Lebensphasen

Jede Lebensphase des Menschen ist geprägt durch strukturelle Veränderungen des Körpers und der Psyche und die daraus entstehenden Bedürfnisse. In manchen Lebensphasen – der Kindheit, während der Schwangerschaft oder im Alter ­– hat die Gesundheit einen besonderen Stellenwert und ihr Schutz verlangt besondere Aufmerksamkeit.

06.09.2018

Mit Anna und Lukas zu mehr Bewegung finden

Interview mit Tobias Kowatsch. Die «digitale Pille» PathMate ist eines der Projekte am Digital Center for Health Interventions (CDHI) der Universität St. Gallen und der ETH Zürich, mit dem die physische mit der digitalen Welt zusammengebracht werden soll. PathMate will Kinder und Jugendliche, die an Adipositas leiden, Hilfe zu einer Verhaltensänderung bieten. Finanziert wird das Projekt vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF). Das CDHI arbeitet dabei mit Partnern des Universitätsspitals in Genf und dem Ostschweizer Kinderspital St. Gallen zusammen. Wir haben uns mit Tobias Kowatsch, dem Scientific Director des CDHI, über das Projekt unterhalten. mehr

07.01.2018

Nachgefragt: am Symposium «Koordinierte Versorgung» vom 15. Dezember 2017 in Bern

Interviews mit Isabelle Durand-Zalieski und Lea von Wartburg. Im Rahmen des Symposiums «Koordinierte Versorgung für (hoch-)betagte, multimorbide Patientinnen und Patienten», das am 15. Dezember in Bern durchgeführt wurde, haben wir uns mit einer der Referentinnen, mit Dr. méd. Isabelle Durand-Zalieski, Direktorin der «Unité de recherche clinique en économie de la santé d’Ile-de-France», Paris, unterhalten. Sie leitet das landesweite französische Projekt PAERPA, das Massnahmen der koordinierten Versorgung älterer Menschen unterstützt, damit diese länger autonom leben können. Im Anschluss daran stand uns Lea von Wartburg, die Projektleiterin «Koordinierte Versorgung» des BAG, für Fragen zum Stand der Dinge in der Schweiz zur Verfügung. mehr

04.09.2017

Den Gesundheitszustand und die Lebensqualität in jeder Lebensphase verbessern

Sucht im Alter. Im Rahmen der nationalen Strategien Sucht und Prävention nichtübertragbarer Krankheiten (NCD) sind ältere Menschen eine wichtige Zielgruppe. Ihre Relevanz wird durch die demografische Alterung noch verstärkt: Gemäss Bundesamt für Statistik wird sich die Anzahl der Menschen über 65 Jahre bis 2045 beinahe verdoppeln. Diese Aussichten verdeutlichen die Bedeutung gesundheitsfördernder Massnahmen, die zu längerer Autonomie beitragen und die Gesundheitssysteme entlasten. mehr

30.06.2017

Der Bund nimmt sich der pflegenden Angehörigen an

Pflegende Angehörige. Die Schweizer Bevölkerung wird zunehmend älter und der Mangel an Fachkräften im Arbeitsmarkt nimmt generell zu. Zugleich nimmt die Bereitschaft von Angehörigen, Betreuungs- und Pflegeaufgaben für ihre Nächsten zu übernehmen, tendenziell ab. Die Gründe sind vielfältig. Da sich das Bildungsniveau in der Schweiz in Zukunft erhöhen dürfte, sind immer weniger Erwerbstätige bereit, unbezahlte Betreuungs- und Pflegeaufgaben zu übernehmen. Hinzu kommen veränderte Familienstrukturen, mehr Einpersonenhaushalte und die grössere räumliche Distanz zwischen den Angehörigen, die solche Aufgaben aufwendiger gestalten. Mit dem Förderprogramm «Entlastungsangebote für pflegende Angehörige» sollen Grundlagen geschaffen werden,damit die Betreuung oder Pflege ohne hohe Erwerbseinbussen oder Vorsorgelücken besser möglich wird. Es lehnt sich an den «Aktionsplan zur Unterstützung und Entlastung betreuender und pflegender Angehöriger» an.¶ mehr

30.06.2017

Aus erster Hand

Editorial. Wenn Kinder, Lebenspartnerinnen und Lebenspartner oder ein Elternteil erkranken, sind die Angehörigen sehr oft die ersten, die Unterstützung bieten. Diese Betreuungs- und Pflegeaufgaben können herausfordernd und zeitaufwendig sein, gelten aber bis heute als selbstverständlich und beanspruchen auch noch weniger Leistungen des Gesundheitswesens. mehr

30.06.2017

Jetzt eine IG für pflegende Angehörige gründen!

Forum - Christine Kopp. Mindestens 140'000 Personen in der Schweiz pflegen und betreuen im Erwerbsalter regelmässig Angehörige. Auch viele betagte Menschen pflegen ihre Partnerinnen und Partner. Die Zahl der älteren Personen, die auf Pflege oder andere Unterstützung angewiesen sind, wird in den kommenden Jahren weiter zunehmen – Stichwort Demenz. Und damit steigt auch die Zahl der pflegenden Angehörigen, die selber Unterstützung, Beratung und nicht zuletzt Verschnaufpausen brauchen. mehr

30.06.2017

Die neue Plattform Palliative Care unterstützt Angehörige schwer kranker und sterbender Menschen

Palliative Care. Bei der Betreuung und Begleitung von schwer kranken und sterbenden Menschen spielen die Angehörigen eine wichtige Rolle. Es ist deshalb zentral, dass sie bei dieser anspruchsvollen Aufgabe unterstützt werden. Mit der neuen Plattform Palliative Care trägt das BAG dazu bei, Angebote zur Unterstützung von Angehörigen bekannt zu machen und zu fördern. mehr

30.06.2017

Demenzkranke Menschen betreuen heisst, rund um die Uhr da zu sein

Nationale Demenzstrategie. Eine Demenz verläuft in verschiedenen Stadien und immer sehr individuell. Der Verlauf dieser unheilbaren Krankheit ist nicht vorhersagbar und die zunehmend kognitiven Fehlleistungen, Persönlichkeitssowie Verhaltensänderungen der erkrankten Person können zu Unverständnis und Vorwürfen der Umwelt führen. Demenzerkrankungen verändern soziale Rollen und Beziehungen in der Familie und im sozialen Umfeld. Dieses nimmt Angehörige von Menschen mit einer Demenzerkrankung vermehrt nur noch in deren neuen Rolle als betreuende Angehörige wahr und kaum noch als eigenständige Menschen mit individuellen Wünschen und Bedürfnissen. (1) mehr

30.06.2017

Selbsthilfe der Eltern von suchtkranken Töchtern und Söhnen

Sucht. Am letzten Mittwochabend jeden Monats trifft sich die Selbsthilfegruppe der Elternvereinigung drogenabhängiger Jugendlicher im Selbsthilfezentrum Bern am Bollwerk. spectra sprach vor dem Treffen mit den Leiterinnen zweier Selbsthilfegruppen, Frau Hänni und Frau T.H., über ihre eigene Geschichte und ihre Motivation zum Leiten der Gruppen. Beim anschliessenden Treffen der Selbsthilfegruppe Sucht kam spectra mit elf betroffenen Eltern auf den gesellschaftlichen Umgang mit illegalen Drogen zu sprechen und den persönlichen Nutzen durch den regelmässigen Austausch. mehr

30.06.2017

«Es bestehen viele Fragen und kritische Zweifel, ob das die richtigen Lösungen sind.» - «Man kann von den Arbeitnehmenden nicht ewig verlangen, dies selbst zu finanzieren.»

Interview. Interview mit Daniella Lützelschwab vom Schweizerischen Arbeitgeberverband und Valérie Borioli Sandoz vom Arbeitnehmerverband Travail.Suisse. Unsere Gesprächspartnerinnen äussern sich zu den Massnahmen des Bundes, wie sie im «Aktionsplan zur Unterstützung und Entlastung pflegender Angehöriger» und im «Förderprogramm Entlastungsangebote für pflegende Angehörige 2017–2020» geplant sind. Was es heute schon gibt, ob neue Bestimmungen nötig sind oder nicht und wo Arbeitgeber wie Arbeitnehmer gefordert sind, um für alle tragfähige Lösungen zu finden, das sind unsere Gesprächsthemen. mehr