Internationales

In einer immer stärker vernetzten Welt nimmt auch im Gesundheitswesen die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit stetig zu. Zwei zentrale Pfeiler sind die internationale Zusammenarbeit als Mittel zur Förderung der Gesundheit in der Schweiz und die Gesundheit als Element der Entwicklungszusammenarbeit.

01.11.2011

Globale Strategien für globale Probleme verlangen eine nationale Umsetzung!

Ernährung und Bewegung. Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind 2008 die nichtübertragbaren Krankheiten (Diabetes, Herzkreislaufkrankheiten, Krebs und Atemwegserkrankungen) weltweit für 63% der Todesfälle verantwortlich. Die Zunahme der nichtübertragbaren Krankheiten und die damit verbundenen Auswirkungen auf das Gesundheits- und Sozialsystem sowie die Wirtschaft stellen für viele Länder eine grosse Herausforderung dar. mehr

01.11.2011

Gesund essen und mit Schwung durchs Leben

Stand der Dinge Nationales Programm Ernährung und Bewegung. Vor gut drei Jahren ist das Nationale Programm Ernährung und Bewegung 2008−2012 (NPEB) gestartet. Das NPEB soll günstige Bedingungen für einen gesundheitsfördernden Lebensstil schaffen und die Gesellschaft dazu motivieren, sich ausgewogen zu ernähren, sich ausreichend zu bewegen und damit Krankheiten vorzubeugen. mehr

01.11.2011

Ratifizierung verzögert sich

WHO-Tabakkonvention/FCTC. Der Bundesrat will das Rahmenübereinkommen der WHO zur Eindämmung des Tabakgebrauchs nach wie vor ratifizieren. Der Zeitpunkt ist allerdings noch ungewiss. mehr

01.11.2011

Tabakkontrolle: Die Schweiz hat aufgeholt

Vergleichsstudie. Führend bei den Investitionen, schwach in den Werberestriktionen. Dies ist das Fazit einer Studie, welche die Schweizer Politik zur Tabakkon­trolle aus europäischer Sicht durchleuchtete. Im Vergleich mit 30 Ländern belegt die Schweiz in punkto Tabakkontrolle den elften Platz. mehr

01.11.2011

«Genf könnte zu einem neuen Kompetenzzentrum werden, das in allen Dimensionen der Drogenpolitik anerkannt wird.»

5 Fragen an Jean-Félix Savary. Am 19. Oktober veranstaltete das Groupement Romand d’Etudes des addictions (GREA) eine Tagung unter dem Titel «50 Jahre Drogenprohibition». Wir sprachen mit Jean-Félix Savary, dem General­sekretär des GREA, über die Hintergründe. mehr

01.11.2011

Gesundheitsförderung: die Geschichte eines Erfolgskonzepts

25 Jahre Ottawa-Charta. Die Ver­abschiedung der Ottawa-Charta, des Leitbilds der Gesundheitsförderung in der ganzen Welt, markierte 1986 einen Paradigmenwechsel im Gesundheitsverständnis. Ein Buch von Brigitte Ruckstuhl zeichnet die Entwicklungsgeschichte der Gesundheitsförderung nach. mehr

01.11.2011

Schweizerischer Erweiterungsbeitrag: BAG begleitet Gesundheitsprojekte

Forum Roland Leffler. Seit 2007 unterstützt die Schweiz mit einem Gesamtbetrag von 1,257 Milliarden Franken diejenigen zwölf Staaten, die seit 2004 der EU beigetreten sind. Ziel dieses sogenannten schweizerischen Erweiterungsbeitrags (www.erweiterungsbeitrag.admin.ch) ist die Verringerung wirtschaftlicher und sozialer Ungleichheiten in Europa. In diesem Rahmen setzen die Partnerländer bis 2017 auch Gesundheitsprojekte im Umfang von rund 115 Millionen Franken um, welche aufseiten der Schweiz von der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) begleitet und genehmigt werden. Um die Qualität der einzelnen Gesundheitsprojekte sicherzustellen, wurde das Bundesamt für Gesundheit (BAG) in mehreren Fällen als beratende Fachinstanz von der DEZA beigezogen, so auch bei einem Drogenrehabilitierungsprojekt in Estland. mehr

01.11.2011

Aus erster Hand

Editorial Gaudenz Silberschmidt. Grippeepidemien, Lebensmittelkrisen, Medikamentenhandel oder Entwicklungshilfe: Viele Gesundheitsfragen verlangen globale Antworten. Die WHO, – die UNO-Koordinationsbehörde für die internationale öffentliche Gesundheit, – nimmt diese Aufgabe seit über sechzig Jahren wahr. Als einzige globale Regulationsinstanz im Bereich Gesundheit setzt sie international gültige Regelwerke und Standards fest, die den einzelnen Ländern als Wegweiser für ihre nationalen Gesundheitspolitik dienen. So auch der Schweiz: Unsere nationalen Präventionsprogramme in den Bereichen Tabak, Alkohol sowie Ernährung und Bewegung orientieren sich mitunter an den entsprechenden internationalen Strategien, Übereinkommen und Resolutionen der WHO. Ebenso hatte der WHO-Aktionsplan für die Prävention und Eindämmung von nicht­übertragbaren Krankheiten Einfluss auf den Entwurf für unser Präventionsgesetz. mehr

01.09.2011

Gute Noten in den Details – Vorbehalt im Grundsatz

Umsetzung UNO-Pakt l. Mit der Ratifizierung des Internationalen Pakts für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte (UNO-Pakt I) hat sich die Schweiz dazu verpflichtet, diese Rechte schrittweise umzusetzen. Dies tut sie hauptsächlich mittels der Festlegung von Sozialzielen in der Bundesverfassung und gezielter legislativer und anderer Massnahmen. Eine Haltung, die der UNO zu unverbindlich ist. mehr

01.05.2011

Masernimpfung – das beste Geschenk zum 1. Geburtstag

Europäische Impfwoche (23. bis 30. April 2011). Zum dritten Mal in Folge beteiligt sich die Schweiz an der Europäischen Impfwoche, die vom Regionalbüro der der Weltgesundheitsorganisation WHO für Europa organisiert wird. Sie will die Mitgliedstaaten dabei unterstützen, den Erfolg der nationalen Impfprogramme zu erhöhen. Zudem soll die Botschaft verbreitet werden, dass die Impfung jedes Kindes wichtig ist, um Krankheiten vorzubeugen und Leben zu schützen. mehr