Forschung, Evaluation, Monitoring

Um ihre Wirksamkeit optimal zu entfalten, müssen sich die Massnahmen von Gesundheitsförderung und Prävention auf wissenschaftliche Grundlagen stützen. Evaluation dient zur Strategieentwicklung, der Wirkungsoptimierung, dem Lernen der Organisation und der Rechenschaft gegenüber der Öffentlichkeit.

01.01.2014

Ergebnisse aus dem Suchtmonitoring 2012

Psychoaktive Substanzen. Das Bundesamt für Gesundheit hat 2012 die Schweizer Bevölkerung zum zweiten Mal telefonisch zu ihrem Umgang mit psychoaktiven Substanzen befragt. Verglichen mit der ersten Befragung im Jahr 2011, bewegt sich der Konsum von Alkohol, Tabak und illegalen Drogen im Rahmen der Vorjahreszahlen. Neu können erste Aussagen über den Einfluss soziodemografischer Faktoren wie der Bildung oder der Wohnregion auf den Konsum von legalen und illegalen Drogen gemacht werden. mehr

01.01.2014

Impfungen? Reden wir darüber!

Forum Dr. med. Nicole Pellaud. Als Kinderärztinnen und Kinderärzte, die Kinder beim Heranwachsen betreuen, beschäftigen wir uns in erster Linie mit den Empfehlungen und dem Verabreichen von Impfungen. Schon beim ersten Arztbesuch, wenn das Baby einen Monat alt ist, schneiden wir das Thema Impfungen an. Nach zwei Monaten, wenn es nicht mehr durch die mütterlichen Antikörper geschützt ist, erhält das Baby seine ersten Dosen, um insbesondere seine Immunität gegen Keuchhusten und Haemophilus aufzubauen, zwei Krankheiten, die bei Kleinkindern ernste Komplikationen verursachen können. mehr

01.11.2013

Jeder zwölfte Todesfall ist alkoholbedingt

Alkoholmissbrauch. Jeder zwölfte Todesfall in der Schweiz ist auf Alkoholkonsum zurückzuführen. 2011 waren dies rund 1600 Tote im Alter von 15 bis 74 Jahren. Drei von fünf dieser Todesfälle sind bedingt durch chronisch starken Alkoholkonsum. Alkoholmissbrauch ist zudem ein wesentlicher Risikofaktor bei der Entstehung von nichtübertragbaren Krankheiten. mehr

01.11.2013

Die Nadel ist immer noch weit verbreitet

Suchthilfestatistiken act-info. Das Spritzen von Drogen ist wegen diverser gesundheitlicher Gefahren die risikoreichste Konsumform. Zwar wird heute etwas weniger häufig injiziert als noch 2005, bei Opiaten wie Heroin wird aber immer noch sehr oft zur Nadel gegriffen. Das zeigt eine neue Studie. mehr

01.11.2013

Neuer Standort für die Aids Dokumentation

Geschichte einer Krankheit. Die Aids Dokumentation ist die umfangreichste Dokumentation zur Geschichte von Aids in der Schweiz. Sie befindet sich neu im Institut für Medizingeschichte der Universität Bern und steht dort Wissenschaftlern und der interessierten Öffentlichkeit kostenlos zur Verfügung. Ermöglicht hat dies eine Schenkung des Bundesamtes für Gesundheit. mehr

01.09.2013

Der 6. Schweizerische Ernährungsbericht ist gut angekommen

Evaluation. Die Prozess- und Produktevaluation des 6. Schweizerischen Ernährungsberichts (6. SEB) zeigt: Regelmässige Ernährungs­berichterstattung wird gewünscht und das für den 6. SEB überarbei­tete Konzept kann mit kleinen Anpassungen auch für den 7. SEB verwendet werden. mehr

01.09.2013

Spitex: für viele Eingewanderte keine Option

Neue Studie. Was halten Migrantinnen und Migranten von der Spitex? Wie organisieren sich ihre Familien bei einem Pflegefall? Warum nehmen sie die Spitex in Anspruch – und warum nicht? Eine neue Studie gibt Antworten zu diesen Fragen. mehr

01.09.2013

Häusliche Gewalt und Alkohol treten oft gemeinsam auf

Neue Studie. Ein Ziel des Nationalen Programms Alkohol ist es, problematischen Alkoholkonsum und dessen negative Auswirkungen zu reduzieren. Auch das Umfeld kann von problematischem Alkoholkonsum betroffen sein, beispielsweise in Form von Gewaltausübung. Obwohl der Zusammenhang zwischen häuslicher Gewalt und Alkohol nicht vollständig klar ist, treten beide Problematiken oft gemeinsam auf. Doch wie stark ist dieses sogenannte Dualproblem eigentlich verbreitet? Nun liegt erstmals eine Studie vor, die sein Ausmass beziffert. mehr

01.05.2013

Die rechtlichen Aspekte der Substitutionsbehandlung

Suchtbehandlung. Die Substitutionsbehandlung von opiatabhängigen Menschen ist aus rechtlicher Sicht eine besondere Form der medizinischen Behandlung und keine juristische Massnahme. Eine Studie von Professor Olivier Guillod, Direktor des Instituts für Gesundheitsrecht der Universität Neuenburg, vergleicht die Situa­tion in den vier französischsprachigen Ländern Belgien, Frankreich, Quebec und der Schweiz. mehr

01.05.2013

Migrantinnen und Migranten gehen seltener zum Arzt

Inanspruchnahme von Gesundheitsdienstleistungen. Die in der Schweiz lebenden Migrantinnen und Migranten nehmen das Gesundheitswesen anders in Anspruch als Einheimische. Aber auch innerhalb der Migrationsbevölkerung bestehen grosse Unterschiede. Das zeigt eine Auswertung der Daten des Gesundheitsmonitorings der Migrationsbevölkerung (GMM ll) und der Schweizerischen Gesundheitsbefragung, die das Schweizerische Gesundheitsobservatorium im Rahmen des Nationalen Programms Migration und Gesundheit vorgenommen hat. mehr