06.11.2018 Nationaler Grippeimpftag am 9. November

Vorbeugung. Am 9. November 2018 findet zum 15. Mal der Nationale Grippeimpftag statt. Dieses Jahr wird er zum ersten Mal in Arztpraxen und Apotheken gleichzeitig durchgeführt. Mit diesem koordinierten Angebot sollen mehr Menschen erreicht werden. Und: Mit der Grippeimpfung lassen sich viele Krankheitsfälle und Spitalaufenthalte vermeiden.

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In der letzten Grippesaison 2017/2018 kam es zu hochgerechnet 331'000 Arztkonsultationen wegen einer grippeähnlichen Erkrankung – so vielen wie schon lange nicht mehr. Eine Grippe verläuft nicht immer harmlos. Sie kann zu schweren Komplikationen mit Spitalaufenthalt führen und manchmal sogar zum Tod. Viele dieser Fälle könnten mit einer rechtzeitigen Impfung verhindert werden. Die Grippeimpfung ist für Personen mit einem erhöhten Komplikationsrisiko bei einer Grippeerkrankung empfohlen (ab dem Alter von sechs Monaten). Das sind namentlich Erwachsene und Kinder mit einer chronischen Krankheit, zum Beispiel einer Atemwegs- oder Herzerkrankung, Schwangere, frühgeborene Kinder und Personen ab 65 Jahren.

Ebenfalls empfohlen ist die Impfung allen jenen, die im beruflichen oder privaten Umfeld Kontakt mit Menschen mit erhöhtem Komplikationsrisiko haben. Letztere können sich nämlich nur teilweise mit der Impfung vor einer Grippeinfektion schützen: Bei manchen bewirkt der Impfstoff keinen ausreichenden Schutz, weil ihr Immunsystem geschwächt ist, und andere können sich aus medizinischen Gründen gar nicht erst impfen lassen.

Grippeimpftag in Arztpraxen und Apotheken

Am Nationalen Grippeimpftag, den 9. November 2018, kann man sich, auch spontan, zu einem empfohlenen Pauschalpreis in einer der teilnehmenden Arztpraxen oder Apotheken gegen Grippe impfen lassen. Mit diesem koordinierten Angebot soll die Bevölkerung optimal erreicht werden.

Der Nationale Grippeimpftag ist eine Initiative des Kollegiums für Hausarztmedizin (KHM). In seiner 15. Ausgabe wird er erstmals unter dem Patronat der Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte (FMH) in Kooperation mit dem Schweizerischen Apothekerverband (pharmaSuisse) durchgeführt.

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Kontakt

Selina Lusser-Lutz, Abteilung Übertragbare Krankheiten (MT),
Selina.lusser-lutz@bag.admin.ch

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