16.11.2017 Neuer Praxisleitfaden Adipositas für Ärztinnen/Ärzte und Gesundheitsfachleute

NCD. Der neue Praxisleitfaden Adipositas soll die Zusammenarbeit zwischen den Berufsgruppen stärken und dazu beitragen, die Behandlung von Adipositas-Betroffenen im Praxisalltag zu optimieren. Er ist auf der Grundlage des Adipositas-Consensus (2016) erarbeitet worden und soeben erschienen.

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Grundlage des Praxisleitfadens Adipositas ist der Adipositas-Consensus. Dieser wurde im Jahr 2016 von der Schweizerischen Gesellschaft für Endokrinologie und Diabetologie (SGED) und der Schweizerischen Arbeitsgruppe Metabolismus und Obesitas (SAMO/ASEMO) im Auftrag des Bundesamts für Gesundheit bereits zum dritten Mal überarbeitet.  

Der Consensus selbst dient als Richtlinie für die Adipositas-Therapie in der Grundversorgung. Interessierte Ärztinnen und Ärzte haben damit ein Instrument zur Hand, das hilft, die Problematik der Adipositas im Rahmen eines fächerübergreifenden Konzepts zu verstehen und besser behandeln zu können. Dieser ist unter www.sgedssed.ch/consensus-adipositas verfügbar.

Kurzversion des Consensus neu als Praxisleitfaden Adipositas erhältlich

Um den Consensus auch in der täglichen Praxis der Gesundheitsfachleute besser nutzen zu können, haben BAG und SGED/ASEMO gemeinsam eine praxistaugliche Kurzversion des Adipositas-Consensus verfasst. Unter Mitwirkung von verschiedenen Berufsgruppen und Experten wurde deshalb der Praxisleitfaden Adipositas für Ärztinnen/Ärzte und Gesundheitsfachpersonen verfasst. Der Leitfaden beinhaltet ein Adipositas-Behandlungsschema, welches die multiprofessionelle Zusammenarbeit betont und bietet ein Praxistool mit hilfreiche Links und Verweisen zu Fachorganisationen an.  

An der Jahrestagung der Schweiz. Gesellschaft für Endokrinologie und Diabetologie (SGED) / Schweiz. Arbeitsgruppe Metabolismus und Obesitas (SAMO/ASEMO) vom 16. November 2017 wurde die Kurzversion vorgestellt. Sie kann seit Mitte November in Deutsch, Französisch und Italienisch bestellt oder als PDF heruntergeladen werden.

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Kontakt

Nadine Stoffel-Kurt, Sektion Prävention in der Gesundheitsversorgung, 

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