Nichtübertragbare Krankheiten

Nichtübertragbare Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Leiden der Atmungsorgane und Diabetes verursachen heute weltweit die meisten Todesfälle, in der Schweiz sind es rund 75 Prozent.

01.02.2018

«Letztendlich muss der Köder dem Fisch schmecken»

Interview. Wie führt man Kampagnen ohne zu stigmatisieren? Unter diesem Motto gaben die Präventionsfachleute Annett Niklaus und Domenic Schnoz an der diesjährigen Gesundheitsförderungs-Konferenz Einblick in ihren Arbeitsalltag. Niklaus verantwortet seit mehr als zehn Jahren die Kampagnen der Gesundheitsförderung Kanton Zürich. Schnoz ist Stellenleiter der Zürcher Fachstelle zur Prävention des Alkohol- und Medikamenten-Missbrauchs. mehr

18.01.2018

Chancengleichheit: den Einfluss sozioökonomischer Faktoren auf die Gesundheit ausgleichen

Medienmitteilung. In Bezug auf Krankheiten sind wir nicht alle gleichgestellt: Sozioökonomische Faktoren wie Einkommen, Bildungsniveau oder Migrationshintergrund haben bedeutende Auswirkungen auf unsere Gesundheit. In der Schweiz besteht beispielsweise für Personen mit tieferem Einkommen ein sechsmal höheres Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken. Um gegen dieses Problem vorzugehen, räumen das Bundesamt für Gesundheit (BAG), Gesundheitsförderung Schweiz und die Schweizerische Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und direktoren (GDK) der Chancengleichheit im Jahr 2018 eine hohe Priorität im Rahmen der Nationalen Strategie zur Prävention nichtübertragbarer Krankheiten (NCD) ein. Die 19. Nationale Gesundheitsförderungs-Konferenz und die 4. NCD-Stakeholderkonferenz vom 18. Januar 2018 befassten sich mit diesem Thema. mehr

08.01.2018

Soziale Benachteiligung erzeugt ungleiche Gesundheitschancen

Gesundheitliche Chancengleichheit. Unser Gesundheitssystem beruht auf dem Grundprinzip der Offenheit und Solidarität: Es muss den Bedürfnissen aller Bevölkerungsgruppen gerecht werden – unabhängig von ihrer Sprache, ihrer Herkunft, ihrem sozialen Status und ihrem Bildungsniveau. Das heisst, es sind oft besondere Anstrengungen nötig, um auch Benachteiligte mit Grundversorgung, Gesundheitsförderung und Prävention zu erreichen. mehr

08.01.2018

Aus erster Hand

Editorial. Die Bevölkerung in der Schweiz hat eine hohe Lebenserwartung und erfreut sich generell einer guten Gesundheit. Zu den Stärken unseres Gesundheitssystems gehören die hohe Qualität der Versorgung und das breite Spektrum der durch die obligatorische Krankenpflegeversicherung gedeckten Leistungen. Dennoch gibt es deutliche gesundheitliche Unterschiede zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen – Unterschiede, die wir beeinflussen können und deshalb nicht als gegeben akzeptieren wollen. Unsere Strategien sollen hierzu einen Beitrag leisten, damit wir auch die Schwächsten in unserer Gesellschaft erreichen. mehr

08.01.2018

Zahlen, Fakten, Hintergründe

Gesundheitliche Chancen(un)gleichheit. Das Prinzip der Chancengleichheit ist in der schweizerischen Bundesverfassung verankert. Wissenschaftliche Studien zeigen jedoch, dass die Chancen auf ein gesundes Leben sogar innerhalb der gleichen Stadt ungleich verteilt sein können. mehr

08.01.2018

Chancengleichheit ganz konkret

NCD. Was tun die Träger der NCD-Strategie, die Schweizerische Konferenz der Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK), die Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz (GFCH) und das Bundesamt für Gesundheit (BAG), wenn sie im Jahr 2018 auf gesundheitliche Chancengleichheit setzen? Damit alle die gleichen Chancen für ein gesundes Leben und im Falle einer Krankheit die gleichen Zugangschancen zur Gesundheitsversorgung wahrnehmen können, müssen alle gesundheitsrelevanten Ungleichheiten berücksichtigt werden. So lautet eine der künftigen Herausforderungen. mehr

08.01.2018

«Die Diversität ist bereichernd und immer mehr eine Realität.»

Interview mit Patrick Bodenmann. Chancengleichheit heisst im Spital nicht eine für alle identische Behandlung, sondern eine auf jeden Patienten und jede Patientin individuell abgestimmte Behandlung – eine, die dem jeweiligen Gesundheitsproblem und dem Menschen gerecht wird. Patrick Bodenmann kennt dieses anspruchsvolle Thema ebenso aus theoretischer wie aus praktischer Sicht: als Universitätsprofessor, als Mitbegründer der Swiss Hospitals for Equity und als Leiter einer Poliklinik im Universitätsspital Lausanne. mehr

08.01.2018

Kommunikation mit der Migrationsbevölkerung – eine Herausforderung

Kampagnen. Eine Aufgabe des Bundesamts für Gesundheit (BAG) im Bereich der gesundheitlichen Chancengleichheit ist es, benachteiligte Bevölkerungsgruppen mit Gesundheitsinformationen besser zu erreichen und damit ihre Gesundheitskompetenz zu erhöhen. Herkömmliche Massnahmen erreichen aber oftmals gerade diejenigen Menschen nicht, die sie am nötigsten haben. Migesmedia ist eine Plattform für Medien in den Sprachen der Migrationsbevölkerung, die vom Schweizerischen Roten Kreuz (SRK) im Auftrag des BAG aufgebaut wurde. Auch das BAG nutzt Migesmedia für seine Kampagnen, wie hier anhand des Beispiels der SmokeFree-Kampagne gezeigt wird. mehr

07.01.2018

Nachgefragt: am Symposium «Koordinierte Versorgung» vom 15. Dezember 2017 in Bern

Interviews mit Isabelle Durand-Zalieski und Lea von Wartburg. Im Rahmen des Symposiums «Koordinierte Versorgung für (hoch-)betagte, multimorbide Patientinnen und Patienten», das am 15. Dezember in Bern durchgeführt wurde, haben wir uns mit einer der Referentinnen, mit Dr. méd. Isabelle Durand-Zalieski, Direktorin der «Unité de recherche clinique en économie de la santé d’Ile-de-France», Paris, unterhalten. Sie leitet das landesweite französische Projekt PAERPA, das Massnahmen der koordinierten Versorgung älterer Menschen unterstützt, damit diese länger autonom leben können. Im Anschluss daran stand uns Lea von Wartburg, die Projektleiterin «Koordinierte Versorgung» des BAG, für Fragen zum Stand der Dinge in der Schweiz zur Verfügung. mehr

01.01.2018

„Wenn es für Jugendliche schwierig wird“ - Interprofessionelle Fachtagung

Tagungshinweis. Am 8. März findet in Biel die nationale Fachtagung zum Thema „Wenn es für Jugendliche schwierig wird“. Die interprofessionelle Fachtagung wird organsiert vom Fachverband Sucht, mit der Unterstützung von Infodrog, GREA, dem BAG und von Fachleuten. Mehr Informationen und Anmeldung unter: www.fachverbandsucht.ch/de/events/48 mehr