12.07.2017 «Den Spitalaustritt planen und koordinieren.»

Die Gesundheitsversorgung orientiert sich am Patientenwohl. Betagte und mehrfach kranke Menschen sind in vielen Spitalabteilungen die grösste Patientengruppe. Die Gründe für einen Spitaleintritt sind vielfältig.

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Gemeinsam ist aber vielen dieser Patientinnen und Patienten, dass Faktoren wie die altersbedingte Gebrechlichkeit, funktionelle Einschränkungen (des Seh- oder Hörvermögens) oder demenzielle Erkrankungen dazu führen können, dass sich die Pflege- und Betreuungssituation nach dem Spitalaufenthalt verändert. Der Spitalaustritt ist deshalb ein wichtiger Meilenstein in der Behandlungskette und sollte insbesondere bei älteren, mehrfach kranken Patientinnen und Patienten gut koordiniert werden. Eine umfassende Planung der Nachsorge kann verhindern, dass die Behandlungskette unterbrochen wird.

Im Rahmen des Projekts «Koordinierte Versorgung» haben das BAG und die Schweizerische Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren GDK Leistungserbringer und Verbände, kantonale Behörden und Versicherer eingeladen, an einem Workshop zu diskutieren, wie die Planung der Spitalentlassung verbessert werden kann und welche Elemente dazu wichtig sind. Es wurden die vielfältigen Initiativen aufgezeigt, die in der Schweiz bestehen, um die Schnittstellen in der Betreuungskette zwischen Akutsomatik und Nachsorge zu Nahtstellen zu machen.

Der Bericht «Den Spitalaustritt planen und koordinieren» ist hier zu finden: www.bag.admin.ch/koordinierte-versorgung > Patientengruppen und Schnittstellen > (Hoch)betagte, multimorbide Menschen

Die Verbesserung der koordinierten Versorgung ist ein prioritäres Anliegen der bundesrätlichen Strategie Gesundheit2020. Der Bericht « Spitalaustritt planen und koordinieren» entstand im Rahmen des Projekts «Koordinierte Versorgung» des BAG.

Dieses Projekt hat zum Ziel, die koordinierte Versorgung für ausgewählte Patientengruppen zu verbessern, die viele unterschiedliche und aufwendige Gesundheitsleistungen in Anspruch nehmen. Als erste Patientengruppe stehen (hoch-)betagte, mehrfach erkrankte Menschen im Fokus.

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Bundesamt für Gesundheit BAG
Direktionsbereich Gesundheitspolitik
Gesundheitsstrategien
Telefon +41 58 463 87 06

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