Nichtübertragbare Krankheiten

Nichtübertragbare Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Leiden der Atmungsorgane und Diabetes verursachen heute weltweit die meisten Todesfälle, in der Schweiz sind es rund 75 Prozent.

01.03.2013

«Nicht nur die hochspezialisierte Medizin wird immer komplexer, sondern auch die Grundversorgung.»

Fünf Fragen an Prof. Dr. Thomas Rosemann. Der Direktor des Instituts für Hausarztmedizin der Universität Zürich spricht über die Rolle der Hausärztinnen und Hausärzte bei der Vorbeugung und der Behandlung nichtübertragbarer Krankheiten, die Möglichkeiten neuer Versorgungsmodelle und die Lücken und Chancen bei der einschlägigen Forschung. mehr

01.03.2013

Krebserkrankungen sollen einheitlich erfasst werden

Nationales Krebsregister. Der Bundesrat will die Datenlage über Krebserkrankungen in der Schweiz verbessern. Dazu sollen die Daten künftig schweizweit einheitlich erfasst und registriert werden. Eine entsprechende Gesetzesvorlage ist noch bis zum 22. März 2013 in der Vernehmlassung mehr

01.03.2013

Glaubwürdigkeit und Vertrauen als Erfolgsfaktoren

actionsanté. Die Konsumenteninformation stand bei der 4. Jahreskonferenz von actionsanté am 13. November 2012 in Bern im Zentrum. «Viele Konsumentinnen und Konsumenten wünschen sich Entscheidungshilfen bei der gesunden Wahl von Lebensmitteln», betonte Andrea Arz de Falco, Vizedirektorin des Bundesamts für Gesundheit. Fachleute aus dem In- und Ausland diskutierten in Bern Erfahrungen und Lösungs­vorschläge. mehr

01.03.2013

Wenig Bewegung in der Schweizer Ernährungssituation

6. Schweizerischer Ernährungsbericht. Herr und Frau Schweizer essen nach wie vor zu viel Süsses und Salziges und zu wenig Früchte und Gemüse – dies, obwohl sie die wichtigsten Ernährungsempfehlungen kennen. Ein zu hohes Körpergewicht ist noch immer eines der grössten Gesundheitsprobleme der Schweiz. Die Datenlage zur Schweizer Ernährungssituation ist weiterhin unzureichend. Dies sind einige der Ergebnisse des 6. Schweizerischen Ernährungsberichts, den Bundesrat Alain Berset, Vorsteher des Eidgenössischen Departements des Innern, zusammen mit der Schweizer Ernährungsstrategie 2013–2016 am 22. Januar 2013 der Öffentlichkeit vorgestellt hat. mehr

01.03.2013

Aus erster Hand

Editorial Andrea Arz de Falco. Heute leben wir doppelt so lange wie die Menschen vor hundert Jahren. Diese massiv höhere Lebenserwartung verdanken wir den medizinischen Fortschritten, den Fortschritten von Wirtschaft und Gesellschaft, der Verbesserung von Hygiene und Bildung, dem Ausbau der Sozialversicherungen usw. Die Verbesserung unserer Lebensqualität brachte auch eine Veränderung unseres Lebensstils und unserer Arbeitsbedingungen mit sich. mehr

01.07.2012

Der Bundesrat setzt weiterhin auf Gesundheitsförderung und Prävention

Nationale Präventionsprogramme. Der Bundesrat hat die Nationalen Präventionsprogramme Tabak, Alko-­ hol sowie Ernährung und Bewegung um vier Jahre verlängert. mehr

01.07.2012

Essstörungen relativ weit verbreitet

Prävalenzstudie. Aus früheren internationalen Studien ist bekannt, dass die Prävalenz von Essstörungen in den letzten Jahrzehnten zugenommen hat. Konkrete Zahlen für die Schweiz gab es bisher jedoch nicht. Dank einer neuen Studie der Universität Zürich kann die Verbreitung dieser Krankheiten hierzulande nun beziffert werden. mehr

01.01.2012

«In den letzten 20 Jahren galt die volle Aufmerksamkeit der Bekämpfung von HIV/Aids. Bezüglich der traditionellen sexuell übertragbaren Krankheiten besteht ein riesiger Nachholbedarf.»

Interview Elisabeth Zemp Stutz und Claudia Kessler. Was sagen Expertinnen der sexuellen und reproduktiven Gesundheit zu den aktuellen Fragen in diesem Bereich? Wir sprachen mit den beiden Ärztinnen und Public-Health-Spezialistinnen Elisabeth Zemp Stutz, Professorin und Leiterin der Unit Gender and Health am schweizerischen Tropen- und Public-Health-Institut, sowie Claudia Kessler, stv. Abteilungsleiterin des Swiss Center for International Health am schweizerischen Tropen- und Public-Health-Institut in Basel. mehr

01.09.2011

Aus erster Hand

Editorial Andrea Arz de Falco. Zum Begriffspaar «Gesundheit und Kultur» liefert Google zunächst viele Hinweise auf Wellnessangebote und Städtereisen – sicher passend zur Sommerzeit. Im Weiteren finden sich zahlreiche Beiträge zum Thema Migration und Gesundheit. Diskutiert werden hier die Herausforderungen, die sich im Kontakt zwischen Pflegenden, Medizinalpersonen und Patienten und Patientinnen durch die Wertepluralität in Folge unterschiedlicher kultureller, religiöser und weltanschaulicher Überzeugungen oder durch die Sprachenvielfalt ergeben. Kulturoffenheit und Basiskenntnisse fremder Kulturen gehören heute zum Rüstzeug von Medizin- und Pflegefachpersonen ebenso wie medizinisches Fachwissen im engeren Sinn oder Kenntnisse im Bereich von Medizinethik, -ökonomie und -recht. mehr

01.05.2011

Neues Gesetz für einheitliche und lückenlose Krebsdaten

Krebsregister. In der Schweiz erkranken jährlich mehr als 35 000 Menschen an Krebs, über 15 000 sterben daran. Fragen zu Ursachen und Verteilung von Krebserkrankungen, Überlebensraten, Wirksamkeit präventiver Massnahmen und zur Evaluierung von Früherkennungsprogrammen liessen sich mit einem nationalen Register fundiert beantworten. Im Frühjahr 2012 wird ein Vorentwurf für eine entsprechende neue gesetzliche Regelung vorliegen. mehr