01.11.2010 «Gemeinsam gegen Grippe» wird fortgesetzt

Grippe-Kampagne 2010/2011. Die aktuelle Präventionskampagne gegen die saisonale Grippe setzt auf Kontinuität: Sie hält am Leit­gedanken und am Design der letztjährigen Pandemie-Kampagne fest und baut die Massnahmen zur Verbreitung des Grippe-Impfchecks aus.

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«Gemeinsam gegen Grippe» lautet auch dieses Jahr der Slogan der nationalen Grippekampagne des Bundesamts für Gesundheit (BAG). Im Zentrum der Kampagne steht neben den einfachen praktischen Anweisungen für einen wirksamen Schutz vor Ansteckungen wiederum der Aufruf zum Grippe-Impfcheck. Personen ab 65 Jahren wird indes empfohlen, sich generell jährlich impfen zu lassen.

Virale Verbreitung des Grippe-Impfchecks
Der 2009/2010 eingeführte Grippe-Impfcheck, über den die Bevölkerung via Plakate und Internetbanner informiert wird, kann online auf der Informationsplattform www.gemeinsamgegengrippe.ch durchgeführt werden. Mittels eines Fragebogens kann man einfach und schnell herausfinden, ob eine Impfung angebracht oder gar notwendig ist. Neu kann der Grippe-Impfcheck auch auf Fremdseiten wie Websites von Behörden, Unternehmen und Privatpersonen sowie auf Intranetseiten eingebunden werden. Ziel ist es, den Grippe-Impfcheck im Sinne einer viralen Kampagne über die digitalen Kanäle noch stärker unter die Bevölkerung zu bringen. Die hohen Nutzungszahlen des Grippe-Impfchecks vom letzten Jahr beweisen, dass das Angebot einer Selbstevaluation einem Bedürfnis der Bevölkerung entspricht. Die Resultate des Impfchecks können ausdruckt werden und als Grundlage für ein Beratungsgespräch mit dem Arzt oder der Ärztin genutzt werden. Zudem werden durch dieses Online-Angebot Telefon-Infolines und Fachpersonen entscheidend entlastet.
Neben der Website stellt das BAG auch eine Telefon-Impf-Infoline, Infobroschüren für die Bevölkerung und Gesundheitsfachleute sowie mit einem Logo personalisierbare Merkblätter zur saisonalen Grippe zur Verfügung. Im Fokus der Kampagne sind insbesondere Personen ab 65 Jahren, denen über Anzeigen in Magazinen die Botschaft vermittelt werden soll, sich gegen die Grippe impfen zu lassen. Zudem wird der Twitter «Gemeinsam gegen Grippe» gestartet, über den sich interessierte Kreise laufend über die saisonale Grippe informieren können.

Solidaritätsgedanke verankern
Die Solidarität mit den Risikogruppen war 2009/2010 eine der Hauptmotivationen für eine Grippeimpfung. Dieser Solidaritätsgedanke, der auch im Slogan «Gemeinsam gegen Grippe» zum Ausdruck kommt, soll ebenfalls weiterhin verbreitet werden. Das Bewusstsein der Bevölkerung soll geschärft werden, dass eine Impfung nicht nur einen selbst, sondern auch die Menschen im unmittelbaren Umfeld schützt. Vor allem wer im privaten und beruflichen Alltag Kontakt zu besonders gefährdeten Menschen hat, sollte sich aus Solidarität impfen lassen. Zu den Risikogruppen zählen etwa Patientinnen und Patienten in Pflegeeinrichtungen, ältere Menschen, chronisch Kranke, Säuglinge unter sechs Monaten, Frühgeborene und schwangere Frauen. Die Grippe­impfung empfiehlt sich demnach insbesondere für alle Medizinal- und Pflegefachpersonen, alle im paramedizinischen Bereich tätigen Personen sowie für Mitarbeitende von Kinderkrippen, Tagesstätten und Alters- und Pflegeheimen.

Kontakt

Norina Schwendener, Sektion Kampagnen, norina.schwendener@bag.admin.ch

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