Nichtübertragbare Krankheiten

Nichtübertragbare Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Leiden der Atmungsorgane und Diabetes verursachen heute weltweit die meisten Todesfälle, in der Schweiz sind es rund 75 Prozent.

25.07.2018

Bewegung als Therapie nachhaltig in der Gesundheitsversorgung verankern

Pilotprojekt «Pas à pas». Wer sich regelmässig bewegt, mindert das Risiko, nichtübertragbare Erkrankungen, wie Krebs oder Diabetes, zu erleiden. Im Rahmen der Nationalen Strategie zur Prävention nichtübertragbarer Krankheiten (NCD-Strategie) soll Bewegung als Therapieform deshalb künftig in der Gesundheitsversorgung verankert werden. Mit dem Pilotprojekt «Pas à Pas» geht der Kanton Waadt seit 2015 neue Wege, indem Menschen mittels einer ärztlichen Überweisung zu mehr körperlicher Aktivität ermuntert werden. mehr

02.05.2018

Wenn es für Jugendliche schwierig wird

Interprofessionelle Fachtagung in der Früherkennung und Behandlung vulnerabler Jugendlicher. Am 8. März haben sich Fachpersonen aus den Bereichen Suchthilfe, Jugend- und Erziehungsberatung, der Psychiatrie und verschiedenen regionalen Gesundheitsfachstellen in Biel zum Austausch über Früherkennung und Behandlung bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen getroffen. Das Ziel der Tagung, welche vom Fachverband Sucht und GREA organisierten und vom BAG unterstützt wurde, war es, die Fachpersonen über die Professions- und Institutionsgrenzen hinaus zu vernetzen und verschiedene Ansätze und Modelle kennenzulernen. mehr

30.04.2018

Wer am Mittwoch in die Pedale steigt, gewinnt.

Velo-Mittwoch. Der Frühling kommt auf zwei Rädern. Und mit ihm startet der Velo-Mittwoch in die zweite Saison. Es winken über 500 neue Preise als Belohnung fürs Velofahren, unter anderem ein pfeilschnelles E-Bikes von Stromer. mehr

26.04.2018

Alkoholpräventionsgesuche: Aufruf für reguläre und Kleinprojekte

Alkoholprävention. Der Bund kann aufgrund Art.43a des Alkoholgesetzes Präventionsprojekte im Bereich Alkohol unterstützen. mehr

02.03.2018

Das Bewusstsein für seltene Krankheiten verbessern

Seltene Krankheiten. Der 8. Internationale Tag der Seltenen Krankheiten in der Schweiz wird dieses Jahr mit dem Thema «Diagnose – was nun?» begangen. Was es heisst, lange keine Diagnose zu erhalten, und was es dringend braucht, um diesen Umstand zu verbessern, sagt uns Jean-Marc Nuoffer, leitender Arzt Stoffwechselanalytik und Leiter des Interdisziplinären Stoffwechselteams am Inselspital in Bern. mehr

02.03.2018

Koordinationsstelle für nachhaltige Mobilität (KOMO) – Unterstützung innovativer Projekte

Nachhaltige Bewegung. Die Koordinationsstelle für nachhaltige Mobilität (KOMO) ist die zentrale Anlauf- und Koordinationsstelle und somit erste Ansprechpartnerin des Bundes in Sachen nachhaltiger Mobilität. Sie fördert innovative Projekte mit einem finanziellen Beitrag, stellt als Wissensplattform Informationen über abgeschlossene und laufende Projekte zur Verfügung, um den Austausch unter den Akteuren zu ermöglichen. mehr

01.02.2018

«Letztendlich muss der Köder dem Fisch schmecken»

Interview. Wie führt man Kampagnen ohne zu stigmatisieren? Unter diesem Motto gaben die Präventionsfachleute Annett Niklaus und Domenic Schnoz an der diesjährigen Gesundheitsförderungs-Konferenz Einblick in ihren Arbeitsalltag. Niklaus verantwortet seit mehr als zehn Jahren die Kampagnen der Gesundheitsförderung Kanton Zürich. Schnoz ist Stellenleiter der Zürcher Fachstelle zur Prävention des Alkohol- und Medikamenten-Missbrauchs. mehr

18.01.2018

Chancengleichheit: den Einfluss sozioökonomischer Faktoren auf die Gesundheit ausgleichen

Medienmitteilung. In Bezug auf Krankheiten sind wir nicht alle gleichgestellt: Sozioökonomische Faktoren wie Einkommen, Bildungsniveau oder Migrationshintergrund haben bedeutende Auswirkungen auf unsere Gesundheit. In der Schweiz besteht beispielsweise für Personen mit tieferem Einkommen ein sechsmal höheres Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken. Um gegen dieses Problem vorzugehen, räumen das Bundesamt für Gesundheit (BAG), Gesundheitsförderung Schweiz und die Schweizerische Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und direktoren (GDK) der Chancengleichheit im Jahr 2018 eine hohe Priorität im Rahmen der Nationalen Strategie zur Prävention nichtübertragbarer Krankheiten (NCD) ein. Die 19. Nationale Gesundheitsförderungs-Konferenz und die 4. NCD-Stakeholderkonferenz vom 18. Januar 2018 befassten sich mit diesem Thema. mehr

08.01.2018

Soziale Benachteiligung erzeugt ungleiche Gesundheitschancen

Gesundheitliche Chancengleichheit. Unser Gesundheitssystem beruht auf dem Grundprinzip der Offenheit und Solidarität: Es muss den Bedürfnissen aller Bevölkerungsgruppen gerecht werden – unabhängig von ihrer Sprache, ihrer Herkunft, ihrem sozialen Status und ihrem Bildungsniveau. Das heisst, es sind oft besondere Anstrengungen nötig, um auch Benachteiligte mit Grundversorgung, Gesundheitsförderung und Prävention zu erreichen. mehr

08.01.2018

Aus erster Hand

Editorial von Pascal Strupler. Die Bevölkerung in der Schweiz hat eine hohe Lebenserwartung und erfreut sich generell einer guten Gesundheit. Zu den Stärken unseres Gesundheitssystems gehören die hohe Qualität der Versorgung und das breite Spektrum der durch die obligatorische Krankenpflegeversicherung gedeckten Leistungen. Dennoch gibt es deutliche gesundheitliche Unterschiede zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen – Unterschiede, die wir beeinflussen können und deshalb nicht als gegeben akzeptieren wollen. Unsere Strategien sollen hierzu einen Beitrag leisten, damit wir auch die Schwächsten in unserer Gesellschaft erreichen. mehr