Gesundheitspolitik

Die Gesundheitspolitik stellt die Gesundheit der Bevölkerung und deren Gesundheitsversorgung ins Zentrum. Der Zugang aller Bevölkerungsgruppen zu Prävention und Früherkennung sowie zu bedarfsgerechter Gesundheitsversorgung ist eine wichtige Grundforderung. Weitere Themen sind die Qualitätssicherung der Angebote, die Finanzierbarkeit, die Datenlage sowie die Steuerung des Gesundheitssystems.

01.09.2016

Freiräume für die Bewegungs- und Gesundheits-förderung

Modellvorhaben Nachhaltige Raumentwicklung 2014–2018. Mit dem multisektoralen Programm «Modellvorhaben Nachhaltige Raumentwicklung» motiviert der Bund lokale, regionale und kantonale Akteure dazu, innovative Projekte für eine nachhaltige Raumplanung zu entwickeln und zu erproben. «spectra» stellt das Programm und zwei aktuelle Projekte mit dem Schwerpunkt «Freiraumentwicklung in Agglomerationen» vor, bei denen die Gesundheits- und Bewegungsförderung im Zentrum stehen. mehr

01.09.2016

Projekt «Raum für Sport, Bewegung, Freizeit und Gesundheit» (Region Sursee-Mitteland)

Starke Sportregion: Die Region Sursee-Mittelland verzeichnet seit ein paar Jahren starke wirtschaftliche und räumliche Entwicklungen. Im Zuge dieser Veränderungen will sich die Region als Sportregion etablieren, seine jetzt schon hohe Lebensqualität nochmals nachhaltig steigern und die Identifikation der Bevölkerung mit ihrer Region stärken. Dazu wurde 2014 das Modellvorhaben «Raum für Sport, Bewegung, Freizeit und Gesundheit» lanciert, das die informellen Freizeit- und Bewegungsräume in den Blick nimmt. Bis Ende 2017 sollen dort Massnahmen zur Förderung der Gesundheit und Bewegungsfreude für die breite Bevölkerung initiiert und der attraktive Lebensraum durch weitere Bewegungsräume gestärkt werden. mehr

01.09.2016

Projekt «Baugesetzliche Instrumente und Partizipation für Freiräume» (Winterthur/Dübendorf)

Freiraumqualität = Begegnungsqualität. Freiräume müssen angesichts der zunehmenden Verdichtung immer mehr Funktionen und Vorgaben erfüllen – seien sie baurechtlicher, verkehrstechnischer, ästhetischer oder sozialer Art. Bei deren Planung kommen soziale Aspekte nach wie vor zu kurz. Die Qualität eines Freiraums misst sich jedoch nicht an gestalterischen Kriterien, sondern an der Qualität und Häufigkeit der Begegnungen zwischen unterschiedlichen Gruppen, die in ihm stattfinden. mehr

12.08.2016

Gesundheitskompetenz in der Schweiz: Studie zieht eine durchzogene Bilanz

Gesundheitskompetenz. Jede zehnte Person in der Schweiz verfügt über eine ausgezeichnete Gesundheits-kompetenz. Bei etwas mehr als einem Drittel der Bevölkerung ist sie ausreichend, bei rund 45 Prozent aber problematisch und bei 9 Prozent unzureichend. Dies sind die Resultate einer Studie, in der die Schweizer Bevölkerung auch mit derjenigen in acht EU-Ländern verglichen wurde. mehr

10.06.2016

Gemeinsam gegen Suizid

Suizidprävention. Unter Federführung des Bundesamts für Gesundheit erarbeiten Bund, Kantone und Gesundheitsförderung Schweiz einen «Aktionsplan Suizidprävention». Zurzeit werden die zahlreichen Rückmeldungen aus der Konsultation ausgewertet. mehr

23.05.2016

«Investitionen in gute Präventionsmassnahmen bremsen das Kostenwachstum.»

10 Jahre Nationale Gesundheitspolitik. Ende 2003 unterzeichneten Bund und Kantone die Vereinbarung zur Nationalen Gesundheitspolitik Schweiz, welche die intergouvernementale Zusammenarbeit in der Gesundheitspolitik mit der Einrichtung des Dialogs auf eine verbindliche Grundlage stellte. Im Vorfeld zur Vereinbarung wurden gesundheitspolitischen Analysen erstellt (s. Box), darunter die «blauen Bände» über die Gesundheitspolitiken in der Schweiz, welche vor 10 Jahren erschienen sind. Diesen Jahrestag nimmt spectra zum Anlass, um zwei ausgewiesene Förderer der nationalen Gesundheitspolitik zu befragen: Michael Jordi, den Zentralsekretär der schweizerischen Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK) und Stefan Spycher, den Vizedirektor des Bundesamts für Gesundheit (BAG). mehr

19.05.2016

Die Forschungsprioritäten im Politikbereich Gesundheit für die Jahre 2017 bis 2020

Forschungskonzept Gesundheit. Das Forschungskonzept Gesundheit definiert die Forschungstätigkeit des Bundes im Bereich Gesundheit für die Jahre 2017–2020 und legt deren Schwerpunkte fest. In Ergänzung zum vorliegenden Konzept wurde ein Katalog der Ressortforschungsthemen des Bundesamts für Gesundheit (BAG) publiziert. Dieser beschreibt die Forschungsstrategien der einzelnen Geschäftsfelder des BAG und behandelt prioritäre Themen. mehr

06.04.2016

Vorbeugen statt heilen: Nationale Strategie gegen nichtübertragbare Krankheiten

Prävention. Der Bundesrat und die Kantone haben eine nationale Strategie zur Vorbeugung und Bekämpfung von nichtübertragbaren Krankheiten verabschiedet. Heute leiden in der Schweiz rund 2,2 Millionen Menschen an einem oder mehreren chronischen Leiden, und diese verursachen rund 80 Prozent der gesamten Gesundheitskosten. Die Strategie hat zum Ziel, den Ausbruch von Krankheiten wie Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes zu verhindern, zu verzögern oder die Folgen zu mildern. Sie baut auf bestehenden Präventionsaktivitäten auf und bündelt die Kräfte aller beteiligten Akteure. Bis Ende Jahr werden Massnahmen erarbeitet. mehr

20.01.2016

Neuer Schwung für die betriebliche Gesundheitsförderung

Zusammenarbeitsvertrag. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG), die SUVA und Gesundheitsförderung Schweiz spannen zusammen, um die betriebliche Gesundheitsförderung und die Unfallprävention voranzutreiben. Die drei Partner haben einen Vertrag unterzeichnet, um gemeinsame Ansätze und innovative Angebote für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an ihrem Arbeitsplatz zu entwickeln. In einer ersten Phase geht es darum, Unternehmen zur freiwilligen Teilnahme an Pilotprojekten in den folgenden vier Handlungsfeldern zu gewinnen: Ergonomie, Bewegung, Ernährung und psychische Gesundheit. mehr

18.11.2015

Grünes Licht für Strategie gegen Antibiotikaresistenzen

5 Fragen an Karin Wäfler, Projektleiterin Strategie Antibiotikaresistenzen (StAR). Der Bundesrat hat heute die nationale Strategie gegen Antibiotikaresistenzen, kurz StAR, genehmigt und die zuständigen Departemente mit der Umsetzung beauftragt. Zwei Jahre lang hat ein Projektteam aus Expertinnen und Experten der Bundesämter für Gesundheit (BAG), Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV), Landwirtschaft (BLW) und Umwelt (BAFU) an der Strategie gearbeitet, zusammen mit den Kantonen und immer wieder auch mit Vertretern aus Landwirtschaft, Medizin, Lebensmittelindustrie und Wissenschaft. Mit dem Entscheid des Bundesrates beginnt nun also die nächste Phase, jene der Umsetzung. mehr