Forschung, Evaluation, Monitoring

Um ihre Wirksamkeit optimal zu entfalten, müssen sich die Massnahmen von Gesundheitsförderung und Prävention auf wissenschaftliche Grundlagen stützen. Evaluation dient zur Strategieentwicklung, der Wirkungsoptimierung, dem Lernen der Organisation und der Rechenschaft gegenüber der Öffentlichkeit.

01.01.2013

Wird die Ethik in der Gesundheitsförderung vernachlässigt?

Forum Prof. Dr. Klaus Peter Rippe. Wenn es um Gesundheitsförderung geht, stellen sich auf zwei Ebenen ethische Fragen. Auf der ersten werden konkrete Massnahmen zur Gesundheitsförderung auf ihre moralische Zulässigkeit geprüft. Auf der zweiten wird das gewählte Ziel moralisch hinterfragt. Die Public-Health-Ethik hat sich bisher vor allem auf der ersten Ebene bewegt. Ethische Fragen werden wohl auch hier in Einzelfällen vernachlässigt, in der Regel wird die Frage nach der moralischen Zulässigkeit einer Massnahme aber angemessen diskutiert. Anders sieht es auf der zweiten Ebene aus. Dass Gesundheitsförderung einer moralischen Rechtfertigung bedarf, mag vielleicht verwundern. Aber es ist aus ethischer Sicht ein Unterschied, ob man kranken oder pflegebedürftigen Menschen hilft, ob man jemand vor akuten Gefahren für Leib und Leben warnt oder ob man ihn zu einer Umstellung seiner Lebensweise bewegen will, um sein (langfristiges) Wohl zu fördern. In die letzte Rubrik fallen Massnahmen und Aktivitäten zum Erhalt und zur Stärkung der Gesundheit anderer. mehr

01.07.2012

Nationale Präventionsprogramme: Viele Evaluationsempfehlungen bereits umgesetzt

Stellungnahme des Bundesamts für Gesundheit. Im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit wurden die nationalen Präventionsprogramme Alkohol, Tabak, Ernährung und Bewegung 2008–2012 sowie das Massnahmenpaket des Bundes zur Verminderung der Drogenprobleme 2006–2011 (MaPaDro lll) evaluiert. Die Evaluatoren sprechen sich klar für eine Verlängerung der Programme aus und schlagen Optimierungen vor. Die Empfehlungen sind in die Programme aufgenommen und teilweise bereits umgesetzt worden. mehr

01.07.2012

Nationale Präventionsprogramme geprüft und für gut befunden

Evaluation Nationale Präventionsprogramme. In den Jahren 2010/2011 wurden die Nationalen Programme Alkohol, Tabak sowie Ernährung und Bewegung 2008–2012 von externen Stellen evaluiert. Die Evaluationen attestieren den Präventionsstrategien auf Bundesebene grosse gesundheitspolitische und volkswirtschaftliche Relevanz und eine wichtige Symbol- und Legitimitätsfunktion für die Akteure. Bei allen drei Programmen werden eine Verlängerung um vier Jahre und einige Optimierungen empfohlen. Der Bundesrat hat der Verlängerung der drei Programme im Mai 2012 zugestimmt. Hier eine Übersicht über die Empfehlungen der Evaluationsteams und darüber, wie sie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) umsetzt. mehr

01.07.2012

Dokumentieren, motivieren, Wissen generieren: die dreifache Wirkung von Monitorings

Nachhaltigkeit von Bundesprogrammen. Monitorings nach Abschluss eines Bundesprogramms dienen nicht nur der Dokumentation und der Information, sondern auch der Motivation, die initiierten Projekte weiterzuführen. Das ist die Erkenntnis des Syntheseberichts zum Monitoring der langfristigen Auswirkungen des Aktionsprogramms Umwelt und Gesundheit (APUG). mehr

01.07.2012

Suchtmonitoring Schweiz – ein gross angelegtes Projekt

Daten zu Sucht. Mit Suchtmonitoring Schweiz hat das Bundesamt für Gesundheit (BAG) ein neues Informationssystem in Auftrag gegeben. Ziel ist das Sammeln von Daten aus der Bevölkerung zum Thema Sucht, zum Konsum von psychotropen Substanzen (Alkohol, Tabak, Drogen, Medikamente) und zu den daraus entstehenden Folgen für die Gesellschaft. mehr

01.07.2012

Wenn ältere Menschen zu oft zum Alkohol greifen

Neue Studien. Viele ältere Menschen geniessen ihren Lebensabend – und für etliche unter ihnen gehört ein Glas Wein oder Bier zum Essen dazu. Einige jedoch trinken mehr und öfter Alkohol und können damit ihre Gesundheit gefährden – insbesondere in Kombination mit Medikamenten. Das stellt Angehörige und Betreuungspersonen vor die unterschiedlichsten Herausforderungen und zeigt den Bedarf nach entsprechenden Unterstützungsangeboten auf. Dies sind die Resultate zweier Studien zu diesem Thema. mehr

01.07.2012

Essstörungen relativ weit verbreitet

Prävalenzstudie. Aus früheren internationalen Studien ist bekannt, dass die Prävalenz von Essstörungen in den letzten Jahrzehnten zugenommen hat. Konkrete Zahlen für die Schweiz gab es bisher jedoch nicht. Dank einer neuen Studie der Universität Zürich kann die Verbreitung dieser Krankheiten hierzulande nun beziffert werden. mehr

01.07.2012

«Präventionsmassnahmen erfordern immer ein sorgfältiges Abwägen zwischen Gesundheitsschutz und Wirtschaftsfreiheit.»

5 Fragen an Ursula Koch. Der Bundesrat hat die Nationalen Präventionsprogramme zu Ernährung und Bewegung sowie Alkohol und Tabak bis 2016 verlängert. Was sagt Ursula Koch, die Co-Leiterin der Abteilung Nationale Präventionsprogramme im Bundesamt für Gesundheit zu diesem Entscheid – und zur Rolle der Prävention in unserer Gesellschaft? mehr

01.03.2012

Gesundheitsforschung im Dienst der Gesellschaft

Publikation. eit 2013–2016» gibt einen Überblick über die künftigen Prioritäten und Aktivitäten in der Gesundheitsforschung des Bundes. mehr

01.03.2012

Erfolge im Umgang mit dem Drogenproblem

MaPaDro lll. Das dritte Massnahmenpaket des Bundes zur Verringerung der Drogenprobleme (MaPaDro III 2006–2011) hat Wirkung gezeigt. Das bestätigt eine Evaluation des Projekts. Hier eine Übersicht über die wichtigsten Fortschritte im Umgang mit dem Drogenkonsum und dessen Folgen. mehr