Gesundheitspolitik

Die Gesundheitspolitik stellt die Gesundheit der Bevölkerung und deren Gesundheitsversorgung ins Zentrum. Der Zugang aller Bevölkerungsgruppen zu Prävention und Früherkennung sowie zu bedarfsgerechter Gesundheitsversorgung ist eine wichtige Grundforderung. Weitere Themen sind die Qualitätssicherung der Angebote, die Finanzierbarkeit, die Datenlage sowie die Steuerung des Gesundheitssystems.

01.07.2010

Aus erster Hand

Editorial Pascal Strupler. In den letzten Jahrzehnten haben sich in der Schweiz vielfältige Angebote zu Gesundheitsförderung, Prävention und Früh­erkennung etabliert. Sie richten sich an eine breite Öffentlichkeit, an Jugendliche, Schulen usw. Es ist wissenschaftlich belegt, dass Prävention unter bestimmten Bedingungen wirksam und wirtschaftlich ist. mehr

01.05.2010

Übergewicht belastet das Gesundheitsbudget schwer

Übergewicht und Adipositas. 2007 litten 37% der erwachsenen Schweizer Bevölkerung an Übergewicht. Schätzungen zufolge wird sich dieser hohe Anteil in den nächsten zehn Jahren kaum verändern. Übergewicht und Adipositas (Fettleibigkeit) verursachen derzeit jährlich 5,8 Milliarden Franken direkte und indirekte Gesundheitskosten. mehr

01.05.2010

Bei der Prävention gilt: «Je früher, desto besser»

Prävention und Gesundheitsförderung für Kleinkinder. Der Lebensabschnitt zwischen null und vier Jahren ist entscheidend für die Entwicklung eines Kindes hin zum gesunden Erwachsenen. Verschiedene Studien zeigen, dass präventive Massnahmen in dieser Zeit besonders effizient sind. Deshalb baut das Bundesamt für Gesundheit sein Engagement in diesem Bereich aus. mehr

01.05.2010

«Es muss ein Anliegen des Staates sein, Chancengleichheit herzustellen.»

Interview mit Markus Zimmermann. Wer trägt die Verantwortung für die Gesundheit des Individuums und der Gesellschaft? Wie sollen die knappen Mittel für Prävention und Gesundheitsförderung eingesetzt werden? Ein Gespräch mit dem Ethiker und Moraltheologen Markus Zimmermann über die ethischen Herausforderungen in der Gesundheitspolitik. mehr

01.05.2010

Organspende und Spitex-Inanspruchnahme: Analyse aus der Genderperspektive

Gesundheit und Gender. Bei der Schweizerischen Gesundheitsbefragung 2007 wurden die Themen Organspendewilligkeit und Spitex-Inanspruchnahme aus der Geschlechterperspektive ausgewertet. mehr

01.05.2010

Passivrauchschutz: Viele Kantone sind dem Bundesgesetz voraus

Tabakprävention. Am 1. Mai 2010 treten das Bundesgesetz und die Verordnung zum Schutz vor Passivrauchen in Kraft. Für die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung wird das ein Tag wie jeder andere, denn die meisten Kantone haben bereits kantonale Regelungen zum Schutz vor Passivrauchen erlassen. In 14 Kantonen gibt es Regelungen, die strenger sind als das Bundesgesetz. mehr

01.05.2010

Aus erster Hand

Editorial Stefan Spycher. Gut gemachte Prävention kann entscheidend zur Verbesserung der Gesundheit beitragen. Aber macht sie sich auch wirtschaftlich bezahlt? Kann die Prävention ein besseres Kosten-Nutzen Verhältnis nachweisen als das kurative Angebot? Diese Fragen sind berechtigt. Die Antworten sind aber nicht einfach zu finden. Die Analyse des wirtschaftlichen Nutzens von Gesundheitsförderung und Prävention stellt eine grosse wissenschaftliche Herausforderung dar. mehr

01.02.2010

Das Bundesgesetz über Prävention und Gesundheitsförderung

Das Wichtigste in Kürze. Das Präventionsgesetz hat zum Ziel, die Steuerung von Präventions-, Gesundheitsförderungs- und Früherkennungsmassnahmen in der Schweiz zu verbessern. Mit dem Schweizerischen Institut für Prävention und Gesundheitsförderung ist zudem ein neues Kompetenzzentrum auf Bundesebene geplant. mehr

01.02.2010

Prävention ist eine verfassungsmässige Aufgabe des Staates. Die Rahmenbedingungen dafür soll das neue Präventionsgesetz mit dem geplanten nationalen Kompetenzzentrum schaffen.

Streitgespräch mit Ursula Zybach und Fridolin Marty. Über die Wichtigkeit von Prävention sind sich Ursula Zybach von der Krebsliga Schweiz und Fridolin Marty von economiesuisse einig. Doch beim Präventionsgesetz scheiden sich die Geister. Das Gesetz sei im Wesentlichen um ein elitäres Institut gebaut, das kaum Probleme löse, meint Fridolin Marty. Für Ursula Zybach hingegen schliesst das Gesetz endlich eine grosse Lücke in der Schweizer Gesundheitspolitik. mehr

01.02.2010

Alkoholpolitik in den Kantonen

5 Fragen an Reno Sami, Verantwortlicher für Politik, Kommunikation und Kampagnen beim Fachverband Sucht. Er leitet zudem die «Kompetenzstelle für alkoholpolitisches Kommunikations- und Schnittstellenmanagement in der Deutschschweiz». Diese stellt die Koordination der Austauschprozesse zwischen Fachwelt und Praxis, Bund, Kantonen und Städten sicher und bietet unter anderem Unterstützung bei der Umsetzung einer kohärenten Alkoholpolitik. mehr