Lebensphasen

Jede Lebensphase des Menschen ist geprägt durch strukturelle Veränderungen des Körpers und der Psyche und die daraus entstehenden Bedürfnisse. In manchen Lebensphasen – der Kindheit, während der Schwangerschaft oder im Alter ­– hat die Gesundheit einen besonderen Stellenwert und ihr Schutz verlangt besondere Aufmerksamkeit.

10.10.2016

Ritalin allein ist nicht genug

ADHS-Weiterbildung für Lehrpersonen. Kinder mit ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Störungen) sollten nicht nur medikamentös, sondern auch mit pädagogischen Massnahmen unterstützt und gefördert werden. Mit der «Interventionsstudie zur Förderung von Kindern mit Unaufmerksamkeit und Verhaltensauffälligkeiten in der Schule» (FOKUS) hat die Fachhochschule Nordwestschweiz ein entsprechendes Weiterbildungsangebot für Lehrpersonen konzipiert und getestet. «spectra» stellt die Ergebnisse vor. mehr

06.09.2016

Aus erster Hand

Editorial Andrea Arz de Falco. Immer mehr Menschen leiden an nicht-übertragbaren Krankheiten (NCD) wie Krebs oder Diabetes. Dies belastet nicht nur die Betroffenen und ihre Angehörigen, sondern auch unser Gesundheitswesen stark. mehr

06.09.2016

Die Menschen sollen in jeder Lebensphase ihre Gesundheit optimal entfalten können

Lebensphasenansatz. Der Lebensphasenansatz gewinnt unter Gesundheitsfachleuten immer mehr an Bedeutung. Umfassende Gesamtschauen wie die UNO-Strategie für nachhaltige Entwicklung «Agenda 2030», das Rahmenkonzept der WHO Europa «Gesundheit 2020» oder die gleichnamige gesundheitspolitische Strategie des Bundesrats orientieren sich an diesem Ansatz. Vergangenen Herbst führte die WHO Region Europa zudem eine Ministerkonferenz zum Thema Lebensverlaufsansatz durch. Was steckt hinter diesem Ansatz und was macht ihn für Präventionsexperten so interessant? mehr

06.09.2016

Organe spenden? «Sag, was dir wichtig ist!»

Organspende-Kampagne 2016–2020. In der neuen Organspende-Kampagne steht das Reden, Mitteilen und Teilen im Fokus: Sie sensibilisiert die Bevölkerung, mit Angehörigen und Freunden über das Thema Organspende zu sprechen, eine Entscheidung für oder gegen eine Spende zu treffen und diese mitzuteilen. Nur wer seinen Willen äussert, kann sicherstellen, dass im Todesfall tatsächlich in ihrem oder seinem Sinne entschieden wird. Das BAG lanciert die Kampagne gemeinsam mit der Stiftung Swisstransplant. mehr

06.09.2016

«Im mittleren Lebensabschnitt passiert bei vielen Menschen sehr viel, aber dem wird kaum Beachtung geschenkt, weil Probleme wie Burnout oder gescheiterte Beziehungen stark tabuisiert sind.»

Interview mit Pasqualina Perrig-Chiello. Die Professorin für Entwicklungspsychologie forscht an der Universität Bern, namentlich zu den Themen des mittleren und höheren Lebensalters und zu Generationenbeziehungen. Im «spectra»-Gespräch umreisst Pasqualina Perrig-Chiello die Entstehung von Persönlichkeit und Lebensstil, die Rolle von biografischen Brüchen und Krisen und deren Einfluss auf die Gesundheit. mehr

06.09.2016

Toolbox für den Umgang mit alternden Migrantinnen und Migranten

Migration und Gesundheit. Es gibt nicht die ältere Schweizerin oder den älteren Schweizer, und es gibt auch nicht die ältere Migrantin und den älteren Migranten. Was letztere jedoch gemeinsam haben, ist eine von der Migration geprägte Lebensgeschichte: Sie kann gesundheitliche Herausforderungen mit sich bringen, die sich im Alter verschärfen. Mit der Publikation «Migration – Alter – Gesundheit» haben Fach- und Lehrpersonen nun eine Toolbox für die migrationssensitive Altenpflege zur Hand. mehr

06.09.2016

Ein optimaler Start für alle Kinder

TAK-Integrationsdialog. Ob gesundheitliche Probleme oder ein fehlendes förderliches Umfeld: Wenn die Entwicklung eines Kindes in den ersten Lebensjahren beeinträchtigt wird, kann dies Auswirkungen auf sein ganzes weiteres Leben haben. Im Integrationsdialog der Tripartiven Agglomerationskonferenz (TAK) engagieren sich Bund, Kantone und Gemeinden, jedem Kind in der Schweiz einen optimalen Start ins Leben zu ermöglichen – unabhängig von seiner Herkunft. mehr

06.09.2016

Die «neue» IV: Brückenbauerin und Begleiterin

Forum Stefan Ritler. Von der Geburt bis zur Altersrente ist die Invalidenversicherung ein verlässlicher Versicherer gegen bestimmte gesundheitliche Risiken und gesundheitlich bedingte Erwerbseinbussen. Mit den letzten Revisionen hat die IV ihren Werkzeugkasten erweitert, um die Eingliederungsfähigkeit für Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu verbessern. Aktuelle Evaluationsergebnisse zeigen nun, dass sie auf einem guten Weg ist, dieses Ziel zu erreichen. Der Länderbericht «Mental health and work» (2014) der OECD zeigte auch deutlich auf, dass die Schweiz in den Bereichen Gesundheitsversorgung, Ausbildungswesen, Flexibilität des Arbeitsmarktes und Sozialversicherungen hervorragend aufgestellt ist. Optimierungspotenzial hat die OECD hingegen bei der Koordination zwischen den erwähnten Bereichen und bei den Hilfeleistungen für junge Menschen und Menschen mit psychischen Problemen festgestellt. mehr

06.09.2016

Jugendschutz und Gesundheitskompetenz

Adoleszenz. Jugendliche haben die wichtige und nicht einfache Aufgabe, erwachsen zu werden. Dabei benötigen sie Schutz und Förderung aus ihrem Umfeld, aber auch von den staatlichen Institutionen und gesellschaftlichen Strukturen, mit denen sie zunehmend in Kontakt kommen. Die Gesellschaft braucht Menschen mit möglichst gut ausgebildeten sozialen und gesundheitlichen Kompetenzen. Kompetenzorientierter Jugendschutz und Jugendförderung sind deshalb nachhaltige Investitionen in die Zukunft der Gesellschaft. mehr

06.09.2016

«Prävention und Gesundheitsförderung spielen eine Schlüsselrolle, um die massiven Auswirkungen des ‹Grauen Tsunami› auf unser Gesundheitssystem abzufedern.»

Fünf Fragen an Prof. Christophe Büla. Der Leiter der Abteilung Geriatrie und geriatrische Rehabilitation am Waadtländer Universitätsspital (CHUV) in Lausanne ist massgeblich an der Entwicklung der Geriatrie beteiligt. Auf nationaler Ebene wirkt er als Mitglied der Ausbildungskommission der Schweizerischen Fachgesellschaft für Geriatrie und auf internationaler Ebene sitzt er im Vorstand der Sektion Geriatrie der Europäischen Union der Fachärzte (UEMS), in der er die Schweiz vertritt. Er engagiert sich zudem für die geriatrische Lehre bei Medizinstudierenden, bei der Ärzteschaft und beim Pflegepersonal. Professor Büla erläutert im Kurzinterview die Herausforderungen, welche die Alterung der Bevölkerung mit sich bringt. mehr