Lebensphasen

Jede Lebensphase des Menschen ist geprägt durch strukturelle Veränderungen des Körpers und der Psyche und die daraus entstehenden Bedürfnisse. In manchen Lebensphasen – der Kindheit, während der Schwangerschaft oder im Alter ­– hat die Gesundheit einen besonderen Stellenwert und ihr Schutz verlangt besondere Aufmerksamkeit.

11.05.2015

Neue Fortbildungen in Früherkennung und Frühintervention im Kinder- und Jugendbereich

Jugend und Sucht. Der Fachverband Sucht hat in enger Zusammenarbeit mit den jeweiligen Berufsverbänden zwei Konzepte für Fortbildungen zum Thema Früherkennung und Frühintervention F+F für die offene Jugendarbeit sowie für die Schulsozialarbeit und Schulleitende erarbeitet. mehr

23.03.2015

Jugendliche rauchen und trinken weniger häufig – aber die Prävention darf nicht nachlassen

Studie HBSC. Die neusten Resultate der Schülerinnen- und Schülerbefragung von 2014 zeigen eine deutliche Abnahme des Substanzkonsums, namentlich beim Alkohol und Zigarettenrauchen. Die 15-Jährigen von heute scheinen mit Suchtmitteln zurückhaltender umzugehen als früher. Am 23. März hat Sucht Schweiz die Ergebnisse der repräsentativen nationalen Schülerstudie in Bern vorgestellt. Die Untersuchung bei rund 10'000 Jugendlichen zwischen 11 und 15 Jahren aus allen Landesteilen wird alle vier Jahre im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit (BAG) durchgeführt. mehr

01.09.2014

«Bald gibt es zwei Generationen im Ruhestand. Der Generationenvertrag muss auch zwischen ihnen ausgehandelt werden.»

Interview mit Pascal Couchepin. Der frühere Bundesrat empfängt uns an einem Donnerstagmorgen Anfang Juli. Pascal Couchepin, der im April 72 Jahre alt geworden ist, sitzt auf einer Holzbank vor seiner Familienvilla in Martigny im Unterwallis und beaufsichtigt zwei seiner Enkelinnen beim Spiel. Der grossgewachsene Senior trägt Jeans und eine grüne Freizeitjacke. Seine Gattin breitet ein buntes Tischtuch über den Gartentisch, aber weil die Sonne schon früh sehr heiss vom Himmel brennt, setzen wir uns in den Schatten auf die Terrasse. Pascal Couchepin serviert eigenhändig drei Espressi in zierlichen Tassen und streckt uns eine Tafel dunkle Schokolade entgegen: «Nehmen Sie sich bitte ein rechtes Stück», fordert er uns auf, «und schiessen Sie los mit Ihren Fragen!» mehr

01.09.2014

​«Nicht mehr alles Machbare tun, zugunsten der Seelenruhe»

Palliative Care. Wenn nicht mehr Heilung oder lebensverlängernde Massnahmen, sondern Leidenslinderung und die ganz persönliche Lebensqualität des Patienten im Zentrum stehen, spricht man von Palliative Care. Diese wird in der Alterspflege zunehmend wichtig. Eine Broschüre zeichnet mit feinfühligen Geschichten von Betroffenen und Fachleuten ein berührendes Porträt dieses Ansatzes. mehr

01.09.2014

Demenzstrategie – erste Projekte sind lanciert

Nationale Demenzstrategie 2014–2017. Die ersten vier Projekte in den Bereichen Sensibilisierung, Diagnostik, Finanzierung und Verbesserung der Datenlage sind lanciert. mehr

01.09.2014

«Natürlich gibt es nach dem Essen Espresso anstatt Café crème.»

Fünf Fragen an Philipp Kämpfer. Im Altersheim Domicil Schwabgut in der Stadt Bern finden betagte Menschen, die aus Italien stammen, ein Zuhause, wo ihre Sprache gesprochen und ihre Kultur gelebt wird. Geschäftsleiter Philipp Kämpfer schildert die Entstehung und die Besonderheiten dieses aussergewöhnlichen Angebotes. mehr

01.09.2014

Lebensqualität – auch im hohen Alter

Forum Werner Schärer. Pro Senectute und die Kirchen haben unter dem Titel «Alles hat seine Zeit» eine gemeinsame Kampagne gestartet, die das «vierte» Alter ins Zentrum stellt. Wir unterscheiden heute zwischen einem «dritten», aktiven Alter, in welchem Frauen und Männer nach der Pensionierung ihre gewohnte Lebensweise weiterführen können, und einem «vierten», fragilen Alter, in welchem die Kräfte allmählich oder rasch nachlassen. Während für Menschen im dritten Alter die Autonomie im Vordergrund steht, sind Menschen des vierten Alters auf Unterstützung und oft auch auf Pflege angewiesen. mehr

01.07.2013

Gesundheit macht Schule – Schule macht Gesundheit

Leitartikel. Die Bildung ist gemäss dem nationalen Gesundheitsbericht 2008 eine der wichtigsten sozioökonomischen Determinanten für die Gesundheit. Menschen mit höherer Bildung zeigen insgesamt ein gesundheitsförderlicheres Verhalten, fühlen sich gesünder und haben eine höhere Lebenserwartung als bildungsferne Bevölkerungsgruppen. Umgekehrt ist auch nachgewiesen, dass gesunde Schülerinnen und Schüler eine bessere schulische Leistung erbringen. Bildung und Gesundheit stehen demnach in Wechselwirkung zueinander. mehr

01.07.2013

Aus erster Hand

Editorial Andrea Arz de Falco. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat ein Interesse an der Schule, weil diese eine wichtige Rolle für die öffentliche Gesundheit spielt. Alle Kinder haben in der Schweiz das Recht auf einen Grundschulunterricht. In den Jahren, welche Kinder und Jugendliche in der Schule verbringen, lernen sie auch vieles über ihre Gesundheit. Im Klassenzimmer erfahren sie Wissenswertes über Hygiene und Biologie, aber auch auf den Gängen und während der Pausen eignen sie sich Verhaltensweisen und Kompetenzen in Bezug auf Ernährung, Bewegung, Umgang mit Stress-, Streit- oder Risikosituationen an. Davon profitieren sie ihr ganzes Leben lang. Wir wissen auch, dass sich ein gutes Schulklima positiv auf die Leistung von Lehrpersonen, Kindern und Jugendlichen auswirkt. mehr

01.07.2013

Dem Lernspass auf die Sprünge helfen

«schule bewegt». Schulen, die Bewegung auch ausserhalb des Sportunterrichts in den Schulalltag integrieren, haben guten Erfolg: Ihre Schülerinnen und Schüler sind aufnahmefähiger und haben mehr Freude am Schulalltag. Das Programm «schule bewegt» des Bundesamts für Sport bietet Ideen und praktisches Hilfsmaterial für mehr Bewegung im Klassenzimmer. mehr