Forschung, Evaluation, Monitoring

Um ihre Wirksamkeit optimal zu entfalten, müssen sich die Massnahmen von Gesundheitsförderung und Prävention auf wissenschaftliche Grundlagen stützen. Evaluation dient zur Strategieentwicklung, der Wirkungsoptimierung, dem Lernen der Organisation und der Rechenschaft gegenüber der Öffentlichkeit.

01.03.2013

«Nicht nur die hochspezialisierte Medizin wird immer komplexer, sondern auch die Grundversorgung.»

Fünf Fragen an Prof. Dr. Thomas Rosemann. Der Direktor des Instituts für Hausarztmedizin der Universität Zürich spricht über die Rolle der Hausärztinnen und Hausärzte bei der Vorbeugung und der Behandlung nichtübertragbarer Krankheiten, die Möglichkeiten neuer Versorgungsmodelle und die Lücken und Chancen bei der einschlägigen Forschung. mehr

01.03.2013

Wie zufrieden sind die Klientinnen und Klienten der Suchthilfe?

QuaTheSI. Im März 2012 wurde letztmals die KlientInnenzufriedenheit bei Institutionen der Suchthilfe erhoben – mit sehr guten Ergebnissen. Derzeit läuft die Erhebung für 2013. Wie läuft diese ab und wozu dient sie? mehr

01.01.2013

Wegen Alkoholvergiftung im Spital: Nicht nur Junge sind betroffen

Alkoholmissbrauch. 2010 wurden rund 27 000 Personen wegen Alkoholabhängigkeit oder wegen einer Alkoholvergiftung in einem Schweizer Spital behandelt. Darunter sind 1440 Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 10 und 23 Jahren. Am meisten betroffen sind aber vor allem Menschen zwischen 45 und 74 Jahren. mehr

01.01.2013

Vademekum für bessere Gesundheit im Gefängnis

Gesundheitsdienst im Strafvollzug. Mit dem im Jahr 2008 lancierten Projekt BIG (Bekämpfung von Infektionskrankheiten im Gefängnis) soll die Gesundheitsversorgung im Freiheitsentzug jener der Aussenwelt angeglichen werden. Dazu braucht es eine engere Zusammenarbeit zwischen Gesundheitssektor und Justizsystem. Ein gemeinsam erarbeitetes Vademekum ist ein erster Schritt dazu. mehr

01.01.2013

Interkulturelles Übersetzen zeigt Wirkung

Interkulturelles Übersetzen. Eine Studie gibt Auskunft über Einsatz und Wirkung des interkulturellen Übersetzens in Schweizer Spitälern und Kliniken. mehr

01.01.2013

Wird die Ethik in der Gesundheitsförderung vernachlässigt?

Forum Prof. Dr. Klaus Peter Rippe. Wenn es um Gesundheitsförderung geht, stellen sich auf zwei Ebenen ethische Fragen. Auf der ersten werden konkrete Massnahmen zur Gesundheitsförderung auf ihre moralische Zulässigkeit geprüft. Auf der zweiten wird das gewählte Ziel moralisch hinterfragt. Die Public-Health-Ethik hat sich bisher vor allem auf der ersten Ebene bewegt. Ethische Fragen werden wohl auch hier in Einzelfällen vernachlässigt, in der Regel wird die Frage nach der moralischen Zulässigkeit einer Massnahme aber angemessen diskutiert. Anders sieht es auf der zweiten Ebene aus. Dass Gesundheitsförderung einer moralischen Rechtfertigung bedarf, mag vielleicht verwundern. Aber es ist aus ethischer Sicht ein Unterschied, ob man kranken oder pflegebedürftigen Menschen hilft, ob man jemand vor akuten Gefahren für Leib und Leben warnt oder ob man ihn zu einer Umstellung seiner Lebensweise bewegen will, um sein (langfristiges) Wohl zu fördern. In die letzte Rubrik fallen Massnahmen und Aktivitäten zum Erhalt und zur Stärkung der Gesundheit anderer. mehr

01.07.2012

Nationale Präventionsprogramme: Viele Evaluationsempfehlungen bereits umgesetzt

Stellungnahme des Bundesamts für Gesundheit. Im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit wurden die nationalen Präventionsprogramme Alkohol, Tabak, Ernährung und Bewegung 2008–2012 sowie das Massnahmenpaket des Bundes zur Verminderung der Drogenprobleme 2006–2011 (MaPaDro lll) evaluiert. Die Evaluatoren sprechen sich klar für eine Verlängerung der Programme aus und schlagen Optimierungen vor. Die Empfehlungen sind in die Programme aufgenommen und teilweise bereits umgesetzt worden. mehr

01.07.2012

Nationale Präventionsprogramme geprüft und für gut befunden

Evaluation Nationale Präventionsprogramme. In den Jahren 2010/2011 wurden die Nationalen Programme Alkohol, Tabak sowie Ernährung und Bewegung 2008–2012 von externen Stellen evaluiert. Die Evaluationen attestieren den Präventionsstrategien auf Bundesebene grosse gesundheitspolitische und volkswirtschaftliche Relevanz und eine wichtige Symbol- und Legitimitätsfunktion für die Akteure. Bei allen drei Programmen werden eine Verlängerung um vier Jahre und einige Optimierungen empfohlen. Der Bundesrat hat der Verlängerung der drei Programme im Mai 2012 zugestimmt. Hier eine Übersicht über die Empfehlungen der Evaluationsteams und darüber, wie sie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) umsetzt. mehr

01.07.2012

Dokumentieren, motivieren, Wissen generieren: die dreifache Wirkung von Monitorings

Nachhaltigkeit von Bundesprogrammen. Monitorings nach Abschluss eines Bundesprogramms dienen nicht nur der Dokumentation und der Information, sondern auch der Motivation, die initiierten Projekte weiterzuführen. Das ist die Erkenntnis des Syntheseberichts zum Monitoring der langfristigen Auswirkungen des Aktionsprogramms Umwelt und Gesundheit (APUG). mehr

01.07.2012

Suchtmonitoring Schweiz – ein gross angelegtes Projekt

Daten zu Sucht. Mit Suchtmonitoring Schweiz hat das Bundesamt für Gesundheit (BAG) ein neues Informationssystem in Auftrag gegeben. Ziel ist das Sammeln von Daten aus der Bevölkerung zum Thema Sucht, zum Konsum von psychotropen Substanzen (Alkohol, Tabak, Drogen, Medikamente) und zu den daraus entstehenden Folgen für die Gesellschaft. mehr