Nichtübertragbare Krankheiten

Nichtübertragbare Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Leiden der Atmungsorgane und Diabetes verursachen heute weltweit die meisten Todesfälle, in der Schweiz sind es rund 75 Prozent.

04.06.2015

Regelmässig Aufstehen ist gesund

Sitzender Lebenssitil. Personen zwischen 15 und 74 Jahren sitzen im Durchschnitt 4 bis 5 Stunden pro Tag. Jede sechste Person erreicht gemäss einer vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) publizierten Studie sogar eine durchschnittliche Sitzdauer von über 8,5 Stunden pro Tag. Langes Sitzen hat negative Auswirkungen auf den gesamten Körper. Mit einfachen Massnahmen im Alltag, wie regelmässigem Aufstehen und teilweise stehendem Arbeiten im Büro, lassen sich die Risiken jedoch deutlich verringern. mehr

05.05.2015

Junge Menschen im Visier einer Rundum-Marketing-Strategie der Tabakwerbung

Beobachtung des Tabakmarketings. Tabakwerbung ist in der Westschweiz omnipräsent; sie verwendet subtile Marketingtechniken und richtet sich insbesondere an junge Menschen: Zu diesen Schlüssen kommt das Projekt zur Beobachtung der Tabakprodukte-Marketingstrategien. Die Resultate der ersten Studie dieser Art in der Schweiz illustrieren die Bandbreite und Tiefe von Werbung, Promotion und Sponsoring der Tabakindustrie. Diese Strategien sind in der Schweiz weiterhin legal. Im Gegensatz zu fast allen anderen europäischen Ländern, die seit langem Werbeverbote kennen, welche den Tabakkonsum wirksam eindämmen. mehr

01.05.2015

Fünf Jahre wirksamer gesetzlicher Schutz vor dem Passivrauchen

Tabakprävention. Vor fünf Jahren, am 1. Mai 2010, ist das Bundesgesetz zum Schutz vor Passivrauchen in Kraft getreten. Dem waren jahrelange zum Teil hitzige Debatten vorangegangen. Heute haben sich die Gemüter beruhigt. Rauchverbote geben kaum noch Anlass zur Diskussion, rauchfreie Gaststätten sind zur Normalität geworden. Und: Das Gesetz ist sehr wirksam. mehr

30.04.2015

Expertentreffen für europäische Bewegungsstrategie

Fachtagung WHO Region Europa. Im kommenden September will die WHO Europa die «Europäische Strategie Bewegung für Gesundheit» verabschieden – die erste Bewegungsstrategie der WHO überhaupt. Anfangs 2015 trafen sich in Zürich 80 Expertinnen und Experten aus 47 Mitgliedsländern, um den Entwurf der Bewegungsstrategie zu besprechen und Verbesserungen einzubringen. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hatte den Vorsitz und unterstützte die Expertentagung auch finanziell. mehr

30.03.2015

Schweizer Radio und Fernsehen motiviert das Publikum zu mehr Bewegung im Alltag

SRF bewegt. Das Schweizer Radio und Fernsehen macht vom 8. bis 12. Juni mit Unterstützung der drei Bundesämter für Gesundheit, Sport und Energie eine Aktionswoche mit dem Titel «SRF bewegt». Für dieses Grossprojekt spannen SRF 1 und SRF 3, Musikwelle und Virus und mehrere Fernsehsendungen zusammen. «SRF bewegt» will uns aus den Stühlen reissen. Im Zentrum stehen – neben vielen hilfreichen Tipps und Hintergrundinformationen zum Thema Bewegung und Gesundheit – eine von der ETH Zürich entwickelte Smartphone-App und die Webseite www.srf.ch/bewegt. mehr

02.03.2015

Massvolles Marketing, mehr gesunde Mobilität und Impulse über die Landesgrenzen

Jahreskonferenz actionsanté. Die 6. Jahreskonferenz von actionsanté vom 11.11.2014 im Kursaal Bern stellte die Themen Marketing für Kinder und Mobilitätsmanagement in Unternehmen in den Mittelpunkt. Für internationale Horizonterweiterung sorgte die Präsentation der italienischen Gesundheitsplattform. mehr

01.12.2014

Aus erster Hand

Editorial Pascal Strupler. Noch vor ein paar wenigen Jahrzehnten bedrohten vor allem übertragbare Krankheiten das Leben unserer Eltern und Grosseltern. Die Erkenntnisse der Forschung und Medizin sowie sozialpolitische Massnahmen haben sie eingedämmt oder eliminiert. Die meisten Menschen sterben heute an nichtübertragbaren Krankheiten: Krebs, Herz-Kreislauf-Krankheiten und Diabetes heissen die grossen Bedrohungen für unsere Gesundheit. Wir leben zwar immer länger, werden aber in den letzten Lebensjahren immer anfälliger für diese Krankheiten. mehr

01.12.2014

Für eine Gesellschaft, in der ausgewogene Ernährung und ausreichende Bewegung selbstverständlich sind

Nationales Programm Ernährung und Bewegung. Bund, Kantone und Gesundheitsförderung Schweiz engagieren sich gemeinsam mit einem breit abgestützten nationalen Programm für ausgewogene Ernährung und ausreichende Bewegung. Langfristiges Ziel ist es dabei, chronische Krankheiten wie Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes zu vermeiden. Eine Zwischenbilanz zur Halbzeit. mehr

01.12.2014

Der Bund entwickelt zwei neue zukunftsweisende Strategien für die Prävention von nichtübertragbaren Krankheiten und Sucht

Strategien. Nichtübertragbare Krankheiten verursachen heute weltweit die meisten Todesfälle. In der Schweiz waren 2011 gemäss Bundesamt für Statistik 74,6% der Todesfälle bei den Männern und 75,9% bei den Frauen auf vier nichtübertragbare Krankheiten zurückzuführen: Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Krankheiten der Atmungsorgane und Diabetes. Bund und Kantone erarbeiten derzeit gemeinsam eine nationale Strategie zur Prävention nichtübertragbarer Erkrankungen. Dem Phänomen Sucht umfassender zu begegnen, ist das Hauptziel der Strategie Sucht, die im Auftrag des Bundesrates bis zum kommenden Frühjahr erarbeitet wird. Oberziel ist die Sicherstellung eines umfassenden und integrierten Suchthilfeangebots, welches Massnahmen der medizinischen Versorgung, der Schadensminderung, der Beratung und der Therapie umfasst, und das die soziale (Re-)Integration und die gesundheitliche Rehabilitation abhängiger Menschen fördert. Die Strategie Sucht soll Kontinuität gewähren und gleichzeitig einen suchtübergreifenden Handlungsrahmen abstecken, um neuen Suchtformen zu begegnen und übergreifende (umfassende) Herangehensweisen zu fördern. Die beiden Strategien werden die nationalen Programme im Bereich Alkohol, Tabak, Drogen sowie Ernährung und Bewegung ablösen, die Ende 2016 auslaufen. mehr

01.03.2014

«Mehr als die Hälfte der nichtübertragbaren Erkrankungen könnten mit einem gesunden Lebensstil vermieden werden.»

Fünf Fragen an Eva Bruhin. Nichtübertragbare Krankheiten sind heute weltweit die Todesursache Nummer eins. Ihre Zunahme ist hauptsächlich auf Veränderungen im Lebensstil zurückzuführen. Eva Bruhin, die Leiterin der Geschäftsstelle «Nationale Strategie nichtübertragbare Erkrankungen» beim Bundesamt für Gesundheit, über die Ziele dieser Strategie. mehr