Forschung, Evaluation, Monitoring

Um ihre Wirksamkeit optimal zu entfalten, müssen sich die Massnahmen von Gesundheitsförderung und Prävention auf wissenschaftliche Grundlagen stützen. Evaluation dient zur Strategieentwicklung, der Wirkungsoptimierung, dem Lernen der Organisation und der Rechenschaft gegenüber der Öffentlichkeit.

01.09.2010

«Die Neurowissenschaften bringen Hoffnung für betroffene Personen»

5 Fragen an Prof. Jacques Besson. Was können aktuelle Erkenntnisse aus den Neurowissenschaften zur Suchtforschung, -behandlung und -politik beitragen? Der Medizinprofessor Jacques Besson, Leiter des Dienstes Sozialpsychiatrie des CHUV in Lausanne und Leiter des wissenschaftlichen Beirats der Schweizerischen Gesellschaft für Suchtmedizin, steht Red und Antwort. mehr

01.09.2010

Wie steht es um die Gesundheit von Menschen mit Migrationshintergrund?

Gesundheitsmonitoring. Dass der Gesundheitszustand der Migrantinnen und Migranten in der Schweiz schlechter ist als jener der einheimischen Bevölkerung, ist bekannt. Das zweite Gesundheitsmonitoring bei Personen mit Migrationshintergrund in der Schweiz (GMM ll) soll weitere Erkenntnisse zum Thema liefern. mehr

01.09.2010

Bund unterstützt kantonale Bedarfsanalysen

Gesundheit und Migration. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) lädt die Kantone ein, Gesuche zur Finanzierung einer Bedarfsanalyse im Bereich Gesundheitsförderung und Prävention einzureichen. Es soll untersucht werden, ob diese Angebote die Migrationsbevölkerung genügend miteinbeziehen oder ob diesbezüglich Veränderungen nötig sind. mehr

01.09.2010

Studien zur Spritzenabgabe und zum Verhalten als Instrumente zur HIV-Überwachung bei Drogeninjizierenden

IDU-Monitoring. Wie wirkungsvoll sind Massnahmen der Schadensminderung in der Drogenszene für die HIV/Aids-Prävention? Wie verhalten sich drogeninjizierende Personen (IDU) bezüglich HIV-Risiko? Wo sind Schwachstellen in der Prävention? Das IDU-Monitoringsystem liefert Antworten zu Fragen wie diesen. mehr

01.07.2010

Wer (Wohlstand) hat, dem wird (Gesundheit) gegeben

Soziale Determinanten der Gesundheit. «Wer hat, dem wird gegeben.» Der Volksmund beschreibt das Prinzip der sozialen Determinanten der Gesundheit treffend. Wer in den zentralen Aspekten der Lebens- und Arbeitsbedingungen bevorzugt ist, kann damit rechnen, länger und gesünder zu leben als andere. mehr

01.07.2010

Gesundheitsdeterminanten Bildung und Migration

Chancengleichheit. Studien zeigen: Junge Immigrantinnen und Immigranten haben im Schweizer Schulsystem nicht dieselben Möglich­keiten wie ihre Schweizer Alters­genossen. Der schlechtere Zugang zu Bildung kann sich letztlich auch negativ auf die Gesundheit auswirken. mehr

01.07.2010

Der 8. Bericht zur Schweizer HIV-Prävention ist erschienen

Verhaltensmonitoring HIV/Aids. In der Schweiz ist die Situation im Bereich HIV/Aids relativ stabil. Aus dem Verhalten und den HIV-Zahlen der einzelnen Risikogruppen lässt sich schliessen, dass die Präven­tionsarbeit in der Schweiz dem Problem angemessen ist. Ausnahmen sind die Gruppen Männer, die Sex mit Männern haben (MSM), und Migrantinnen und Migranten aus der Subsahara-Region. mehr

01.07.2010

Früherkennung und Frühintervention in Schulen: Lessons learned

Neue Publikation. RADIX hat aus mehreren Evaluationen zu Projekten der Früherkennung und der Frühintervention (F&F) in Schulen zentrale Erkenntnisse abgeleitet und sie in einer Publikation zusammengefasst. F&F ist eine Investition in die Zukunft der Jugendlichen, aber auch der Schulen selbst und trägt zur Chancengleichheit für die 10 bis 20% der gefährdeten Kinder und Jugendlichen in der Schweiz bei. mehr

01.05.2010

Erste Schritte in Richtung Kosten-Nutzen-Analyse von Präventionsmassnahmen

Evaluation. Sind Massnahmen zu Prävention und Gesundheitsförderung nötig und ihr Geld wert? Drei vom Bundesamt für Gesundheit initiierte Pionierstudien liefern erstmals konkrete Zahlen zum Kosten-Nutzen-Verhältnis von staatlicher Prävention in den Bereichen Verkehrsunfälle, Tabak und Alkohol. Die Ergebnisse sind erfreulich, aber vorerst mit Vorsicht zu geniessen. mehr

01.05.2010

Die Tabakkampagne «Eigentlich logisch» hat die Menschen berührt

Evaluation Tabakkampagne 2009. Die auf Konsens ausgerichtete Tabakkampagne «Weniger Rauch, mehr Leben» ging 2009 mit dem Slogan «Eigentlich logisch» in das vierte Jahr. Sie erzielte bezüglich Wahrnehmung und Akzeptanz ähnlich hohe Werte wie die Kampagne 2008. Das Nichtrauchen hat sich als Selbstverständlichkeit etabliert. mehr