Nichtübertragbare Krankheiten

Nichtübertragbare Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Leiden der Atmungsorgane und Diabetes verursachen heute weltweit die meisten Todesfälle, in der Schweiz sind es rund 75 Prozent.

13.09.2017

Schadensminderung im Spannungsfeld von medizinischer Praxis und öffentlicher Wahrnehmung

Sucht. PD Dr. med. Marcus Herdener ist Leiter des Zentrums für Abhängigkeitserkrankungen und stellvertretender Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik an der Psychiatrischen Universitätsklinik in Zürich. Er verfügt über langjährige Erfahrung in der Behandlung suchtkranker Menschen und setzt sich stark für das Konzept der Schadensminderung ein. mehr

12.09.2017

Online- Suchtberatung: Webportal SafeZone.ch auch auf Französisch

Sucht. Die Online-Suchtberatung SafeZone.ch ist neu auch auf Französisch verfügbar. Nach dem Erfolg in der deutschen und italienischen Schweiz können nun auch die französischsprachigen User ihre Fragen zum Thema Sucht und Substanzkonsum an Expertinnen und Experten richten. Diese beraten persönlich und kostenlos online über E-Mail oder einen individuellen Chat. Die Anonymität ist gewährleistet, sodass die User offen über sehr persönliche Probleme sprechen können. mehr

06.09.2017

actionsanté blickt auf 2016 zurück

Bern, 6.9.2017 - Die gesündere Wahl im Alltag – das wollen das Bundesamt für Gesundheit BAG und das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV durch die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft im Rahmen von actionsanté erreichen. Bis Ende 2016 konnten seit der Lancierung insgesamt 37 Aktionsversprechen mit 23 Partnern umgesetzt werden. Wie vielfältig die Aktivitäten von actionsanté sind, illustriert der jährliche Tätigkeitsbericht. Er dokumentiert die Aktionsversprechen des vergangenen Jahres und bietet einen Blick in die Zukunft. mehr

04.09.2017

Die Weichen für die neue Suchtstrategie sind gestellt

Suchtpolitik. Der Mensch hat seit jeher bewusstseinsverändernde Substanzen konsumiert, und was eine Gesellschaft unter Sucht versteht, verhandelt diese immer wieder neu. Neben Substanzen wie Alkohol, Tabak, Drogen und Medikamenten kommen neue Substanzen wie Neuro-Enhancer hinzu, während Opiate, die lange im Vordergrund der Aktivitäten von Suchthilfe und -politik standen, in den letzten Jahren an Bedeutung verloren haben. Nebst den anhaltenden Problemlasten, die durch risikoreichen Alkohol- sowie Tabakkonsum entstehen, heisst es auch, sich den neueren Erscheinungsformen der substanzungebundenen Abhängigkeiten zuzuwenden. Die in diesem Jahr angelaufene Nationale Strategie Sucht nimmt sich substanz- wie auch suchtformübergreifend des ganzen Spektrums von Abhängigkeit und Sucht an. Die Strategie nimmt Sucht als umfassendes Phänomen in den Blick, das von wechselwirkenden biologischen, psychologischen und sozioökonomischen Aspekten beeinflusst sowie von aktuellen Konsumtrends und kulturellen Verhaltensweisen abhängig ist. Zusammen mit der NCD-Strategie (1) löst sie ab 2017 die Nationalen Präventionsprogramme Alkohol, Tabak sowie das Massnahmenpaket Drogen ab. mehr

04.09.2017

Neues Verfahren zur Finanzierung von Kleinprojekten

Alkoholprävention. Der Bund unterstützt Alkoholpräventionsprojekte aufgrund von Artikel 43a des Alkoholgesetzes. Gesamtschweizerische und interkantonale Organisationen und Institutionen, die sich mit vorsorglichen Massnahmen zur Bekämpfung des Alkoholismus widmen, können beim BAG ein Finanzierungsgesuch einreichen. mehr

04.09.2017

«Der Glücksspieler, der 100 000 Franken verliert, wird als dissozial, charakterschwach und als verschwenderisch stigmatisiert.»

Verhaltenssüchte / 5 Fragen an ... Unser Gesprächspartner Renanto Poespodihardjo ist seit 2009 leitender Psychologe Ambulanz für Verhaltenssüchte an den Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) Basel. Zuvor hat er viele Jahre im Bereich der Heroinabhängigkeit und der anderen illegalen Drogen gearbeitet. Einst mit 50 Prozent dotiert, ist sein Tätigkeitsbereich heute auf eine ganze Abteilung angewachsen. Zusammen mit seinem Team bildet er ein Kompetenzzentrum für Verhaltenssüchte. Im Interview erklärt er uns, was Verhaltenssüchte sind, was sie anrichten können und wie etwa Schadensminderung im Bereich der Glücksspielsucht ausschauen könnte. mehr

04.09.2017

CBD – ein noch wenig bekannter Wirkstoff von Cannabis

Wissen. Seit rund einem Jahr erleben CBD-haltige Produkte, allen voran THC-armes Cannabis mit hohen CBDWerten, einen regelrechten Boom. Während die einen CBD als Wundermittel sehen, weckt es bei anderen Befürchtungen. Aber was ist CBD überhaupt und wie kommt es, dass Cannabis legal in Umlauf kam? Vor welchen Herausforderungen steht die Prävention? mehr

04.09.2017

Suchtprävention: quo vadis? Der Versuch einer Antwort

Forum Petra Baumberger. Suchtprävention: quo vadis? Mit dieser Frage setzen sich die Fachpersonen der Suchtprävention auseinander, seit es die Suchtprävention gibt. Und ich wage zu behaupten, dass sich die Suchtprävention seit ihrem Bestehen schon viele Male neu erfunden, sich einem veränderten Zeitgeist und neuen Forschungserkenntnissen angepasst hat. Dadurch hat sie immer wieder den Willen und die Bereitschaft, sich zu verändern, Ideenreichtum und professionelles Handeln bewiesen. Quo vadis? Die Frage ist für die Suchtprävention keineswegs neu. mehr

15.08.2017

Zehnte und letzte Aktualisierung der MOSEB-Indikatoren

Ernährung und Bewegung. Zum zehnten und letzten Mal sind per Ende Juni die Indikatoren zum Bewegungs- und Ernährungsverhalten der Schweizer Bevölkerung im Rahmen des Monitoring-Systems Ernährung und Bewegung (MOSEB) aktualisiert worden. In die MOSEB-Indikatoren wurden Auswertungen aus der Ernährungserhebung menuCH zum Ernährungsverhalten, zum Früchte- und Gemüsekonsum und zum Körpergewicht eingearbeitet. mehr

27.06.2017

Glücksforschung und Tabakprävention

6. Partnerplattform Tabakprävention. Alois Stutzer ist Professor für Politische Ökonomie und lehrt an der Universität Basel. An der diesjährigen Partnerplattform Tabakprävention wurde er eingeladen, zu einem seiner Forschungsprojekte zu sprechen, in der verhaltensökonomische Ansätze zur Glücksforschung in Zusammenhang mit Massnahmen der Tabakprävention betrachtet werden. Was die Tabakprävention daraus lernen könnte, wollte spectra mit ihm ausleuchten. mehr