Nichtübertragbare Krankheiten

Nichtübertragbare Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Leiden der Atmungsorgane und Diabetes verursachen heute weltweit die meisten Todesfälle, in der Schweiz sind es rund 75 Prozent.

20.04.2017

Wichtige Weichen in der Tabakprävention sind gestellt

Nationales Programm Tabak 2008–2016 (NPT 2008–2016). «Die tabakbedingten Todes- und Krankheitsfälle in der Schweiz sind reduziert.» Mit dieser Mission hat der Bundesrat im Jahr 2008 das NPT 2008–2016 verabschiedet und das Bundesamt für Gesundheit (BAG) mit der Umsetzung beauftragt. Wie haben sich Tabakkonsum und -prävention seither entwickelt? Eine Bilanz. mehr

20.04.2017

Aus erster Hand

Editorial. Als das Präventionsgesetz 2012 im Ständerat scheiterte, war es nicht das Gesetz an und für sich, das man bodigte. Es war auch damals unbestritten, dass Prävention wirkt. Es scheiterte vielmehr an der Diskussion um die Ausgabenbremse und entbehrt damit nicht einer gewissen Ironie. mehr

20.04.2017

Ein gesunder Lebensstil zahlt sich aus

Leitartikel. Gesundheit ist ein hohes Gut. Dies wird uns dann besonders bewusst, wenn wir krank sind. Der Gesundheit Sorge zu tragen, ist eine Aufgabe, die uns ein Leben lang begleitet – denn Gesundheit ist nicht nur Schicksal. Sie hängt zu einem wesentlichen Teil vom eigenen Verhalten und von gesundheitsförderlichen Rahmenbedingungen ab. Genau hier haben die Nationalen Präventionsprogramme zu den Risikofaktoren Alkohol, Tabak, Ernährung und Bewegung sowie das Massnahmenpaket Drogen angesetzt. Das übergeordnete Ziel der Arbeit der vergangenen acht Jahre war es, die Lebensqualität des Einzelnen zu erhalten oder zu steigern. Diesem Ziel sind wir ein Stück näher gekommen, sodass wir heute sagen können: Wir sind auf einem guten Weg. mehr

20.04.2017

Viele Programmziele erreicht – gemischte Bilanz auf politischer Ebene

Interview mit Andreas Balthasar. Andreas Balthasar hat die Programme Alkohol, Tabak, Ernährung und Bewegung und das Massnahmenpaket Drogen nach deren erster Laufzeit evaluiert. Wir wollten von ihm wissen, wie sein Gesamtrückblick auf die Programme aussieht, wo er deren besondere Erfolge ausmacht, was bei der Gestaltung von Programmzielen zu berücksichtigen ist und welches die Herausforderungen der künftigen Präventionsprogramme sind. mehr

20.04.2017

Tabakpräventionskampagne: Information und Sensibilisierung

Kampagnen. Ein wichtiges Ziel des NPT 2008–2016 war es, die Bevölkerung für die schädlichen Folgen des Rauchens zu sensibilisieren und die Vorteile des Nichtrauchens zu betonen. mehr

20.04.2017

Ausgewählte Projekte der Umsetzungspartner des Nationalen Programms Alkohol (NPA)

Nationales Programm Alkohol 2008–2016 (NPA 2008–2016). . mehr

20.04.2017

Rückblick auf acht Jahre Nationales Programm Alkohol

Nationales Programm Alkohol 2008–2016 (NPA 2008–2016). Alkohol ist ein fester Bestandteil unserer Kultur – sei es das Glas Rotwein zum Essen, der Prosecco zum Anstossen oder das Feierabendbier.Dennoch: Alkohol ist kein normales Konsumgut und der Umgang mit ihm will gelernt sein. Der Grossteil der Bevölkerung weiss zwar, wie mit Alkohol umgehen, doch ungefähr jede fünfte Person trinkt zu viel, zu oft oder zur falschen Zeit. Rund die Hälfte allen Alkohols wird von 11 Prozent der Bevölkerung getrunken. Übermässiger Alkoholkonsum ist einer der wichtigsten Risikofaktoren für chronische Krankheiten, führt zu Belastungen im Umfeld und bringt Gefahren auf die Strasse. Jährlich entstehen dadurch gesellschaftliche Kosten von etwa 4,2 Milliarden Franken.* Im Interesse aller setzte sich im Jahr 2008 das Nationale Programm Alkohol das Ziel: «Wer alkoholische Getränke trinkt, tut dies, ohne sich selber und anderen Schaden zuzufügen.» mehr

20.04.2017

Die Präventionsprogramme in der öffentlichen Wahrnehmung

Kampagnen und Kommunikation. Präventionsprogramme sind umfassend und komplex. Institutionelle Massnahmen schaffen, verändern und anpassen – das sind wichtige Aufgaben aller Programme, um gesetzte Ziele effizient und erfolgreich zu erreichen. Das alleine genügt jedoch nicht. mehr

20.04.2017

Die Schweizer Drogenpolitik – ein Pioniermodell

Massnahmenpakete Drogen. Die Viersäulendrogenpolitik der Schweiz ist heute noch für viele Länder in nachahmenswertes Beispiel im Umgang mit der Drogenproblematik. Die Erfolge der letzten zwanzig Jahre dürfen sich durchaus sehen lassen: Die offenen Drogenszenen sind verschwunden, die Drogentodesfälle, die HIV-Ansteckungsrate und auch die Drogenkriminalität sind zurückgegangen und die öffentliche Sicherheit hat sich verbessert. Das Drogenproblem ist nicht gelöst,aber die Schweiz hat zu einem pragmatischen und menschenwürdigen Umgang mit der Drogenproblematik gefunden. Per Ende 2016 lief das dritte Massnahmenpaket Drogen aus. Die Viersäulendrogenpolitik wird nun im Rahmen der alle Suchtformen umfassenden Nationalen Strategie Sucht zur Viersäulensuchtpolitik weiterentwickelt. mehr

20.04.2017

«Wer in Prävention und Gesundheitsförderung investiert, spart Leid und Geld.»

Interview Stefan Leutwyler. Der stellvertretende Zentralsekretär der Schweiz. Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK) blickt zurück auf die Nationalen Präventionsprogramme und das Erreichte – und blickt voraus in die neuen Strategien Sucht und NCD sowie die neuen Anforderungen an die künftige Präventionsarbeit. Die GDK hat an der Erarbeitung der neuen Strategien mitgewirkt, denn die Kantone sind ein wichtiger Partner in der Umsetzung, die seit Anfang des Jahres angelaufen ist. mehr