Schweiz. Sie befindet sich neu im Institut für Medizingeschichte der Universität Bern und steht dort Wissenschaftlern und der interessierten Öffentlichkeit kostenlos zur Verfügung. Ermöglicht hat dies eine Schenkung des Bundesamtes für Gesundheit. mehr