Lebensphasen

Jede Lebensphase des Menschen ist geprägt durch strukturelle Veränderungen des Körpers und der Psyche und die daraus entstehenden Bedürfnisse. In manchen Lebensphasen – der Kindheit, während der Schwangerschaft oder im Alter ­– hat die Gesundheit einen besonderen Stellenwert und ihr Schutz verlangt besondere Aufmerksamkeit.

16.05.2016

Suchtprävention in KMU: Wo liegt das Potenzial?

Betriebliche Prävention. Etwa zwei Millionen Menschen arbeiten in der Schweiz in kleinen und mittleren Unternehmen. Ein grosser Teil der Bevölkerung könnte also im Arbeitsalltag mit Präventionsthemen erreicht werden, insbesondere die vielen jungen Menschen, die eine Lehre in einer KMU absolvieren. Aber wird diese Möglichkeit auch genutzt? Zwei Studien von Sucht Schweiz sind dieser Frage nachgegangen. mehr

04.05.2016

Geschwister fördern das Bewegungsverhalten von Kindern

Studie «SOPHYA» ─ Sport- und Bewegungsaktivität von 6- bis 16-jährigen Schweizer Kindern. Kinder aus grösseren Familien bewegen sich mehr, ebenso solche mit sportlichen Eltern: Das sind zwei Erkenntnisse aus einer neuen Studie. Erstmals für die Schweiz wurden die Resultate zum Bewegungsverhalten der 6- bis 16-Jährigen nicht nur mit Interviews ermittelt, sondern mit objektiven Messungen ergänzt. mehr

19.04.2016

Ein gesundes Heranwachsen hat viele Facetten

HBSC-Studie. Ernährung, körperliche Aktivität und Körpergewicht sind die zentralen Themen des heute publizierten Berichts zur nationalen Schülerinnen- und Schülerbefragung unter den 11- bis 15-Jährigen. Fazit: Auch wenn sich gewisse Verbesserungen abzeichnen, muss der Konsum von Gemüse und Früchten sowie die Bewegung bei Teenagern weiter gefördert werden. Die Studie verdeutlicht, dass die Prävention übergreifende Ansätze braucht. mehr

15.03.2016

Substanzkonsum Schweizer Jugendlicher im Ländervergleich: Gute Noten, aber nicht nur

Studie HBSC. Der internationale Vergleich zeigt: 15-Jährige in der Schweiz befinden sich beim Rauchen im unteren Mittelfeld, beim Alkoholkonsum im unteren Drittel, während sie beim Cannabiskonsum einen der vordersten Plätze einnehmen. Der heute publizierte Bericht zur internationalen Schülerbefragung HBSC unter der Schirmherrschaft der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Europa gibt Einblick ins aktuelle Gesundheits- und Konsumverhalten von Jugendlichen in 42 Ländern. Auch weitere Aspekte zum Wohlergehen sind aufschlussreich. mehr

03.03.2016

Gesundheitsfachleute dabei unterstützen, gefährdete Jugendliche frühzeitig zu erkennen

F+F in der medizinischen Grundversorgung. Gerade im Kindes- und Jugendalter kann der Substanz-konsum schwerwiegende Folgen für die Gesundheit haben. Umso wichtiger ist eine effektive Früh-erkennung und Frühintervention (F+F), die alle relevanten Berufsgruppen und Bezugspersonen von Kindern und Jugendlichen einbezieht. Eine Mitte 2015 veröffentlichte Studie zeigt auf, wie medizinisches Fachpersonal mit dieser Problematik umgeht und wie F+F in diesem Bereich verbessert werden könnte. mehr

01.03.2016

Stürze im Alter müssen nicht sein

bfu und Pro Senectute engagieren sich gemeinsam gegen Sturzunfälle. Jährlich stürzen in der Schweiz rund 83 000 Menschen im Alter von 65 und mehr Jahren. Diese Stürze verursachen materielle Kosten in Milliardenhöhe. Stürze im Alter müssen aber nicht sein. Die bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung und Pro Senectute Schweiz lancieren heute mit drei weiteren Partnern die Kampagne «sicher stehen – sicher gehen». Sie vermittelt auf www.sichergehen.ch über 500 Kurse für das Training von Gleichgewicht und Kraft und zeigt Übungen für zuhause. mehr

17.12.2015

Neue Daten zu Ernährung und Bewegung

4. Wissensaustausch von MOSEB Rund 60 Fachpersonen trafen sich am 3. Dezember 2015 in Bern zum 4. Wissensaustausch des Monitoring-Systems Ernährung und Bewegung (MOSEB). An diesem Anlass wurden exklusive Daten im Bereich Ernährung und Bewegung vorgestellt. mehr

22.10.2015

Sucht als Familiengeheimnis – Sensibilisierung tut Not

Wenn Papi oder Mami trinkt. Für rund 100'000 Kinder in der Schweiz ist dies Realität. Dazu kommt eine unbekannte Anzahl Kinder von Eltern mit einem anderen Suchtproblem. Überforderung, Scham- und Schuldgefühle prägen den Alltag der Kinder wie auch der Eltern. An einer Medienkonferenz in Bern stellte Sucht Schweiz am 22. Okkober 2015 zwei neue Angebote vor, welche eine wichtige Lücke in der Unterstützung suchtbelasteter Familien schliessen. Sie helfen, die Abhängigkeit als Krankheit zu verstehen, von den Erfahrungen anderer zu profitieren und sie ermutigen, Unterstützung zu suchen. mehr

08.09.2015

Aus erster Hand

Ursula Koch und Roy Salveter. Gesundheit ist kein einmal erreichter und dann unveränderlicher Zustand, sondern eine «Balance», die ein Leben lang und jeden Tag aufs Neue aktiv hergestellt werden muss. Heute geht die Gesundheitsförderung davon aus, dass der Mensch Verantwortung für sich, seine Gesundheit und seine Mitwelt übernehmen kann. Das Individuum, seine Lebensumstände und seine Fähigkeit, die eigene Lebenswelt mitzugestalten, sind hierfür zentrale Faktoren. Deshalb steht die Stärkung der Gesundheitskompetenz der Menschen seit Jahren im Zentrum aller Präventionsbemühungen des Bundesamts für Gesundheit und seiner Partner. mehr

08.09.2015

«Die Stärkung von Gesundheitskompetenz kann nicht allein die Aufgabe der Gesundheitspolitik sein.»

Sechs Fragen an Stefan Spycher. Gesundheitskompetenz ist ein Schlüsselfaktor für das körperliche und seelische Wohlbefinden des Individuums und entlastet das Gesundheitswesen und damit die Gesellschaft als Ganzes. Doch wie kann die Gesundheitspolitik dazu beitragen, dass diese Kompetenz bei allen Menschen entstehen und wachsen kann, und was tut der Staat konkret, um die Chancengleichheit zu verbessern? Wir fragten Stefan Spycher, Leiter des Direktionsbereichs Gesundheitspolitik und Vizedirektor des Bundesamts für Gesundheit (BAG). mehr