Nichtübertragbare Krankheiten

Nichtübertragbare Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Leiden der Atmungsorgane und Diabetes verursachen heute weltweit die meisten Todesfälle, in der Schweiz sind es rund 75 Prozent.

09.11.2018

«Nutze sie richtig, es ist wichtig» - Bund startet Kampagne zum Umgang mit Antibiotika

Aufklärung. Die Wirksamkeit von Antibiotika für Mensch und Tier erhalten und Resistenzen vermindern: Das sind die beiden wichtigsten Ziele der nationalen Strategie Antibiotikaresistenzen StAR. Die Strategie wird vom Bund gemeinsam mit Ärzten, Apothekerinnen, Tierärztinnen und Landwirten umgesetzt. Lanciert im Jahre 2015 zeigen sich erste Erfolge: So konnte der Verbrauch von Antibiotika in der Tiermedizin um die Hälfte reduziert werden. In der Humanmedizin gelten schweizweit einheitliche Verschreibungsrichtlinien. Mit einer Informationskampagne will der Bund die breite Bevölkerung nun noch stärker für das Thema sensibilisieren; dies mit dem Slogan «Antibiotika: Nutze sie richtig, es ist wichtig». mehr

23.10.2018

Kommunikation ist ein wichtiges Instrument, um die Gesundheitskompetenz zu stärken

Gespräch. Das BAG hat sich zum Ziel gesetzt, die Gesundheitskompetenz und das Selbstmanagement bei chronischen Krankheiten in der Bevölkerung zu verbessern. Die Kommunikation kann auf verschiedenen Wegen dazu beitragen, dieses Ziel zu erreichen. mehr

23.10.2018

«Lebende Bücher» erzählen die Geschichten ihrer Demenz

Erfahrung. Zurzeit sind schätzungsweise 148 000 Menschen in der Schweiz an Demenz erkrankt. Wichtige Schwerpunkte der Nationalen Demenzstrategie 2014–2019 sind die Verbesserung des Wissens der Bevölkerung über Demenzerkrankungen, die Entstigmatisierung sowie der Abbau von Vorurteilen und Hemmschwellen für die gesellschaftliche Partizipation. Zu diesem Zweck organisiert Alzheimer Schweiz in Zusammenarbeit mit Science et Cité und dem BAG drei Pilotveranstaltungen besonderer Art. mehr

23.10.2018

Aus erster Hand

Glaubwürdig kommunizieren. Kommunikation in der Gesundheitsversorgung deckt viele Bereiche ab, vom Arzt-Patient-Gespräch bis zur Präventionskampagne für die Bevölkerung. Aber überall gilt: Für eine erfolg- reiche Kommunikation braucht es Vertrauen. mehr

23.10.2018

Die Fülle an Informationen aus dem Internet kann zum Problem werden

Überforderung. Eine Studie des Schweizerischen Roten Kreuzes zeigt, dass Fachleute, die aufmerksam zuhören und Vertrauen aufbauen, die Gesundheitskompetenz ihrer Patientinnen und Patienten steigern können. Zudem hat die Studie ergeben, dass Gesundheitsinformationen aus dem Internet Personen mit niedrigem Bildungs- niveau oft überfordern. mehr

23.10.2018

«Das Wort ist ein starkes Instrument»

5 Fragen an. Stefan Neuner-Jehle ist Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und Leiter des Programms «Gesundheitscoaching-KHM» am Kollegium für Hausarztmedizin (KHM) in Freiburg. Bei diesem Programm geht es darum, die Gesundheitsfachleute auszubilden, damit sie Patientinnen und Patienten in ihrer Gesundheits- kompetenz coachen können. Das Wort und die eigene Rolle sind hier die Medizin. mehr

23.10.2018

«Eine gute Beziehung zum Patienten kann mehr bewirken als ein Medikament»

Spezialistin. Kommunikation zwischen Gesundheitsfachperson und Patientin und Patient ist eine wichtige Grundlage für eine erfolgreiche Behandlung. Insbesondere im Bereich Gesundheitsförderung und Prävention kann die richtige Kommunikation ein entscheidender Faktor sein, um eine Veränderung zu erzielen. Sabina Hunziker, Professorin für Medizinische Kommunikation am Universitätsspital Basel, legt daher grossen Wert auf die Aus- und Weiterbildung der Fachpersonen. mehr

24.09.2018

«Prävention sollte den Einfluss der Gene verringern, indem sie richtig darauf reagiert»

Umdenken gefordert. Prof. Dr. David Lätsch hielt an der 2. Stakeholderkonferenz Sucht des BAG einen Vortrag zum Thema Sucht und Chancengleichheit. Er fordert die Präventionsfachleute dazu auf, sich von allgemeinen Empfehlungen zu verabschieden. Stattdessen sollen Massnahmen vermehrt die individuelle Ausgangslage berücksichtigen. Der Forschungsgegenstand von Prof. Lätsch sind Kinder und Jugendliche. mehr

06.09.2018

mHealth - mind your health?

Forum (FMH). Sind Sie optimistisch oder pessimistisch? Bezogen auf die Wahrnehmung von mHealth gibt es jene, die das pure Chaos wittern. Ein Durcheinander in Bezug auf Sicherheit, Privatsphäre, fehlende Regulierung und fragliche Wirksamkeit. Zum Schluss seien wir alle nur noch gläserne Patienten. Am anderen Ende der Bandbreite finden sich jene, die in den Anwendungen ein riesiges Potenzial sehen, u.a. für Prävention und Gesundheitsförderung. mHealth vereinfache die Kommunikation, die Prozesse und ermögliche auch bisher unerreichten Gruppen den Zugang zum Gesundheitssystem. Zudem spare es Kosten und verbessere die Patientensicherheit. Die Realität liegt wohl irgendwo dazwischen. mehr

06.09.2018

Editorial – Roy Salveter

Aus erster Hand. Wer hat auf seinem Smartphone nicht schon den Schrittzähler benutzt? Der Megatrend Digitalisierung hat es möglich gemacht und auch alle anderen Gesundheits- und Fitness-Apps, die über das allzeit verfügbare Smartphone bedient werden können, sind Teil davon. Die Apps sind in der Lage, unseren Körper genauestens zu vermessen – sei es, um unser Bewegungsverhalten zu tracken, unsere sportlichen Leistungen und unsere Effizienz zu steigern, die Schlafphasen zu erfassen oder Ernährungsempfehlungen abzugeben. mehr