16.05.2017 Informationsplattform klärt auf über Mädchenbeschneidung

Weibliche Genitalverstümmelung. Rund 14‘700 Frauen sind in der Schweiz von Genitalverstümmelung betroffen oder der Gefahr ausgesetzt, beschnitten zu werden. Das Bundesamt für Gesundheit engagiert sich seit 2003 gegen die Mädchenbeschneidung und unterstützt die erstmals schweizweit angebotene Informationsplattform für Betroffene und Gefährdete sowie für Fachpersonen.

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Die Internetplattform maedchenbeschneidung.ch liefert betroffenen und gefährdeten Mädchen und Frauen sowie ihren Familien Informationen zu Auswirkungen der Genitalbeschneidung. Auch Fachpersonen finden spezifische Hintergrundinformationen und praktische Hilfestellungen zum Thema der weiblichen Genitalverstümmelung. Die Seite wird in Deutsch, Französisch, Italienisch, Englisch, Somalisch und Tigrinja angeboten.  

Die Informationsplattform wird getragen vom Netzwerk gegen Mädchenbeschneidung Schweiz und setzt sich zusammen aus CARITAS SCHWEIZ, TERRE DES FEMMES SCHWEIZ, SEXUELLE GESUNDHEIT SCHWEIZ und dem SCHWEIZERISCHEN KOMPETENZZENTRUM FÜR MENSCHENRECHTE.  

Das BAG unterstützt von 2016-2019 die Informations-, Beratungs- und Präventionsaktivitäten des Netzwerks gegen Mädchenbeschneidung Schweiz.

Links

Kontakt

Nadia Bisang, Projektverantwortliche Prävention von Mädchenbeschneidungen, Caritas Schweiz, Tel.: 041 419 23 55, E-Mail:

Marisa Birri, Projektleiterin TERRE DES FEMMES Schweiz, Tel. +41 (0)31 311 38 79, Mobil  +41 (0)77 433 83 62, Mail

Sabina Hösli, Bundesamt für Gesundheit, Sektion Gesundheitliche Chancengleichheit, Tel. +41 (0)58 464 20 74,

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