Gesundheitspolitik

Die Gesundheitspolitik stellt die Gesundheit der Bevölkerung und deren Gesundheitsversorgung ins Zentrum. Der Zugang aller Bevölkerungsgruppen zu Prävention und Früherkennung sowie zu bedarfsgerechter Gesundheitsversorgung ist eine wichtige Grundforderung. Weitere Themen sind die Qualitätssicherung der Angebote, die Finanzierbarkeit, die Datenlage sowie die Steuerung des Gesundheitssystems.

06.09.2018

Auf spielerische Weise die Schweizer Lebensmittelpyramide erobern

Ausgewogene Ernährung. Die neue App MySwissFoodPyramid ist eine App für alle, die wissen wollen, wie sie sich am besten ausgewogen, gesund und mit Genuss ernähren können. Sie eignet sich für Einzelpersonen, für Institutionen oder kann auch von Fachpersonal aus dem Gesundheitswesen eingesetzt beziehungsweise empfohlen werden. Die Universität St. Gallen hat die App im Auftrag des Bundesamtes für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) entwickelt. mehr

06.09.2018

Apps und Self-Tracker als Mittel gegen NCDs?

Studie Quantified Self. Das Aufzeichnen des eigenen Bewegungs- oder Ernährungsverhaltens mit Apps und mobilen Messgeräten (Wearables) ist im Trend. Helfen solche Instrumente, gesünder zu leben und damit Krankheiten vorzubeugen? Eine neue Studie kommt zum Schluss: Das Potenzial bestehe, es sei aber nicht leicht, aus der Masse der Apps die wirksamen und sicheren zu erkennen. mehr

06.09.2018

Zu zweit durch den Rauchstopp mit der SmokeFree Buddy App

Erfahrungsbericht. Seit über zwei Monaten sind Mara und Roger rauchfrei und geniessen die neu erlangte Unabhängigkeit. Doch der Nikotinentzug und das Durchbrechen der täglichen Routine war und ist teilweise noch immer ein schwieriges Unterfangen. Mit der SmokeFree Buddy App haben sie sich gegenseitig bei der Entwöhnung unterstützt. Bei einem Treffen haben die beiden verraten, mit welchen Herausforderungen sie beim Rauchstopp konfrontiert wurden und wie ihnen die Smoke- Free Buddy App geholfen hat, diese zu meistern. mehr

06.09.2018

Mehr Chancengleichheit dank mHealth?

Digitale Benachteiligung. Die starke Verbreitung von Smartphones quer durch alle Bevölkerungsgruppen lässt das Potenzial erahnen, das für Prävention und Gesundheitsförderung genutzt werden könnte. Ein Smartphone zu besitzen, heisst jedoch nicht in jedem Fall, mHealth- Angebote adäquat in Anspruch nehmen zu können. mehr

06.09.2018

mHealth – über die Möglichkeiten mobiler Anwendungen im Gesundheitswesen

Digitale Gesundheitsdaten. Der digitale Wandel verändert unseren Alltag tiefgreifend. Das Smartphone hat diese Entwicklung nochmals beschleunigt. Es ist immer und überall dabei und wird mehr und mehr auch im Bereich der Prävention und der Gesundheitsförderung (Messung von Fitness- und Gesundheitsdaten) und auch im medizinischen Alltag (Messung von Vitaldaten, Koordination und Krankheitsmanagement) eingesetzt. Der medizinische Anwendungsbereich besitzt gegenüber anderen Wirtschaftssparten allerdings Aufholbedarf, nicht zuletzt aufgrund höherer Anforderungen an die Sicherheit und den Schutz gesundheitsspezifischer Daten. mehr

06.09.2018

«Die Beteiligten sind sich der bestehenden datenschutzrechtlichen Vorgaben zu wenig bewusst»

Interview mit Barbara Widmer. Unsere Gesundheitsdaten sind besonders schützenswert. Und doch wird heute alles und jeder getrackt. Können wir unsere Daten noch schützen, die mHealth-Applikationen von uns speichern? In unserem Gespräch sagte uns die Juristin und Expertin für Datenschutzfragen, wo bei mHealth-Apps aus datenschutzrechtlicher Sicht die grössten Gefahren liegen und was wir noch immer tun können, damit unsere Daten sicherer sind. mehr

06.09.2018

Mit Anna und Lukas zu mehr Bewegung finden

Interview mit Tobias Kowatsch. Die «digitale Pille» PathMate ist eines der Projekte am Digital Center for Health Interventions (CDHI) der Universität St. Gallen und der ETH Zürich, mit dem die physische mit der digitalen Welt zusammengebracht werden soll. PathMate will Kinder und Jugendliche, die an Adipositas leiden, Hilfe zu einer Verhaltensänderung bieten. Finanziert wird das Projekt vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF). Das CDHI arbeitet dabei mit Partnern des Universitätsspitals in Genf und dem Ostschweizer Kinderspital St. Gallen zusammen. Wir haben uns mit Tobias Kowatsch, dem Scientific Director des CDHI, über das Projekt unterhalten. mehr

07.05.2018

Der Bund engagiert sich für Menschen mit seltenen Krankheiten

Seltene Krankheiten. In der Schweiz leiden rund 500 000 Menschen an einer seltenen Krankheit. Hierzu zählen zwischen 7 000 und 8 000 Erkrankungen. Die seltenen Krankheiten sind so zahlreich, dass sie einen Viertel der weltweit vorkommenden Erkrankungen ausmachen und damit so häufig sind wie eine grosse Volkskrankheit. Je weniger Menschen jedoch an einer einzelnen Erkrankung leiden, desto geringer ist auch das Wissen über Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten. mehr

07.05.2018

Aus erster Hand

Editorial von Thomas Christen. Wer den Begriff seltene Krankheiten hört, fühlt sich meist nicht direkt angesprochen: Was selten ist, betrifft lediglich die anderen. Selten sind aber nur die einzelnen Krankheiten. Als Gruppe sind seltene Krankheiten hingegen so häufig wie Diabetes. Auch mir wurde das erst klar, als wir mit der Erarbeitung des Nationalen Konzepts Seltene Krankheiten begannen. mehr

07.05.2018

Wann übernimmt die obligatorische Krankenpflegeversicherung (OKP) die Kosten, wann nicht?

Genetische Untersuchungen. Viele seltene Krankheiten sind genetisch bedingt, d.h. vererbbar. Veränderungen im Erbgut lassen sich heute im Blut nachweisen. Genetische Analysen müssen von einer genetischen Beratung begleitet werden. Die obligatorische Krankenpflegeversicherung (OKP) übernimmt allerdings nicht in jedem Fall die oft beträchtlichen Kosten dieser Untersuchungen. mehr