Gesundheitspolitik

Die Gesundheitspolitik stellt die Gesundheit der Bevölkerung und deren Gesundheitsversorgung ins Zentrum. Der Zugang aller Bevölkerungsgruppen zu Prävention und Früherkennung sowie zu bedarfsgerechter Gesundheitsversorgung ist eine wichtige Grundforderung. Weitere Themen sind die Qualitätssicherung der Angebote, die Finanzierbarkeit, die Datenlage sowie die Steuerung des Gesundheitssystems.

01.07.2010

In Erwartung einer nationalen Strategie zur Minderung der sozialen Ungleichheit

Gesundheitliche Ungleichheit Eine Studie im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit (BAG) analysiert die konkreten Massnahmen zur Verminderung der sozialen Ungleichheiten bezüglich Gesundheit in verschiedenen Schweizer Kantonen. mehr

01.07.2010

Gesundheitsdeterminanten Bildung und Migration

Chancengleichheit. Studien zeigen: Junge Immigrantinnen und Immigranten haben im Schweizer Schulsystem nicht dieselben Möglich­keiten wie ihre Schweizer Alters­genossen. Der schlechtere Zugang zu Bildung kann sich letztlich auch negativ auf die Gesundheit auswirken. mehr

01.07.2010

Neue Gesundheitslehrmittel für Migrantinnen und Migranten

Im Rahmen des Nationalen Programms Migration und Gesundheit sind zwei neue Deutsch-Lehrmittel für unterschiedliche Sprachniveaus erschienen. Eines wird demnächst auch auf Französisch vorliegen. Die Lehrmittel sollen dazu beitragen, die in der Schweiz lebenden Migrantinnen und Migranten für Gesundheitsthemen zu interessieren, ihre Eigenverantwortung zu stärken und ihre Verständigung mit dem Gesundheitspersonal zu verbessern. mehr

01.07.2010

«Armut ist in der Schweiz kein Kampf ums nackte Überleben. Sie beginnt mit Perspektivlosigkeit und dem Gefühl, ausgeschlossen zu sein.»

Interview mit Ludwig Gärtner. Welche Rolle spielt die Armut in unserem Land, wie entsteht sie und welche Strategien verfolgt der Bund, um die Armut zu bekämpfen? Der Vizedirektor des Bundesamts für Sozialversicherung über das Thema Armut als soziale Determinante, die auch die Gesundheit beeinflusst. mehr

01.07.2010

«Männer nehmen Übergewicht weniger als Problem wahr als Frauen»

7 Fragen an Monika Eichholzer. Die Medizinerin Monika Eichholzer leitet seit 1998 den Arbeitsbereich «Ernährungsepidemiologie» am Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Zürich. Sie forscht insbesondere in den Bereichen Adipositas und Brustkrebs und hatte die Leitung der Redak­tionskommission des 5. Schweizerischen Ernährungs­berichts inne. mehr

01.07.2010

Gender als wesentliche soziale Determinante von Gesundheit

Gender und Gesundheit. Gender ist in Interaktion mit anderen sozialen Determinanten wie Bildung, Einkommen, Erwerbsstruktur, Herkunft usw. von zentraler Bedeutung für die Gesundheit. Für Männer haben die sozialen Determinanten oft eine andere Bedeutung als für Frauen. Es ist diese unterschiedliche Bedeutung, die sich auf die Gesundheit der Geschlechter entsprechend auswirken kann. mehr

01.07.2010

Ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung kinderleicht gemacht

Suisse Balance. Das Programm Suisse Balance leistet fachliche und finanzielle Unterstützung für innovative Projekte, die Kindern und Jugendlichen Spass an täglicher Bewegung und ausgewogener Ernährung vermitteln. Seit der Lancierung von Suisse Balance im Jahr 2002 konnte eine Vielzahl von erfolgreichen Projekten initiiert, umgesetzt und evaluiert werden. Aktuell werden unter anderem die Projekte Procap bewegt, BodyTalk PEP, Papperla PEP und BabyGuide – Ernährung und Bewegung unterstützt und in ihrer Umsetzung begleitet. mehr

01.07.2010

Früherkennung und Frühintervention in Schulen: Lessons learned

Neue Publikation. RADIX hat aus mehreren Evaluationen zu Projekten der Früherkennung und der Frühintervention (F&F) in Schulen zentrale Erkenntnisse abgeleitet und sie in einer Publikation zusammengefasst. F&F ist eine Investition in die Zukunft der Jugendlichen, aber auch der Schulen selbst und trägt zur Chancengleichheit für die 10 bis 20% der gefährdeten Kinder und Jugendlichen in der Schweiz bei. mehr

01.07.2010

Aus erster Hand

Editorial Pascal Strupler. In den letzten Jahrzehnten haben sich in der Schweiz vielfältige Angebote zu Gesundheitsförderung, Prävention und Früh­erkennung etabliert. Sie richten sich an eine breite Öffentlichkeit, an Jugendliche, Schulen usw. Es ist wissenschaftlich belegt, dass Prävention unter bestimmten Bedingungen wirksam und wirtschaftlich ist. mehr

01.05.2010

Übergewicht belastet das Gesundheitsbudget schwer

Übergewicht und Adipositas. 2007 litten 37% der erwachsenen Schweizer Bevölkerung an Übergewicht. Schätzungen zufolge wird sich dieser hohe Anteil in den nächsten zehn Jahren kaum verändern. Übergewicht und Adipositas (Fettleibigkeit) verursachen derzeit jährlich 5,8 Milliarden Franken direkte und indirekte Gesundheitskosten. mehr