Lebensphasen

Jede Lebensphase des Menschen ist geprägt durch strukturelle Veränderungen des Körpers und der Psyche und die daraus entstehenden Bedürfnisse. In manchen Lebensphasen – der Kindheit, während der Schwangerschaft oder im Alter ­– hat die Gesundheit einen besonderen Stellenwert und ihr Schutz verlangt besondere Aufmerksamkeit.

01.09.2014

«Natürlich gibt es nach dem Essen Espresso anstatt Café crème.»

Fünf Fragen an Philipp Kämpfer. Im Altersheim Domicil Schwabgut in der Stadt Bern finden betagte Menschen, die aus Italien stammen, ein Zuhause, wo ihre Sprache gesprochen und ihre Kultur gelebt wird. Geschäftsleiter Philipp Kämpfer schildert die Entstehung und die Besonderheiten dieses aussergewöhnlichen Angebotes. mehr

01.09.2014

Lebensqualität – auch im hohen Alter

Forum Werner Schärer. Pro Senectute und die Kirchen haben unter dem Titel «Alles hat seine Zeit» eine gemeinsame Kampagne gestartet, die das «vierte» Alter ins Zentrum stellt. Wir unterscheiden heute zwischen einem «dritten», aktiven Alter, in welchem Frauen und Männer nach der Pensionierung ihre gewohnte Lebensweise weiterführen können, und einem «vierten», fragilen Alter, in welchem die Kräfte allmählich oder rasch nachlassen. Während für Menschen im dritten Alter die Autonomie im Vordergrund steht, sind Menschen des vierten Alters auf Unterstützung und oft auch auf Pflege angewiesen. mehr

01.07.2013

Gesundheit macht Schule – Schule macht Gesundheit

Leitartikel. Die Bildung ist gemäss dem nationalen Gesundheitsbericht 2008 eine der wichtigsten sozioökonomischen Determinanten für die Gesundheit. Menschen mit höherer Bildung zeigen insgesamt ein gesundheitsförderlicheres Verhalten, fühlen sich gesünder und haben eine höhere Lebenserwartung als bildungsferne Bevölkerungsgruppen. Umgekehrt ist auch nachgewiesen, dass gesunde Schülerinnen und Schüler eine bessere schulische Leistung erbringen. Bildung und Gesundheit stehen demnach in Wechselwirkung zueinander. mehr

01.07.2013

Aus erster Hand

Editorial Andrea Arz de Falco. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat ein Interesse an der Schule, weil diese eine wichtige Rolle für die öffentliche Gesundheit spielt. Alle Kinder haben in der Schweiz das Recht auf einen Grundschulunterricht. In den Jahren, welche Kinder und Jugendliche in der Schule verbringen, lernen sie auch vieles über ihre Gesundheit. Im Klassenzimmer erfahren sie Wissenswertes über Hygiene und Biologie, aber auch auf den Gängen und während der Pausen eignen sie sich Verhaltensweisen und Kompetenzen in Bezug auf Ernährung, Bewegung, Umgang mit Stress-, Streit- oder Risikosituationen an. Davon profitieren sie ihr ganzes Leben lang. Wir wissen auch, dass sich ein gutes Schulklima positiv auf die Leistung von Lehrpersonen, Kindern und Jugendlichen auswirkt. mehr

01.07.2013

Dem Lernspass auf die Sprünge helfen

«schule bewegt». Schulen, die Bewegung auch ausserhalb des Sportunterrichts in den Schulalltag integrieren, haben guten Erfolg: Ihre Schülerinnen und Schüler sind aufnahmefähiger und haben mehr Freude am Schulalltag. Das Programm «schule bewegt» des Bundesamts für Sport bietet Ideen und praktisches Hilfsmaterial für mehr Bewegung im Klassenzimmer. mehr

01.07.2013

Unfallprävention: Sicher aktiv

Sicherheit in der Schule. Vor lauter Warnungen, Sicherheitsauflagen und besorgten Eltern trauen sich viele Lehrpersonen kaum mehr, mit der Klasse etwas zu unternehmen. Das muss nicht sein. Die bfu-Beratungsstelle für Unfallverhütung berät Schulen in Sachen Unfallprävention. mehr

01.07.2013

«Gsund und zwäg i de Schuel»

Kanton Aargau. Gute Gesundheit ist eine wichtige Ressource für eine erfolgreiche Bildung, und gute Bildung fördert die Gesundheit. Dieser Zusammenhang ist in vielen Studien mehrfach belegt. Der Kanton Aargau trägt dieser Erkenntnis Rechnung: In enger Zusammenarbeit haben das Bildungs- und das Gesundheitsdepartement des Kantons Aargau im Jahr 2009 das Gesundheitsförderungsprogramm «Gsund und zwäg i de Schuel» lanciert. mehr

01.07.2013

«Die Schule als zentraler Lebensraum, der prägend für den Erwerb von gesundheitswirksamen Lebensgewohnheiten und Kompetenzen ist, sollte Vorbildcharakter haben.»

Interview mit Daniel Frey. Bei Daniel Frey laufen viele Fäden zusammen. Als Direktor der Schulgesundheitsdienste der grössten Schweizer Stadt ist er mit allen Fragen konfrontiert, die sich um die Gesundheit der Schülerinnen und Schüler und deren Familie wie auch der Lehrerinnen und Lehrer drehen. Wo drückt der Schuh aus Sicht des Experten am meisten, welche Entwicklungen beobachtet er und welche Erwartungen hat er an die anderen Akteure im Bereich Bildung und Gesundheit? mehr

01.07.2013

«Schulische Gesundheitsförderung ist ein komplexer Ansatz, der reich mit Sinn und Werten befrachtet ist.»

5 Fragen an Barbara Bonetti. Wir sprachen mit der Verantwortlichen für das Tessiner «Forum per la promozione della salute nella scuola» über ihre Erfahrungen mit schulischer Gesundheitsförderung, die Zusammenarbeit von Bildung und Gesundheit und über ihre Erwartungen an das Bundesamt für Gesundheit. mehr

01.07.2013

Früherkennung und Frühintervention in Schulen: neue Praxistools

Früherkennung und Frühintervention, F+F. Im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit führten die Stiftung RADIX und die Hochschule für Sozialarbeit der Universität Freiburg von 2006 bis 2012 in der Romandie das Programm «Intervention précoce» auf Deutsch: Früherkennung und Frühinterven­tion) durch. Das Pilotprojekt trägt Früchte: Eine Reihe von Praxismerkblättern für Schulen und weitere Institutionen in der Romandie liegt vor. mehr