Gesundheitspolitik

Die Gesundheitspolitik stellt die Gesundheit der Bevölkerung und deren Gesundheitsversorgung ins Zentrum. Der Zugang aller Bevölkerungsgruppen zu Prävention und Früherkennung sowie zu bedarfsgerechter Gesundheitsversorgung ist eine wichtige Grundforderung. Weitere Themen sind die Qualitätssicherung der Angebote, die Finanzierbarkeit, die Datenlage sowie die Steuerung des Gesundheitssystems.

10.09.2015

Welttag der Suizidprävention

10. September. Jedes Jahr erinnern weltweit verschiedene Organisationen am 10. September an die Menschen, die durch Suizid sterben. mehr

08.09.2015

Aus erster Hand

Ursula Koch und Roy Salveter. Gesundheit ist kein einmal erreichter und dann unveränderlicher Zustand, sondern eine «Balance», die ein Leben lang und jeden Tag aufs Neue aktiv hergestellt werden muss. Heute geht die Gesundheitsförderung davon aus, dass der Mensch Verantwortung für sich, seine Gesundheit und seine Mitwelt übernehmen kann. Das Individuum, seine Lebensumstände und seine Fähigkeit, die eigene Lebenswelt mitzugestalten, sind hierfür zentrale Faktoren. Deshalb steht die Stärkung der Gesundheitskompetenz der Menschen seit Jahren im Zentrum aller Präventionsbemühungen des Bundesamts für Gesundheit und seiner Partner. mehr

08.09.2015

«Die Stärkung von Gesundheitskompetenz kann nicht allein die Aufgabe der Gesundheitspolitik sein.»

Sechs Fragen an Stefan Spycher. Gesundheitskompetenz ist ein Schlüsselfaktor für das körperliche und seelische Wohlbefinden des Individuums und entlastet das Gesundheitswesen und damit die Gesellschaft als Ganzes. Doch wie kann die Gesundheitspolitik dazu beitragen, dass diese Kompetenz bei allen Menschen entstehen und wachsen kann, und was tut der Staat konkret, um die Chancengleichheit zu verbessern? Wir fragten Stefan Spycher, Leiter des Direktionsbereichs Gesundheitspolitik und Vizedirektor des Bundesamts für Gesundheit (BAG). mehr

08.09.2015

Ressourcen stärken bedeutet, die Kompetenzen, sich für die gesündere Wahl zu entscheiden, frühzeitig anzulegen

Leitartikel Gesundheitskompetenz. Der Bund möchte die Ressourcen der Bevölkerung stärken, indem die Menschen Gesundheitskompetenz erlangen und ihre Selbstverantwortung wahrnehmen. Entsprechend der Strategie Gesundheit 2020 des Bundesrats will das Bundesamt für Gesundheit damit die Chancengleichheit erhöhen und die Gesundheitschancen der verletzlichsten Bevölkerungsgruppen verbessern. mehr

08.09.2015

«Bei der Gesundheitskompetenz geht es nicht um Bevormundung oder staatliche Intervention, sondern um das Weitergeben von Informationen.»

Gesundheitskompetenz und Rahmenbedingungen. Erfolgreiche Prävention verbindet Verhaltensänderung und gesellschaftliche Rahmenbedingungen, um es den Menschen zu ermöglichen, die jeweils gesündere Wahl zu treffen. Voraussetzungen dafür sind die Gesundheitskompetenz des Individuums, aber auch das Bewusstsein der Gesellschaft als Ganzes. Wie hoch ist das Gut der Freiheit zu werten, wie hoch die Lebensqualität? Wir fragten die Sozialdemokratin Ursula Zybach, Grossrätin des Kantons Bern und Geschäftsführende Präsidentin von Public Health Schweiz, und den Tessiner Arzt und freisinnigen Nationalrat Ignazio Cassis nach Chancen und Grenzen, wenn es darum geht, die Ressourcen zu stärken. mehr

20.08.2015

«Wir möchten eine geschlossene Allianz für eine wirksame Prävention im Bereich der nichtübertragbaren Krankheiten bilden.»

Sieben Fragen an Pascal Strupler. Der Schweizer Bevölkerung geht es, wie der soeben erschienene Schweizerische Gesundheitsbericht des Obsan zeigt, im Grossen und Ganzen gut. Die Lebenserwartung in unserem Land ist nach Japan die zweithöchte weltweit. Da die Menschen immer älter werden, steht das Schweizer Gesundheitswesen jedoch vor grossen Herausforderungen. Chronische Krankheiten wie Krebs, Diabetes, Herzkreislauferkrankungen und Demenz nehmen zu. Gesundheitsförderung und Prävention gewinnen an Bedeutung, weil viele dieser Krankheiten durch den individuellen Lebensstil beeinflusst werden – etwa durch Rauchen, Alkoholkonsum und unser Bewegungsverhalten. Wie begegnet das Bundesamt für Gesundheit dieser Herausforderung? Wir fragten seinen Direktor Pascal Strupler. mehr

20.08.2015

Der steinige Weg zur ersten Sexualberatungsstelle der Schweiz

Sexuelle Gesundheit. 1933 wurde in Zürich Aussersihl die erste Beratungsstelle zu Fragen rund um Sexualität und Geburtenregelung in der Schweiz eröffnet. Danach folgten vergleichbare Einrichtungen in den Städten Basel, Bern, Genf und Lausanne. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat eine Auslegeordnung zur Geschichte der Sexualität und Reproduktion in der Schweiz mitfinanziert. Der vorliegende Artikel von Brigitte Ruckstuhl und Elisabeth Ryter entstand in diesem Zusammenhang. mehr

29.05.2015

Neue Plattform für Palliative Care lanciert

Palliative Care und Bericht psychische Gesundheit. Der Dialog Nationale Gesundheitspolitik hat an seiner heutigen Sitzung beschlossen, die «Nationale Strategie Palliative Care» in eine Plattform zu überführen. Damit werden die Bestrebungen weitergeführt, allen Menschen in Palliativpflege Zugang zu qualitativ guten Angeboten zu sichern. Zudem haben Bund und Kantone einen Bericht zur psychischen Gesundheit in der Schweiz verabschiedet und die Diskussion zu den Herausforderungen in der Langzeitpflege aufgenommen. mehr

11.05.2015

Aus erster Hand

Editoral René Stamm 20 Jahre sind vergangen seit der Lancierung von «spectra», der Zeitschrift für Gesundheitsförderung und Prävention des Bundesamts für Gesundheit (BAG). Geboren aus dem Anliegen, den BAG-Projekten, namentlich in den Bereichen Drogen und Aids, zu mehr Aufmerksamkeit zu verhelfen, hat sich «spectra» in den vergangenen zwei Jahrzehnten in Form und Inhalt laufend verändert, und widerspiegelte dabei stets die gesellschaftlichen Veränderungen. mehr

11.05.2015

20 Jahre «spectra» – «eine vielfarbige Zeitgeschichte», «die Nase im Wind», «seriös und nie langweilig», «sehr informativ» und «voller Frische»

20 Jahre «spectra». Im Sommer 2015 feiert «spectra» seinen 20. Geburtstag. Wir haben Persönlichkeiten um ein Grusswort gebeten und ihnen dabei zwei Fragen gestellt: • Wie nehmen Sie die Zeitschrift «spectra» als Spiegel der sich wandelnden Schweizer Präventionslandschaft wahr – gestern und heute? Welche Bedeutung hat die Publikation für Sie? • Können Sie uns eine kleine Anekdote im Zusammenhang mit «spectra» schildern, ihre erste Begegnung? Ein Artikel, der Ihnen besonders aufgefallen ist? Ein Ärger? Eine Freude? mehr